Zur Erinnerung an Roger Willemsen

In Gedenken an einen Fürsprecher von Bibliotheken hier die Rede des heute leider verstorbenen Roger Willemsen vom 101. Bibliothekartag in Hamburg (2012). Ab der 50. Minute und 10 Sekunden beginnt seine Rede.


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Impressionen zum Bibliothekartag 2012 in Hamburg [Update]

Bibliothekartag 2012 – Impressionen from mcon-mannheim on Vimeo.

Bibliothekartag 2012, Hamburg, Impressionen

In der Blogossphäre wurde auch wieder fleißig über den 101. Bibliothekartag berichtet.

[Update]
Stimmen

Aufmerksam geworden über:
Plieninger, Jürgen: Bibliothekartag 2012 – Stimmen, Bibliotheksvideos = Library Videos


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Gelesen in Biblioblogs (22.KW’12) – Vertretung Lesewolke

Spät, aber nicht vergessen…

Das Blog „Nachrichten für Öffentliche Bibliotheken in NRW“ weist auf eine ganze Reihe Videos hin, welche auf welche man durch das Seminar „Moderne Bibliothek: Mobile Bibliotheksangebote/-dienste fürs Web2.0“ aufmerksam geworden ist, z.B. „Die Welt der QR-Codes“ oder „Ask a Librarian The Movie„.

Ein anderes Video wurde ebenfalls in der Bibliosphäre die vergangene Woche oft geteilt. Der Live-Mittschnitt des Professorentalks „Heilige Kühe schlachten“ auf dem 101. Bibliothekartag. Im Mittelpunkt der Paneldiskussion standen dabei die Tabuthemen der Bibliotheksbranche. Der BIB hat zudem eine Liste mit weiteren Videos zum Bibliothekartag zusammengestellt. Über den BIB können Sie auch auf die bereits veröffentlichten Beiträge des Bibliothekartages zugreifen.

Heinz Pampel weist auf eine Petition zur Förderung von Open Access in den USA hin. Die Petition kann auch von Nicht-Amerikanern unterzeichnet werden. Mit nur wenigen Mausklicks ist die Unterzeichung der Petion auf der Website “We The People” möglich. Sollten bis zum 19. Juni 25.000 Unterschriften zusammenkommen, muss die US-Regierung konkrete Maßnahmen zur Förderung von Open Access ergreifen. Dies würde ein deutliches Zeichen für „Open Access“ bedeuten.

In Archivalia beschreibt Klaus Wendel den Einsatz eines MediaWikis als „eine ideale Erschließungssoftware für Archive, Museen und Bibliotheken„. Als Vertreter einer Firma zeigt er, wie man mit OpenSource-Software archivgerechte Erschließungslösungen schaffen kann.

Das DBV-Blog weist zudem auf das „IFLA- Hintergrundpapier zur E-Ausleihe„, in dem die verschiedenen Sichten von Verlagen und Bibliotheken zusammengefasst, das E-Book an sich definiert, sowie rechtliche Rahmenrichtlinien für die Bereitstellung Ausleihe betrachtet werden. Zudem werden grundsätzliche Forderungen, welche Bibliotheken an die Lizenzverträge stellen sollten, benannt.


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Gelesen in Biblioblogs (21.KW’12) – Vertretung Lesewolke

Wie Dörte letzte Woche bereits erwähnte, werden wir nun als Urlaubsvertretung die “Blogschau” von Liane Haensch für wenige Wochen fortführen.

In der letzten Woche fand der 101. Bibliothekartag in Hamburgstatt. Bibliothekare und Bibliothekarinnen aller (Bundes-) länder „vereinigten“ sich in der Stadt mit dem größten Seehafen Europas. Das diesjährige Motto lautete „Bibliotheken – Tore zur Welt des Wissens“. Dörte hat hierzu den Der Bibliothekartag 2012 in der Biblioblogosphäre beobachtet und laufend aktualisiert. Den Anfang machten die Eindrücke vom Festabend des Bibliothekartages 2012.

Es fällt mir schwer einige Highlights herauszugreifen. Das war zu einem die Veranstaltung „Heilige Kühe:Eine Podiumsdiskussion in der KIBA Lounge 2012“, über die H.-C. Hobohm ein Vorabstatement postete. Er stellte fest, dass sich die Diskurse und Fachgebiete mittlerweile mit Information und Bibliothek intensiver beschäftigen als die Bibliothekswissenschaft. Des Weiteren warnte er vor einer Nichtbeschäftigung mit gesellschaftlichen Entwicklungen und eine bislang fehlende eigene Position zu bestimmten Themen, welche dazu führen könnte, dass die Profession von Technik und Management mehr und mehr vereinnahmt wird.

Zum anderen hatte die Mitglieder der „Kritischen Bibliothek“ ihre öffentliche Arbeitssitzung, bei der sie mit zwei Vorträgen zum Oberthema „Bibliothek und Gesellschaft: Mehr Demokratie wagen“ vertreten waren.

Außerdem stimmten im Rahmen einer Mitgliederversammlung des VDB (Vereins deutscher Bibliothekare) nun über 60 Prozent für die geschlechtsneutrale Umbenennung. Dennoch konnte die hierzu benötigte Dreiviertelmehrheit nicht erreicht werden und weiterhin wird die Bezeichnung „Verein deutscher Bibliothekare“ deshalb bestehen bleiben.

Zudem gab der Direktor der Bibliothek der LMU München, der gleichzeitig der Vorsitzende des VDB ist, dem Deutschlandfunk ein Interview, in dem er sich zum Lernort Bibliothek, Plagiaten und der Digitalisierung äußerte.

Klaus Graf stellt auf Archivalia die Frage „Was ist faul im deutschen Bibliothekswesen?“ und listet ganz konkret auf, was aus seiner Sicht falsch läuft, wobei er nur einige Punkte zusammenstellte.

Josef Pauser verweist auf dem VÖBBLOG auf einen Artikel im Berliner Tagespiegel, der am 22.05. von Andreas Degwitz, dem Direktor der Bibliothek der Humboldt Universität verfasst wurde: „Bibliotheken im 21. Jahrhundert – Superdome des Wissens„.

Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW berichtete am 23. Mai von einem Stopp des Bibliotheksgesetzes in Schleswig.Holstein, worüber auch der Deutsche Bibliotheksverband in seinem aktuellen Newsletter berichtete.

Der seit einem Jahr existierende Libreasverein lädt im August 2012 zu zwei Veranstaltungen ein. Zum einen wird 17. August die Fachhochschule Potsdam als Veranstaltungsort für die Unkonferenz frei<tag>-2012 (Titel „Stand der Bibliotheks- und Informationswissenschaft“) dienen. Einen Tag später wird die erste Sommer School zu den Methden der Bibliotheks- und Informationswissenschaft stattfinden. last but not least wird der Verein Libreas zu seiner Jahresversammlung zusammenkommen.

Ganz aktuell äußerte sich Julia Bergmann in einem Video zur Serie „This week in libraries“ (TWIL # 73) zu den Preisträgern der diesjährigen German Mover & Shaker Awards 2012 und den Innovationspotential der Bibliothekslandschaft in Deutschland und deren Hemmnissen.

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Berlin versus Hamburg – Bibliothekartagsbesucher von #bibtag11 und #bibtag12 gefragt

Letztes Jahr Berlin, dieses Jahr Hamburg. Die BibliothekartagsbesucherInnen der letzten beiden Bibliothekartage haben nun die beste Möglichkeit zu überprüfen, ob dieser Vergleich hinkt oder man mit einem Kopfnicken zustimmen kann:


Idee für Kurzurlaub: Städtereise Berlin vs. Hamburg

<a href=“http://www.fewo-direkt.de“ title=“Idee für Kurzurlaub: Städtereise Berlin vs. Hamburg“ target=“_blank“> <img src=“http://www.fewo-direkt.de/vd2/files/vv/images/berlinvshamburg.jpg“ alt=“Idee für Kurzurlaub: Städtereise Berlin vs. Hamburg“></a>


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#bibtag12, Twitter, Spam…

Es wird gespamt ohne Ende auf Twitter, wenn es um das Hashtag #bibtag12 geht. Man kommt mit dem Melden nicht mehr hinterher. Daher gibt es zwei meiner Twitterlisten, die ich an dieser Stelle empfehlen möchte.

Allgemeiner ist die Liste Bibliothekarisches mit über 400 Bibliothekswesen auf Twitter.

Vorrübergehend wird es die Liste Bibtag12 geben. [ACHTUNG: Twitter hängt sich auf.Gegebenenfalls laden Sie die Seite mit F5 nochmal neu.]

Über Hinweise auf weitere „reale“ #bibtag12-Twitterer würde ich mich freuen. Entweder über Twitter an @bibliothekarin oder hier im Blog in den Kommentaren.

[Update] Leider werden Listenseiten über die mobile Webseite von Twitter nicht unterstützt. Bei den Apps kann dies unter Umständen funktionieren.
Als Tipp kam: Dazu über meinen Twitter-Account @bibliothekarin direkt die Listen aufrufen.


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Eindrücke vom Festabend des Bibliothekartages 2012

Bibliothekartag 2012
Bibliothekartag 2012, Quelle: Bibliothekartag2012.de

Vermutich geht es heute wieder ein wenig drunter und drüber in meinem Blogbeitrag, aber noch sind die Eindrücke frisch und unsortiert.

Schola Cantorosa hat uns mit typischen „Hamburg“-Liedern auf dem heutigen Festabend begrüßt. Der Männerchor hätte gefühlt ein wenig länger singen können. Danach wurden die Gäste des Bibliothekartages von Dr. Klaus-Rainer Brintzinger (Vorsitzender des Vereins der Bibliothekare) begrüßt. Er erinnerte sich an alte Berichte zu Themen, die bereits auf „historischen“ Bibliothekartagen diskutiert worden sind, so denn ob eine Annäherung an die angloamerikanischen Regeln möglich und vor allem wünschenswert wären (lautes Schmunzeln im Publikum) oder das Thema Urheberrecht.

Der Rohstoff WissenRohstoff Wissen??? Können nicht höchsten Informationen Rohstoff sein, wenn man das so sehen will?, der Bibliotheken wichtig macht, Bibliothekare, die für ihre Nutzer arbeiten… Baustellen, unreflektierte Aussagen, die ergänzt wurden, durch Bibliothek als Ort und Bildungsvermittler… Ein wichtiges Fazit in diesem Vortrag war seine Erkenntnis: Das Ende der Gutenberg-Galaxis ist nicht sichtbar. Bibliotheken sehen sich mit neuen Aufgaben konfrontiert und Metadaten werden beschwört, die wiedrum neue Aufgaben verursachen werden (Semantic Web) und welche weit über Bibliotheken hinausreichen werden.

Brintzinger sprach dann von Bibliothekaren als Kulturvermittler. Daher bekennen sie sich als Kulturschützer zum Urheberrecht. Da die Kulturschaffenden Verbreitung wollen, müssen sie aber auch Distributionskanäle schaffen, welche letztendlich Bibliotheken als Vermittler nicht ausschließen dürfen.

Für wissenschaftliche Bereiche dürfen rechtliche Restriktionen keinen wissenschaftlichen Austausch verhindern, der elementar für Wissenschaftler ist und der über Bibliotheken letztendlich vermittelt wird. Daher bedarf es eines Wissenschaftsurhberrechts und dies ist auch ein Grund, warum Bibliotheken Open Access befürworten.

Die von Brintzinger angebrachten Punkte sollten nachdenklich stimmen und in vielen Diskussionen münden, aber es muss auch endlich ein Vorankommen in diesen Bereichen geben und eine kritische Auseinandersetzung damit. Kann dies ein großer Bibliothekartag mit 4500 Teilnehmern (gewähr)leisten?

Dem Grußwort der zweiten Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg Dr. Dorothee Stapelfeldt folgte Flippie van der Walt aus Südafrika, der als ausländischer Gastredner und Bibliothekar aus Kapstadt (http://www.capetown.gov.za/library) sprach.

Die nächste Einlage von Schola Cantorosa „Ich wäre so gerne ein Showgirl“ ließ die Zuhörer/-schauer schmunzeln und war eine schöne Einlage zwischen den Reden.

Roger Willemsen
Roger Willemsen, Quelle: Bibliothekartag2012.de

Roger Willemsen hielt ohne Luft zu holen und die Redegeschwindigkeit seiner vorgegebenen Zeit angepasst den Festvortrag. Da er viel zu erzählen hatte, war das Redetempo entsprechend hoch. Ich versuche mal, die mir wichtigsten Eckpunkte seiner Rede zusammenzuraffen. Ich hoffe, der Sinn wird dadurch nicht entstellt.
Er bezeichnete sich als Parasit der Bibliotheken, der die schwitzigen Zellophaneinbände inhaliert habe. Es wurde gelacht, zumal er uns als Verschwörer und Sektierer sieht (ähnlich den Urchristen, die sich mit Geheimzeichen zu verständigen wussten).

Alle Beteiligten in der Urheberrechtsauseinandersetzung befänden sich derzeit in die Defensive gedrängt. Diese Position würde nicht die besten Argumente hervorbringen. Das müssten wir ändern. Wir müssten (uns) klarmachen, dass wir nicht mit materieller Ware handeln, sondern dass unsere Ware die Ergebnisse einer Rezeption unserer verwalteten Informationen durch unsere Nutzer sei. Zudem wäre Emotionalität etwas, was in der Welt der Bibliotheken eine Rolle spielt, in Form von Litratur.

Bibliotheken können hier in dieser Form Werte stiften, indem sie mit ihrer Literatur anstecken zum Träumen, Nachdenken und schließlich auch zum Kommunizieren. Der Besuch von Bibliotheken hilft, Einsamkeit zu überbrücken oder Dinge verständlich zu machen oder Sprachlosen zurück zur Sprache zu verhelfen. Bibliotheken schaffen Räume zur Kommunikation und sind damit eben auch essentiell.

Bibliotheken und Literatur bauen Brücken und helfen, Widersprüche aufzudecken und letztendlich Individuen zu begründen. Individuen sind mündig, verantwortungsbewusst, emanzipiert, (selbst-)denkend. Diese Art von Wissenden wiederum können Dinge ändern und zum Besseren wenden.

Es war ein flammendes Plädoyer für das Herz, meinten meine beiden Sitznachbarinnen (@maiple und @tirukes) einstimmig zu diesem gelungenen Beitrag.

Schola Cantorosa intonierte dann Max Raabes „Kein Schwein ruft mich an“. Beendet wurde die Veranstaltung mit dem „Auszug der Sängerknaben“ aus dem Saal mit dem Song „Agent zu sein“.

Anschließend fand das Get Together und Eröffnung der Firmenausstellung statt, wo die junge Hamburger Band Flo Fernandez für die musikalische Unterhaltung sorgte.


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Der Bibliothekartag 2012 in der Biblioblogosphäre (Update: 14.06.2012, 16:15 Uhr)

„Wir fahren nach Hamburg“ oder so ähnlich haben sich viele Bibliothekarinnen und Bibliothekare gedacht und bevölkern für die nächsten Tage die Hansestadt. Das Event heißt Bibliothekartag, die größte Fortbildungsveranstaltung der Branche.

Für all jene, die stattdessen Zuhause für die Öffnung ihrer Bibliotheken sorgen müssen, hier wie üblich eine ständig geupdatete Auflistung des Geschehens in der Biblioblogosphäre.

Link zur Twitterwall #bibtag12

Denken Sie an die Beantwortung des Feedbackbogens zum Bibliothekartag: Feedback zum 101. Deutschen Bibliothekartag in Hamburg [Update]

14.06.2012

13.06.2012

12.06.2012

11.06.2012

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Bibliothekarstag – BibliothekarInnenTag – Deutscher Bibliothekstag – Bibtag

Seit einigen Jahren gibt es rund um den Bibliothekarstag eine Debatte. Es wird gegendert. Bibliothekarinnen, die die Mehrzahl der Beschäftigten in Bibliotheken ausmachen, möchten sich auch im Namen der wichtigsten Fortbildungsveranstaltung im Bibliothekswesen wiederfinden. Debatten fanden dazu allerorts statt, so z.B. erinnere ich mich an ein Gespräch mit Frau Aleksander auf dem Frei<tag> im Anschluss an den 100. Bibliothekartag in Berlin.

Passend zum Frauentag wurde das Anliegen im VDBlog durch Ulrike Scholle zur Diskussion freigegeben.

Der VDBlog dient nicht nur der aktuellen Information der Mitglieder. Es besteht auch die Möglichkeit, über Anliegen unserer Mitglieder zu diskutieren.

Frau Dr. Aleksander, Leiterin der Genderbibliothek in Berlin, als Vertreterin des VDB und Frau Haase von der Bibliothek des Lette-Vereins als Vertreterin des BIB regen an, den „Bibliothekarstag“ in „Bibliothekstag“ umzubenennen. In dem dazugehörigen Exposé erläutern sie die Gründe.

Der VDB (Verein Deutscher Bibliothekare) jedoch hält in seiner Stellungnahme den Namen „Bibliothekarstag“ für eine historisch gewachsene Marke, der man Rechnung tragen sollte, um sich auch von anderen regionalen Veranstaltungen (z.B. Hessischer oder Bayrischer Bibliothekstag) zu unterscheiden.

Die geschlechtergerechte Benennung ist uns ein wichtiges Abliegen. Der VDB wird daher mit dem anderen veranstaltenden Verband BIB Gespräche führen, in welcher Weise die Geschlechtergerechtigkeit im Namen des Deutschen Bibliothekartages ausgedrückt werden kann. Nach unserer Überzeugung sollte der eingeführte Name „Deutscher Bibliothekartag“ um einen Zusatz ergänzt werden, der diesem Aspekt Rechnung trägt.

Dennoch ist die Gendergerechtigkeitsdebatte auch dort angekommen. Bei der nächsten Sitzung in Hamburg möchte der Verein sich in „Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare“ (VDB) umbenennen.

Bei Genderdiskussionen bin ich immer ziemlich zurückhaltend, weil sie einerseits mit der geschlechtergerechten Bezeichnung das Augenmerk auch auf die sich ändernde bzw. im bibliothekarischen Arbeitsbereich wohl eher bestehende Tatsachen richten möchte, andererseits habe ich das Gefühl, dass Dinge dadurch zu leicht auf die Goldwage gelegt werden und Dinge verkomplizieren (und sei es nur durch die Sprache). Hier im Blog spreche ich meist von Bibliothekaren und bezeihe mich und alle anderen Frauen in diesem Job mit ein, unabhängig von der Gehaltsklasse oder anderen Kriterien. Ich persönlich lege keinen Wert darauf, dass offizielle Schreiben gendergerecht formuliert sind, selbst wenn ich bei offiziellen Schreiben, die ich verfassen muss, darauf zu achten versuche.

In Anbetracht der Marke „Deutscher Bibliothekartag“ und seiner überregionalen Bedeutung finde ich den Vorschlag des VDB, den Namen beizubehalten und durch einen Zusatz zu ergänzen, einen guten Kompromiss, wenn er auch nur ein kleines Entgegenkommen in einer von einigen als notwendig erachteten bibliotheksbezogenen Genderdebatte ist.

Diskutieren Sie über meine Meinung mit mir hier im Blog. Diskutieren Sie über den Vorschlag selbst bitte im VDBlog.

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101 Übernachtungsmöglichkeiten gesucht…

oder so ähnlich. :ruhig:

Nein, der Aufruf richtet sich an Hamburger Bibliothekarinnen und Bibliothekare, die bereit sind, Studenten, Famis und Berufsanfängern eine Alternative zur Hotelunterkunft anzubieten.

Gesucht werden nun Hamburger BerufskollegInnen, die kostenlos Gäste aufnehmen. Von den Gästen mitgebracht werden sollen Schlafsack, Isomatte und Handtücher, von den Gastgebern wird nicht erwartet, daß sie ihre Gäste verpflegen. Besondere Wünsche, z.B. nach Geschlechtertrennung, können selbstverständlich angegeben werden. Ein virtuelles Kennenlernen im Vorweg ist möglich und die Gastgeberinnen und Gastgeber treffen selbst die Wahl, wen sie oder er schließlich bei sich aufnehmen möchte.

Der Aufruf kommt vom Projektteam „Bibliothekartag 2012“ der HAW Hamburg. Angelehnt an 101 Dalmatiner – äh nein den 101. Bibliothekartag – wird Übernachtungsbörse Camp 101 genannt und hat passend dazu einen Dalmatiner als Symbol :cheesy:

Schlafender Dalmatiner
101 Punkte..., Notfellchen, Flickr.com, CC BY-NC 2.0

Also, derzeit werden erstmal Freiwillige gesucht, die eine Couch oder zumindest einen Fußboden zur Verfügung stellen 😉 Diese können sich unter Angabe ihrer Kontaktdaten (Name, Adresse, Mailadresse, Anzahl der Gäste, die aufgenommen werden können, besondere Wünsche und die Angabe der Nächte vom 21./22.5. bis 25./26.5.2012, an denen das Gästebett zur Verfügung steht) unter camp101 [at] gmx.de melden.

Quelle:
Übernachtungsbörse zum 101. Bibliothekartag, Grosse-Eule-Blog


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