Der öffentliche Bücherschrank der Indianapolis Public Library

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Die BSR-Bücherboxx

Bücher tauschen statt wegwerfen – in der neuen Bücherboxx: Azubis der BSR haben zusammen mit anderen Berliner Berufsschulen und INBAK eine alte Telefonzelle in eine Straßenbibliothek umgebaut. Unter dem Motto „Bring ein Buch, nimm ein Buch, lies ein Buch“ kann ab sofort auf dem Tempelhofer Flugfeld und ab November 2014 im Schillerkiez ganz bequem Literatur getauscht werden.

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Todd Bol über Little Free Libraries

Als Todd Bol 2009 ein Modell entwarf, dass ein Raum voll mit Büchern war, hatte er noch keine Ahnung, dass diese einfache Idee ihn für Weiteres inspirieren wird. Er und sein Kollege begründeten, was später zu einem weltweiten Phänomen mit mindestens 12.000 Little Free Libraries (Stand: Ende 2013) wurde.

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LIBREAS Ausgabe #26 erschienen

Die 26. Ausgabe von LIBREAS ist heute mit dem Themenschwerpunkt “Bibliotheken __abseits, außerhalb der Bibliothek” erschienen. Im Editorial wird vorweggenommen, dass es keine Definitions- und Diskussionsmacht darüber gibt, was eine Bibliothek ist. Die neue Ausgabe setzt sich mit Alternativbibliotheken auseinander. Es werden folgende Fragen aufgeworfen, aber nicht vollständig beantwortet:

“Es gibt ein Bibliothekssystem. Vielleicht auch mehrere Bibliothekssysteme? Daneben gibt es nachweislich weitere Einrichtungen, die sich als Bibliotheken verstehen, aber nicht als Teil eines Bibliothekssystems. Kann das sein? Was für Institutionen sind das? Wer steht hinter solchen Einrichtungen? Haben sie ein Recht, sich Bibliothek zu nennen oder okkupieren sie diesen Begriff? Muss er ihnen abgesprochen werden? Und wenn ja, wer hat das Recht dazu und entscheidet dies auf welcher Grundlage?”

Was erwartet uns noch konkret an Artikeln in dieser Ausgabe?

Uwe Jung — Abstand als Alternative? Vom Normalen und weniger Normalen in kamerunischen Bibliotheken

Abstract: Am praktischen Beispiel des kamerunischen Bibliothekswesens werden Probleme bei der Übernahme von ‘traditionellen’ Bibliothekskonzepten in andere Kulturen verdeutlicht. Die Lösungen dieser Probleme werden zum einen in einem besseren Verständnis der handelnden Akteure, zum anderen in einer Neuausrichtung der Zusammenarbeit mit eben diesen Akteuren gesehen.

Eliane Blumer & Karsten SchuldtUrban Revitalization, Gentrification, and the Public Library. The Case of Lausanne, Switzerland

Bibliothekskollektiv Anarchistische Bibliothek & Archiv Wien, “Anarchistische Bibliothek & Archiv Wien”.

Unser Bloggerkollege Christian Kahle stellt in seinem Beitrag “Die Offene Bibliothek von Clegg & Guttmann” vor.

Ben Kaden — Europa als Zone der Zines. Über eine Fahrbibliothek

Weitere Beiträge:

Paul Vierkant & Maxi Kindling — Welche Institutionen betreiben Open-Access-Repositorien in Deutschland?

Snowden Commons — From the Snowden Files to the Snowden Commons. The Library as a Civic Hub (“Publics in Peril” at Slow-Politics-Conference 2014)

Gesche Schifferdecker & LIBREAS. Redaktion — WWC-WeberWorldCafé. Ein Interview

Rezensionen zu:

Karsten Schuldt — Queer as Archive. Rezension zu: Alana Kumbier (2014): Ephemeral Material – Queering the Archive. (Gender and Sexuality in Information Studies ; 5). Sacramento, CA : Litwin Books

Ben Kaden — Konzepte für den Gegenwartsdiskurs. Heute: Linguistic Capitalism. Rezension zu: Frederic Kaplan (2014) Linguistic Capitalism and Algorithmic Mediation. In: Representations, Vol. 127, No. 1 (Summer 2014), S. 57-63 & Thomas McCarthy, Simon Critchley (2014) Declaration on Digital Capitalism. In: Artforum International. October 2014, S. 254-259

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Eine Freiluftbibliothek in Gent von Massimo Bartolini

 “Books too can broaden the mind, just like good wine.”  Massimo Bartolini

Der italienische Künstler Massimo Bartolini, der nebenbei bemerkt auch dieses Jahr auf der Documenta in Kassel vertreten war, hatte für die Stadt Gent etwas ganz Besonderes entworfen.  Neben Wein wurden in einem Klostergarten der Sint-Pieters-Abtei anlässlich des Städtischen Kunstfestivals “Track: A Contemporary City Conversation” Gent, Bücher “angebaut”. Das Festival dauerte dieses Jahr vier Monate und bot eine gesellschaftlicher Auseinandersetzung, die durch verschiedene Künstler initiiert wurden. Die Stadt Gent war Schauplatz neuer, vergessener und überraschender Sichtweisen. »TRACK bewegt, spielt, liest, lauscht, schaut, sieht und bietet ein Kunsterlebnis ohne Grenzen «, hieß dies bei den Ausstellungsmachern. Laut Zeit-Online waren dies insgesamt ca. 30.000 Bücher in der Freilichtbibliothek und 12 Regale, wie auf dem Foto und in dem Kurzfilm zu sehen ist. Dennoch gibt es dort auch noch Weinreben, die zwischen den Regalen angebaut werden. Die Salzburger Nachrichten zitierten hierzu Jesus: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.” Beides sei Lesestoff, sowohl Bücher, als auch Wein. Lesen sei Gedankenerweiterung und Weintrinken deren Fortsetzung mit anderen Mitteln. Besucher konnten Bücher ausleihen, mitbringen, kaufen oder tauschen. Bis 16. September dauerte das Festival Track an und vermutlich stehen die Regale nun nicht mehr oder mit weniger Büchern im Klostergarten. In einem Land, in dem es vermutlich mehr regnet oder zumindest so viel wie bei uns, wurden die Bücher doch hoffentlich geschützt vor der Nässe. Auf dem im Mai diesen Jahres eröffneten Kunstfestival gab es insgesamt 41 Kunstwerke zu sehen, die oftmals im öffentlichen Raum bestaunt werden konnten. Die IFLA Special Interest Group “Environmental Sustainability and Libraries” verwendet ein Foto dieser Freiluftbibliothek als Hintergrundseite auf ihrer Facebookfanseite.

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Eine Offene Bibliothek für Weimar

Das Projekt juLi im juni möchte eine Offene Bibliothek in der Goethe- und Schiller-Stadt Weimar initiieren.

Bisher sind die Planungen allerdings noch theoretischer Natur – aber einen möglichen Ort haben wir schon gefunden:
Am Goetheplatz wäre die Aufstellung neben den Sitzgelegenheiten in der Grünanlage denkbar.

Auf diesen Standort kam man, weil dort früher ganz in der Nähe das Lesemuseum zu finden war, welches 1859 – 1860 durch Carl Heinrich Ferdinand von Streichhan für den Lesegesellschaft von 1831 errichtet wurde.

Die Lesegesellschaft hatte sich damals zum Ziel gesetzt, der Öffentlichkeit die politische, wissenschaftliche und der Unterhaltungen dienende Literatur zugänglich zu machen.

Aus dieser Tradition heraus will das Projekt für Weimar, der Stadt der beiden bekanntesten deutschen Dichter der Klassik, einen freien Zugang zu Büchern ermöglichen. Jeder soll an Literatur gelangen, ganz ohne Aufsicht, Ausleihzettel und Rückgabefristen.

Diese tolle Idee kann sicherlich weitere Unterstützung gebrauchen.

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Zwei Gegensätze in Hamburg

Nun, ganz so umfassend und ernst gemeint, wird dieser Beitrag nicht ausfallen. Hier geht es darum, mal ein paar Kontraste aufzuzeigen, zwischen Hamburgs größter und Hamburgs kleinster Bibliothek. :cheesy:

Hamburgs größte Bibliothek ist die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Die kleinste Bibliothek hat auf der Brücke am Alsterdorfer Damm ihren Platz gefunden.

  Stabi Hamburg Biblitohek am Alsterdorfer Damm
Erwerbungsetat 3.705.089 Euro (2010) 0,00 Euro
Personal 181,45 (2010 nach Stellenplan) 0,00 Stellen
Fläche 24.285 qm ca. 1 qm
Nutzer 11.465 (2010) unbekannt
Bestand 3.454.644 ME geschätzt: 40 ME
Entleihungen 1.251.836 (2010) unbekannt, funktioniert nach dem Prinzip “Geben und Nehmen” (Tausch)
Informationen Homepage keine

Die Kleine freie Bibliothek, die nach einer Idee aus den USA geschaffen (LittleFreeLibrary.org) wurde, ähnelt ebenfalls wie andere Bibliotheken dieses Projekts einem Vogelhäuschen.. Für jedes entnommene Buch soll ein anderes hineingelegt werden. Das Motiv dieser kleinen Minibibliothek ist es, Literatur jedermann zugänglich zu machen und so auch die Lust am lesen zu fördern.

In der Hamburger Minibücherei lassen sich auch hin und wieder Bestsellerautoren entdecken und ganz im Gegensatz zum Bibliotheksriesen kann jedermann jederzeit die Tür zur Bibliothek öffnen und das Angebot nutzen.

Sie können auch selbst aktiv so eine Bibliothek bauen und starten. Eine Anleitung gibt es hier 🙂

Quellen:
Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS) – Variable Auswertung, Berichtsjahr 2010
Hamburgs kleinste Bibliothek steht auf einer Brücke, Hamburger Abendblatt

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