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Musik: „Frühlingsstimmen, Op. 410“ von Strauss Orchester Wien, Joseph Francek, Strauss Orchester Wien, Joseph Francek ( • • )


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Nach den Angriffen auf Charlie Hebdo – was öffentliche Bibliotheken tun sollten

Charlie und Bibliotheken, so lautete die heutige Überschrift einer Nachricht in der Mailingliste Forum-ÖB. Der Bereichsleiter Bibliotheken der Stadtbibliothek Schaffhausen (Schweiz), Oliver Thiele, regte (indirekt) an für über Abonnements der Zeitschrift Charlie Hebdo nachzudenken, da er über die ZDB herausfand, dass bislang nur eine Bibliothek in Deutschland Charlie Hebdo bestellte. Es handelt sich dabei um die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin. Wie der Bibliothekar aus Schaffhausen richtig feststellte, sind allgemeine Solidaritätsbekundungen der Verbände vorherrschend, aber dieses Thema berührt den Kern unserer Tätigkeit in der Mitte der Gesellschaft, die wir immer so gerne betonen. Thiele stellte folgende Frage, um vermutlich die Angehörigen des Berufsstandes aus der Reserve zu locken: „Bibliotheken und Satire, kein Traumpaar?“ Er forderte eine Diskussion, indem er folgende Pro- und Contraargumente an die Bibliothekare und Bibliothekarinnen sendete:

  • Pro: „Solidarität“, „Bibliothek als Ort der freien Informationen“, „Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte“
  • Contra: „Effekhascherei“, „kein mittelfristiges Interesse des Publikums an einer Randpublikation, keine französischsprachige Community“, „muslimische Communities nicht irritieren“, „Angst“

Durch seine Nachricht in der Mailingliste Forum-ÖB erhoffte sich Thiele eine breite Diskussion zum Thema. Es wäre wünschenswert, wenn Mailinglisten wie Forum-ÖB nicht nur zum Austausch fehlender Seiten, Beilagen und zur Verbreitung von Stellenanzeigen genutzt würden, sondern dort auch mehr Debatten und Diskussionen stattfinden würden. Ebenso verhält es sich mit dem Thema des „Umgangs mit Asylbewerbern“ (12. Januar 2015). Eine Diskussion hierzu fand im Forum bis dato nicht öffentlich statt. Ein Blick ins Ausland macht deutlich, dass Großbritannien und andere Länder zu diesem Thema auch von Seiten der Verbände viel offener und leidenschaftlicher diskutieren. Der französische Bibliotheksverband (ABF) hat hierzu nach Auflösung seiner Mailingliste bibliofr vor wenigen Jahren Agora Bib geschaffen, ein Forum, in dem es auch um gesellschaftliche Themen geht, welche die Bibliotheksarbeit betreffen. Die aktuelle verbandseigene Zeitschrift „Bibliothèque(s) n°77 – Décembre 2014“ befasst sich mit dem Thema Bibliotheken und Politik.

Richard David Lankes wurde vor wenigen Tagen via Twitter von der Brede Bibliotheek (https://twitter.com/bredebieb) gefragt, wie sich nun öffentliche Bibliotheken nach den schrecklichen Angriffen auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo verhalten sollten. Brede Bibliotheek steht für breite Bibliothek und setzt sich zum Ziel lokale Communities einzubinden. Er entgegnete, dass er nicht vor Ort in Paris ist (bzw. war) und sich nicht anmaßen würde zu wissen, wie sich Bibliotheken in Frankreich hierzu verhalten zu haben. Jedoch machte Lankes ebenso deutlich, dass es ein Ausdruck von Ignoranz oder gar Feigheit wäre nicht zu antworten und einfach nur zu sagen “help the communities have a conversation”. Auf die Anfrage hin, lieferte Lankes einige Ideen, die hier vom Blogautor so gut wie möglich übersetzt werden. Des Weiteren wird in diesem Blogbeitrag ein  großer Teil von Lankes Beitrag zwar nicht vollständig und wortwörtlich übersetzt, aber so gut wie möglich wiedergegeben:

  • Stellen Sie einen sicheren Ort zur Verfügung, um über den Anschlag gegen die Meinungs- und Pressefreiheit und die Gründe hierfür zu sprechen. Ermöglich Sie den offenen Zugang zur Zeitschrift Charlie Hebdo
  • Organisieren Sie Begegnungen und Foren zur Redefreiheit und der Demokratie. Veranstalten Sie ein „Human-Library-Event“ mit Lebenden Büchern unterschiedlicher Glaubensrichtungen
  • Veranstalten Sie Events mit Eltern und Therapeuten zum Thema, wie Kinder stark gemacht werden können
  • Helfen Sie ihrer Community ein Narrativ zu erschaffen und verbreiten Sie dieses. Die Motti hierzu könnten „We shall overcame“ oder „Wir sind auf Charlies Seite“ lauten
  • alle Bibliotheken sollten sich als einen sicheren Ort positionieren und präsentieren, welcher der Erholung und als Werkzeug dient, diese Tragödie in Handlungen zu verwandeln und hierbei Verständnis erzeugen.

Lankes räumte aber auch ein, dass Twitter nicht das richtige Medium bzw. der richtige Ort ist, um derat tiefgründige Diskussionen zu diesem Thema zu führen. Als nächstes versuchte Lankes drei Lektionen darzulegen, die er zu diesem Thema gelernt hatte.

Die erste Lektion ist, dass Gewalt durch Information und Verständnis bekämpft wird. Am 11. September 2001 war Lankes Direktor des ERIC Clearinghouse on Information & Technology. Er kam an diesem Tage an seinem Arbeitsplatz an, kurz nachdem das Flugzeug die Türme des World Trade Centers traf. Nachdem das  zweite Flugzeug in die Twin Towers crashte, kamen alle Clearinghouse-Mitarbeiter  in seinem Büro zusammen, um die Ereignisse im Fernsehen zu verfolgen. Entsetzt und sichtlich benommen, schickte ich alle nachhause. Das war ein Zeitpunkt, den man mit seiner Familie verbringen sollte.

In der darauffolgenden Woche, kamen Lankes und sein Team zusammen und stellten sich exakt dieselbe Frage, die auch von der öffentlichen Bibliothek in Breda kam: „Was sollen wir tun?“

Zu dieser Zeit betrieben er und seine Mitarbeiter einen Service, der AskEric genannt wurde und durch den sie Hunderte von virtuellen Auskunftsanfragen jeden Tag erhielten, sowie eine sehr häufig genutzte Webseite für Menschen aus dem Bildungssektor. Die Antwort, die sie schließlich dafür hatten war, dass nun sogenannte InfoGuides (think WebGuides/FAQs) zu den Anschlägen entwickelt wurden, welche ständig aktualisiert wurden, je mehr sie zu diesem, aber auch den anderen verwandten Themen hinzulernten. Sie posteten diese im Netz und versendeten sie als Email. Die am überwältigendste und am meisten gesehene/genutze Quelle war jene über den Islam.

Was Lankes nicht ausführlicher behandelte, war jene Episode als Folge dieser Tragödie, da die Menschen versuchten, das Unbekannte zu begreifen und zu verstehen. Deshalb mussten Bibliothekare und Bibliothekarinnen ihre Communties durch FAQs informieren, ein Archiv anlegen, um sorgfältig die Medenberichterstattung aufzubereiten, welche die Erinnerung an dieses Event wachhielt, sowie viele Möglichkeiten der Interaktion zwischen Kulturen, Ethnien und unterschiedlichen Ideen zu schaffen.

Eine weitere Lektion, die Lankes anführte, resultierte aus den Ereignissen in Ferguson im Bundesstaat Missouri, als Bibliothekare und Bibliothekarinnen während der Unruhen dort Menschen Unterschlupf und einen sicheren Ort anboten. Die öffentliche Bibliothek positionierte sich als Alternative zur Gewalt und schuf so ein neues Narrativ. Während die Medien damit beschäftigt waren, ihren Fokus auf die Polizei gegen die Black Community zu legen, nahmen sich Bibliotheken den sozialen, den traditionellen Medien an und vermittelten dies mithilfe von Schildern außerhalb der Gebäude, um Ferguson als eine (gemeinsame) Familie zu positionieren. […] Die Bibliotheken in Ferguson zeigten, dass dieser Ort aus Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkünfte besteht, die zusammen kommen, lernen und den (gemeinsamen) Wunsch für eine bessere Zukunft hegen. Die Bibliotheken konnten weder den Konflikt reduzieren, noch den institutionellen/systematischen Rassismus ignoren. […] Die Bibliotheken – nein, die Bibliothekare taten etwas und zeigten der Welt, das Ferguson nicht so viel anders als Syracuse oder Seattle oder andere Communties innerhalb des Landes ist. Sie sind mehr als nur (plumpe) Schlagzeilen. Sie humanisierten ein Narrativ. Die Lehre, welche Lankes aus dem Verhalten und den Reaktionen der Bibliotheken in Ferguson zog, war, dass Bibliotheken nicht nur konstruktive Räume zur Verfügung stellen; Sie tragen zu einem tieferen Verständnis über die Welt bei. Erst solle man seiner Nutzerschaft/Community die Möglichkeit geben zu atmen, zu trauern, nachzudenken und dann handeln und sprechen.

Lankes‘ letzte Lektion bezog sich auf die Bibliothekare und Bibliothekarinnen während des (sogenannten) Arabischen Frühlings. Während der größten Aufstände und zivilgesellschaftlichen Unruhen schützten die Protestierenden die Bibliotheken. Als viele Regierungsgebäude beschädigt und geplündert wurden, beschützte man die Bibliothek. Warum? Trotz des Jahres des Aufstands und der Revolten  gingen die Bibliothekar_innen ihrer Arbeit nach. Sie wurden zu vertrauensvollen Quellen der Community, weil sie (auch) dem Durchschnittsbürger von Alexandria intellektuell anregende und ehrliche Dienstleistungen zur Verfügung stellten. Die Lehre daraus ist, die Bibliothek als Quelle für seine (potentielle) Nutzerschaft(Communitiy zu positionieren und die Werte des Bibliothekswesens weiter in den Mittelpunkt zu rücken: intellektuelle Ehrlichkeit, intellektuelle & physische Sicherheit, Offenheit & Transparenz, sowie die Bedeutung des Lernens hervorheben.

Was Lankes sich von den französischen Bibliotheken erhofft, ist, dass sie den Mut haben werden Folgendes zu tun: ein sicher Ort zu sein/werden, an dem man über kontroverse Streitpunkte sprechen und lernen kann. Er schlägt vor, Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen einzuladen, um darüber zu diskutieren, wie Gewalt verhindert werden kann, bzw. wie darauf reagiert werden soll. Ferner rät Lankes Charlie Hebdo und auch andere umstrittene Materialien für alle Nutzer_innen frei zur Verfügung zu stellen. Lankes plädiert dafür, Lesungen und Events zu veranstalten, welche die Bedeutung der Redefreiheit in einer freien Gesellschaft thematsieren. Zum Schluss kommt Lankes nochmals zu seinen Lehren & Folgerungen, indem er seine Thesen in Form von Fragen Forderungen unterstrich: Continue reading

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Bibliotheken in Stockholm – einladend und international

Beitrag von Margareta Lindner, München

Im Rahmen des EU-Förderprogramms LEONARDO DA VINCI – GO EUROPE, das den Erfahrungsaustausch von Berufstätigen fördert, war ich im Februar 2014 zwei Wochen lang Gast bei der Internationella biblioteket und der Stockholms Stadsbibliotek in Schweden. Eigentlich hätte ich schon längst einen Fachartikel über meine Einblicke und Erfahrungen dort schreiben sollen. Aber man schiebt so was ja immer gern vor sich her. Wolfgang Kaiser hat mich jetzt gedrängt, zumindest eine kleine Fotostory zu posten, was ich hiermit tue.

Eingang der Internationella biblioteket
Eingang der Internationella biblioteket

 Die Internationella biblioteket befindet sich im Zentrum von Stockholm in unmittelbarer Nachbarschaft der Zentralbibliothek im Asplundgebäude.

Sie wurde 1991 als staatliche Fernleihzentrale für fremdsprachige Medien für Bibliotheken in ganz Schweden gegründet.

Im Jahr 2000 wurde zusätzlich eine öffentliche Bibliothek als Teil der Stockholmer Stadtbibliothek eingerichtet. Seitdem wird die IB zu 50 % von der Stadt, und zu je 25 % von Staat und Land finanziert.

Regal mit Literatur in afrikanischen Sprachen

 

Mit einem Medienetat von 170.000 Euro verfügt die IB über 200.000 Medien in 120 Sprachen, davon befinden sich ca. 40 % im Freihandbereich und ca. 60 % im Magazin. Etwa 60 Sprachen werden von den 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern laufend aktualisiert und gepflegt.

Ausleihstärkste Sprachen sind Russisch, Persisch, Chinesisch, Thai, Spanisch, Arabisch, Polnisch, Japanisch. Die Bibliothekarinnen und Bibliothekare haben selbst Kenntnisse in 27 Sprachen.

 

Ausleihe und Rückgabe ist auf allen Ebenen möglich
Ausleihe und Rückgabe ist auf allen Ebenen möglich
Blick in den Freihandbereich
Blick in den Freihandbereich
Cafeteria mit WLAN-Anschluß
Cafeteria mit WLAN-Anschluß
Internationale Zeitungen und Internet im Eingangsbereich
Internationale Zeitungen und Internet im Eingangsbereich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben der Fernleihe von Medien aus dem eigenen Bestand berät die Internationella biblioteket auch andere Bibliotheken in ganz Schweden bei der Erwerbung fremdsprachiger Medien. Auf ihrer Internetseite http://www.interbib.se hat sie dazu eine Datenbank mit Bezugsadressen aus aller Welt eingerichtet: http://www.interbib.se/sv/for-bibliotek/inkopsstallen

Die Stockholmer Stadtbibliothek bietet fremdsprachige Medien aber nicht nur in dieser Spezialbibliothek an, sondern in allen Stadtteilen mit hohem migrantischen Bevölkerungsanteil.

Medien in allen diesen Sprachen gibt es in der Stadtbibliothek Rinkeby
Medien in allen diesen Sprachen gibt es in der Stadtbibliothek Rinkeby
Zeitungen in der Stadtteilbibliothek Rinkeby
Zeitungen in der Stadtteilbibliothek Rinkeby

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch bei den Medienangeboten für Kinder wird Wert auf ein breites fremdsprachiges Spektrum gelegt.

Stadtbibliothek Husby
Stadtbibliothek Husby
Internationale Kinderliteratur in der Zentralbibliothek
Internationale Kinderliteratur in der Zentralbibliothek

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zentralbibliothek in dem von Erik Gunnar Asplund entworfenen und 1924-1927 erbauten beeindruckenden Rundbau ist das Schmuckstück der Stockholmer Stadtbibliothek.

Zentralbibliothek im Asplundgebäude
Zentralbibliothek im Asplundgebäude
Rotunde im Asplundgebäude
Rotunde im Asplundgebäude

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie wichtig der Stadtbibliothek Stockholm auch das Thema Inklusion ist, zeigt sich im Eingangsbereich der Zentralbibliothek. Dort trifft die Besucherin, der Besucher als erstes auf die große Abteilung mit Medien für sehbehinderte Menschen, die sogenannten Daisy Books.

Zentralbibliothek Eingangsbereich rechts
Zentralbibliothek Eingangsbereich rechts

 

Zentralbibliothek Eingangsbereich links
Zentralbibliothek Eingangsbereich links

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bücher in leichter Sprache für Menschen mit kognitiven Einschränkungen gehören in allen Bibliotheken selbstverständlich zum Bestand. Für dieses Mediensegment im Kinderbereich wurde in Schweden das Label „Äppelhylla“ entwickelt.

Lättläst - Bücher in leichter Sprache
Lättläst – Bücher in leichter Sprache
Äppelhylla - Kindermedien in leichter Sprache
Äppelhylla – Kindermedien in leichter Sprache

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