Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten

Screencast der Fachrichtung Informationswissenschaft Saarbrücken zum Thema “Korrektes Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten”.

Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten from infowiss on Vimeo.

Die beiden Figuren Inge und Willi erklären den zuhörenden Zuschauern recht anschaulich die wesentlichen Regeln beim Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten. Sie sprechen über den Sinn und Zweck von Zitaten, erklären den Unterschied zwischen wörtlichen und inhaltlichen Zitate sowie demonstrieren anhand von Beispielen die Formatierung von bibliographischen Angaben im Text. Mit ca. 12 Minuten muss der Zuhörer/-schauer jedoch einiges an Interesse und Zeit mitbringen. Über ein Inhaltsverzeichnis kann man jedoch im Bereich der E-Learning-AG einzelne Fragestellungen direkt anwählen.

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LOTSE – E-Tutorial zum Deep Web

LOTSE steht für “Library Online Tour and Self Paced Education” und soll Ihnen Informationen und Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten vermitteln. Sie bestimmen wie bei jedem E-Learning-Angebot Ihr persönliches Arbeitstempo.

Das Angebot von LOTSE wird nun durch Tutorials ergänzt. Als erstes fertiges E-Tutorial wurde eines zum Deep Web veröffentlicht.

“In den Tiefen des Internets (Beta-Version)” erklärt und demonstriert Ihnen folgende Inhalte:

  • Was ist das Deep Web? (1:07)
  • Welche Spezialsuchdienste gibt es? Das Beispiel Google Scholar (03:18)
  • Wie finde ich relevante Datenbanken? (3:47)
  • Welche wichtigen Fachzugänge gibt es? (1:53)
  • Zusammenfassung (00:49)

Gesamtdauer: 11:37

Im Gegensatz zu den E-Tutorials, die z.B. von der UB Augsburg erstellt werden, liegt der Schwerpunkt bei LOTSE auf dem Storytelling, d.h. es findet im Tutorial ein fiktives Gespräch statt.

Eine Audiounterlegung sowie das Intro werden dem Tutorial noch hinzugefügt. Das Quiz, welches dabei bereits im Vorspann angekündigt wird, befindet sich leider noch in Planung. Die Gesamtdauer des Tutorials ist wesentlich zu lang, auch wenn eigene Bereiche mit Zeitstempeln versehen wurden. Günstig wäre es, wenn wenigstens wie in einem Buch über ein Inhaltsverzeichnis zu den einzelnen Themen des Tutorials gesprungen werden könnte.

Das E-Tutorial selbst kann nachgenutzt werden. Das Skript dazu finden Sie in der Toolbox von LOTSE.

Wenn Sie Kommentare zum neuen Angebot von LOTSE machen möchten, hinterlassen Sie diese bitte Im LOTSE-Blog, welches die Phase II, d.h. die Verbesserung und Erweiterung des Angebots, bis Ende September 2009 dokumentiert.

Aufmerksam geworden über:
Voß, Viola: erstes LOTSE-Tutorial online, netbib weblog

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E-Tutorials von Bibliotheken

Was lange währt, wird endlich gut. Teil meiner Arbeit an der UB Augsburg ist es, im Rahmen einer bayernweiten Kooperation von Hochschulbibiotheken Online-Tutorials zu erstellen. Bisher haben unter anderem die Universitätsbibliotheken Würzburg, Bamberg, Technische Universität München und Regensburg erfolgreich ihre Tutorials online gestellt.
Die Universitätsbibliothek Augsburg bietet seit heute allen ihren Nutzern E-Tutorials zur Einführung in verschiedene Datenbanken und Recherchemittel an.

Ziel dieser Tutorials ist es, in einer Schritt-für-Schritt-Erklärung den Nutzern ohne bibliothekarische Fachbegriffe die Handhabung verschiedener Datenbanken und Dienste näher zu bringen und ihnen die Scheu vor Recherchen in Datenbanken wie Juris oder dem Handbook of Latin American Studies (HLAS) zu nehmen. Die entsprechenden Tutorials wurden in der Uni-Augsburg “nah” bei den einzelnen Recherchemöglichkeiten integriert. So findet man Verlinkungen zum OPAC und zu DBIS unter Literatur suchen, wo auch andere Hilfestellungen zu den Suchmöglichkeiten integriert wurden. Außerdem wurden die Tutorials, sofern möglich, in DBIS auf der Detailseite der einzelnen Datenbanken integriert, z.B. auf der Detailseite zu Juris.

Die Tutorials dienen dem Selbststudium. Die Studierenden sollen sich dabei die wichtigsten Funktionen und Recherchemöglichkeiten selbst aneignen können. Die Flash-Filme können über den Browser abgespielt werden. Wichtig ist es allerdings, einen aktuellen Flashplayer installiert zu haben. Die einzelnen Inhalte lassen sich über das eingefügte Inhaltsverzeichnis zielgerichtet anspielen. Der vorhandene Text kann auf abgespielt werden, wodurch man sich statt auf den Text besser auf die Abläufe des Film konzentrieren kann.

E-Tutorials

Grundlage der Tutorials waren zuvor erstellte Powerpoint-Präsentationen. Die Screenshots für die Powerpoint-Präsentation mussten mit hoher Genauigkeit hergestellt werden, um ein Ruckeln und Springen der Bilder zu vermeiden. Für die festlegbare Größe war neben den Einstellungsmöglichkeiten von SnagIt (Screencapture im Paket mit Camtasia vergünstigt zu erwerben) ein kleines Firefox-Plugin (Firesizer) sehr hilfreich. Die Tondateien der einzelnen Folien wurden danach durch einen professionellen Sprecher gesondert aufgenommen. Zum Schluss wurde die Präsentation mit den einzelnen Tondateien verknüpft, die Sequenzen zeitlich aufeinander abgestimmt und die Präsentation abgefilmt und mit Camtasia als Flashfilm abgespeichert.

Neben der Schritt-für-Schritt-genauen Planung der Tutorials erwies sich gerade die sprachliche Gestaltung der Texte als recht aufwendig, um Missverständnisse, Ungenauigkeiten und bibliothekarisches Kauderwelsch zu vermeiden. Ich war froh, dass wir hier als Team arbeiten und so neben einer logischen Überprüfung auch die sprachliche Form der Tutorials gegenseitig anpassen konnten.

Wir haben auch zahlreiche Tutorials von Würzburg, Regensburg und Bamberg übernommen und an unsere Gestaltung angepasst. Dies war innerhalb der Kooperation auch daher problemlos möglich, da die aktuellen Tondateien und Powerpoint-Präsentationen allen anderen Teilnehmern über ein gemeinsames Wiki, welches dankenswerter Weise von der UB Bamberg gehostet wird, bereitgestellt wurden. Auch unsere Dateien haben wir nun hochgeladen und freuen uns auf eine rege Nachnutzung, z.B. von Juris oder HLAS.

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ePUSH – Möglichkeit einer neuen Lehr- und Lernkultur

Nein, ich werde jetzt nicht erst noch auf das Lebenslange Lernen eingehen. Ich denke, dass ist hinlänglich thematiisiert. Doch wie kann lebenslanges Lernen unterstützt werden?
Nun, zur Erprobung neuer Einsatzmöglichkeiten aktueller Informations- und Kommunikationstechnologien bieten sich Orte an, an denen sowieso bereits gelernt wird. Durch das Hochschulentwicklungsprojekt ePUSH sollen diese Technologien gebündelt und kommuniziert werden, dass sie bei Studierenden und Lehrenden bald zu einem selbstverständlichen Teil des Lernen und Lehrens werden.

Das Projekt ePUSH läuft bereits seit Oktober 2007 und geht noch bis September 2009 und legt Schwerpunkte auf innovative Unterrichtsformen und CommunityBuilding durch Schaffung passender Infrastrukturen.

Das Projekt will entsprechende ICT-Entwicklungen für den Bildungsbereich aktiv mitgestalten und kritisch begleiten. Zu diesem Zweck setzt man auf fünf Einzelmaßnahmen – eCommunityBuilding, eInfrastruktur, eModul-Prüfung, eSupport Schlüsselkompetenzen und eQualifizierung.

ePUSH soll innerhalb von zwei Jahren Strukturen der Hamburger Fakultäten Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft nicht nur zusammenführen, sondern das neue System entwickeln und nachhaltig etablieren. In einem konzertierten Verfahren soll Vorhandenes und Auffindbares gesammelt, unterstützt und aufeinander abgestimmt bzw. im Bedarfsfall auch ergänzt werden. Das Projekt ist von vornherein so ausgelegt, dass nachhaltige Strukturen geschaffen werden, die Angebote und Services bereitstellt, die dann wiederum in den Habitus einer verinnerlichten neuen Lehr- und Lernkultur münden sollen.

ePUSH hat eine nachhaltige Einbettung von ICT in die Prozesse von Lehren und Lernen an der Fakultät IV zum Ziel. […] ePUSH umfasst alle Handlungsebenen von der Organisation von Lerninhalten, -formen und Lerngemeinschaften bis zur organisationalen Infrastruktur. Das Projekt soll dem effektiven Anschub der strategischen Ziele des ICT-Gesamtkonzepts der Fakultät IV dienen.

Durch den Aufbau vorn Strukturen und Modellen, die nicht fachgebunden sind, soll eine Übertragbarkeit des Systems möglich sein. Man möchte das bei ePUSH entwickelte Modell in andere Fakultäten oder auf eine höhere Organistionsebene der Uni übertragen.

Ebenso wirkt es in Bereiche der direkten Berufsvorbereitung und Weiterbildung hinein: hier zunächst speziell in die zweite und dritte Phase der Lehrerbildung.

Es gibt die fünf Ebenen CommunityBuilding, eLearning, Forschung, InformationsManagment und Infrastruktur, die jetzt als die strategisch entscheidenden Themenfelder in eCommunityBuilding, eSupport Schlüsselkompetenz, eModul-Prüfung, eInfrastruktur, eQualifizierung und ePUSH Koordination mit unterschiedlicher Gewichtung gebündelt werden.

Quelle:
ePush der Universität Hamburg

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Achtung Bibliotheken …

Bibliotheksservices sind das, was das Überleben von Bibliotheken sichert. Hier können Bibliothekare ihre Kompetenzen einbringen und werden für den Otto-Normal-Studenten und -Lehrenden sichtbar. Besonders wichtig ist dies in der Online-Welt, aber es betrifft nicht nur Informationsangebote auf Webseiten.

Im Bereich E-Learning haben sich Bibliotheken häufig das Befüllen von E-Learning-Plattformen bereits aus der Hand nehmen lassen oder stehen auch aus rechtlicher Unsicherheit eher abwartend da. Doch inzwischen entdecken Verlage diese Lücke.

Wiley bietet inzwischen mit WileyPLUS für Dozenten & Studenten eine optimale Lehr- und Lernumgebung auf Lehrbuch-Basis an. Derzeit stehen 5 Kurse auf Lehrbuchbasis aus dem Bereich Chemie zur Verfügung. Zwei der Kurse sind als DemoVersion zur Verfügung.
Man arbeitet mit Texten, Videos, PowerPoint-Präsentationen und auch reinen Audio-Mitschnitten.

Werbebanner Wiley PLUS

Gut gemachter Auftritt, interaktiv aber kostenpflichtig. Ein Kursverantwortlicher beantragt den Zugang zum Kurs und seine Studenten erhalten von ihm dann die benötigten Informationen zum Login.

Angebotsinformationen und Preise sind auf der Website von WileyPLUS nicht erhältlich sondern nur auf direkte Nachfrage.

Auch Microsoft verstärkt mit seinem Portal Microsoft Student Experience seine Ambitionen beim Kampf um Studierende.
Der Konzern stellt im Portal Software, Vorlagen und Dokumente zur Verfügung, die ganz “uneigennützig” natürlich auf die Produkte von Microsoft zugeschnitten sind.

Also Achtung Bibliotheken (und Rechenzentren), hier macht euch jemand Konkurrenz. Wir als Bibliothekare müssen rasch mit passenden und gut gestalteten Angeboten darauf reagieren. Es kann sonst rasch passieren, dass wir an dieser Stelle mit unseren Services zu spät kommen.

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Tag des Fernstudiums

Das 4. Mal gibt es am 27. Februar den Bundesweiten Fernstudientag, bei dem sich alles ums Fernlernen, Fernstudium und E-Learning dreht. An dem Aktionstag gibt es ein buntes Aktionsprogramm von Fernschulen, Hochschulen und Online-Kursanbietern aus 50 Städten.

Seit Ende 2008 kann man sich auch über ein Newsblog über Entwicklungen in der DistancE-Learning-Branche informieren.

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E-Learning und das Urheberrecht

Im Rahmen des Projekts „Marketing Offensive“ des Multimedia-Kontor Hamburgs, einer Serviceeinrichtung zur Unterstützung der IT-basierten Modernisierung der Hochschulen der Hansestadt, hat Till Kreuzer einen Praxis-Leitfaden über Rechtsfragen beim E-Learning erstellt.
Das Handbuch richtet sich an Praktiker. Es bricht die komplizierten rechtlichen Regelungen des Urheberrechts auf einfache Merksätze herunter und ist ein guter Einstieg in die Materie.

Quelle:
Urheberrechtliche Stolperfallen beim E-Learning via heise online
Internet ist kein rechtsfreier Raum – Interview mit Till Kreutzer :video: Podcast auf podcampus.de

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Open Access und die Bibliotheken

Mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Dr. Gabriele Beger in einem Interview auf der Plattform www.checkpoint-elearning.de. Im Mittelpunkt steht neben Veränderungen für das E-Learning durch Open Access und dessen finanziellen Vor- und Nachteilen auch die Frage, ob Bibliotheken der Zukunft ihre Kunden nur noch online bedienen werden:

Prof. Dr. Gabriele Beger: Diese Frage musste ich schon oft beantworten und ich kann sie auch heute mit gutem Gewissen verneinen. Das Leistungspektrum der Bibliotheken bedient sich zunehmend der netzbasierten Anwendungen, so dass eine Bibliothek faktisch immer geöffnet ist, aber die vorhandenen Millionen umfassenden analogen Medien und das notwendige hypride Nutzen aller Quellen wird stets auch einen Bibliotheksbesuch notwendig machen. […] Nicht zuletzt ist die Bibliothek ein Ort des Lernens, der Beratung und der Kommunikation.

via infobib

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