BRaIn 12/13/14 ist online

Wenn man plötlich eine Übersicht über alle Beiträge hat, sieht man, was man so alles übersieht hat, weil man ein Jahr sehr beschäftigt war.

Daher hier sehr verspätet die Hinweise auf die letzten BRaIn-Ausgaben.

Ausgabe 12 (02/2014)
Die Beiträge der Zeitschrift handeln diesmal von der BOBCATSSS Konferenz in Barcelona.
Genauer beschrieben schon von Wolfgang.

Ausgabe 13 (07/2014)
Diesmal haben sich die Studierenden der FH Potsdam nicht in ausländische Gefilde bewegt, sondern entdecken die Bibliothekswelt in Weimar, berichten über die Besichtigung der KZ-Gedenkstätte Buchenwald und schreiben über den Bibliothekartag in Bremen.

Die aktuelle Ausgabe ist die Nr. 14 (02/2015).
Diesesmal geht es um die Irische Bibliothekswelt.


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Apps für Bibliotheken?!

Gastbeitrag von Sabine Wolf, Projektkoordinatorin Weiterbildung – Bibliotheksmanagement an der Fachhochschule Potsdam

Wie passt das denn zusammen? Wir finden gut! Darum erforschen wir auch seit Anfang Juni im Rahmen des „MylibrARy“-Projektes welche Anwendungsszenarien in Bibliotheken Sinn machen. Ziel ist es, eine App zu entwickeln, die bundesweit eingesetzt werden kann.

Im Rahmen des BMWE-Förderprogramms ZIM-Koop kooperiert der Fachbereich Informationswissenschaften der FH Potsdam mit einer der führenden Augmented Reality-Firmen, der metaio GmbH aus München. Weitere Partner sind die Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek Berlin-Lichtenberg und der VÖBB Berlin.

Zurzeit findet gerade eine von uns initiierte eine Umfrage unter Bibliotheken und Bibliotheksnutzern statt, die das Ziel verfolgt, herauszufinden, welche Funktionalitäten die App haben sollte. Als Antworten kamen neben den Klassikern wie „Kontoabfrage“ und „Standort-Funktion“ auch Vorschläge wie „Bibliotheksquiz“ oder „Wer liest was ähnliches wie ich“. Insgesamt wird die Umfrage sehr gut angenommen und die bisherigen Ideen zeigen, wie offen das Thema aufgenommen wird.

Einige der gemachten Vorschläge werden bereits für die erste Testversion umgesetzt werden können. So z.B. die Social Media- und die Rating-Funktion. Im Rahmen eines Projekttreffens mit metaio Mitte November wird die Umsetzung weiterer Vorschläge ein zentrales Thema sein.

Die Umfrage läuft noch bis zum 9. November und wir freuen uns über weitere Vorschläge! Zur Umfrage geht es hier.

Mehr Infos zum Projekt findet Ihr unter http://mylibrary.fh-potsdam.de/


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Anmeldung zum Bibcamp 7 wird freigeschaltet – #bib7

Am 01.09.2014 ab 10.00 Uhr kann man sich für das 7. Bibcamp anmelden. Zur Anmeldung geht es hier entlang: https://www.eventbrite.de/e/bibcamp-2014-die-digitale-gesellschaft-tickets-12868701633. Der Platz ist auf 120 Teilnehmer begrenzt, also gilt es, die Stopuhr zu zücken und pünktlich den Link zu betätigen.
Motto des 7. Bibcamps, als offizieller Partner des Wissenschaftsjahrs 2014, ist: „Die digitale Gesellschaft„.

Wann?
Freitag, 26. September 2014, 13:00 Uhr bis Samstag, 27. September 2014, 16:30 Uhr

Wo?
BibCamp 2014 – Die digitale Gesellschaft
Campus Fachhochschule Potsdam
Kiepenheuerallee 5
14469 Potsdam

Sociall Event
Das Social Event in diesem Jahr verspricht etwas Besonderes zu werden. Daher ist dafür eine gesonderte Anmeldung notwendig, für die es diesen zweiten Anmeldelink zu nutzen gilt: https://www.eventbrite.de/e/social-event-bibcamp-2014-tickets-12886274193

Wann und wo?
Der gemeinsame Abend findet im Casino der FH Potsdam im Haus 17 / FB6 in der Pappelallee 8-9 in Potsdam statt. Los geht es dort 19.30 Uhr. Mit dem hier gelösten Ticket kann man dann auf der Feier ein Freigetränk erhalten.

Na dann, macht euch schon mal Gedanken, über welche Themen und Probleme ihr beim diesjährigen Bibcamp sprechen wollt.


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BibCamp 2014 – Bibliothekarische Unkonferenz in Potsdam

Beitrag vom Team Bibcamp 7

…back to the roots.

Das siebte Bibcamp findet an der Fachhochschule Potsdam statt. Nach einer kleinen Deutschlandreise kehrt das BibCamp am 26. und 27. September in die Stadt zurück, in der alles begann.

Dieses Jahr steht die etwas andere Konferenz unter dem Motto des Wissenschaftsjahrs 2014: Die Digitale Gesellschaft.

Die bibliothekarische Unkonferenz hat sich seit ihren Anfängen 2008 als anerkannte Fortbildungsveranstaltung etabliert. Besonders der Erfahrungsaustausch zu aktuellen Themen und Trends im bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Bereich steht bei dieser unkonventionellen Veranstaltungsform im Vordergrund.

Dazu sind alle Interessierten eingeladen, die sich durch Diskussionsbeiträge, das Anbieten von Sessions oder Workshops aktiv am Verlauf und der Gestaltung der Unkonferenz einbringen wollen. Um möglichst relevante und aktuelle Inhalte zu diskutieren, wird das Programm vor Ort von den Teilnehmenden bestimmt.

Organisiert wird das diesjährige Bibcamp von einer studentischen Projektgruppe der Fachhochschule Potsdam und der Humboldt-Universität zu Berlin unter der Leitung von Stephan Büttner.

Weitere Informationen zum BibCamp und zur Anmeldung sind unter:
http://www.bibcamp.de/
https://twitter.com/bibcamp und unter
https://www.facebook.com/BibCamp verfügbar.

Hier stellen wir euch auch ab dem 1. September den Anmeldungslink zur Verfügung.


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Ein Nachtrag: BRain 12 ist online

Auch diesmal ist uns leider entgangen, dass seit dem 11. Februar die aktuelle Ausgabe von BRaIn erschienen ist. Liebes BRain-Team, Ihr könnt uns, dem Bibliothekarisch-Team gerne nächstes Mal rechtzeitig Bescheid geben, damit uns das nicht wieder entgeht. In diesem Jahr war die Truppe um Prof. Stephan Büttner in Spanien. „BRain was in Spain“. In der Einleitung macht Prof. Stephan Büttner, dass es bis dato immer noch keine vergleichbaren Projekte auf internationaler/europäischer Ebene gibt und die Bobcatsss-Tagung deshalb eine Zukunft hat.

Eva May stellte in einem weiteren Artikel die Thematik Library (R)evolution: Promoting sustainable information practices. der diesjährigen Konferenz vor. Sie ging auf das Besondere an der ”Studierendenkonferenz” ein und die zahlreichen Herkunftsländer der TeilnehmerInnnen. Dabei hob sie folgende Fragen hervor: „Sind e-books wirklich weniger umweltbelastend als gedruckte Bücher? Wie können Bibliotheken sich nachhaltiger einrichten, als Gebäude, als Dienstleister? Und was ist die Rolle der Bibliothekare bei der Aufklärung von Fragen der Ökologie und Nachhaltigkeit?“

Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten in und rund um Barcelona, beschrieb der folgende Artikel die Besuche der katalanischen Nationalbibliothek, der katalanischen Filmothek oder auch der Bücherei und des Archivs des zeitgenössischen Kunstmuseums Barcelonas, dem Dokumentationszentrum des FC Barcelonas und der Bücherei des katalanischen Kunstmuseums oder der Bücherei der Sagrada Familia.. Melanie Klotz ging auf die Social Events ein, unter anderem dem Gala-Dinner im Restaurant „1881“.

Anna  Palme schrieb in „Barcelona: Von Zafón und den Bibliotheken der Stadt“ über die Spezialbibliotheken, welche den autonomen Charakter Katalaniens deutlich werden ließen.

In einem letzten Artikel befasste sich Anna Smuda ausführlich mit dem Bibliothekswesen in Spanien. Zu diesem Thema interessiert mich vor allem noch die Schwierigkeiten und Widrigkeiten für eine Neuorientierung des Bibliothekswesens durch den bis 1975 andauernden Franco-Faschismus bis heute ergeben. Gab es hierzu Vorträge? Welche Nachwirkungen sind durch diese lange Zeit bis heute spürbar? Habt Ihr hierzu etwas bemerkt? Ein weiterer Aspekt: Welche Folgen hat(te) die Wirtschaftskrise in Spanien auf das dortige Bibliothekswesen und die Studienwahlentscheidung/Berufsaussichten bei Schülern für den Beruf des Bibliothekars/der Bibliothekarin? Leider war ich nicht vor Ort.

Ein winziges Detail wäre in dieser Zeitschriftenausgabe noch anzufügen: In diesem Jahr, am 9. November 2014 stimmen 7,5 Millionen Katalanen über die Unabhängigkeit und ihre Selbstständig von Spanien ab. Ähnlich wie in Bayern werden auch dort Zahlungen an wirtschaftlich weniger starke Provinzen beklagt.Gab es auf der Bobcatsss-Tagung hierzu schon Vorträge über Szenarios, welche sich auf mögliche Veränderungen des Bibliothekswesens dort bezogen? Das hätte mich im Speziellen noch interessiert. Es sei noch auf den YOU-TUBE-Kanal verwiesen, in dem einige Vorträge der Tagung zu sehen sind.


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BRaIn 11 ist online

Jetzt ist das fast untergegangen, dass eine neue Ausgabe von BRaIn draußen ist. Diesmal war man in Bella Italia. Diesmal war man mit Frau Dr. Hauke in Italien und besuchte vier Bibliotheken in 3,5 Tagen.

Gina Seliger begrüßt „Buon Giorno bella Milano“ und stellt kurz die Stadt vor.

Mailands Kulturinstitutionen werden von Patrick Ludwig kurz dargestellt, so dass man das Flair der Stadt spüren kann.

In den Untergrund geht es mit Maik Stahr. „Jetzt machen wir eine unterirdische Reise in die Schatzkammer“ heißt es bei ihm.

Bettina Maria Hamann berichtet, wie sie die „Festung der alten Bücher“ stürmen.

Annemarie Herms weiß es, wie es sich unter dem Wahlspruch „Ad Maiorem Dei Gloriam…“ des Lesesaals der Biblioteca Nazionale Braidense lesen lässt.

Die „Biblioteca di Rozzano“ ist eine Bibliothek in einem alten Bauernhof und wird von Mareen Gärtner vorgestellt.

Das System der Nationalbibliotheken in Italien“ wird von Paul Meißner vorgestellt, welches im Süden Italiens liegt und in einer Gegend zu finden ist, wo es hohe Arbeitslosenzahlen gibt.

Kein Wunder ist daher, dass es auch die „Öffentlichen Bibliotheken in Italien“ schwer haben, wie Rebekka Krüger zu berichten weiß, was nicht nur an fehlenden Mitteln sondern auch an fehlender Kooperation liegt.

Molte grazie signore Verdi“ ruft Sina Krüger, die über die Piazza Buonarotti in Mailand und eine Altersresidenz pensionierter Opernstars schreibt.

Ihre Begegnung mit Da Vinci beschreibt Nicole Tielker in ihrem Artikel „Ciao Da Vinci!„.

Caroline Keller zeigt, dass Mailand nicht nur Kultur und Mode ist, sondern dass die Stadt über Industrie verfügt, die wiederum, Probleme verursacht. Eine Lösung sind die „Bosco Verticale“, Bäume auf dem Balkon, die Mailands Luft wieder durchsichtiger werden lassen sollen.

Alles in allem gewinnt man den Eindruck, dass sich die Italienexkursion für die Teilnehmer mehr als gelohnt hat.


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BRaIn 10 ist online

Ein Jubiläum – schon die 10. Ausgabe von BRaIn – Potsdamer Beiträge und Reportagen aus den Informationswissenschaften – ist online. Diesmal haben Wien und Bratislava die Studierenden der FH Potstdam gerufen und es sind wieder interessante Beiträge entstanden.

Prof. Dr. Stephan Büttner, der die Zeitschrift seit Beginn mit betreut, kann es selbst nicht glauben, dass schon fünf Jahre und 10 Ausgaben geschafft sind.

Gina Seliger und Sandra Düllmann sind dem Ruf von Wien gefolgt. In „Vienna calling…“ vermitteln sie ihren Eindruck von Wien, der ersten Stadt ihrer Exkursion.

In „Die Nationalbibliothek in Wien – Tradition und Moderne“ zeigen Eric Bauermeister und Jan Telle, welchen Spagat die größte Bibliothek Österreichs (***) vollziehen muss.

„Nennen Sie mich einen Romantiker“ meinte Pater Augustinus, als er den 11 Teilnehmern das Wiener Schottenstift und seine Klosterbibliothek vorstellte. Darüber schreiben Carina Pukade und Nicole Tielker.

Abschluss der besuchten Einrichtungen in Wien bildete „Eine Stadt in der Stadt: Das VIC in Wien“. Ihre Eindrücke schildern Gina Seliger, Maik Stahr, Sandra Düllmann und Prof. Dr. Stephan Büttner.

Verwundert stellt Marieke Eilers fest: „Bratislava? Gibt´s nicht!“ und begibt sich mit ihren StudienkollegInnen auf eine Reise in die IuD-Welt der Slowakei.

Eine kleine Stadtführung veranstaltet Maik Stahr in seinem Beitrag „Bratislava im Regen?“.

Schade nur, dass es in dieser Ausgabe keine Blogwatch gab. Hier hat man immer wieder interessante Beiträge aus der Blogossphäre entdecken können.


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BRaIn 9 ist online

Diesmal hat sich die 9. Ausgabe von BRaIn den europäischen Bibliotheken in Brüssel gewidmet. Dabei stellt Maria Fentz mit Bezug auf die 8. Ausgabe fest: „Brüssel ist nicht Amsterdam„. So konnte die „europäische“ Stadt nicht den in sie gesetzten Erwartungen standhalten:

Brüssel – denkt man da nicht an eine Stadt, die opulent aussieht? Eine Stadt, eine europäische Stadt, wenn nicht sogar DIE europäische Stadt? Voller Ernüchterung stellten wir in Brüssel fest, dass es nur wenige schöne Plätze in der Stadt gibt. Das ist jetzt natürlich eine sehr subjektive Meinung.

Highlight für diese Besucher der Stadt war Tropismes, ein Buchladen oder wohl eher ein Buchtempel.

Elisbeth Segger schreibt „Von Büchern, Feuern und Glockenspielen – Die Zentralbibliothek der KU Leuven„. Neben der Geschichte der Bibliothek und Universität geht es auch um den Glockenturm, dessen Carillon zweimal die Woche für 45 Minuten gespielt wird und für das man Musikwünsche abgeben kann.

Christoph Hoewekamp schreibt einen kurzen Beitrag zu Parlamentsbibliohteken. Diese dienen „Unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ der Literaturversorgung des Parlaments. Ann Eichelbaum wagt dann auch einen Streifzug durch die Bibliothek des Europäischen Parlaments und stellt sich der Frage „Ist Schnee Abfall?„.

Auch das Thema EU wird in der Ausgabe von BRaIn beleuchtet, schließlich befindet sich man am Sitz des Europäischen Parlaments. Maria Grzeschniok gibt einen kurzen Überblick über die „Geschichte der EU„. Tom Reichelt widmet sich den „Bibliotheken der Europäischen Union – Analog und Digital„.

Die Bibliotheken des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und des Ausschuss der Regionen (beschrieben von Emanuel Ermer) sorgen für die Informationsversorgung dieser beiden Einrichtungen. Johanna Sophie Schwarze und Sarah Paatsch richten ihr Augenmerk auf „Die Zentralbibliothek – Das „institutionelle Gedächtnis“ der Europäischen Kommission„.

Und last but not least sorgt Heike Hilbert für die „Blogwatch“ mit Schwerpunkt auf Dinge, welche die europäischen Bibliotheken in letzter Zeit betrafen, u.a. ACTA, Open Access und Urhberrecht sowie die Europeana. Schön, dass auch Bibliothekarisch.de wieder darin Erwähnung findet 🙂

Na, dann packen wir schon vorsichtshalber mal wieder erwartungsvoll die Koffer und schauen, wohin uns die Jubiläums-Ausgabe von BRaIn mitnimmt.

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BRaIn 8 ist online

Eigentlich habe ich schon eine ganze Weile auf die achte Ausgabe von BRaIn gewartet. Endlich ist sie erschienen. Diesmal waren die Schreiber der Ausgabe „Bobcatsssen“ im Nachbarland, d.h. getreu dem Motto „Wir fahren nach Amsterdam…“ (Editorial von Dr. Stephan Büttner) und autopsieren nach Italien und Großbritannien mal einen Teil der Niederlande und berichten über ihre Eindrücke von BOBCATSSS.

Thomas Tom Reichelt fragt in seinem Beitrag: „BOBCATSSS – Hat das was mit Katzen zu tun?“ Der Autor erklärt, was es mit diesem Acronym auf sich hat und und vermittelt historische Hintergründe. Susann Leonardt zeigt, wie die Veranstaltung insgesamt einzuordnen ist. In „Worum geht es eigentlich bei BOBCATSSS?“ beschreibt sie die Themenvielfalt der Konferenz und gibt einen Ausblick auf die nächste Konferenz in Ankara. Inzwischen feiert man bereits das 20. Jubiläum von BOBCATSSS. Dies nehmen Ute Smisniak und Johanna Sophie Schwarze zum Anlass, zu schauen, worüber seit dem gesprochen wurde.

Im zweiten Themenschwerpunkt geht es um das Bibliothekswesen der Niederlande. Im ersten Beitrag beschreiben Elisabeth Segger und Sarah Paatsch verschiedene Bibliotheken in den Niederlanden. In „Amsterdam – Sex, Drugs and Rock ‚n‘ Roll“ berichtet Ann Eichelbaum aus der Touristensicht über Amsterdam und seinen offenen Charakter.

Unverzichtbar ist die Blogwatch (diesmal von Maria Fentz), die mal nachgesehen hat, wie niederländische Bibliotheken sich in der (deutschen) Blogossphäre niedergeschlagen hat. Nicht weiter verwunderlich ist, dass sich da auch sehr viele Beiträge von Wolfgang wiederfinden.

Ich bin gespannt, wohin uns Brain in der 9. Ausgabe entführt.


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BRaIn 7 ist online

Die studentische Zeitschrift ist vor kurzem in der siebten Ausgabe erschienen. Bereits seit dem 7. Juli ist diese online. Aus unterschiedlichen Gründen ist dies uns als Blogteam entgangen. Um der Kontinuität im Blog Folge zu leisten, holen wir dies hiermit nach. Seit einigen Monaten ist BRaIn auch im „Directory of Open Access Journals“ online verfügbar. Schwerpunktthema in dieser Ausgabe ist „BRaIn on Tour: realoaded“. Im Editorial berichtet Prof. Stephan Büttner, in welches Land es diesmal ging und erwähnt auch, dass das Dokumentationswesen Teil der Besichtungstour war: Großbritannien steht in dieser Ausgabe auf der Agenda.

Zu den Highlights der aktuellen Ausgabe zählen unter anderem der von Anne Petit und Andre Hahn verfasste Artkel „Die Bibliotheca Bodleiana : BRaIn auf den Spuren Thomas Bodleys in Oxford. Sie zitieren hierbei eine Verpflichtungserklärung, die zukünftige NutzerInnen unterschreiben müssen, um die Bibliothek nutzen zu dürfen:

I hereby undertake not to remove from the Library, nor to mark, deface, or injure in any way, any volume, document or other object belonging to it or in its custody; not to bring into the Library, or kindle therein, any fire or flame, and not to smoke in the Library; and I promise to obey all rules of the Library.“

Ein weiterer Artikel mit der Überschrift Welcome On Board: The British Libray ist eine Art Reisebericht, in dem Nancy Schön auch auf die Geschichte der British Library stark Bezug nimmt. Nadja Straube nimmt im Artikel „Der Wissenschaft auf der Spur : Academic Libraries eine Typologie der wissenschaftlichen Bibliotheken in Großbritannien vor und stellt die  Society of College, National & University Libraries (SCONUL) näher vor. Susanne Schildbach und Florian Gust widmen sich in einem weiteren Beitrag mit dem Titel „State of Affairs der britischen Public Library: Eine Desillusionierung?“ dem Öffentlichen Bibliothekswesen Grobritanniens und dessen Typologie. Darüber hinaus wird auf die Save-our-libraries Kampagne näher Bezug genommen. Jenny Koop schrieb eine Geschichte des Bibliothekswesen Großbritanniens. Doch nach eurozentrischer Auffassung mag es sicherlich richtig sein, dass das englische Bibliothekswesen das älteste der Welt ist, aber wie sieht nach dem heutigen Kenntnisstand aus? War nicht Timbuktu vom 11. bis ins 15. Jahrhundert eine Universitätsstadt mit etwa 20.000 Studenten und zahlreichen Bibliotheken, die zu den größten der damaligen Welt zählten? Aus der Feder derselben Autorin stammt ihr Beitrag zum 2002 gegründeten Chartered Institute of Library and Information Professionals „CILIP – Aus zwei wird eins„.  Das besondere an diesem Verband ist, dass dazu neben Bibliothekaren auch Archivare, Dokumentare, Informationswissenschaftler und Analysten zählen. Wäre das nicht eine gute Idee für Deutschland, um mehr Einfluss auszuüben und eine größere Lobby zu bilden?

All denjenigen Leser, welche sich für das Berufsfeld Dokumentation in Großbritannien und dessen Unterschiede zur deutschen Variante interessieren, sei der Artikel Profession „Dokumentation”: Begriffswirrwarr und Tätigkeitsfelder. Ein (Länder)vergleich von Helena Niesche, Evelyn Vietze empfohlen. Im Gegensatz zu Deutschland gibt die Berufsbezeichnung Dokumentar dort nicht. Angsichts der Abwicklung des Studiengangs „Information und Dokumentation“ sprechen Niesche und Vietze von kontroversen Diskussionen:

„Gestandene Fachleute wie Prof. Dr. Walther Umstätter und der Präsident der DGI, Prof. Dr. Stefan Gradmann, äußerten sich kritisch, zeigten teilweise aber Verständnis für jene Vorgänge. Die Erhaltung der Kompetenzen, egal unter welchem Namen, solle weiterhin im Vordergrund stehen.“

Im letzten Artikel der BRaIn 7 Ausgabe „Eia-fjalla-jökküll oder so“ von Mareike Ruhnke und Paulina Tomczyk  wird über die Aufgaben und die tiefen Einblicke in das BBC Archive Centre berichtet.

Diesmal gibt es leider keine Rubrik Blogwatch. Wo wird wohl die nächste Reise der BRaIn-Redaktion hingehen? Island wäre sicherlich eine Bibliothekenreise wert.

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