“Book Bike” aus Chicago: Bücher auf Rädern als Mittel zur Leseförderung, zur Unterstützung unabhängiger Verlage und Buchhandlungen

Seit Juli 2008 gibt es das sogenannte “Book Bike” in Chicago. In den letzten zwei Jahren wurden schon über 3.000 Bücher verteilt. Dabei handelt es sich eher um ein Fahrrad auf drei Rädern, das etwa 200 Bücher transportieren kann. Jeder, der Lust hat, sich ein Buch zu nehmen, hat die Möglichkeit dies kostenlos zu tun. Je nach Wetterlage, ist das “Book Bike” in den öffentlichen Stadtparks von Chicago an den Wochenenden unterwegs. Die Idee stammt von Gabriel Levinson, der in dem beigefügten Video der “American Library Association” (ALA) seine Beweggründe und seine weitere Motivation von “Book Bike” erläutert. Eigentlich wurde er durch das Buch “What Is the What” (auf Deutsch: “Weit gegangen“) von Dave Eggers inspiriert. Eine im Buch beschriebenen benannte Stiftung, die Valentino Achak Deng Stiftung beeinflusste Levinson bei seinen Überlegungen etwas für die Communities in Chicago zu tun, die weniger Zugang zu Büchern haben.  Diesen Sommer liegt der Fokus auf Independent-Literatur, die mithilfe von Spenden der Interessierten angeschafft wird, um kleinen und unabhängigen Verlagen zu helfen und deren Publikationen zu verbreiten. Nun werden die Bücher von “Book Bike” , welche verschenkt werden, von lokalen und unabhängigen Buchhändlern bestellt. Somit werden durch die Spenden auch die Buchhandlungen vor Ort unterstützt. Eigentlich klingt das nach einem Konzept, dass durchaus auch für Städte im deutschsprachigen Raum umsetzbar wäre.

Im Interview mit der Zeitschrift Jewcy und auch in dem untenstehenden Videoclip erklärt Levinson seine Idee, welche hinter “Book Bike” steht: » Weiterlesen

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[Kurz] Es werden nicht nur Bibliotheken geschlossen

“Dannenwalde bald mit Bibliothek” heißt es in der Märkischen Allgemeinen. Die Bücherstube wird ehrenamtlich durch Gabriele Eggert geführt und gehört dem Dannenwalder Heimat- und Kulturverein. Die Bibliothek wird im ehemaligen, jüngst renovierten Arztzimmer des Gemeindehauses eingerichtet und vermutlich zum Ende des Monats eröffnet. In den zehn Regalen werden dann rund 1000 Bücher aus Spenden zu finden sein. Noch ist man dabei alles zu sortieren. Der Dannenwalder Heimatverein wird die Öffnungszeiten demnächst bekannt geben.

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Ein Bücherpanzer als Instrument zur Leseförderung in Buenos Aires: "El Arma de Instrucción"

In den letzten 30 Tagen berichteten mehrere Medien unter anderem BoingBoingHuffington PostActu Litté, sowie das belgische Blog DE PAPIEREN MAN über Raúl Lemesoff, einem argentinischen Künstler, der ein Fahrzeug der Marke Ford Falcon aus der Zeit der Militärdiktatur Argentiniens (1976-1983) so umfunktionierte, dass er es regelmäßig mit gespendeten Büchern “auftankt” und diese kostenlos in der Stadt verteilt.  Zu den größten Interessenten der Bücher zählen junge Menschen im Alter zwischen 5-18 Jahren. Seine “Waffe” bezeichnet  Raul Lemesoff  als “Weapon of Mass Instruction“, als Waffe, welche imstande ist die Massen zu bilden.  Ihm geht es darum Literatur dorthin zu bringen, wo sie (noch) zu selten vorkommt. Hierzu zählen Stadtviertel, die von Armut und Marginalisierung betroffen sind.

Vorgestern kam unter anderem in der Wochenzeitschrift New Yorker ein Blogeintrag von Monica Racic hinzu, in welchem sie nicht nur Zitate zu Büchern und Waffen aus dem Film “Die Träumer” von Bertolucci aufgriff, sondern auch die Hauptziele von Lemesoffs Tätigkeit Bücher unters Volk zu bringen, benannte: » Weiterlesen

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Buchpaten für die Öffentliche Bibliothek

Lesen ist wichtig. Dafür braucht man Bücher. Für Bücher benötigt man Geld. Die Stadt- und Kreisbibliothek “Hans Keilson” in Bad Freienwalde geht dort eigene Wege. Die Landtagabgeordnete Jutta Lieske (SPD) initiierte 2009/2010 eine Buchpatenaktion, bei der von 44 Spendern 1046,95 Euro zusammenkamen. Davon konnten die beiden Bibliotheksleiterinnen Dolores Swiderek und Karola Kollath 69 Bücher erwerben. Zum Dank wurden die Spender am Montagabend in die Bibliothek eingeladen und zehn von ihnen kamen.

“Ich finde, dass Lesen unheimlich wichtig ist, leider komme ich selbst zu wenig dazu”, begründete Christine Marx, die Geschäftsführerin der Stephanus-Werkstätten gGmbH ihr wiederholtes Engagement. Sie möchte, dass mehr gelesen wird und sieht in der öffentlichen Bibliothek eine wichtige Einrichtung, da sie jedem Bücher zugänglich macht, auch denen, die sich Bücher nicht leisten können.

Die Buchpatenaktion hilft der Bibliothek, ihren Bestand attraktiv zu halten. Die Bibliothek erhält jährlich einen Zuschuss von 10.000 Euro, mit denen vor allem die Belletristik auf einem aktuellen Stand gehalten wird. Die Hilfe der Buchpaten ist besonders Willkommen für den Ausbau des Bestandes der Kinder- und Jugendliteratur sowie regionaler Literatur.

In den vergangenen fünf Jahren habe die Bibliothek dank der Buchpaten 234 Medien erwerben können, zählt die Leiterin auf. Medien, das sind unter anderem Bücher, Hörbücher, CDs und Cassetten. Insgesamt konnten 149 Buchpaten gefunden werden, die zusammengerechnet 3669 Euro gespendet haben.

Als Dankeschön wurde den diesjährigen Paten eine “Büchermaus” aus ausgedienten Büchen und Broschüren überreicht.

Die Buchpatenaktion wird fortgesetzt. Eine passende Liste liegt in der Bad Freienwalder Buchhandlung “Der Bücherfreund” aus, die dieses Projekt seit mehreren Jahren unterstützt. Der Einzelne, der die Bibliothek mit etwas Geld unterstützt, kann dieses mehr oder weniger leicht entbehren, aber er hilft damit der Bibliothek und somit vielen anderen weiter.

Quelle:
Göttmann, Steffen: Privat-Hilfe für öffentliche Bibliothek, Märkische Oderzeitung

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Aus aktuellem Anlass: Über den Zustand der Bibliotheken und anderer Kultureinrichtungen in Haiti

Obwohl bereits auf der Webseite der IFLA und per E-mail (Swiss-Lib) durch Madame Danielle Mincio (IFLA Governing Board representative on the Preservation and Conservation)  über die Situation der Bibliotheken in Haiti berichtet wurde, soll dieser Blogbeitrag ausführlicher Auskunft über die Ausmaße der Zerstörung nicht nur bei  Bibliotheken geben, sondern auch bei anderen bedeutenden Kultur- und Bildungseinrichtungen des Landes. Für den Wiederaufbau von Bibliotheken zu spenden ist unter der folgenden Adresse (danielle.mincio[at]bcu.unil.ch) möglich und kann über Madame Mincio erfolgen. Mitglieder der IFLA können über die verbandseigene Stiftung( Stichting IFLA Foundation) spenden. Am 19.01.2010 wurde auf dem Midwinter Meeting der American Library Association (ALA) ein “Haiti Library Relief Fund” eingerichtet, um Geldspenden zu sammeln, die dem Wiederaufbau der Bibliotheken und Archive zugute kommen, welche durch das Erdbeben auf Haiti (12.01.) beschädigt und zerstört wurden.  Vor kurzem hat mich eine weitere Nachricht der Gruppenmoderatorin Brooke Wooldridge der Facebookseite der Carribean Digital Library erreicht, auf der täglich weitere aktuellere Informationen über die Bibliotheken und deren Zustand eingehen. Sie schrieb unter anderem, dass es jederzeit möglich ist sie (dloc[at]fiu.edu) auch im Hinblick auf die Planung konkreter Projekte vor Ort zu kontaktieren. Einer der wichtigsten Akteure bei der Wiederaufbauhilfe für kulturelle Einrichtungen ist die UNESCO. Haitit steht mit zwei Sehenswürdigkeiten auf der UNESCO-Weltkulturebeliste: dem National History Park mit dem Palast  Sans Souci und der Zitadelle in Ramiers. Sie stammen aus der Zeit der Unabhängigkeit Anfang des 19. Jahrhunderts. Außerdem zählt zum Weltkulturerbe Haitis das historische Zentrum der Stadt Jacmel. Viele Gebäude stammen aus dem späten 17. Jahrhundert und wurden im französischen Kolonialstil erbaut und einige Herrenhäuser dienten als Vorbild für das französische Viertel in New Orleans. Es ist nun Aufgabe der UNESCO die Ausmaße der Schäden abzuschätzen und deren Wiederherstellung so gut wie möglich zu koordinieren und durchzuführen.  Aus einem Artikel der New York Times geht hervor, dass ähnlich wie nach dem Irakkrieg große Gefahr in Verzug ist. Es gibt zahlreiche kulturelle Schätze in Museen (z.B. das Musée du Panthéon National Haïtien und das Musée d’art haïtien), Bibliotheken und Archiven, die gierigen Kunsträubern zum Opfer fallen könnten. Italienische und Französische Polizeispezialeinheiten sind seit kurzem dabei diese zu schützen. Laut Experten besteht Hoffnung für den Erhalt der Hauptsammlungen des Nationalmuseums. Auf die Frage warum der Bildhauer Patrick Vilaire nach dieser Katastrophe seine Aufmerksamkeit so sehr auf alte Bücher lenkte, antwortete er folgendes:

“The dead are dead, we know that. But if you don’t have the memory of the past, the rest of us can’t continue living.” (Die Toten sind tot, wir wissen das. Aber falls man nicht die Erinnerung an das Vergangene bewahrt, können die Überlebenden nicht weiterleben.)

Hier geht es auch um die Identität der Einwohner, die durch deren kulturelle Schätze zum  Ausdruck kommt. So wurde beispielsweise das Kunstzentrum in Jacmel (Centre D’Art de Jacmel) zerstört, das weit über die Landesgrenzen bekannt ist und deren Werke weltweit verkauft wurden.  In dieser Stadt befand sich auch eine vor wenigen Jahren gegründete Filmhochschule, sowie die Kunsthochschule Fosaj (gegründet: 2003).  In Port-au-Prince wurde zudem die Buchhandlung La Pléiade unweit des Präsidentenpalasts zerstört. Das Kulturzentrum der Hauptstadt la FOKAL und seine Bibliothek  Monique-Calixthe haben dem Erdbeben standgehalten. Eine der Organisationen, die sich weltweit für den Erhalt von Kultur einsetzt, ist die  Association of National Committees of the Blue Shield (ANCBS) mit Sitz in Den Haag, die den Menschen in Haitit helfen will, indem sie sich für deren kulturelles Erbe einsetzt.  Sobald die Situation stabiler wird, möchte Blue Shield Experten aus aller Welt ermöglichen ihre haitianischen Kollegen zu unterstützen, indem sie die Schäden des kulturellen Erbes abschätzt, die Restauration und den Wiederaufbau von Gebäuden unterstützt. Aus diesem Grunde sucht Blue Shield International ehrenamtliche Helfer wie etwa Archivare, Kuratoren, Restauratoren, Architekten und Bibliothekare. Über den folgenden Link kann eine Online-Registrierung erfolgen. Als nächstes will ich auf den Zustand einiger bedeutender Bibliotheksgebäude im Einzelnen eingehen. Aufgrund der Nachbeben und ständiger Veränderungen kann ich nicht zu 100% für Vollständigkeit und Aktualität garantieren:

  1. Die dreisprachige Schule und Bibliothek der Sirona Cares Stiftung in Grand Goave wurde komplett zerstört. » Weiterlesen
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Bücherspenden für Siebenbürgen

In der Siebenbürgischen Bibliothek war man auf Hilfe anderer angewiesen. Vor einem halben Jahr gab es daher einen Aufruf in der Siebenbürgischen Zeitung (Folge 10, 30. Juni, S. 10), unaufgefordert und kostenlos Medien der Bibliothek zuzuschicken. Viele Landleute und Autoren schickten von ihnen verfasste Bücher und Aufsätze aber auch noch unveröffentliche Typoskripte, Fotos, Fotoalben, Tagebücher und Aufzeichnungen zu, auch Tagebücher, Familienaufzeichnungen u.a. fanden so ihren Weg in die Bibliothek.

Im Namen aller Mit­­arbeiterinnen und Mitarbei­ter des Siebenbürgen-Instituts danke ich allen auch an dieser Stelle herzlich dafür, dass sie ihrer moralischen Pflicht, an der Pflege unserer „Nationalbiblio­thek“ in Gundelsheim teilzunehmen, aktiv und großzügig nachgekommen sind.

Neuerscheinungen werden jedoch weiterhin gebraucht. Die Mitarbeiter des Siebenbürgen-Instituts müssen die Urheber derzeit mit netten Bittschreiben persönlich um ihre Werke bitten, seien es Romane, Gedichtsbände, Kochbücher, Kalender, Musikstücke oder Filme, was Zeit und Geld kostet, wobei letzteres fehlt. Auch hier ist man auf Spenden angewiesen, um weitere Anschaffungen tätigen zu können. Der Förderverein “Freunde und Förderer” sammelt Geldmittel, entlohnt davon auber auch die Bibliotheksmitarbeiterinnen. Autoren, die ihre frisch verlegten Werke der Bibliothek schenken, entlasten nicht nur die Spender, sondern tragen ein Stück zur Archivierung des eigenen Werkes bei.

Etliche siebenbürgische Persönlichkeiten unterstützen die Bibliothek mit Sach- und Geldspenden und werben weitere Unterstützer ein. Sie haben bessere Möglichkeiten als andere Landsleute mit geringen finanziellen Mitteln. Aber auch kleine Spenden, wie beispielsweise Buchspenden oder die Spende kleiner Beträge.

Nur wenn möglichst viele, im Idealfall wenn wir alle für die Sieben­bürgische Bibliothek etwas übrig haben, wird sie „unsere“ Bibliothek bleiben können, und dar­über hinaus für Forscher aus der ganzen Welt weiterhin die aktuelle, gut gepflegte und gern besuchte Fachbibliothek für Transylvanica sein, die sie heute schon ist.

Quelle
Publikationen gespendet: Siebenbürgische Bibliothek ist auf Hilfe angewiesen via Siebenbürgische Zeitung

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Bücher für die Mongolei

Zeit-Online stellt in regelmäßigen Abständen interessante Projekte von Studenten verschiedener Hochschulen und Disziplinen vor. Im Dezember ist die kurze Vorstellung einem Projekt namens “Bücherbrücke” gewidmet, welches kurz gesagt gebrauchte englischsprachige Bücher in die Wüste schicken will. Die Idee dazu entstand vor vier Jahren, als einige Pfadfinder aus Neumarkt in der Oberpfalz in die Mongolei reisten. Es folgte ein Gegenbesuch aus der Partnerstadt Arvaikher in der Mongolei. Bei der Reise in die Mongolei wurde schnell deutlich, wie wichtig Bildung und Fremdsprachen für die Zukunft der Kinder sind, so entstand die Vision einer bildungsgerechten Welt.

Die Initiative “Bücherbrücke Mongolei” will akutem Lehrbuchmangel in den Schulen der Region entgegen wirken. Mir diesem Ziel konnten vier städtische und 22 weitere Schulen mit Lehrmitteln ausgestattet und Lehrkräfte geschult werden. Außerdem bietet das Projekt Sprachkurse für Kinder und Lehrkräfte an.

Doch was hat das ganze jetzt für einen bibliothekarischen Hintergrund?

Ganz einfach: Im Zuge des Projektes entstand auch eine Schulbibliothek, die nur durch gespendete Bücher bestückt wurde. Diese stammen vor allem aus Schulen in Bayern und Baden-Württemberg. Da die Spenden so zahlreich waren, musste man sich bald von der Idee des Versandes per Post verabschieden und nahm statt dessen einen Container, der mit etwa 300 Bücherkisten bestückt wurde. Die Vorarbeit in Deutschland wurde durch eine Bibliothekarin unterstützt und vor Ort wurden zwei weitere Bibliothekare geschult, die sich nun um den täglichen Betrieb kümmern. Die ganze Bibliothek wurde in zwei Monaten vor Ort von acht Bücherwächtern und mongolischen Jugendlichen aufgebaut. Am 2.September 2009 feierte man Eröffnung und seit dem nutzen jeden Tag 150 Kinder diese Einrichtung. Bei Bücherbrücke handelt es sich um ein Projekt, das von Erfolg gekrönt ist.

Doch die Initiatoren wollen mehr. Immer noch werden für die Bibliothek und die Schulen Bücher gesammelt. Gleichzeitig soll die “Bücherbrücke Mongolei” ein Anfang sein und man hofft ähnliche Bücherbrücken auch außerhalb der Mongolei errichten zu können. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, sucht das Projekt Studenten, die als Bücherwächter vor Ort arbeiten möchten oder als Buchsammler weitere Bücher sammeln.

Man kann dem Projekt auf Twitter oder auf den Facebook-Fanpages Bücherbrücke bzw. BookBridge folgen. Ein interessantes Projekt, das zeigt, dass auch das alte Medium Buch noch die Tür in eine bessere Welt öffnen kann.

Quelle: Studentisches Projekt: Bücher in die Wüste schicken auf Zeit-Online

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Freiluftbibliothek in Magdeburg

Eine Mischung, die es in sich hat: ein Bürgerverein, eine ausgemusterte Kaufhausfassade und 20.000 Bücher. Das alles wird mit einem Modellvorhaben des Bundes gut gemischt und als Platz dient eine freie Fläche im Magdeburger Stadteil Salbke. Auf der Brache der früheren Ortsbibliotek wird eine Freiluftbibliothek mit Bühne von den Karo Architekten (Magdeburg) am 20.06.09 eröffnett. Sie soll als Begegnungszentrum für Jung und Alt dienen.

Der Stadteil Salbke leidet unter einem extremen Verkleinerungsprozess. Bereits 2005 wurde in diesem Stadtteil für zwei Tage eine temporäre Freiluftbibliothek errichtet, deren Bestand durch Spenden in der ganzen Stadt zustande kam. Die Improvisation existierte nur ein Wochenende, aber es hinterließ eine dauerhafte Wirkung. Heute ist die Bücherzahl auf 20.000 angewachsen, für die nun ein Bibliotheksgebäude aus einer recycleten Kaufhausfassade erbaut wurde. Damit soll der kleinen Bibliothek ein dauerhaftes Bauwerk gesetzt werden.

Quelle:
Lesezeichen Salbke : Freiluftbibliothek in Magdeburg eröffnet via BauNetz

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