Wie Literatur für die menschliche Seele wirksam sein kann

Quelle: Brain Pickings


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[Infografik] Fakten zur Bedeutung des Lesens

Die folgende Infografik stammt aus Kanada und wurde dort von der National Reading Campaign und CBC Books erstellt. Hierzu gibt es noch eine ausführlichere Darstellung auf 6 Seiten im PDF-Format.

Quelle: Stephen’s Lighthouse


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Bibliotherapie – reinvented

Der Guardian hat am Samstag einen interessanten Artikel zum Thema Bibliotherapie gebracht. Auch wenn die Behauptung „Bibliotherapy might be a brave new word“ so nicht ganz stimmt, fasst der Artikel die Möglichkeiten – und Grenzen – der Therapie von Patienten durch das Lesen ausgewählter Literatur in kleinen Gruppen anschaulich zusammen.

This is surely the other great therapeutic power of literature – it doesn’t just echo our own experience, recognise, vindicate and validate it – it takes us places we hadn’t imagined but which, once seen, we never forget. When literature is working – the right words in the right place – it offers an orderliness which can shore up readers against the disorder, or lack of control, that afflicts them. Most misery memoirs fail in this respect – they invite readers to be prurient rather than to identify, exaggerate where no exaggeration is necessary, and are too clamorous to grant the space to contemplate and withdraw.

Aus meiner Sicht hervorzuheben ist aber auch die Einsicht, dass es mit dem Bereitstellen und Aussuchen der Bücher aus bibliothekarischer Sicht nicht getan ist. Wie ich bereits in meiner Magisterarbeit (Die moderne Patientenbibliothek) betont habe, kann eine qualifizierte Therapie immer nur in Zusammenarbeit mit geschultem medizinischen Fachpersonal stattfinden, um negative Auswirkungen bei Patienten zu vermeiden. Vor allem aber bei Patienten, die sich der Welt vielleicht völlig verschlossen haben, können Bücher und das Gespräch über sie verschüttete Zugänge öffnen, wie Katie Peters – ihres Zeichens ‚Get into Reading worker‘- es anschaulich schildert:

„One lady was shouting and swearing at anyone who approached, and when I mentioned poetry told me in no uncertain terms to go away. But as I sat and read poem after poem, she visibly relaxed, her mood changed completely and she happily chatted about the poems to other residents.“


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