[Zitat] Kommentiert – 1969

“A good reader, a major reader, an active and creative reader is a rereader.” Vladimir Nabokov

Auf die Frage, was einen guten Leser/eine gute Leserin auszeichnet, lieferte Nabokov 1969 in einem BBC-Interview mehr Antworten:

  1. The reader should belong to a book club.
  2. The reader should identify himself or herself with the hero or heroine.
  3. The reader should concentrate on the social-economic angle.
  4. The reader should prefer a story with action and dialogue to one with none.
  5. The reader should have seen the book in a movie.
  6. The reader should be a budding author.
  7. The reader should have imagination.
  8. The reader should have memory.
  9. The reader should have a dictionary.
  10. The reader should have some artistic sense.

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Die umstrittenen Ursprünge der ersten Enzyklopädie

Die erste Enzyklopädie enthielt 70.000 Einträge und über 20.000 Wörter.Sie bestand aus 35 Bänden, die innerhalb von drei Jahrzehnten verfasst wurden. Diese wurde von König Louis XV und Papst Clemens XIII.verboten- Aber warum war diese Enzyklopädie so umstritten?

Gelesen von Addison Anderson, Animation von Patrick Smith.


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Umberto Eco: Die Bibliothek als Modell für Kultur

Die folgende Vorlesung vom 18. Oktober 2013 des am Freitag, den 19.02. verstorbenen Autors und Semiologen Umberto Eco, fand in der Yale University Art Gallery statt. Sie soll an einen der bedeutendsten Fürsprecher für Bibliotheken und Buchkultur erinnern. Der vollständige Titel des Vortrags lautet: „The Library as a Model for Culture: Preserving, Filtering, Deleting and Recovering“

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[Zitat] Unkommentiert – Entstehungsjahr unbekannt

 

„A library is many things. It’s a place to go, to get in out of the rain. It’s a place to go if you want to sit and think. But particularly it is a place where books live, and where you can get in touch with other people, and other thoughts, through books. If you want to find out about something, the information is in the reference books — the dictionaries, the encyclopedias, the atlases. If you like to be told a story, the library is the place to go. Books hold most of the secrets of the world, most of the thoughts that men and women have had. And when you are reading a book, you and the author are alone together — just the two of you. A library is a good place to go when you feel unhappy, for there, in a book, you may find encouragement and comfort. A library is a good place to go when you feel bewildered or undecided, for there, in a book, you may have your question answered. Books are good company, in sad times and happy times, for books are people — people who have managed to stay alive by hiding between the covers of a book.” Neil Gaiman


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Willkommen in der BnF

Die „Bibliothèque nationale de France“ (BnF – Nationalbibliothek Frankreichs) sammelt das französische Dokumentenerbe, bewahrt es und macht es der Öffentlichkeit zugänglich. Die Sammlungen der BnF sind weltweit einzigartig: vierzehn Millionen Bücher und Druckschriften, aber auch Manuskripte, Stiche, Fotografien, Karten und Pläne, Partituren, Münzen, Medaillen, Tondokumente, Videos, Multimedia, Decors, Kostüme….. Alle geistigen, künstlerischen und wissenschaftlichen Fachrichtungen sind in einem enzyklopädischen Geist vertreten.

Etwa 150.000 Dokumente erweitern jährlich den Fundus durch Pflichtexemplare, Kauf oder Schenkungen. Dank der digitalen Bibliothek Gallica sind heute über eineinhalb Millionen Dokumente abrufbar. Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen zeigen diese Reichtümer und machen sie bekannt: das ganze Jahr über werden Ausstellungen, Konferenzen, Kolloquien, Konzerte und Begegnungen programmiert und von Bibliothekaren sowie von Persönlichkeiten der Kulturwelt präsentiert.

Mareike König berichtete vor kurzem über zwei bedenkliche Copyfraud-Abkommen der französischen Nationalbibliothek. Bruno Racine, der Direktor der BnF wehrte sich aber entschieden gegen Vorwürfe einer angeblichen Privatisierung der Public Domain seiner Einrichtung.


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Eine Infografik zur Geschichte der Informationsorganisation

A History of Information Organization | Mindjet

A History of Information Organization | Mindjet

Quellen: Mindjet und Wiredacademic

[Update: Umgezogene Grafik ergänzt, 15.07.2013, Dörte]


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„Redefining Research“: Eine Infografik zur heutigen Entwicklung und Nutzung von Wikipedia

„According to this infographic, you don’t matter. You are replaceable. You are overpriced. You are irrelevant in a world embracing Wikipedia. You are obsolete.“ Matthew C. Winner

Nach 244 Jahren regelmäßigem Erscheinen der Encyclopedia Britannica in Printform wurde der Druck eines der bekanntesten Nachschlagewerke im März diesen Jahres eingestellt. Durch den Wettbewerbsdruck mit Wikipedia wird Encyclopedia Britannica künftig online zur Verfügung stehen.Wikipedia liefert auf 26 Millionen Seiten Inhalt und Informationen zu unterschiedlichen Themengebieten. Obwohl des Öfteren die Informationsqualität und die Glaubwürdigkeit der Quellen auf Wikipedia infrage gestellt wird, achten die Schreiberlinge bei Wikipedia auf Aktualität und Fehler. Studien haben gezeigt, dass Wikipedia inzwischen genauso fehlerfrei und präzise ist, wie die Encyclopedia Britannica. Die folgende Infografik zeigt, wie Wikipedia die Suche nach enzyklopädischem Wissen revolutioniert hat und zu einer vertrauenswürdigen Wissensquelle wurde. „The Busy Librarian„, aber auch Joyce Valenza setzten sich kritisch mit dieser Infografik auseinander, welche Behauptungen aufstellt, dass Schüler mehr Wikipedia als Bibliotheken nutzen. Die Infografik wirft in der Tat einige Fragen auf, welche sich u.a. auch auf das Nutzungsverhalten von öffentlichen Bibliotheken im Vergleich mit Wikipedia beziehen. Lassen sich eine Enzyklopädie wie Wikipedia mit öffentlichen Bibiotheken so einfach vergleichen und gegenüberstellen? Ich denke, es ist nicht jedes Detail an dieser Infografik zu hinterfragen, da durchaus einige Aussagen Tatsachen entsprechen.

Wikipedia
Via: Open-Site.org

Creative Commons Attribution 3.0 Unported This work is licensed under a Creative Commons Attribution 3.0 Unported.


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Microsoft Carta – ein Auslaufmodell

Wikipedia wird zum Killer renommierter Enzyklopädien. Dazu kommen Wissenssammlungen, welche durch Internet-Suchmaschinen zugänglich gemacht werden. Die Konkurrenz ist wohl für das profitable Geschäft mit der Microsoft Carta viel zu groß. Microsoft entschied sich daher, die Multimedia-Enzyklopädie Encarta komplett einzustellen. Zum 31.10. werden die Online-Seiten eingestellt, zu Ende Mai der Vertrieb von CDs.
Abonnementen bekommen ihre zu viel gezahlten Abo-Gebühren erstattet.

In Microsofts Erklärung heißt es:

People today seek and consume information in considerably different ways than in years past. As part of Microsoft’s goal to deliver the most effective and engaging resources for today’s consumer, it has made the decision to exit the Encarta business.

Der Gewinn der 1993 gestarteten Carta ging seit 2001 die Abonnement-Einnahmen kontinuierlich zurück.

Der englischsprachige Wikipedia-Eintrag über die Encarta ist – wie sollte es auch anders sein – schon auf dem neusten Stand.
Wieder verschwindet somit ein Stück kontrolliertes Wissen aus der Welt des Netzes. Jürgen Vielmeier meint zurecht:

Nur noch einer Quelle vertrauen zu können, ist keine schöne Vorstellung

Es geht also nicht nur Qualität verloren – worüber man sich sicherlich schreiten kann – sondern hier ist auch ein Verlust an Informationsvielfalt zu beklagen, der durch die Kostenlosigkeit des Netzes verursacht wird.

Quellen:
Microsoft stellt Enzyklopädie Encarta ein via heise online
Vielmeier, Jürgen: Gegen Wikipedia chancenlos: Microsoft stellt Encarta ein auf FreshZweiNull
Microsoft beerdigt Encarta bei Spiegel Online
Microsoft gibt sich Wikipedia geschlagen auf Tagesschau.de
Important Notice: MSN Encarta to be Discontinued via Microsoft


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Kommen nach der großen Community die elitaeren Kreise?

Die große Wissensgemeinschaft der Wikipedia bekommt immer mehr Konkurrenz. Anfang des Jahres startete Citizendium:engl: . Jetzt startet Veropedia:engl: . Hier werden die Artikel verifiziert und gescoutet, d.h. durch die Nutzer bewertet. „Veropedia is based on Wikipedia, a user-contributed encyclopedia.“
Ein anderes Angebot ist Scholarpedia:engl: , the free peer reviewed encyclopedia written by scholars from all around the world.

Sie alle basieren auf der Idee, dass eine Community Wissen aufzeichnen und zusammentragen kann. In der Frage, wie man die Qualität verbessern kann – Wikipedia setzt hier eindeutig auf die Quantität der Nutzer – gehen Citizendium und Scholarpedia den Weg einer zunehmenden Exklusivität. Veropedia hingegen ist „a collaborative effort by a group of Wikipedians to collect the best of Wikipedia’s content, clean it up, vet it, and save it for all time.“

Mehr dazu:
Multipedias via infobib
Graf, Klaus: Veropedia – zitierfähige Wikipedia? via archivalia


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Zu komplex für Dillettanten

Larry Sanger:engl: , der ehemalige Chefredakteur der Wikipedia, streit über die „Weisheit der Massen“. In einem Bericht in der Süddeutschen Zeitung übt er Kritik am „Dilettantismus“ der freien Online-Enzyklopädie.

Obwohl er die Beteiligung einer breiten Öffentlichkeit an Enzyklopädien begrüßt, kritisiert er das Wikipedia-Modell heftig: „Sie haben sich ganz dem Dilettantismus verschrieben; damit meine ich ihre Ansicht, niemandem sollte allein aufgrund seines Fachwissens eine Sonderrolle oder besondere Zuständigkeit in einem Content-Creation-System zugestanden werden.“

Notwendig sei eine solche Sonderrolle der Experten, da die Fragen innerhalb der Wikipedia komplex sei und die Zusammenarbeit der freiwilligen Autoren alles andere als ideal gestaltet: „Um überhaupt zusammenarbeiten zu können, sind hier Konsens und Kompromisse unabdingbar.“

Statt auf Gleichmacherei wie Wikipedia setzt Sanger auf ein meritokratisches Modell, wo Experten gemäß ihrer Verdienste und Erfahrungen mehr Einfluss auf die Inhalte der Enzyklopädie haben sollen. Eine Umsetzung dieses Modelles versucht Sanger in seiner eigenen Wiki-Enzyklopädie Citizendium:engl: , die Anfang des Jahres offiziell gestartet ist.

Man wird sehen, welches System sich durchsetzt, ob es Citizendium schafft, sich gegen die zum Synonym einer Internetenzyklopädie gewordene Wikipedia durchzusetzen. Auffällig ist auch hier der sehr idealistische Grundgedanke. Statt aus beiden Erfahrungen zu lernen, ist es schade, dass beide Pole sich bekämpfen.

Quelle:
Kleinz, Torsten :Wikipedia: Streit über die Weisheit der Massen via heise online


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