Tutorial: Richtig Zitieren!

„Vielen von euch mag es wie eine Strafaufgabe vorkommen: welche Fußnoten muss ich wo und wie setzen? Ab wann „zitiere“ ich und ab wann sind Formulierungen meine eigenen Gedanken? Die richtigen Zitierregeln zu kennen, ist aber die Grundlage für wissenschaftliches Arbeiten! Campus Magazin zeigt sie euch.“

Friedericke Kühn

Bayerischer Rundfunk: http://br.de/s/2hT51TM
Autorin: Friedericke Kühn


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Der Kurzfilm „The Library“

Die 13-jährige Emily erhält geheime Nachrichten von Verehrern, die sie auf eine Entdeckungsreise durch die Literatur, die Romantik und durch eine bittersüße persönliche Geschichte führen.

The Library from Jason LaMotte on Vimeo.

Drehbuchautor und Regiesseur: Jason LaMotte
Starring Missy Keating, Josie Kidd, Alan Breck, Joe Eden, Robbie White
Producers: Anneka Bunnag, Victoria Wood, Abbs Abdali
DP: Robert Shacklady
Editor: Kant Pan
Original Music: David Steinberg
Produktionsdesign: Amy English


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Blogparade von Internetblogger.de zu TWITTER

Bei Lesewolke bin ich das zweite Mal über die Blogparade von Alexander auf Internetblogger.de gestolpert und da ich mir schon damals gedacht habe, gute Idee, bin ich nun wirklich auch mit dabei.

  1. Nutzt ihr Twitter und seit wann? Wie seid ihr auf Twitter gekommen, aus purem Zufall, aus Langeweile oder gar mit voller Absicht?
    Ich bin Januar 2009 aus Neugier zu Twitter gekommen, wollte es einfach mal ausprobieren und und habe es sofort für mich entdeckt. Hier kann ich sinnvoll die Masse an Informationen teilen, die mir begegnet und aus denen ich auch aus zeitlichen Gründen keinen Blogbeitrag basteln kann.
  2. Falls ihr Twitter nicht nutzt, aus welchem Grund?
    Die Neugier hatte gesiegt und bevor ich überhaupt Gründe finden konnte, Twitter nicht zu nutzen, war ich mittendrin und bereits gut vernetzt.
  3. Erzählt mal, wo bei Twitter seid ihr zu finden und einige Sätze zu eurem Twitterdasein?
    Ich bin als @bibliothekarin bei Twitter unterwegs und stecke zudem mit anderen hinter OpenBiblioJobs und Informationspraxis auf diesem Kanal, übrigens zwei Projekte, die ohne Twitter nie zustande gekommen wären. Wie auf zweitens berichtet, war ich als @bibliothekarin schnell vernetzt mit meiner stark bibliothekarischen Ausrichtung, wobei mir sicher ein stückweit die Vernetzung durchs Blog und die bekannte fachliche Community geholfen hat. Privates gibt es auf meinem Account wenig, auch wenn es nicht ausgeschlossen ist, aber wie mein Twittername schon sagt, geht es um „Bibliothekarische Themen“.
  4. Welche Twitter-Desktop- und Smartphone-App setzt ihr ein? Mir ist ein Online-Tool namens HootSuite bekannt, kennt ihr das?
    Ich arbeite auf dem Desktop meist parallel mit Twitter für @bibliothekarin und mit Tweetdeck von Twitter für alle Accounts zusammen. Als Smartphone-App nutze ich nach einigem Hin und Her die Original-App von Twitter, seit dem man damit problemlos mehrere Accounts managen kann. Hootsuite hat mich nie überzeugt und ich mochte nie den Balken, den Hootsuite einblendet. (Ich weiß nicht, ob das immer noch gemacht wird. Die Shortlinks von Twitter werden zumindest aufgelöst, so dass ich oder auch meine Follower wissen, worauf verlinkt wird. Die Statistik, die Twitter inzwischen mitbringt, reicht, wenn ich was wissen will.)
  5. Wo verbringt ihr mehr Zeit, auf Twitter, Facebook, Google Plus, Pinterest oder gar Xing?
    Twitter läuft immer nebenbei. Facebook ist mir für meine Zwecke zu umständlich, zu unübersichtlich und nicht berechenbar. Das hat mich abgestoßen und ich habe dort wie bei Google+ nur wenige Leute, die ich so erreichen könnte. Ein paar Sachen laufen automatisiert in diese beiden Kanäle. Ergebnis: Twitter, Twitter, Twitter, dann Fanpages bei Facebook und letztlich Google+, ganz wenig Pinterest und gar kein Xing und LinkedIn mehr.
  6. Was hat euch Twitter alles gebracht, was konntet ihr damit realisieren bzw. schon erreichen?
    Ich bin durch die Kombination von Blog und Twitter in meiner Berufsbranche stark vernetzt. Twitter hilft mir Trends in meinem beruflichen Umfeld zu erkennen und auch Dinge zu verfolgen, die im meinem beruflichen Leben erstmal keine Rolle spielen.
    Ein zweiter Punkt ist die Vernetzung. Was mit einem Blog langsam geht, wenn auch stetig, wird durch Twitter beschleunigt. Man lernt schnell und unkompliziert Leute kennen. Einige begleiten mich seit über sechs Jahren und haben ihre Spuren hier im Blog hinterlassen oder ich bei Ihnen. Ich habe viele neue Leute kennengelernt dadurch und mein Arbeitsleben hat sich stark bereichert.
    Ein dritter Punkt sind die beiden Projekte „OpenBiblioJobs“ und „Informationspraxis“ (Diskussion unter #newlis), die als Gemeinschaftsprojekte ohne Diskussionen auf Twitter nie entstanden wären. Sie haben ihren Weg aus Twitter in verschiedene Blogs gefunden und sind letztlich in aktive Umsetzung gelangt.
    Viertens sind die Bibstammtische in Hamburg (#bibstahh) und Bonn (#bibstabn), die auch aus Twitter heraus innitiert worden.
  7. Postet doch mal in eurem Teilnahme-Beitrag euren letzten Tweet?

  8. Nutzt ihr Twitter-Wordpress-Plugins? Welche gibt es da?
    Jetpack bietet divirse Möglichkeiten, Twitter und andere Socia-Media-Accounts automatisch zu bespielen. Für Facebook und Google+ nutze ich dies, aber Tweets zu Blogbeiträgen setze ich per Hand ab, was auch damit zu tun hat, dass ich hier im Blog nicht alleine schreibe. Nach Außen hin nutze ich das Plugin „2 Click Social Media Buttons“.
  9. Nehmt ihr am FollowerFriday teil oder ist es euch gleich?
    Sehr selten, da ich selbst die Sammeltweets #ff @1,@2,@3 … bis 140-Zeichen voll sind und ich bin irgendwo mittendrin nicht für sinnvoll erachte. Es sind ganz ausgesuchte Accounts, bei denen ich mal eine Ausnahme mache. Aber so gesehen ist es ewig her, seitdem ich einen #ff-Tweet abgesetzt habe.
  10. Bekommt ihr Traffic aus Twitter auf euren Blog?
    An vielen Tagen kommt mehr Traffic von Twitter als von Facebook, aber die direktesten Reaktionen auf Dinge aus meinem Blog kommen von Twitter.
  11. Kennt ihr einen Twitterer persönlich und offline?
    Twitter hat mir die Scheu genommen, die Leute anzusprechen, denen ich auf Twitter folge. Genauso werde ich durch Leute angesprochen, die mir folgen. Ich habe inzwischen sehr viele meiner Follower auf Fachveranstaltungen (Bibcamps, Konferenzen oder Weiterbildungen) oder über die Stammtische in Hamburg und jetzt in Bonn kennengelernt. Twitter macht es danach doppelt so einfach, weiterhin im Kontakt zu bleiben.
  12. Euer Fazit, was muss über Twitter noch gesagt werden?
    Wer sagt, dass Twitter Zeitverschwendung ist und von der Informationsflut sich abschrecken lässt, setzt Twitter als Werkzeug nicht richtig ein, weil er sich selbst nicht richtig fokussiert oder sich nicht die richtige Timeline zusammengestellt hat.
    Twitter hat sich für mich als ein Katalysator für Ideen herausgestellt, die zu Leben erweckt werden, weil man auf Twitter die richtigen Leute trifft, zumindest gilt dies für die bibliothekarische Gemeinschaft, die es dort aktiv gibt.

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[Bildzitat] Unkommentiert – 1596-1650

René Descartes

Quelle: BigThink


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Das Vielsinnige des Lesens: Die Buchstaben sind wie Ameisen und haben ihren eigenen geheimen Staat.“ Elias Canetti


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[Infografik] Eine Weltgeschichte zensierter Bücher


Quelle: Printerinks and shortlist.com


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[Zitat] Unkommentiert – 1954-2013

A bookstore is one of the only pieces of evidence we have that people are still thinking.“ Jerry Seinfeld


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Verbessern Discovery Systeme die Informationskompetenz?

Auf der Tagung des Netzwerks Informationskompetenz Hessen zum Thema „Discoverysysteme“ habe ich gestern folgenden Vortrag gehalten:

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Aus aktuellem Anlass: Zum Internationalen Tag der Sinti und Roma

In communities across Europe and around the world, Romani people have contributed in ways large and small to culture, music, and the arts.  This is also an occasion to commemorate the history of brave resistance against Nazi persecution. Protecting and promoting the rights of Romani people everywhere is a personal commitment of mine.  Far too often and in too many places, Roma continue to experience racial profiling, violence, segregation, and other forms of discrimination.  Individuals, organizations, and governments must establish the political, legal, and social landscape to encourage and value diversity.  I call upon European leaders to redouble their efforts to ensure that Romani people are not discriminated against in access to education, healthcare, housing and employment opportunities.“ Hillary Clinton

Am 8. April 1971 versammelten sich mehrere Roma-Vertreter/innen zum Welt-Roma-Kongress in London, auf  den eine Vielzahl von politischen Forderungen zurückzuführen ist. Nach dem ebengenannten Kongress fand 1976 in Indien das Weltroma-Festival statt. Dabei handelt es sich um einen wichtigen symbolischen Akt, da  im Jahr 1000 nach Christus Angehörige der Roma aus Nordwestindien vertrieben bzw. versklavt worden sind. Durch Sprachvergleiche des Romanes (der Sprache der Roma) ist trotz dieser großen Zeitspanne die historische Herkunft aus Nordwestindien gesichert, obwohl Roma eine weitestgehend mündliche Überlieferungstradition pflegen.Dieser Tag ist zugleich Gedanktag der Porrajmos, dem nationalsozialistischen Genozid an Sinti und Roma. Am Internationalen Tag der Sinti und Roma streuen Roma in ganz Europa Blumen in Flüsse, Seen und Meere, um symbolisch die Verbundenheit mit Roma in allen Teilen der Welt zum Ausdruck zu bringen.

Jaisalmer Ayo! Gateway of the Gypsies from Melitta Tchaicovsky on Vimeo.

An dieser Stelle will ich keine historischen Rundumschläge und keine großen Ausführungen über die Geschichte der Romavölker vornehmen, da ohnehin ein Blogeintrag zu kurz wäre. Außerdem kann ich nicht ausführlicher auf Abschiebungen durch die Bundesregierung von Roma nach Ex-Jugoslawien eingehen. Tatsache ist, dass diese von Amnesty International und vielen anderen Menschrechtsorganisationen angeprangert wurden/werden. Ich will nur auf das Buch „Europa erfindet die Zigeuner“ von Klaus-Michael Bogdal verweisen, das 2011 im Suhrkamp Verlag erschien. Bogdal weist in dieser spannend und anschaulich erzählten Geschichte nach, wie die Europäer zum verachteten Volk am unteren Ende der Gesellschaftsskala stets die größtmögliche Distanz suchten. Keine der unterschiedlichen Gesellschafts- und Machtordnungen, in denen sie lebten, ließ und läßt eine endgültige Ankunft in Europa zu. Ohne einen schützenden Ort sind sie seit ihrer Einwanderung vor 600 Jahren ständigen Verfolgungen und Ausgrenzungen ausgesetzt: in den Imaginationen der Kunst und in der politischen Realität.

Auch Günter Grass ist ein engagierten Fürsprecher, der mit seiner ‚Stiftung zugunsten des Romavolkes‘, mit Auftritten vor dem Europarat und der Europäischen Investitionsbank Partei für diese größte Minderheit Europas ergreift. Ebenso mahnte der im letzten Jahr verstorbene Otto von Habsburg in seinem Buch „Unsere Welt ist klein geworden. Die Globalisierung der Politik“ die mangelnde Anerkennung und Integration der Sinti und Roma an und verwies darauf, dass es sich um Bürger Europas handelt.

In welcher Form bieten Bibliotheken, Archive und Mediatheken einen Service für Roma und Sinti – aber auch für Bürger an, die fernab aller bekannten Klischees und Medienberichte ausgewogenere Informationen erhalten wollen? Die Hauptbücherei Wien am Urban Loritz Platz zählt vermutlich zu den wenigen öffentlichen Bibliotheken, welche einige Bücher in der Romanisprache im deutschsprachigen Raum anbietet. Viele Städte im Ruhrgebiet wie etwa Duisburg, aber auch anderswo in Berlin oder Ingolstadt verzeichnen einen Bevölkerungszuwachs durch Roma. Manche Städte ignorieren das, mit dem Verweis darauf, dass das illegale Campieren bald aufhört, da gewisse Baumassnahmen auf einem Gelände ohnehin bald beginnen und die Roma ohnehin ja nur betteln wollen. Die meisten sind EU-Bürger und wollen ein besseres Leben leben als in ihren Herkunftsländern. Rückführungen durch die französische Regierung wurden von der EU-Kommissarin Viviane Redding angeprangert. Die meisten der abgeschobenen Roma gingen danach wieder nach Frankreich zurück oder in ein anderes EU-Land. Wie kann in öffentlichen Bibliotheken ein ausgewogneres Bild über die Kultur, die Lebensweise und die Traditionen von Roma, aber von Sinti entstehen, die in Deutschland schon seit dem Mittelalter leben und die größte Roma-Gruppe stellen? Wie können Bibliotheken ihre Medien auf den Prüfstand stellen und ermitteln, ob sie nicht doch zu sehr die alten Stereotype und Klischees bedienen? In der Stadt, in der ich lebe, gibt es demnächst einen Kulturverein der Sinti. Die Menschen sind durchaus interessiert über ihr Leben, ihre Traditionen und ihre Kultur zu erzählen, die nicht so ganz den gängigen Klischees aus den Medien entsprechen. Bislang gibt es Aktionen der „Menschenbibliothek“ in den Niederlanden und anderswo, bei der sich Neugierige auch Sinti und Roma „ausleihen“ können. Dennoch gäbe es auch ein Riesenpotential an Storytellingprogramme und an Ideen auf andere Art und Weise die Kultur, Lebensweisen und Sprache an interessierte Menschen zu vermitteln.

Im folgenden Video kommt Romani Rose zu Wort, der über die Bedeutung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg spricht.

Germany: Documentation and Culture Centre for Roma and Sinti from Jake Bowers on Vimeo.

In Europa gibt es das „Roma Routes project„, das der EU-Bevölkerung  und auch den Volksgruppen selbst die Kultur, die Geschichte und Lebensweise von Romagruppen näher bringt. Das Projekt verfolgt folgende Ziele:

„1. Build a network of heritage organisations across Europe with interests in Roma cultural heritageDevelop a transnational network of Roma to create opportunities for understanding and exchange of ideas and knowledge of diversity and commonality of Roma cultural heritage at grass roots level

2. Provide a platform for promotion of Roma cultural heritage through a website related to activities, celebrations, festivals, and collections of heritage

3. Act as a seedbed of activities which will develop across Europe

4. Act as a catalyst for further transnational cooperation between Roma and heritage organisations and between Roma communities

5. Promote a non-confrontational means of communication between Roma and non-Roma communities

6. Lay groundwork for an application to the Council of Europe for  Roma Route of Culture and Heritage“

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