Bibliotheksheld Rami Al-Maskari

Das folgende Video findet sich seit kurzem auf dem YouTube-Bibliothekskanal des Deutschen Bibliotheksverbands.

Weitere Informationen zum Thema #bibheld: http://netzwerk-bibliothek.de/de_DE/e…


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Library Direct – die Bibliothek näher bringen

Im folgenden Video wird nicht nur ein mobiler Bücherhausdienst der Grafschaft Surrey gezeigt, sondern auch ein spezieller Bibliotheksbus, der Senioren abholt, um sie in die nächstgelegene Bibliothek zu bringen.


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Die Generation Z in der Bibliothek

Paul Stonebridge & Sean McGarvey sind die Initiatoren der LAMECon und Rockus Maximus Battle of the Bands, zwei ungewöhnlichen Bibliotheksveranstaltungen. Ihr Vortrag “Lazy and Entitled? Generation Z at the Library”setzt sich zum Ziel die Möglichkeiten des jugendlichen Engagement in der Bibliothek näher zu beleuchten. Paul Stonebridge ist ein Teen Services Manager für die Pasco County Bibliotheken. Sean McGarvey unterstützt das bislang einzige US-weite bibliotheksbasierte FIRST Robotics Competition (FRC) Team, the Edgar Allan Ohms.


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Die Öffentliche Bibliothek in Waukegan als Lernort für die Community

Waukegan Public Library


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„Office for Intellectual Freedom, how can I help you?“ „I need a Lawyer!“

„Office for Intellectual Freedom, how can I help you?“
„I need a Lawyer!“

Wann immer dieser Hilferuf telefonisch im Office for Intellectual Freedom (OIF) eingeht, schrillen die Alarmglocken, greifen eifrige Einsatzkräfte nach Zusatzartikel 1 und 4 der US-Verfassung und brausen auf roten Bücherwägen mit Blaulicht zum nächsten Krisen-Meeting.

Ein Gastbeitrag von Benjamin Flämig und Philipp Maaß

An nicht minder dramatische Feuerwehreinsätze fühlte sich zumindest erinnert, wer am 6. Mai 2015 an der Fachhochschule Köln im Rahmen der Vortragswoche des MALIS-Studiengangs1 den Ausführungen von Dr. Barabara Jones, Executive Director dieser besonderen Institution der American Library Association (ALA), zu folgen das Privileg hatte. Der ein oder andere Zusatz an der eingangs beschriebenen Situation mag dabei von den Autoren aus dem Reich der Fiktion entlehnt worden sein – die Dramatik der Probleme, denen sich das OIF in seiner Arbeit täglich gegenübersieht, und die Entschlossenheit, mit der Frau Jones und ihr fünfköpfiges Team diesen begegnen, waren jedoch real und an diesem Vormittag in Köln für jeden der rund 30 Teilnehmer eindrucksvoll spürbar.

So gilt der eingangs zitierte Hilferuf beispielsweise im OIF schon als „Codewort“, wann immer Bibliothekarinnen und Bibliothekare um ihre Anstellung fürchten müssen oder diese bereits verloren haben, weil sie für in der Verfassung garantierte Rechte wie Presse- und Redefreiheit oder den freien Zugang zu Informationen eingetreten sind. In diesen Fällen, wie auch bei jeder Form der Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung, Religion, des Alters oder einer körperlichen Beeinträchtigung, hilft das OIF den betroffenen Menschen nicht nur mit der Gewährung von Rechtshilfe und finanzieller Unterstützung zum Bestreiten des Lebensunterhalts, sondern geht vor allem aktiv gegen diese Zustände vor. Rund 700 solcher Notfälle widmen sich Barbara Jones und ihr Team dabei jährlich mit Hingabe und Leidenschaft; finanziell können sie hierfür auf die Freedom to Read Foundation2 sowie den Merritt Fund3 und somit auf beeindruckende Mittel von rund 1 Million US-Dollar zurückgreifen.

Neben diesen „Noteinsätzen“ bestreitet das OIF damit auch zahlreiche Kampagnen und Programme, so z.B. die jährliche „Banned Books Week“4, in der von Zensur betroffene Bücher vorgestellt werden, für deren Bewahrung in den Bibliotheken gekämpft und das Recht auf freien Zugang zu Informationen lautstark und nachhaltig eingefordert wird.

In einem weiteren Handlungsfeld bemüht sich die Institution von Frau Jones darüber hinaus nicht nur um den Schutz der Privatsphäre aller Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer in der digitalen Welt, sondern geht auch aktiv (und erfolgreich) gegen die massenhafte Einsichtnahme in Nutzerdaten durch Bundesbehörden vor.5 In diesem Kontext ist auch die vom OIF jährlich organisierte „Choose Privacy Week“6 zu sehen, während der umfassend über Themen wie Informationsfreiheit, Datenschutz, aber auch entsprechenden Missbrauch durch komplexe Phänomene wie „Big Data“ aufgeklärt wird.

Weitere von Frau Jones im Rahmen ihrer Präsentation vorgestellte Aktivitäten umfassten die Bildungsarbeit zu den genannten Schwerpunkten, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, weltweite Präsenz sowie Lobbyarbeit. Als Herausforderung wurde dabei vor allem die Begeisterung der jungen Generation für die jeweiligen Arbeitsschwerpunkte gesehen.

Abschließend gelang es Frau Jones, über die Thematisierung von ethischen Konflikten in der täglichen Bibliotheksarbeit, hin zur Notwendigkeit des Schaffens von international gültigen „Codes of Ethics“, vor allem für Institutionen wie Bibliotheken zu führen. Gerade die „Ethic Codes“ der großen Bibliotheksorganisationen dienten dabei keinem bloßem Selbstzweck, sondern stellten viel mehr die Antwort auf die zahlreichen zuvor geschilderten Probleme im Bereich von Informationsfreiheit, Datenschutz und Gleichberechtigung dar, denen das OIF täglich gegenübertreten müsse.

Ausgehend von der Anregung Barbara Jones, auch in Deutschland idealer Weise ähnliche Institutionen wie das OIF zu schaffen und auch den hierzulande allgegenwärtigen Problemen mit entsprechenden Programmen und Initiativen zu begegnen, wurde zur gesamten Thematik in Köln intensiv diskutiert. Aus Sicht der Autoren finden sich zahlreiche Aspekte, die sich auch auf die Lage in Deutschland übertragen ließen und der weiteren Diskussion bedürfen, beispielsweise:

  • Aggregatoren, Konsortien und deren Daten: Wie ernst ist es den „großen Playern“, die uns die Ressourcen anbieten, mit dem Datenschutz?

  • Finanzierung: Insgesamt steht die institutionelle Finanzierung in den USA deutlich besser da als in Deutschland. Das OIF verfügt über beträchtliche finanzielle Rücklagen – hierzulande bestünde dahingehend dringender Nachholbedarf! Passend dazu sei auf die aktuell statt findende Diskussion innerhalb des Deutschen Bibliotheksverbands (DBV) – Landesverband Baden-Württemberg – um einen Sonderbeitrag verwiesen. Thomas Stierle von der Stadtbibliothek Ludwigsburg bemerkte im Protokoll der Versammlung7, dass die Volkshochschule Ludwigsburg an ihren Institutionen-Verband jährliche Abgaben in Höhe von 12.500 € abführe. Der DBV wird von der Stadtbibliothek Ludwigsburg mit 483 €, zukünftig mit 652 € Mitgliedsgebühren unterstützt. Grundsätzlich muss die Frage gestellt werden, inwiefern Lobbyarbeit überhaupt noch auf ehrenamtlichen Schultern ruhen kann?

  • Ethische Konflikte sind in der täglichen Bibliotheksarbeit, in allen Laufbahnen und in Wissenschaftlichen wie auch in Öffentlichen Bibliotheken allgegenwärtig! Auf dem Bibliothekartag in Nürnberg findet nächste Woche Donnerstag von 16:00 – 18:00 Uhr eine Invited Session des Vereins Deutscher Bibliothekare (VdB) zur Thematik statt.8 Um die eingeforderte „Ethik von Unten“9 nachzuholen, muss mitdiskutiert werden!

Wie bei vielen anderen Themen stellt sich den Autoren aber auch hier die Frage, wo, wann und ob diesem dringenden Diskussionsbedarf abseits der Bibliothekartage überhaupt noch nachgegangen werden wird? Auch in unserem Land „brennt“ es in all diesen Themenbereichen gewaltig, doch ohne entsprechende „Einsatzleitzentrale“ wie in den USA und nur mit zweifelsohne motivierten, aber schlecht ausgerüsteten Freiwilligen Feuerwehren allein, sind diese brennenden Themen auf die Dauer nicht unter Kontrolle zu bringen, von nachhaltiger Prävention ganz zu schweigen.

Die Präsentation von Frau Dr. Barbara Jones kann hier10 eingesehen werden.

1 Master in Library and Information Science. http://www.ma-lis.de


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Linkliste zur Schließung Bonner Stadtteilbibliotheken #BibliothekenRetten #Bonn [Update 24.02.2016]

BibliothekenRetten in Bonn

Schließung der Bonner Stadtteilbibliotheken? Hier gibt es Lesestoff dazu. Ich habe mal alles, was mir über den Weg gelaufen ist, aufgelistet. Ich werde die Liste auch weiter ergänzen. Falls jemand noch Artikel kennt, bitte einfach in den Kommentar schreiben.

Enthält: 207 (davon neu: 2) Einträge

2016

Februar

  1. Günther, Christian: Inklusive Stadtteilbibliothek Bonn Auerberg I, DERGUENTHERBLOGGT.de, 15.02.2016
  2. [RandTopic] Königs, Philipp: Deutsches Museum vor dem Aus : Ein Museum leistet Widerstand, GeneralAnzeiger Bonn, 10.02.2016

Januar

  1. Die Stadtteilbibliothek Endenich seit 19. Januar im Ehrenamtsmodell!!!, Förderverein Stadtbücherei Endenich e.V., [19.01.2016], Screenshot
  2. Immenkeppel, Gabriele: Keine verschlossenen Türen mehr, GeneralAnzeiger Bonn, 19.01.2016 [NEU]

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Wir sind laut … #BibliothekenRetten #Bonn

Heute bin ich nach Arbeit mal politisch unterwegs gewesen. Stimme hatte ich nicht, dafür habe ich „Stimme“ in meinen Twitterkanal getragen und packe sie jetzt auch hier ins Blog.

Politisch… Heißt das, ich bin Links, Rechts, Mitte, Bürgerlich, Konservativ, Liberal, Piratenmäßig, Grün, Rot, Pink, Lila, Blau, Schwarz, Orange – Bunt? Vermutlich nicht. Ich bin es auf meine Weise, berichtend, dabei gewesen, weitergebend, sarkastisch, ironisch und irgendwie persönlich. Das muss der Lesende selbst entscheiden. Ich habe einfach nicht wegschauen können, da es um Bibliotheken geht. Dafür oder dagegegen, aus Prinzip? Nein, aber ich halte Bibliotheken für wichtig. Daher folgen hier kurz meine Eindrücke, die ich während der Veranstaltung auf Twitter festgehalten haben chronologisch als Tweets hier im Blog. Danach werde ich noch auf die unterschiedlichen Stellungnahmen verlinken, die es zu dem Thema hier in Bonn gibt.

Rasch wurden die Tweets auch aufgenommen und kommentiert.

Ja, ich weiß, es heißt Spalier, aber leider ist die Rechtschreibung auf dem Smartphone immer mal wieder reine Glückssache. Unangenehm war die Situation für die Entscheider dennoch. Draußen waren es leisere 10 Minuten, während in der Zeit wohl auch Drinnen schon die Post abging, mit Trommeln, Pfeifen und lautem Sprechchor. Die Prosteste waren eingängig, wer mal zwanzig Minuten den Text „Wir sind hier. Wir sind laut, weil man uns die Bücher klaut.“ vor sich hersagt, wird sehen, dass das einen guten Rhythmus ergibt. Eingängig hoffentlich auch für die Politiker.


Deutlich war trotz der vielen Teilnehmer:

Wenn man Bibliotheken wegspart, dann kann man diesen Tweet wohl auch anders beantworten:

Stellungnahmen und andere Dokumente zum Thema:


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[Infografik] Kindern den Wert des Lesens beibringen

Teaching Children the Value of Reading Infographic
Find more education infographics on e-Learning Infographics
Gefunden auf: EDTECH und Chronicle Books


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Die Nürnberger Asylothek als Vorbild für eine sozial nachhaltige Bibliotheksarbeit

„Die Asylothek ist die erste Asylbewerberheimbibliothek in der Bundesrepublik Deutschland.[…]Fördergelder wurden nicht in Anspruch genommen. Damit soll aufgezeigt werden, dass es keine Frage des Geldes ist etwas zu bewegen, sondern es auf das Engagement jedes Einzelnen ankommt. Diese einfache Konzeption kann es jedem Bürger ermöglichen, selbst innerhalb kürzester Zeit eine ähnliche Bildungseinrichtung eigenverantwortlich und ohne großen bürokratischen Aufwand zu realisieren und somit unsere Gesellschaft ein Stück besser und menschlicher zu machen.“Günter Reichert

Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) steht Deutschland weltweit an zweiter Stelle bei der Zahl der Eiwanderung – an zweiter Stelle nach den USA. Wer heute noch behauptet, wir seien keinen Einwanderungsland, ist entweder blind, ewig gestrig und/oder beides. Was kann das deutsche Bibliothekswesen im von der Bibliotheksarbeit der klassischen Einwanderungsländer wie den USA, Kanada und Australien (bzw. von der Asylothek als Projekt) lernen? Zum heutigen „Internationalen Tag der Migranten“ soll an dieser Stelle eine Bibliothek vorgestellt und gewürdigt werden, die dieses Jahr wie kaum eine zweite Bibliothek in Deutschland am meisten für Preise nominiert wurde und diese meist auch erhielt: Die Nürnberger Asylothek

Weitere Fragen rund um die Asylothek werden unter dem folgenden Link beantwortet: http://fragen-und-antworten-zur-asylothek.blogspot.de/


Seit kurzem gibt es neben der eigentlichen Fanseite auf Facebook mit über 1.000 Folllowern, nun noch einen zusätzlichen Facebookseite Asylothek – Veröffentlichungen. Die Initiative von Günter Reichert macht deutlich, dass gute Ideen nicht nur von Bibliothekaren und Bibliothekarinnen kommen müssen und Initiativen mitten aus der Gesellschaft das Potential hätten auch öffentliche Stadtteilbibliotheken dazu anzuregen eine Willkommenskultur zu leben. Diese Initiative wäre für Teilnehmer am Bibliothekartag 2015 sicherlich eine Reise bzw. Besichtung wert. Wenn man in diesen Tagen mit Schülern, Bürgern und anderen Menschen spricht, hört man sehr viele Vorbehalte, Ängste und ignorante pauschale Kommentare gegenüber Asylbewerbern und Flüchtlingen heraus. Auch Öffentlichen Bibliotheken wären in diesen Tagen und Zeiten mehr denn je gefordert einen Beitrag zum Miteinander und zum gegenseitigen Aufeinanderzugehen zu leisten. Wie aus dem folgenden Beitrag hervorgeht, gibt es schon viele Nachahmerinitiativen, die ebenfalls Bibliotheken für Flüchtlinge und Asylbewerber gründeten, wie beispielsweise in Passau, Ravensburg, Hamburg, Leipzig und Freiburg.Wie könnten und müssten sich herkömmliche Stadtbibliotheken öffnen und verändern, damit eine bessere Willkommenskultur sichtbar werden würde und mehr Asylbewerber sich „trauen“ würde deren Einrichtungen zu nutzen?

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[Infografik] Immer online, aber sozial engagiert – die JIM Studie 2014


Quelle: Klicksafe


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