Ein Kurzvideo der « Bibliothèque éphémère"» am Strand von Paris: "Proposer le meilleur contenu au plus grand nombre"

Vom 21. Juli bis zum 21. August steht allen Interessenten die Möglichkeit offen eine große Auswahl von Büchern des Verlags Flammarion in der Nähe der Pont Marie am Seineufer von Paris kostenlos nach Vorlage eines Personalausweises  kennen zu lernen. Der Verlag wirbt auf seiner Seite für die Bibliothek, die etwa 300 Bücher zur Ausleihe anbietet und jeden Tag (auch sonntags) von 11-19 Uhr geöffnet ist. Flammarion bietet neben Romanen, Comics, großformatigen Büchern, Taschenbüchern, auch Kinder- und Jugendliteratur an. Insbesondere für Kinder werden zahlreiche Aktivitäten durchgeführt, die über das Lesen hinausgehen. Darüber hinaus sind auf der Verlagswebseite folgende Autoren angekündigt, die bei Paris-Plages zugange sein werden: Zémanel, Bernadette Theulet-Luzié, Frank Margerin und Christian Bine


La bibliothèque éphémère de Paris-Plages von mairiedeparis

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Der Gewinner des "Libraries Change Lives Award" 2011: Das "Making A Difference project" der Öffentlichen Bibliotheken Kent

Am Ende der Umbrella Konferenz an der Universität Hatfield, wurden zum 19. Mal der “Libraries Change Lives Award”  2011 verliehen. Der Autor Alan Gibbons übernahm die Laudatio und Preisübergabe. Die Öffentlichen Bibliotheken in Kent erhielten den ersten Preis für ihr “Making A Difference project”. Weitere Anwärter auf den Preis waren folgende Bibliotheken mit ihren Programmen:

Beim “Making A Difference project” handelt es sich um ein Programm, dass sich an Erwachsene mit Lernschwierigkeiten und Lernbehinderungen richtet. Es ist bedürfnisorientiert angelegt und ermöglicht diesen Menschen mehr Teilhabe innherhalb ihrer Communities. Das Projekt wird auf der Webseite des CILIP genauer beschrieben:

“Making the Difference arose out of Kent Libraries and Archives’s desire to make sure that its services for adults with learning disabilities were helping to integrate them in everyday life. The project sought to better understand the needs of adults with learning disabilities, their carers and support workers, and provide new opportunities, experiences and skills to encourage independence and fun. 721 adults with learning disabilities have taken part in library activities since April 2010. These have included creating an information library, staffed by adults with learning disabilities employed as paid librarians; placing Easy Access collections of books and DVDs chosen by adults with learning disabilities in 12 town centre libraries; providing volunteering and work experience opportunities, and holding regular Biblio Hour and Coffee and Chat sessions. A highlight of the project was a “Putting On the Ritz” 1920s fashion evening. “

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[Kurz] Der Potsdamer Wissensspeicher wird in Bildungsforum umbenannt

Im Januar berichtete Dörte ja bereits über die Finanzierungsmodalitäten der sich neuorientierenden Potsdamer Stadt- und Landesbibliothek, wobei damals schon 5,7 Millionen Euro für den Umbau genehmigt wurden. Außerdem erwähnte sie die Zusammenlegung von Volkshochschule und Bibliothek, durch die beide Einrichtungen profitieren können. Obwohl der Plattenbau, in dem die Potsdamer Stadt- und Landesbibliothek untergebracht ist, noch nicht generalüberholt wurde (Fertigstellung voraussichtlich 2013), wurde schon fleißig an einer Umbennung des alten Namens “Wissensspeicher” “gearbeitet”. Hierzu wurde ein Wettbewerb ausgelobt, an dem sich 200 PotsdamerInnen beteiligten. Weitere Vorschläge der BürgerInnen lauteten etwa „i-pot“,  „Bildungspalais“ oder  „Villa Geistreich“. Platz zwei belegte der Name “Schlauhaus” und Platz drei “Bildungs-Mitte”. In der Jury zur neuen Namengebung saßen neben MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung, der Bibliotheksleitung auch der Fernsehmoderator Günter Jauch. Ziel der Juroren waren es einen Namen auszuwählen, der selbsterklärend, unverwechselbar und eingängig ist. Ferner war es Aufgabe der Jury einen Begriff zu favorisieren, der für einen modernen, generationenübergreifenden und kulturellen Treffpunkt im Herzen von Postdam steht. Gestern fand die feierliche Preisverleihung zum Namenswettberwerb statt. Den 1. Preis teilen sich Brigitte Hänsch und Ingeborg Anheuser, die unabhängig voneinander “Bildungsforum” vorschlugen. Beide erhielten eine freien Eintritt zur Potsdamer Schlössernacht anstatt eines kostenlosen und lebenslangen Bibibliotheksausweises. Zukünftig ist geplant die Straßenbahnhaltestelle an der Stadt- und Landesbibliothek in „Bildungsforum/ Am Kanal“ umzubennen.

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Ein Imagevideo zur interkulturellen Bibliotheksarbeit der spanischen autonomen Gemeinschaft Baskenland

“All citizens live in an increasingly heterogeneous society. There are more than 6,000 different communities and languages in the world. The international migration rate is growing every year resulting in an increasing number of people with transnational identities. Globalization, increased migration, faster communication, ease of transportation and other 21st century forces have created cultural diversity in many nations, where it might not have previously existed or has augmented the existing multicultural makeup.”

Auszug aus dem “The IFLA Multicultural Library Manifesto

Im folgenden etwa zehnminütigen Video kommen EinwohnerInnen der spanischen autonomen Gemeinschaft Euskadi in ihrer eigenen Muttersprache zu Wort. Ob auf portugiesisch, englisch, arabisch, berberisch oder in unterschiedlichen afrikanischen Sprachen, es äußern sich unterschiedliche Menschen darüber, welche Dientleistungen sie an den öffentlichen Bibliotheken in “Euskadi” nutzen. Zudem kommen BibliothekarInnen zu Wort, welche ausdrücklich betonen wie sehr ihnen die Einhaltung des IFLA-Manifestos zur (multi-)kulturellen Vielfalt am Herzen liegt.  Die spanische autonome Gemeinschaft Baskenland scheint die UNESCO-Erklärung sehr ernst zu nehmen. Selbst wenn für die ZuseherInnen das Video nicht zu 100% verständlich ist, wird die Wertschätzung der unterschiedlichen Kulturen durch die öffentlichen Bibliotheken aber durchaus deutlich werden. Eines der Ziele der  öffentlichen Bibliotheken Euskadi ist es, sich um die Integration der verschiedenen Kulturen durch  zu bemühen.

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Ein Imagevideo der "Columbus Metropolitan Library" in den USA:

Die “Columbus Metropolitan Library” war 2010 Bibliothek des Jahres. Im Folgenden wird ausführlich auf den Service und die Rolle der Bibliothek Bezug genommen:

“Executive Director Patrick Losinski is joined by staff and board members from the Columbus Metropolitan Library, describing how this exceptional library earned the distinction as 2010 Library of the Year. The Library of the Year Award — presented annually by Gale Cengage Learning and Library Journal — celebrates the library that most profoundly demonstrates: service to the community; creativity and innovation in developing specific community programs or a dramatic increase in library usage; and leadership in creating programs that can be emulated by other libraries.”

 

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Aus aktuellem Anlass: Zwei Bibliotheksvideos zur "National Library Week 2011" in den USA

Ab heute beginnt in den USA die Bibliothekswoche 2011, welche bis zum 16.04. 2011 andauern wird. Von Cicero bis Maya Angelou und bis hin zu Keith Richards werden Zitate über Bibliotheken von prominenten US-amerikanischen BibliothekarInnen vorgelesen. Im Hintergrund sieht der Zuschauer öffentliche Bibliotheken in unterschiedlichen Bundesstaaten u.a.auch eine Bibliothek in Puerto Rico. Hierfür wirbt die American Library Association mit  dem Bestsellerautor John Grisham (“Honorary Chair”).

In dem folgenden Video kommen BibliothekarInnen zu Wort, die sich über den Wert von Bibliothek äußern und deren Rolle als “Community Center” genauer erläutern. » Weiterlesen

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Rumänien erhält 26,9 Millionen US-Dollar von der Bill & Melinda Gates Stiftung

Wie das Internetportal Romania Business Insider gestern berichtete, werden die öffentlichen Bibliotheken Rumäniens demnächst von der Bill & Melinda Gates Stiftung  nochmal mit 26,9 Millionen US-Dollar unterstützt. In Polen, Lettland und Vietnam sponsert die Bill & Melinda Gates Stiftung ähnliche Programme. Ziel ist es 800 Bibliotheken in Rumänien zu modernisieren. Bisher wurden schon öffentliche Bibliotheken mit 3.800 Computern ausgestattet. Biblionet wurde ebenfalls von der Bill & Melinda Gates Stiftung finanziert und beinhaltete unter anderem Weiterbildungsmaßnahmen für BibliothekarInnen.


Eines der Ziele von Biblionet ist es, den Zugang der Bevölkerung Rumäniens zu öffentlichen Bibliotheken  zu forcieren und das nationale Bibliothekswesen besser zu organisieren. Ein Blick auf die Webseite lohnt sich, wie ich finde, da es die Tragweite und den Erfolg von Biblionet deutlich macht. Biblionet wurde 2007 gegründet und definiert auf der Webseite folgende Ziele:

  1. Facilitating Access to Information […]
  2. Preparing Public Librarians  […]
  3. Promoting the Value of  Libraries […]
  4. Fostering Government Support […]

Die finanzielle Förderung von Biblionet durch den Staat wird nach Auslaufen der Unterstützung durch die Bill & Melinda Gates Stiftung im Jahr 2013 nötig werden. Der gegenwärtigen Haushaltslage des Landes zu urteilen, wird dies  sicherlich schwierig werden.  Im Zuge der Finanzkrise erhielt Rumänien einen Kredit von insgesamt 17 Milliarden Euro vom IWF (Internationalen Währungsfonds), weiteren internationalen Organisationen und der Europäischen Kommission. In den letzten zwei Jahren hat sich die Staatsverschuldung von 109,1 Milliarden Lei bzw. 21,6% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2008 auf nunmehr 193,89 Milliarden Lei und damit auf 37,9% des BIP  im Jahr 2010  fast verdoppelt. Gegenüber dem Internationale Währungsfonds (IWF) und der Europäische Kommission hat sich die rumänische Regierung verpflichtet das Haushaltsdefizit auf unter 4,4 % des BIP zu senken. Wenn die Löhne weiter so niedrig bleiben in Rumänien und der Staat versucht seine Schulden durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer und anderen Möglichkeiten zulasten der Bürger auszuschöpfen, wird es weiter einen sogenannten Brain Drain geben. Bereits im letzten Jahr verließen 2,77 Millionen Rumänen das Land, was einem Anteil von ca. 13 % (11,8 % Hochschulabsolventen) an der Gesamtbevölkerung entspricht. Spätestens 2013 ist ein erhöhter Brain Drain zu befürchten, wenn am 1. Mai in der EU der Arbeitsmarkt für Rumänen und Bulgaren geöffnet wird.

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Ein Plädoyer für Karl Lagerfeld als Werberträger für Öffentliche Bibliotheken und warum sich zu wenig Promis und “Wutbürger” für “ihre” Stadtbibliotheken einsetzen

“Celebrities may live glamorous lives, but at the end of the day, we’d like to think that a good number of them curl up at home with a good book. And that’s why it’s so gratifying to learn that a completely unexpected famous person possesses a ton of books.” Judy Berman

 

Lesen denn Prominente heutzutage auch bzw. noch Bücher? Dem in diesem Blogeintrag gewidmeten Foto von Lagerfelds Privatbibliothek zu urteilen, sind Prominente, die lesen,  nicht auf externe Bibliotheken angewiesen.  Wer Geld hat und Platz hat, der kommt ganz sicher nicht in öffentliche Bibliotheken im Gegensatz zu Studenten, SchülerInnen oder von Armut betroffene Menschen oder eben klassische Bücherfreunde, die immer älter und/oder seltener werden. Die Zeitschrift Cicero verfügte ja lange Zeit über eine Rubrik, in der die Privatbibliotheken von Kardinal Lehmann, Marianne Birthler oder auch Anne-Sophie Mutter vorgestellt wurden.  Die Boulevardisierung der Medien macht auch vor  öffentlichen Bibliotheken nicht Halt. Nach einer Kolumne im Dezember 2010  in der BZ zum Neubau der Berliner Landesbibliothek von Gunnar Schupelius, über die Dörte berichtete und dem Artikel “Simply Asbest! Die Tragödie der Bibliothek Konstanz” aus der Zeitung “die Welt” entsteht zunehmend für mich der Eindruck, dass immer häufiger öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken auch vom Boulevard aufgegriffen werden. Es sind wohl nicht nur prominente Menschen, die keine Bücher in externen sprich öffentlichen Bibliotheken ausleihen, sondern sicherlich ein großer Teil des sogenannten Bildungsbürgertums, die (“Wutbürger“) heutzutage bei Demos wie z.B. gegen “Stuttgart 21” zahlenmäßig stark vertreten sind, aber bei so manchen Protesten (wenn sie denn stattfinden) gegen die Sparpolitik an Bibliotheken gerade eben dort quantitativ unterrepräsentiert sind, weil  vermutlich die Asymmetrie der Betroffenheit eine andere ist als bei einer Schülerin  oder einem Schüler, die vor kurzem Bildungsgutscheine erhalten haben. Die letztgenannte Gruppe ist womöglich im besten Lesealter und die Stadtbücherei ist ihre Lesequelle, die vor Literatur mehr sprudelt als deren elterliche Wohnzimmerregale.  Ich will ja dem FAZ-Autor Tilman Spreckelsen nicht gänzlich widersprechen. Auf kommunaler Ebene gibt es einen Bibliothekenschwund, aber im privaten Bereich gibt es jede Menge Bibliotheken. Laut Birgit Mandel und gesicherten empirischen Erkenntnissen zur Kulturnutzung in Deutschland, zählen hierzulande nur 8 % der Bevölkerung zu den regelmäßigen NutzerInnen kultureller Angebote. Wieviele von diesen 8 % besuchen denn öffentliche Bibliotheken und nutzen diese dann auch? Es wird in der technokratischen und ökonomisierten Welt viel mit Zahlen argumentiert, indem beispielsweise die jährlichen ZuschauerInnenzahlen von Fußballstadien mit den jährlichen BesucherInnen von Bibliotheken in Beziehung gesetzt werden. Doch realistisch betrachtet sagt das doch nichts über die wahre Wertschätzung und den Partizipations- und Inklusionsgrad der Gesellschaft an öffentlichen Bibliotheken aus?  Beeindrucken diese Zahlen PolitikerInnen und kommunale Unterhaltsträger? Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen.  Etwa 50 % der Bevölkerung gehören zu den unterhaltungsorientierten GelegenheitsnutzerInnen, die potentiell noch mehr für kulturelle Angebote zu gewinnen wären. Die restlichen 42 % interessieren sich persönlich nicht für Kunst und nutzen keine kulturellen Veranstaltungen. Welche Chancen und Konsequenzen ergeben sich daraus für öffentliche Bibliotheken? Ich erinnere mich noch an einen Workshop auf dem studentischen Symposium BOBCATSSS  im Jahre 2005 in Budapest, an dem doch eine Professorin aus dem Bereich der Bibliotheks- Informationswissenschaften offen gegenüber angehenden BibliothekarInnen zugab, selbst keine Bibliothek mehr zu besuchen und sie als Einrichtung zur Disposition gestellt hatte. Ob dies nun eine gewollte Provokation war, was ich stark vermute oder ihre private Meinung, sei dahingestellt. Ähnlich verhielt es sich bei einem Zukunftsforscher, der auf dem Bibliothekartag 2009 in Erfurt zugab seit Jahren keine Bibliothek mehr besucht zu haben. Nun soll sich jeder seine Gedanken hierzu selbst machen, aber später soll sich dann auch niemand  wundern, wenn öffentliche Bibliotheken bei Zukunftsforschern und angehenden BibliothekarInnen keine Rolle mehr spielen. Was würde die Kreativbranche öffentlichen Bibliotheken raten? Wie würde ein Karl Lagerfeld heute öffentliche Bibliotheken gestalten und beraten?

Karl Lagerfeld über seine Lesevorlieben:

Hätte gerne Sprachen studiert. Aber man kann ja nicht alles machen. Dafür lesen Sie viel. Ja, alles außer Krimis. Ich liebe Klassiker. Ich mache gerade ein Buch über die Unsterblichkeit der deutschen Romantik. Lesen Sie deutsche Romane? Nicht viel. Wissen Sie was ich im Moment lese? Ich habe mir das Gesamtwerk von Ernst Jünger kommen lassen. Alles, was er geschrieben hat. Ich liebe die Sprache. Sehr ungewöhnlich. Mein Lieblingsschriftsteller ist aber Eduard von Keyserling, impressionistischer Schriftsteller. Französische Literatur lese ich auch kaum, was die heute da so schreiben. Eduard von Keyserling. Sie konnten sich nicht für Houellebecq erwärmen? Dabei komme ich in seinem letzten Roman vor. Da laufe ich auf den Händen rum, das könnte ich im wirklichen Leben gar nicht. […] Nein, Freitags mit einem Berg an Büchern nach Hause zu kommen und bis Montag niemand sehen zu müssen, das ist, wonach ich strebe. […] Aber leider habe ich so viele Bücher, dafür lebe ich nicht lang genug. Sie müssen mal meine Nachttische sehen. Ich lebe inmitten von Büchern. Auch eine Krankheit. Aber ich wünsche nicht, davon geheilt zu werden.”

Der New York Observer wimdete sich am 10. Januar diesen Jahres dem “bescheidenen”, bekennenden Nichtwähler, Mode- und Leseguru Karl Lagerfeld. Anlass war das Buch “The Selby is in Your Place” von Todd Selby, der darin auch Lagerfelds Privatbibliothek ablichtete. Weitere Fotos anderer “Celebrities”-Bibliotheken u.a. von Oprah Winfrey, Woody Allen oder Rod Stewart enthält der Artikel “Celebs, They’re Geeks Like Us: Libraries of the Rich and Famous” von Judy Berman unter dem folgenden Link abrufbar: http://flavorwire.com/141846/celebs-theyre-geeks-like-us-libraries-of-the-rich-and-famous

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We love Libraries

Über die in der Grafschaft Somerset geplanten Bibliotheksschließungen hat Wolfgang mit seinem Beitrag “Opening hours”: Ein trauriger Kurzfilm gegen die geplanten Bibliotheksschließungen in der Grafschaft Sommerset (Großbritannien) hier im Blog bereits auf die Situation aufmerksam gemacht.

Ein weiteres Plädoyer für ihre Bibliotheken geben nun die “Friends of Somerset’s Libraries”:

This film is an independent project in support of the Friends of Somerset’s Libraries – a coalition of library campaigners in the West of England with media support from the Friends of Glastonbury Library & the Friends of Shepton Mallet Library.

Die hier genannten Argumente sind sicherlich auch für hiesige Bibliotheken eine Unterstützung im Kampf gegen Kürzungen und Schließungen.

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“Opening hours”: Ein trauriger Kurzfilm gegen die geplanten Bibliotheksschließungen in der Grafschaft Sommerset (Großbritannien)

Der folgenden Film wurde innerhalb eines Tages gedreht und macht auf auf drastische Weise deutlich, wie das schier unmögliche, die Schließung oder gar der Abriß von Bibliotheken dargestellt werden kann. Der Film soll eine Reaktion auf die geplanten Bibliotheksschließungen in der Grafschaft Sommerset sein, die vorsieht 60 % der Zweig- und Fahrbibliotheken zu schließen, einschließlich der gut besuchten “Glastonbury library“:

“This is disgusting. If you feel the same please show your support by joining the ‘Friends of Glastonbury Library’ facebook page which you can find by following the link below or similarly by sending an email of support to saveglastonburylibrary@googlegroups.com”

Etwas Ähnliches und ebenso Besorgniserregendes haben B. Kaden und K.Schuldt in der letztjährigen Ausgabe von Libreas (Thema “Kinder”) zusammengestellt: Einen Berliner Photoessay mit dem Titel “Was kommt nach den Kinderbibliotheken?” Die Frage konnten die beiden durch ihre Photodokumentation zwar beantworten, doch das Ergebnis hilft den Kindern dort meist nicht weiter, denn viele Flächen sind entweder verwaist oder es haben sich Läden angesiedelt, die nichts für Kinder tun. Wie können Kinder, die in solchen Stadtteilen leben, in denen Bibliotheken geschlossen wurden, ihre Lesekompetenz, ihr Bedürfnis nach Medien und das soziale Miteinander, wie es in Bibliotheken in Form von Veranstaltungen für Kinder gefördert wird, nun aufrechthalten bzw. kompensieren? Obwohl Berlin vermutlich nach 1990 eher eine Phase einer klassischen Shrinking City durchlebte, wächst die Stadt heute wieder, aber die Bibliothekslandschaft ist im kommunalen Bereich dort in den letzten 21 Jahren drastischen Schrumpfungsprozessen ausgesetzt gewesen. Wie hat sich das negativ für die Bevölkerung in den betreffenden Stadtteilen ausgewirkt? Klingt Bibliothekssterben nicht irgendwie zu passiv? Es gab doch immer wieder Bibliotheken, die sich nicht über zu geringe Nutzerzahlen beschweren konnten, aber dennoch am Ende geschlossen wurden, obwohl sie gut funktionierten und von fleißigen BibliothekarInnen geführt wurden. In solchen Fällen klingt meiner Meinung nach “Bibliothekssterben”  viel zu verharmlosend, treffender fände ich den Begriff  “Bibliothekstötungen”. Eigentlich könnte diese photographische Dokumentation des langsamen Bibliothekssterbens  von Kaden & Schuldt eine Aufgabe sein, der sich jeder in einer betroffenen Kommune bzw. einem von “Bibliotheksschließungen” heimgesuchten Bundesland widmen könnte und hierzu Ausstellungen durchführt und der Frage nachgeht was nach den Bibliotheken kommt. Sind Bücherschränke die neue Alternative? Oder pensionierte BibliothekarInnen und andere Buchliebhaber, “die neuen Freiwilligen“, welche den Service aufrechterhalten? Sind also ausgebildete BibliothekarInnen ersetzbar geworden? Stört das denn irgendwen? Doch wie groß ist eigentlich  der finanziell schwer zu bezifferende Schaden, der durch  die gezielten “Bibliothekstötungen” zustande kommt? Oder wie stehen Bürger einer Kommune heute da, deren Bibliothek vor 10 Jahren oder mehr geschlossen wurde? Hatte die Schließung keinerlei Konsequenzen für ihr Wohlbefinden oder traf sie diese sehr hart, da die Nutzung der Angebote der Bibliothek Teil ihrer Freizeit waren oder gab es Alternativlösungen? Was passierte mit den arbeitslos gewordenen BibliothekarInnen und den bibliotheksarm gewordenen EinwohnerInnen, für welche die Bibliothek ein Informations- und (Weiter-)Bildungsort war? Zukünftig wird es mehr und mehr “Shrinking Cities” geben, die mit einer Schrumpfung der Gesellschaft einhergeht. Mich würde interessieren wie nicht nur die Kommune, sondern auch die Bibliotheksverbände und die Ausbildungseinrichtungen auf diese Herausforderungen reagieren werden. Wäre es nicht ebenso eine Aufgabe bzw. ein Anliegen der Zukunftswerkstatt, sich mit dem Aspekt von Bibliotheken im Spannungsfeld von Shrinking Cities (“Schrumpfende Städte“) auseinanderzusetzen, um die Frage zu beantworten, ob schrumpfende Städte per se ein Bibliothekensterben bedeuten müssen? » Weiterlesen

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