Das Amazon-Imperium

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Amazon vertreibt seine Gebrauchtbuchhändler

Keine Lust bei Amazon mühsam Bücher einzustellen und darauf zu warten, dass irgendwann sich ein Intressent findet, der den alten Schinken haben möchte? Amazon hat an dieser Stelle ein Marktlücke für die eigene Plattform entdeckt und bietet für den Verkauf gebrauchter Bücher mit einem “Trade-In”-Service einen neuen Dienst an. Private Verkäufer können ihre gebrauchten Bücher mit geringen Gebrauchsspuren jetzt einfach einschicken und erhalten dann eine Gutschrift in Höhe eines vorgegebenen Festpreises.

Dazu sucht man auf der Plattform nach seinem Buch, druckt ein vorfrankiertes Versandetikette aus und sendet dann das Buch an Amazon. Die Gutschrift wird dann nach Eingang dem Amazon-Konto gutgeschrieben. Bei ersten Stichproben zeigte sich, dass die Auswahl der eintauschbaren Bücher noch recht gering ist. Die Preise sind garantiert. Wichtig ist, dass die ISBNs identisch sind, es sich nicht um Mängel-, Muster oder Presseexemplare handelt, sowie die Bücher in Ordnung und vollständig sind.

Mit diesem “Trade-In”-Service, der sich noch im Beta-Stadium befindet, wird das bereits existierende Angebot, bei dem man in wenigen Schritten für einen selbst festgelegten Preis Bücher online verhökern konnte, jedoch nicht ersetzt. Damit müssen sich Online-Händler wie Momox.de auf eine schlagkräftige Konkurrenz gefasst machen. Momox.de, ein Online-Einzelhändler ermöglicht es ebenfalls zu einem Festpreis gebrauchte Bücher loszuwerden, aber auch CDs, DVDs, Spiele und Handys. Für die bereits existierenden Angebote von Händlern auf Amazon könnte dies eine unschlagbare Konkurrenz bedeuten, die sie letztendlich von der Plattform vertreibt.

Quelle
Amazon tauscht gebrauchte Bücher ein, Newsticker von Süddeutsche.de

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“Book Bike” aus Chicago: Bücher auf Rädern als Mittel zur Leseförderung, zur Unterstützung unabhängiger Verlage und Buchhandlungen

Seit Juli 2008 gibt es das sogenannte “Book Bike” in Chicago. In den letzten zwei Jahren wurden schon über 3.000 Bücher verteilt. Dabei handelt es sich eher um ein Fahrrad auf drei Rädern, das etwa 200 Bücher transportieren kann. Jeder, der Lust hat, sich ein Buch zu nehmen, hat die Möglichkeit dies kostenlos zu tun. Je nach Wetterlage, ist das “Book Bike” in den öffentlichen Stadtparks von Chicago an den Wochenenden unterwegs. Die Idee stammt von Gabriel Levinson, der in dem beigefügten Video der “American Library Association” (ALA) seine Beweggründe und seine weitere Motivation von “Book Bike” erläutert. Eigentlich wurde er durch das Buch “What Is the What” (auf Deutsch: “Weit gegangen“) von Dave Eggers inspiriert. Eine im Buch beschriebenen benannte Stiftung, die Valentino Achak Deng Stiftung beeinflusste Levinson bei seinen Überlegungen etwas für die Communities in Chicago zu tun, die weniger Zugang zu Büchern haben.  Diesen Sommer liegt der Fokus auf Independent-Literatur, die mithilfe von Spenden der Interessierten angeschafft wird, um kleinen und unabhängigen Verlagen zu helfen und deren Publikationen zu verbreiten. Nun werden die Bücher von “Book Bike” , welche verschenkt werden, von lokalen und unabhängigen Buchhändlern bestellt. Somit werden durch die Spenden auch die Buchhandlungen vor Ort unterstützt. Eigentlich klingt das nach einem Konzept, dass durchaus auch für Städte im deutschsprachigen Raum umsetzbar wäre.

Im Interview mit der Zeitschrift Jewcy und auch in dem untenstehenden Videoclip erklärt Levinson seine Idee, welche hinter “Book Bike” steht: » Weiterlesen

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Wissensstädte – Bibliotheken in Afrika: Eine Ausstellung über die Geschichte und die Gegenwart von Bibliotheken in afrikanischen Städten noch bis 31.07.10 im ZMO Berlin

Bereits seit dem 11. Januar und noch bis zum 31. Juli 2010 ist im Zentrum Moderner Orient in Berlin-Nikolassee die Ausstellung Wissensstädte – Bibliotheken in Afrika: über die Geschichte und die Gegenwart von Bibliotheken in afrikanischen Städten zu sehen. Sie wurde von  Brigitte Krause, Robert Liebscher und Tobias Mörike konzipiert. Ein Besuch der Ausstellung ist nur werktags zwischen 10 – 16 Uhr möglich.

Das ZMO (Zentrum Moderner Orient) ist übrigens die einzige Forschungseinrichtung Deutschlands, die sich interdisziplinär und in historisch-vergleichender Perspektive mit dem Nahen Osten, Afrika, Süd- und Südostasien auseinandersetzt. Im Fokus der Forschung steht die Interaktion überwiegend islamisch geprägter Gesellschaften sowie deren Beziehungen mit den nicht-islamischen Nachbarregionen. Momentan ist dort noch eine Stelle als Praktikant in der Bibliothek ausgeschrieben. Bei letzterer geht es um die wissenschaftliche Erschließung von Archivmaterialien aus dem Nachlass von Prof. Dr. Gerhard Höpp über ein elektronisches Findbuch.

Auf dem 72. PEN-Kongress 2006 in Berlin, an dem ich damals  im Berliner Ensemble teilnahm, meinte die südafrikanische Literaturnobelpreisträgerin von 1991, Nadine Gordimer, dass es in Afrika immer noch viel mehr Investitionen in Gewehre als in Bücher gibt. Ihrer Meinung nach kann das “Grundrecht auf Kultur” nur gewährleistet werden, wenn außer den Schriftstellern, der Literatur in afrikanischen Muttersprachen,  auch die Leser und das Lesen mehr gefördert werden würde. Über die Lese- und Buchkultur in ihrem Heimatland Südafrika äußerte sie sich damals  sehr kritisch:

“Bücher sind in Afrika unverhältnismäßig teuer, weil die meisten aus dem Ausland kommen. Es gibt etwa in Südafrika kaum öffentliche Bibliotheken und die Buchläden sind monopolistisch in der Hand einer einzigen Ladenkette. Lange Zeit war Mandelas Autobiografie “Der lange Weg zur Freiheit” in seinem Land doppelt so teuer wie in England oder Amerika. Nachdem die Freiheit der Meinungsäußerung gesichert ist, regiert nun der Markt. Wir haben immer wieder daran appelliert, die Importzölle auf Bücher abzuschaffen. Es ist uns nur für Sachbücher gelungen, nicht für Literatur und Poesie. Es bräuchte eine große Bewegung unter Schriftstellern und Erziehern.”

Abschließend  forderte sie die Initiierung einer neuen Bewegung, die sich diesen Problemen stärker widmet. » Weiterlesen

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Gebrauchtbücher jetzt auch bei Libri.de

Testweise bietet jetzt Libri.de gebrauchte Bücher an. Allerdings setzt man hier auf qualitativ höhere, eigene Titelaufnahmen. Bei den Gebrauchtbüchern handelt es sich nicht um private Verkäufe, d.h. Kunden können auch weiterhin dort keine gebrauchten Bücher selbst anbieten.

Die gebrauchten Bücher liegen preislich laut Libri 45 bis 65 Prozent unter dem Neupreis. Angeboten werden sollen während der Testphase insbesondere gebrauchte Exemplare aktueller Titel – eine Mängelbeschreibung inklusive.

Versandkostenfrei liefert Libri.de erst ab 20 Euro.

Auch Libri.de hat den Gebrauchtwarenmarkt für sich entdeckt. Es klingt dabei aber eher so, als ob neuwertige Remmitenden verkauft werden sollen. Die Frage ist, ob Libri.de damit nicht zu spät kommt, denn viele andere Anbieter haben sich diesen Markt bereits zu Nutze gemacht, wie Amazon und Booklooker, die es den Kunden ermöglichen, Waren selbst einzustellen. Allerdings ist dort eine Recherche häufig schwierig. Gerade bei Amazon ist es häufig schwierig, die richtige Auflage zu finden, da der Verkäufer sich hier zwar an bestehende Titel anhängen kann, aber häufig nicht die notwendige Sorgfalt aufbringt, sich da die richtige Aufnahme herauszusuchen.

Quelle:
Libri.de testet Verkauf gebrauchter Bücher via golem.de

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Gebrauchtbücher – jetzt werden Verlage kritisch

Schade, wenn man nicht alles kontrollieren kann. So denken derzeit Verleger und Buchhandel mit Blick auf den Markt von Second-Hand-Büchern. Befürchtet werden Umsatzeinbußen bei den Verlagen. Wer kauft schon ein neues Buch für 10 – grenzenlos Euro, wenn er diese Bücher gebraucht häufig schon für einen Cent + Versand bekommen kann?
Aber ist dies nicht “Klagen auf hohem Niveau”?

Quelle: heise, Handel und Verleger besorgt über Millionen-Geschäft mit Gebrauchtbüchern

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