Maisha Maureen Eggers über Kinderbücher und Empowerment (Teil 2)

In Teil 2 des Interviews mit Prof. Dr. Maisha Maureen Eggers (Erziehungswissenschaftlerin und Geschlechterforscherin, Professorin für Kindheit und Differenz an der Hochschule Magdeburg-Stendal), wird fortgesetzt, welche Rolle vorurteilsbewusste Literatur in der Bildungspraxis spielt.

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Maisha Maureen Eggers über Kinderbücher und Empowerment (Teil 1)

Im 1.Teil des Interviews mit Prof. Dr. Maisha Maureen Eggers (Erziehungswissenschaftlerin und Geschlechterforscherin, Professorin für Kindheit und Differenz an der Hochschule Magdeburg-Stendal), wird der Antwort nachgegangen, welche Rolle vorurteilsbewusste Literatur in der Bildungspraxis spielt. Bibliothekare und Bibliothekarinnen können durch Veranstaltungen, einem sinnvollen Bestandsaufbau und einer geeigneten Literaturpädagogik bereits Kindern Empowerment durch das Lesen geeigneter Bücher ermöglichen.

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[Zitat] Unkommentiert – 1957

 

“Kennzeichnend für den Bildungsvorgang in einer Volksbücherei ist, daß er zeitlich kurz ist, gewissermaßen funktional und unauffällig vonstatten geht; dabei ist zu bedenken, daß der Akt der Beratung als Bildungsakt nur Vorstufe eines, ja Bildungsvorganges ist: des Lesens selbst; so verweist der Bildungseinfluss des Volksbibliothekars immer über sich hinaus auf ein weiteres; auf den Akt der Selbstbildung, den der Leser an sich selbst vollzieht. Charakteristisch für das Bildner-Partner-Verhältnis zwischen Bibliothekar und Leser ist ferner, daß es meistens ein Dual-Verhältnis ist, eine persönliche und zugleich ichbezogene Note trägt und nicht jene Gefahr der Vergemeinschaftung kennt, die in anderen Bildungsinstitutionen aufkommt; als Volksbibliothekar kann man unmittelbar den Einzelnen ansprechen als in einer Kurs- und Vortragsgruppe. […] und dennoch ist die von hier ausgehende Bildungswirkung nicht weniger nachhaltig als diejenige in anderen Bildungsbereichen; denn der Weg der Selbstbildung ist unmittelbar geföffnet, jener Weg also, auf dem die letzten und innersten Entscheidungen der Bildung fallen müssen.”

Franz Pöggeler (1957), Einführung in die Andragogik – Grundfragen der Erwachsenenbildung, S. 174 f.

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Logos Hope: Die weltweit größte schwimmende Bibliothek

Ihr habt meine Bewunderung dafür, dass ihr auf der “Logos Hope” in Harmonie zusammen lebt. Denn ihr zeigt, dass Menschen mit unterschiedlichen Lebensstilen, Sprachen und ethnischen Hintergründen, doch zusammen leben können. Lasst mich meine tiefe Bewunderung und meinen Dank für eure wunderbare Arbeit aussprechen.” Ex-Präsident Jimmy Carter/USA

Ein Kreuzfahrtschiff aus Deutschland gilt als die weltweit größe schwimmende Bibliothek. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Charity-Schiff. Ob in Österreich am Wörthsee, an den Fjorden Norwegens oder eben auf den Meeren Brasiliens, es scheint sich um eine vergleichsweise Bibliotheksform zu handeln, die hierzulande noch zu wenig Aufmerksamkeit erfährt. Die vermutlich weltweit größte Bibliothek auf dem Wasser nennt sich ‘Logos Hope‘. Dieses Schiff ist weltweit unterwegs und deren ehrenamtliche Mitarbeiter fördern das Lesen, sammeln Spenden und führen Projekte durch, die den Kulturaustausch voranbringen.Unbedingt erwähnt werden muss, dass es sich dabei um ein um ein ehemaliges Fährschiff handelt, welches zur Biblio­thek umfunktioniert wurde und für eine christliche Hilfsorganisation mit dem Nahmen OM (Operation & Mobilisation) weltweit tätig ist.

Auf dem Schiff befinden sich 500.000 Bücher, die Themen, wie etwa Bildung, Technik, Geschichte, Philosophie, Kunst, Gesundheitswissenschaften, Kochen und Karriereaspekte abdecken. Darüber hinaus befinden sich auf dem Schiff auch Bücher zur persönlichen Weiterentwicklung, Kinderbücher, Enzyklopädien und Romane. Betreibergesellschaft dieser Firma GBA Ships. Auf ihrer Webseite ist Folgendes zu lesen:

“Unsere Arbeit mit Hilfe von Überseeschiffen anderen zu dienen, begann 1970 mit dem Kauf der Logos. Seitdem haben die Schiffe Logos, Doulos, Logos II und nun Logos Hope über 500 verschiedene Häfen in mehr als 151 Ländern besucht. Über 43 Millionen Besucher wurden an Bord willkommen geheißen. Unser Ziel ist es, Menschen in aller Welt Bildung, Hilfe und Hoffnung zu bringen.”

So wurden beispielsweise schon Länder wie etwa Liberia, Sierra Leone, Malta und auch die gesamte Karibik angesteuert.

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Was wir im 21. Jahrhundert von Bibliotheken erwarten

Die Frage, was wir im 21. Jahrhundert von Bibliotheken erwarten wird im folgenden Video von Pam Sandlian Smith beantwortet.

Ihren Vortrag hielt sie bei der TEDx-Konferenz in MileHigh im Jahr 2013.


Gefunden über: VÖBBLOG

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[Videozitat] Unkommentiert – 1934-1996

Books permit us to voyage through time, to tap the wisdom of our ancestors. The library connects us with the insights and knowledge, painfully extracted from Nature, of the greatest minds that ever were, with the best teachers, drawn from the entire planet and from all of our history, to instruct us without tiring, and to inspire us to make our own contribution to the collective knowledge of the human species. Public libraries depend on voluntary contributions. I think the health of our civilization, the depth of our awareness about the underpinnings of our culture and our concern for the future can all be tested by how well we support our libraries.” Carl Sagan

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Warum Bibliotheken von Bedeutung sind

When the facts change, the only right thing to do as a public-serving institution is to take a look with fresh eyes and see if there is a way to improve the plans and to stay on budget.” Anthony W. Marx

Die folgende Kurzdokumentation von Julie Dressner und Jesse Hicks porträtiert die Bibliotheksarbeit in den einzelnen Stadtteilen von New York. Die Wertschätzung der Bibliothekszweigstellen durch die Nutzer und Nutzerinnen ist sehr hoch. Der neue Bürgermeister Bill de Blasio will die Stadtteilbibliotheken weiter stärken und es ist angedacht die Öffnungszeiten weiter auszuweiten – auch an Sonntagen. Vor wenigen Tagen wurden im New York Magazine Antworten veröffentlicht, warum die Renovierungspläne der New York Public Library gescheitert sind.

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[Bildzitat] Unkommentiert – 2014

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[Infografik] Die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Bildung

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[Zitat] Unkommentiert – 1957

“Im Vergleich zu anderen Institutional-Formen der Volksbildung eignet der Volksbücherei gewissermaßen eine Autarkie-Stellung: Mittel und Methode ihres Tuns können nicht von anderen Institutionen übernommen werden – die Bücherei hebt sich in ihrer Sonderung aus der Reihe der anderen Formen heraus, deren Wirkmittel Vortrag und Gespräch sind. Es kann also nicht in gleicher Art eine Konkurrenz zwischen Volksbücherei oder Volkshochschule geben wie zwischen dieser und anderen Formen ortsgebundener Bildungswerke oder zwischen “Akademie” und Schulungs-Heim, die in vieler Hinsicht gleiches erstreben. – Aber diese Autarkie-Stellung enthebt die Volksbücherei als Bildungsinstution nicht ihrer eigenen Problematik; es braucht  nur an die Frage erinnert werden, die mit den Begriffen “Freihand” und “Theke” angerührt ist. […] Die Frage, ob allein die Freihand-Bücherei der demokratischen Bildungshaltung gerecht werden könne, muß also noch durchaus offen betrachtet werden.” Franz Pöggeler, 1957 in “Einführung in die Andragogik : Grundfragen der Erwachsenenbildung”

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