Ist DRM eine Stolperfalle oder eine Chance?

Der Beitrag Digital Rights Management — A Wrinkle or An Opportunity von Kassia Krozser hat mich dazu bewegt, mal wieder meine Gedanken, Ideen in einer recht unsortierten Art und Weise niederzuschreiben. Vielleicht lässt sich ja die ein oder andere Diskussion damit beginnen.

Wann immer ich von Digital Rights Management (DRM) spreche, höre ich nur Negatives. Behinderung der Benutzbarkeit, Problem für die Langzeitarchivierung, Gängelung des mündigen Nutzer… Geprägt durch die Musikindustrie hat DRM seinen negativen Ruf weg. Ist es nun nicht an der Zeit, einen Schritt zurück zu gehen und noch einmal einen Blick auf das Für und Wider zu werfen, da nun erste Erkenntnisse vorliegen?

Heute bereits absehbar ist, das die digitalle Verwaltung von Rechten eine zunehmende Rolle spielen werden, besonders in Bezug auf neue Geschäftsmodelle der Verlage. Die heute rudimentären und groben DRM-Systeme müssen weiterentwickelt werden. Die Verlagsbranche muss sich daher sehr genau überlegen, welche Produkte sie anbieten möchten und welche Rechte Nutzer benötigen und welche Rechte für zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten Sinn machen könnten, d.h. sie müssen ihre Produkte und deren Nutzung in Rechte einpacken. Dabei sind Rechte nicht unbedingt aus juristischer Sicht gemeint, sondern z.B. das Recht eine Datei aufzurufen, anzeigen zu lassen, zwischenzuspeichern (auch wenn diese Rechte sich letztendlich immer auf eine juristisch formulierbare Rechte zurückführen lassen). Cleveres DRM beachtet dies. DRM muss nun den Spagat schaffen, die einzelnen Rechte (Regeln und Vorschriften) so zu gestalten, dass sie kundenfreundlich sind und die (digitalen) Verlagsprodukte kommerziell verwertbar zu machen.

Hier liegt aber auch gleichzeitig das Problem. Wenn alles kommerziell abgerechnet wird, was durch DRM abrechenbar wird, bleibt der Konsument auf der Strecke und wird zur Melkkuh. Davor haben die Verbraucher natürlich zurecht Angst.

Ein anderes Problem ist das fehlende Verstehen, wie DRM-Systeme und verschiedene DRM-Schemen funktionieren. Man kann mit systembedingten Unzulänglichkeiten besser umgehen, wenn man versteht, worauf sie beruhen und welche Alternativen gegeneinander abgewägt werden. Die Verlage und auch der Einzelhandel müssen hier das Gespräch suchen. Noch ist der Markt für digitale Verlagsangebote noch nicht so unüberschaulich, dass man hier nicht auf einen Nenner kommen könnte. Fachleute mögen mich an dieser Stelle korrigieren, aber Wettbewerb wird nur funktionieren, wenn man sich auf offene Standards einigt. Mit Gesprächen außerhalb der Enge der Verlagswelt signalisiert man außerdem den guten Willen.

Natürlich muss deutlich werden, warum DRM für Verlage und ihre Angebote notwendig ist. Allerdings ist es keine Lösung zu sagen, wenn wir kein DRM verwenden, fällt der Himmel auf die Erde und unser ganzes System bricht zusammen. Dann hat das System ein Problem und DRM wird es nicht retten. Das heißt, das Festhalten althergebrachter Bedingungen (z.B. 1:1-Angebote = 1 Lizenz für 1 Nutzung, Verschlechterung der Qualität der Kopie, bspw. durch Einbringung von Tattoos) wird den Möglichkeiten der Digitalisierung aber auch der flexiblen Rechtegestaltung durch DRM nicht gerecht. Beide Seiten wollen gewinnen oder zumindest gefühlt der Gewinner sein.

Levi Montgomery merkt im zweiten Kommentar an:

The physical nature of paper and ink make the book its own DRM, if you will.

Stimmt, das kann man so sehen. Ein begrenzender Faktor ist hier der Generationenverlust. Doch müssen wir an dieser Stelle stehenbleiben? Wohin wollen wir?

Eine Frage, die sicherlich auch gestellt werden sollte: Muss jede Handlung kontrolliert werden? Traditionell endet die Kontrolle von Autoren und Verlegern mit dem rechtsgültigen Verkauf des Buches (Erschöpfungsgrundsatz). Im digitalen Umfeld ist dies anders. Daher ist hier sicherlich eine gesetzliche Lösung notwendig, um den Otto-Normal-Konsumenten zu schützen. Nicht alles, was technisch abrechen- und kontrollierbar wäre an Rechten, sollte auch durch entsprechende DRM-Anbieter im Sinne eines fairen Handelns kontrolliert werden. Momentan muss der Kunde lernen, dass die digitalen Medien, die er erwirbt, nicht ihm gehören, sondern er nur verschiedene Rechte erworben hat. Er muss von geliebten Kulturtechniken Abschied nehmen, wie dem Verleihen an Freunde oder auch das Verschenken. Häufig ist nur über umständliche Wege möglich (Gutscheine, Lizenz auf Zeit, etc.). Eigentum scheint in der digitalen Welt immer bei den Verlagen zu bleiben, nicht jedoch bei demjenigen, der dafür löhnt. DRM manifestiert dies, denn es ermöglicht dem Eigentümer eine dauerhafte Kontrolle und bestehende Beispiele zeigen, wenn es dem Anbieter genug ist, schaltet er den Server ab und der Käufer bleibt auf unbrauchbaren Dateien sitzen.

E-Books werden den Markt verändern, sie werden unsere Wahrnehmung von Rechten nachhaltig beeinflussen – die Musikindustrie hat dies ja bereits bewiesen. Bei mir war ausschlaggebend, dass die MP3-Alben wesentlich preiswerter und sofort zu haben sind. Ich habe jetzt Interesse daran und zwei Minuten später habe ich das Ganze. Es fördert die Ungeduld und die kriegen Bibliotheken zu spüren. Hier besteht die Nachfrage nach E-Books und anderen elektronischen Medien mit einem Zugang von Zuhause aus.

Die neuen Möglichkeiten müssen von den Verlegern/Autoren wahrgenommen werden für ihre Geschäftsmodelle. Wird DRM nur eingesetzt, um alte Regeln festzuhalten – um „business as usal“ zu machen, werden die Konsumenten selbst aktiv. Neue Mitspieler werden den Markt aufmischen. Es wird neue Herausforderungen für die Etablierten geben. Dass Bewegung in den Markt kommt, lässt sich bereits beobachten.

Porting the “book” mentality to digital limits the imagination.

Als 1998 das DMCA (Digital Millenium Copyright Act) beschlossen wurde, war man gerade am Anfang einer Phase, wo die ganze Welt begann online zu gehen und der Begriff eCommerce geprägt wurde. Man wollte den elektronischen Handel unterstützen, doch der Verbraucher blieb damals weitesgehend unbeachtet. Auch konnte damals die rapide Veränderung des Verbraucherverhaltens, der technische Fortschritt und der Zugang zu Medien nicht richtig abgeschätzt werden. Dieses Gesetz beeinflusste auch maßgeblich die europäische Gesetzgebung. Im Ergebnis werden durch dieses Gesetz in den USA und durch die vom DMCA beeinflussten Gesetze in Europa mehr Menschen kriminalisiert, als es sein sollten. Ein Volk von Piraten…

In manchen Fällen achtet DRM nicht auf das reale Verhalten von Nutzern, wodurch diese entweder in Konflikte geraten, die vermieden werden könnten, wenn das DRM ihm Rechnung tragen würde. Teure Rechtsanwälte und Prozesse ließen sich so vermeiden. Auch das deutsche Urheberrechtsgesetz mit dem Schutz technischer Schutzmaßnahmen trägt nicht zum Schutz der Verbraucher vor ungerechtfertigten Beschränkungen urheberrechtlicher Schranken bei. Das Urheberrecht versucht einen Ausgleich zu schaffen zwischen berechtigten Interessen der Verleger und denen der Konsumenten. Das neue Leistungsschutzrecht für Verleger wird ein weiteres Mal die Grenzen zu Ungunsten der Nutzer verschieben.

Die Verlage haben Spielräume. Sie müssen nicht jede Nutzung kontrollieren wollen. Das Beispiel der Musikindustrie, die zunehmend auf forensische Methoden des DRM (z.B. Wasserzeichen) zurückgreifen, um Urheberrechtsverletzungen nachweisen zu können, zeigen, dass es nicht notwendig ist, jeden seiner Kunden zu kriminialisieren. Das Verlagswesen sollte daher diesem Beispiel folgen und nicht die millionenschweren Fehler der Musikgiganten wiederholen, die auf teure, aber nur nach der Holzhammermethode funktionierenden Sicherungsmethoden gesetzt haben. Damit rufen sie nur Widerstand und die Piraten auf den Plan.

Die Verleger werden gerade mit einer großen Herausforderung konfrontiert: Medien werden zunehmend digital konsumiert. Die Konsumenten haben verschiedene digitale Transformationen der Medien schon mitgemacht: Spiele, Musik, Nachrichten,Filme und nun auch Bücher. Sie reagieren sehr feinfühlig auf die neuen Herausforderungen.

Konsumenten verstehen, dass sich der Begriff „Eigentum“ auch mit der Transformation der Medien verändert (und bestimmte Leute verstehen auch den Wert physischer Bücher besser). Die Konsumenten werden auch mit der Vergänglichkeit digitaler Werke klarkommen (Verlust beim Wechsel der Geräte, Versionswechsel, Einstellen von DRM-Services, etc.). Bis zu einem bestimmten Punkt werden sie auch akzeptieren, dass die Rechteinhaber den Zugang kontrollieren möchten, aber dann müssen letztere auch offen klarmachen, was man mit dem digitalen Medium machen kann und was nicht. Zusätzlich muss sich dies im Preis deutlich niederschlagen. Wenn ich beispielsweise ein Buch nur auf einem bestimmten Gerät lesen kann, dann darf es bei Weitem nicht so viel kosten wie ein Buch, welches ich erwerbe und danach der Kontrolle des Rechteinhabers ganz entziehe,weil nun ich das Eigentum daran besitze.

Ein weiteres Problem: Wer sich nicht intensiver mit dem Problem DRM auseinandersetzt, kann derzeit den Eindruck gewinnen, dass die Verleger glauben, mit DRM ein Allheilmittel für alle möglichen Probleme gefunden zu haben (Zugang, Nutzung, Nutzungskontrolle und Abrechnung).

It seemed like DRM was the only logical solution to a problem not clearly defined. At no point, did the idea of consumer use of digital media should be considered and accommodated. It makes no sense to sell a product people simply cannot use.

Das Problem ist: Jede Diskussion über DRM, die nicht die Wünsche der potentiellen Käufer mit einbezieht, kann nicht gewinnen. Die Konsumenten abzuschrecken kostet Entwicklungsgebühren für ein DRMS, welches abgelehnt wird. Die Wahre bleibt liegen und so entstehen weitere Verluste. Noch befinden sich Verlage ganz am Anfang einer Entwicklung. Jetzt ist genau die richtige Zeit, um das Gespräch zu suchen. Noch kann man eine Verhärtung der Fronten vermeiden. DRM scheitert nicht an der fehlenden Aktzeptanz nach Einführung, sondern an fehlendem Austauch aller betroffenen Parteien im Vorfeld.

The challenge is listening to what the other side says.


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Kriminelle Verbraucher?

Die hier gemachten Überlegungen rechtlicher Art beziehen sich auf das US-Copyright.
Ein Gericht in Nordkarlifornien hat entschieden, dass es legal ist, im Rahmen der Verwerterlizenzen und den gesetzlichen Vorgaben private Kopien von DVDs zu machen.
Die DVD Copy Control Association hat damit ein Problem, zumal sie das Kopieren von DVDs ganz gerne vollständig untersagen möchte.

Copyright ist eine komplizierte Sache. Geschützt wird nur das, was der Autor, Verwerter, der Fotograf, ein Filmemacher oder Komponist geschaffen hat. Es beinhaltet dabei aber nicht die Ideen oder die faktischen Informationen, welche das Werk enthält.

Noch komplizierter wird es dann beim Fair Use. Viel hängt vom Zweck und der Beschaffenheit des genutzten Materials ab. Eine beschränkte Wiedergabe zum Zweck der Kritik, für Anmerkungen, die Nachrichten, Lehre und Forschung und den Unterricht hat diesen Spielraum. Das Nutzen dieser Materialien für den kommerziellen Gebrauch hingegen verstößt eindeutig gegen die Grenzen des Fair Use.

Der Audio Home Recording Act von 1992 erlaubt zwar das Mitschneiden von Radio- und Fernsehsendungen, sagt aber nichts über das Anfertigen von digitalen Aufnahmen aus, das Konvertieren von CDs und das Speichern in MP3-Playern. Apple iPod hätte trotz seiner legalen Downloadangebote für Geld (iTunes) Schwierigkeiten, wenn die Menschen nicht auch die Möglichkeit bekämen, ihre eigenen CDs zu konvertieren und auf ihren iPod überspielen könnten.

Genauso ist das bei DVDs. Die Nutzer möchten diese in andere Formate überführen, um sie auf anderen Abspielgeräten sehen und nutzen zu können.

Im Fall dieser Gerichtsentscheidung wurde klargestellt, dass DVDs im Rahmen von Fair Use nicht anders behandelt werden können als CDs und Musikstücke. Für die DVD-Verkäufer ist der Schutz schon wichtig und sie glauben, wenn sie ihren Nutzern das Leben schwer machen, würden sie ihren Erfolg erhöhen (z.B. mehr Verkäufe etc.).

Die Musikindustrie hat sich mit DRM auf CDs eher geschadet und überschlägt sich nun fast dabei, davon abzurücken. Eine ganze Reihe von Musikdownload-Anbietern wie eMusic, Audia Lunchbox und Anthology verzichten ganz auf DRM. Erwartet wird dadurch eine Zunahme bei den Verkäufen. Auch EMI versucht nun mit Songs ohne DRM die Verkaufszahlen durch Premium-Angebote zu steigern.

Recht spät haben die Verantwortlichen festgestellt, dass DRM nicht funktioniert. Die System sollten unauthorisiertes Kopieren verhindern, aber bis jetzt ist kein Kopierschutz entwickelt worden, der nicht gehackt worden ist. Das machte es aber auch schwierig, zahlende Kunden zu bekommen, wenn diese Systeme doch so gut wie keinen Effekt hatten und sich die Titel dann doch auch ohne diese Beschränkungen erwerben ließen.

Gerad gabe es wieder Meldungen, dass der Kopierschutz von HD-DVD und Blue ray geknackt ist.

Es wird auch weiterhin notwendig sein, Musik und Filme zu schützen, aber es gibt besser Methoden als die auf den Trägern implementierten aktiven DRM-Kopierschutzsysteme. Zu den besseren Möglichkeiten gehören „Fingerprints“ und „Watermarks“, deren Vorteil es ist, dass sie das Kopieren nicht verhinden. Sie machen nur nachweisbar, wer gegen das Copyright verstoßen hat. Damit wird die Masse der gesetzestreuen Konsumenten nicht von vornherein kriminalisiert, sprich, ihr werden keine bösen Absichten unterstellt. Warum, so fragt der Autor des Artikels, hat man das nicht von Anfang an so gehandhabt?

Quelle:
Criminalising the consumer:engl: auf Economist.com


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Nutzung digitaler Daten

Die Nutzung digitaler Daten muss auch ohne Internet-Standleitung, sprich im offline-Status möglich bleiben. Trusted Computing Module würden sonst die Nutzung über Gebühr einschränken.

„Auch die Anbieter von DRM-Systemen sind aufgefordert zu prüfen, ob eine anonyme oder pseudonyme Nutzung möglich ist“, sagte Schaar weiter. Eine persönliche Identifizierung von Nutzern sollte sich auf solche Fälle beschränken, in denen dies unabdingbar ist. Dazu zählt der Datenschutzbeauftragte das Online-Banking und Bestellungen über das Internet.

Mehr dazu: Bundesdatenschützer: Trusted Computing Module dürfen keine Hintertüren schaffen via de.internet.com


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No DRM- Scheitern in Britannien

Bereits am Montag hat die Britische Regierung eine Petition zum Verbot von DRM abgelehnt.


„DRM überwacht nicht nur die Einhaltung von technischen Schutzmaßnahmen. Es gibt den Rechteinhabern auch noch nie da gewesene Auswahlmöglichkeiten, wie und zu welchem Preis ein Verbraucher digitale Medien kaufen und nutzen kann“, heißt es in einer Stellungnahme der Regierung. „Es ist klar, dass die Bedürfnisse und Rechte der Anwender beachtet werden müssen. Sie müssen darüber informiert werden, was genau sie kaufen, wie und wo sie das Produkt nutzen dürfen und welche Beschränkungen bestehen.“

In der Petition wird DRM-Systemen vorgeworfen, sie schränkten die Möglichkeiten der Verbraucher ein, auch konkurrierende Angebote zu nuten. Grund dafür ist die häufige Systemabhängigkeit wie beispielsweise bei FairPlay von Apples iTunes.

Mehr dazu: Graeme Wearden und Stefan Beiersmann: Britische Regierung lehnt DRM-Verbot ab auf ZDNet.de


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Studie: Verkaufsbremse DRM

Ganze 62 % der Musik-Labels haben sich laut einer Studie von Jupiter Research:engl: gegen DRM ausgesprochen. Insgesamt halten 54% DRM halten zudem die Kopierschutzbestimmungen für zu restriktiv. Interessante Informationen, wenn man bedenkt, dass derzeit mit allen Mitteln versucht wird, das Vertrauen in DRM-Systeme zu stärken. Zur Zeit setzen fast alle großen Musik-Anbieter noch auf ihre DRM-Maßnahmen. Vielleicht sollten sich alle, die DRM einsetzten an eine alte Weisheit erinnern: WENIGER IST MANCHMAL MEHR!

Quelle:
Greif, Björn: Studie: Viele Musiklabels fordern Abschaffung von DRM (ZDNet)


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Mit PlayReady:engl: bringt Microsoft eine neue Generation von DRM für Handys und Smartphones.
Hervorzuheben – wenn es dies bei DRM-Systemen überhaupt gehen sollte – ist die Tatsache, daß das System mit DRM 10 von Microsoft kompatibel ist und somit Daten zwischen PC und Handy synchronisierbar und austauschbar bleiben.

Quelle: Microsoft stellt DRM für Mobil-Geräte vor


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