Ørestad Library

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Municipality of Copenhagen (bibliotek.kk.dk)

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LIBREAS Ausgabe #26 erschienen

Die 26. Ausgabe von LIBREAS ist heute mit dem Themenschwerpunkt „Bibliotheken __abseits, außerhalb der Bibliothek“ erschienen. Im Editorial wird vorweggenommen, dass es keine Definitions- und Diskussionsmacht darüber gibt, was eine Bibliothek ist. Die neue Ausgabe setzt sich mit Alternativbibliotheken auseinander. Es werden folgende Fragen aufgeworfen, aber nicht vollständig beantwortet:

„Es gibt ein Bibliothekssystem. Vielleicht auch mehrere Bibliothekssysteme? Daneben gibt es nachweislich weitere Einrichtungen, die sich als Bibliotheken verstehen, aber nicht als Teil eines Bibliothekssystems. Kann das sein? Was für Institutionen sind das? Wer steht hinter solchen Einrichtungen? Haben sie ein Recht, sich Bibliothek zu nennen oder okkupieren sie diesen Begriff? Muss er ihnen abgesprochen werden? Und wenn ja, wer hat das Recht dazu und entscheidet dies auf welcher Grundlage?“

Was erwartet uns noch konkret an Artikeln in dieser Ausgabe?

Uwe Jung — Abstand als Alternative? Vom Normalen und weniger Normalen in kamerunischen Bibliotheken

Abstract: Am praktischen Beispiel des kamerunischen Bibliothekswesens werden Probleme bei der Übernahme von ‚traditionellen‘ Bibliothekskonzepten in andere Kulturen verdeutlicht. Die Lösungen dieser Probleme werden zum einen in einem besseren Verständnis der handelnden Akteure, zum anderen in einer Neuausrichtung der Zusammenarbeit mit eben diesen Akteuren gesehen.

Eliane Blumer & Karsten SchuldtUrban Revitalization, Gentrification, and the Public Library. The Case of Lausanne, Switzerland

Bibliothekskollektiv Anarchistische Bibliothek & Archiv Wien, „Anarchistische Bibliothek & Archiv Wien“.

Unser Bloggerkollege Christian Kahle stellt in seinem Beitrag „Die Offene Bibliothek von Clegg & Guttmann“ vor.

Ben Kaden — Europa als Zone der Zines. Über eine Fahrbibliothek

Weitere Beiträge:

Paul Vierkant & Maxi Kindling — Welche Institutionen betreiben Open-Access-Repositorien in Deutschland?

Snowden Commons — From the Snowden Files to the Snowden Commons. The Library as a Civic Hub (“Publics in Peril” at Slow-Politics-Conference 2014)

Gesche Schifferdecker & LIBREAS. Redaktion — WWC-WeberWorldCafé. Ein Interview

Rezensionen zu:

Karsten Schuldt — Queer as Archive. Rezension zu: Alana Kumbier (2014): Ephemeral Material – Queering the Archive. (Gender and Sexuality in Information Studies ; 5). Sacramento, CA : Litwin Books

Ben Kaden — Konzepte für den Gegenwartsdiskurs. Heute: Linguistic Capitalism. Rezension zu: Frederic Kaplan (2014) Linguistic Capitalism and Algorithmic Mediation. In: Representations, Vol. 127, No. 1 (Summer 2014), S. 57-63 & Thomas McCarthy, Simon Critchley (2014) Declaration on Digital Capitalism. In: Artforum International. October 2014, S. 254-259


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So ist die Stabi: Ein Film als atmosphärische Parabel auf Wohl und Nutzen der Bibliothek

Jeder Mensch braucht eine Heimat, eine Heimat, die Boden, Arbeit, Freude, Erholung, geistigen Fassungsraum zu einem natürlichen, wohlgeordneten Ganzen, zu einem eigenen Kosmos zusammenschließt. Die beste Definition von Heimat, das ist eine Bibliothek“. Elias Canetti

Würde man das Wort Heimat mit Zuhause ersetzen, würde das die im folgenden Video gezeigte Atmosphäre widerspiegeln.  Auf dem Weblog der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg ist zu lesen, was dieser kurze Imagefilm zeigen will:

„Der Film zeigt, warum sich Menschen in der Stabi wie zuhause fühlen. Dass uns jeden Tag so Viele besuchen und sich offenbar hier wohl fühlen, liegt aber nicht nur an den Räumlichkeiten, sondern am Angebot, das wir bereit halten. Einen lebendigen Eindruck davon, was es an Veranstaltungen, Büchern, Zeitschriften und zahlreichen elektronischen Angeboten in der Stabi zu entdecken gibt, vermittelt unsere Website.“

Letztes Jahr im Juli während Campus Open Air an der Universität der Bibliothek waren die Kontrollen am Eingang etwas strenger. Es wäre durchaus begrüßenswert, wenn es mehr Schließfächer gäbe. Ab Herbst 2012 sollen in Hamburg die Studiengebühren abgeschafft werden. Wer dann noch in Bayern oder Niedersachsen studiert, ist selbst schuld und sollte an die Stabi Hamburg kommen, denn dort lässt es sich auch kostengünstig wohnen.

 

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Die Vorstellung des Drehbaren Lesepults an der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (Innsbruck)

„Bibliotheken werden allgemein als Aufbewahrungsorte für Bücher und Zeitschriften definiert, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Definition betont besonders die Art der Objekte, die von einer derartigen Institution angesammelt werden. Bei genauerer Betrachtung jedoch sollte es klar sein, dass Bibliotheken nicht nur als reine Aufbewahrungsorte angesehen werden können, sondern durch die vermutlich dort stattfindenden Aktivitäten charakterisiert werden müssen. […] Bücher sind doch schließlich dafür vorgesehen, auf bestimmte Art und Weise benutzt zu werden – sie sind Artefakte, die hergestellt werden, damit die Menschen sie lesen. Wir glauben trotzdem, dass betont werden muss, dass eine Bibliothek dafür da ist, ein bestimmtes menschliches Verlangen zu stillen und dass die Bücher, die dort zu finden sind, eine von vielen Möglichkeiten für die Menschen sind, an Informationen und Inhalte zu gelangen. Mehr Bewusstsein für die Art der Aktivitäten, die in diesen Institutionen, die wir Bibliotheken nennen, vermutlich stattfinden, könnte daher dazu beitragen, sie besser zu planen und zu gestalten und bei Bedarf in die richtige Richtung zu erweitern.

Michael Clegg & Martin Guttmann

Dieses etwas längere und gekürzte Zitat stammt vom Künstlerduo Clegg und Guttmann und soll erklären, welches Konzept hinter dem „Drehbaren Lesepult“ steht.  Auch hier scheint der Kunstbegriff des „sozialkommunikativer Prozesses“ eine Rolle zu spielen, wenn auch in anderer Form als bei der „Open Library“ („a psycho-social research project“). Im Zusammenhang mit der Eröffnung des „Offenen Bücherschranks“ im Juni 2010 in Wien-Ottakring stieß ich bereits bei meinen Recherchen zu den Urhebern und Ideengebern auf die beiden Künstler. Der Lesebereich der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol in Innsbruck erhielt vor etwa 2 Jahren ein drehbares historisches „Bibliotheksmöbel“, dessen innenarchitektonische Entwicklung auf Jacob Schübler (ca. 1730) zurückgeht. Die Benutzung bzw. Benützung (wie es in Österreich heißt) ist ausdrücklich erwünscht und in aller erster Linie sind  hierbei Studenten angesprochen.


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