Die Entwicklung des Buches von Julie Dreyfuss

Was macht ein Buch zu einem Buch? Handelt sich dabei um alles, was Informationen überträgt und speichert? Oder hat es etwas mit Papier, einem Einband, einer Schrift, Tinte, dem Gewicht in den Händen, dem Geruch von (Papier-)Seiten zu tun? Um diese Fragen zu beantworten, geht Julie Dreyfuss zu Anfängen des Buches, wie wir es kennen, zurück, um zu zeigen, wie diese Elemente zusammenkamen, um etwas daraus zu machen, was die Summe seiner Teile ergibt.

Gesprochen Julie Dreyfuss, Animation von Patrick Smith.


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Die umstrittenen Ursprünge der ersten Enzyklopädie

Die erste Enzyklopädie enthielt 70.000 Einträge und über 20.000 Wörter.Sie bestand aus 35 Bänden, die innerhalb von drei Jahrzehnten verfasst wurden. Diese wurde von König Louis XV und Papst Clemens XIII.verboten- Aber warum war diese Enzyklopädie so umstritten?

Gelesen von Addison Anderson, Animation von Patrick Smith.


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Umberto Eco: Die Bibliothek als Modell für Kultur

Die folgende Vorlesung vom 18. Oktober 2013 des am Freitag, den 19.02. verstorbenen Autors und Semiologen Umberto Eco, fand in der Yale University Art Gallery statt. Sie soll an einen der bedeutendsten Fürsprecher für Bibliotheken und Buchkultur erinnern. Der vollständige Titel des Vortrags lautet: „The Library as a Model for Culture: Preserving, Filtering, Deleting and Recovering“

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Die erfolgreiche Rettung der Manuskripte von Timbuktu

„Wir holten die Manuskripte in der Nacht. Wir versteckten sie in gewöhnlichen Metallkisten, die wir unter Handelswaren auf Pirogen und in Bussen versteckten.“ Sane Chirfi Alpha

In mehreren Blogbeiträgen wurde 2012 und 2013, aber auch schon 2010, wurde hier im Blog über die wertvollen Handschriften und Bibliotheken in Timbuktu berichtet. Ein Journalist des NDR wurde in dieser Zeit sogar auf einen dieser Blogbeiträge aufmerksam und erkundigte sich telefonisch beim Autor, ob denn dieser in Timbuktu gewesen sei und ihm von der Lage dort berichten könne. Die Islamisten, welche 2012/2013 bereits historische Mausoleen zerstörten, hatten es auch auf die Handschriften abgesehen. Dank dem Leiter der der „Bibliothèque Mama-Haidara“, Abdel Kader Haidara und seiner Nichtregierungsorganisation SAVAMA-DCI (Sauvegarde et Valorisation des Manuscrits pour la Défense de la Culture Islamique – dt. Schutz und Aufwertung der Maunskripte zum Schutz der islamischen Kultur) konnten sehr viele Handschriften vor der Zerstörung durch die Islamisten gerettet werden. Aus diesem Grund erhielt Dr. Abdel Kader Haidara am 6. Oktober den Afrika-Preis der Deutschen Afrika Stiftung. Insgesamt handelte es sich um 2000 Kisten, die an einem geheimen Ort gelagert werden konnten. Aktuell wurde auf der Webseite der Deutschen Welle über nachhaltige Rettungsmaßnahmen der wertvollen Handschriften berichtet:

„Nach der physischen Rettung der Manuskripte werden auch deutsche Experten der der Digitalisierung und Auswertung der Handschriften mithelfen. Die anstehenden Restaurierungsmaßnahmen auch finanziell zu unterstützen unter anderem Dubai oder die Schweiz. Auswärtiges Amt und die Düsseldorfer Gerda-Henkel-Stiftung versprachen bereits eine Beteiligung mit jeweils 500.000 Euro.“

Der Präsident der Jury zur Verleihung des Afrika-Preises verwies auf folgende historisch belegte Tatsachen::

„All denen, die immer wieder behaupten, Afrika sei geschichtslos und habe allenfalls eine orale Geschichte, halten die Schriften von Timbuktu einen Spiegel vor.“ Dr. Volker Faigle


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Aus aktuellem Anlass: Eine Dokumentation über die Geschichte von Bibliotheken

Am heutigen „Tag der Bibliotheken“ gibt es hier im Blog eine 45-minütige Doku mit dem Titel „Die Weisheit baut ein Haus“. Darin geht es um die Geschichte und Architektur der Bibliotheken. Es kommt Prof. Dr.- Ing. Winfried Nerdinger zu Wort. Im Hintergrund interviewt ihn Alexander Kluge.


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[Videozitat] Unkommentiert – 1934-1996

Books permit us to voyage through time, to tap the wisdom of our ancestors. The library connects us with the insights and knowledge, painfully extracted from Nature, of the greatest minds that ever were, with the best teachers, drawn from the entire planet and from all of our history, to instruct us without tiring, and to inspire us to make our own contribution to the collective knowledge of the human species. Public libraries depend on voluntary contributions. I think the health of our civilization, the depth of our awareness about the underpinnings of our culture and our concern for the future can all be tested by how well we support our libraries.“ Carl Sagan


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„Bildung durch Bücher – Katholische Bibliotheken heute“

Lesen bildet – diese Weisheit gilt seit Jahrtausenden, besonders auch in der Kirche. Ohne das Buch der Bücher, die Bibel, gäbe es die Kirche wahrscheinlich gar nicht. Klöster waren Orte, an denen Bücher kopiert und geschrieben wurden. Die aktuelle Ausgabe des Kirchenmagazins „Alpha & Omega“ beschäftigt sich darum mit der „Bildung durch Bücher“ und katholischen Bibliotheken heute. Gast im Studio ist der Leiter der Rottenburger Diözesanbibliothek, Georg Ott-Stelzner.


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Die Bibliothek in Chetham

Chetham’s Library from gareth taylor on Vimeo.


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Bestandserhaltung in der Bibliotheca Apostolica

Die Bibliotheca Apostolica, wie die Vatikanbibliothek noch genannt wird, zählt zu den ältesten Bibliotheken der Welt.


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Aus aktuellem Anlass: Ein Aufklärungsvideo zur Zensur von Büchern im 21. Jahrhundert

In der heutigen Ausgabe der Berliner Zeitung mit dem Titel „Der Protest der Bibliothekare“ macht Damir Fras auf die aktuell stattfindende „banned books week“, die „Woche der zensierten Bücher“ in den USA aufmerksam:

Die ALA hat mitgezählt: Seit 1982 gab es mehr als 11 300 Versuche, Romane und Comics aus Büchereien und Schulen zu verbannen. Allein im Jahr 2012 gingen bei der ALA 464 Beschwerden ein. In Wirklichkeit ist die Zensur aber noch viel gewaltiger. Der Büchereiverband schätzt, dass nur jeder fünfte Fall überhaupt gemeldet wird. […] Dav Pilkey und Toni Morrison sind in guter Gesellschaft. Auch Mark Twain tauchte schon auf der Liste der Zensur und Zensurversuche auf, ebenso John Steinbeck und JD Salinger. Selbst in Harry Potter wurde schon Problematisches entdeckt.“

Dabei verwies Damir Fras auch auf das Video von Rocketboom. Die Protagonistin prangert im folgenden Video auf intelligente und humorvoile Weise die Bigotterie der US-amerikanischen Zensur- und Moralapostel an. Das Fernsehen wurde doch bislang auch noch nicht verboten, so der Tenor von Rocketboom, da darin weitaus Schlimmeres gezeigt werde, als in Büchern.


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