Aufruf zur Hilfe für Archivalia

Zehn Jahre hat Archivalia von Klaus Graf und seinen Mitautoren nun schon auf dem Buckel. Herzlichen Glückwunsch dazu. Da sind wir mit unserem demnächst anstehenden Jubliläum und umgerechnet in Katzenjahre 😉 noch fast in den Kinderschuhen.

Archivalia

Warum steht im Titel nicht Glückwunsch Archivalia?
Nun, das Blog hat ein Problem. Klaus Graf schreibt:

Weshalb ich mit Angst in die Zukunft schaue und mich kaum freuen kann liegt aber an etwas anderem. Es ist absehbar, dass Archivalia von Twoday weg muss. Was im November war, kann jederzeit wieder passieren.

Das heißt, das Blog muss umziehen und das geht bei der veralteten Software von Twoday nicht ohne weiteres. Es wäre nicht so, dass es kein zukünftige und schöne Heimat gäbe, aber durch den Umzug würde im Moment die Gefahr bestehen, dass all die interessanten Querverweise, die sich in 10 Jahren intensiver Bloggeschichte aufgebaut haben, verloren gehen.

Archivalia als einzigartiges Informationssystem wäre gleichsam enthauptet, würde ich bei hypotheses.org ganz neu beginnen und dort Links auf die tunlichst beizubehaltende Archivalia-Präsenz setzen. Aber damit wäre die von hypotheses.org zugesicherte dauerhafte Verfügbarkeit des Blogs für die Alteinträge verspielt, und wie lange Twoday.net im Netz sein wird, weiß niemand.

Daher brauchen Klaus Graf und Archivalia von kompetenten Programmierern, die die Twoday.net-Strukturen so umbauen können, dass die Verlinkungen dann auch auf der Plattform von Hypotheses.org erhalten bleiben. Wenn jemand sich das zutraut oder jemanden kennt, der weiterhelfen kann, wenden Sie sich vertrauensvoll an Herrn Klaus Graf.

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VG Wort und das Vertretungsrecht gegenüber Google

Die VG Wort versucht derzeit von ihren Autoren das Vertretungsrecht gegen Google Books zu erhalten. Bereits Januar diesen Jahres hat VG Wort diese Aktion angekündigt, wie hier im Blog schon berichtet wurde. Die Autoren bekommen Post von der Verwertungsgesellschaft und sollen den vorgefertigten Brief der Rechteübertragung zurücksenden oder auf einer Internetseite der VG Wort diese damit beauftragen, sie in Sachen Google Books zu vertreten. Das in juristischer Sprache gehaltene Schreiben enthält einige Stolpersteine, die dem juristischen Laien nicht auffallen werden.

Was will die VG Wort? Ihr Vorgehen richtet sich gegen Google Books. Für dieses Angebot werden Bücher aus dem “Verlagsprogramm” verwendet oder aus dem “Bibliotheksprogramm”.

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Werden Sie aktiv liebe Autorin, lieber Autor!

VG Wort schießt übers Ziel hinaus und schadet Ihnen damit.

Thomas Hoeren fordert: VG Wort und Google: Widerspruch gegen Änderung des Wahrnehmungsvertrags einlegen!

Es wird Zeit, Widerspruch bei der VG Wort einzulegen.

Und zurecht bemängelt Klaus Graf in seinem Beitrag VG Wort und Google: Verlage siegten, herbe Niederlage für die Wissenschaft (und die Autoren), dass vor allem die Wissenschaftler und unerfahrene “Googlenutzer” unter diesem Blödsinn leiden werden. Es ist auch nicht gesagt, dass dadurch Ihre Rechte besser gewahrt werden, denn schließlich kauft niemand die Katze im Sack.

Und Ilja Braun gibt in seinem Blogartikel “VG Wort positioniert sich gegenüber Google” zu bedenken:

Dass eine Rechteeinräumung durch eine Änderung des Wahrnehmungsvertrags auf einer Mitgliederversammlung der VG Wort wirksam erfolgen kann, ohne dass der einzelne Wahrnehmungsberechtigte eine Unterschrift leistet, erscheint zumindest fragwürdig (vergl. Hoeren).

Werden Sie sichtbar und hörbar. Haben Sie keine Angst vorm Netz, sondern begreifen Sie das Internet und Google als Chance und gutes Marketinginstrument für Ihre Publikationen. Widersprechen Sie dem Verhalten der VG Wort vehement.

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