027.7 Zeitschrift für Bibliothekskultur ist online

Heute ist die zweite Ausgabe von “027.7 Zeitschrift für Bibliothekskultur” (ISSN: 2296-0597) online gestellt worden.  Nach der ersten Ausgabe im Mai diesen Jahres unter dem Titel “Bibliothek 2.0 am Ende?!” (Bd. 1, Nr. 1 (2013)) geht es diesmal um “Die Farbe des Katalogs” (Bd. 1, Nr. 2 (2013)). Auch ich durfte einen Artikel beitragen.

Inhalt der zweiten Ausgabe

Die Zeitschrift ist eine reine Open Access-Zeitschrift und alle Beiträge stehen unter einer CC BY-Lizenz

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[Infografik] “Ich bin ein (sozialer) Bibliothekar”

Quelle: Stephen’s Lighthouse

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[To Read] #2 ’13

Bild: Antje Schröter, Pixelio.de

Schröder, Nadine: Die Vermittlung von Recherchekompetenzen in Online-Tutorials : eine vergleichende Analyse an ausgewählten Beispielen wissenschaftlicher Bibliotheken, Kölner Arbeitspapiere zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, Band 60, 2011.

Die Bachelor-Arbeit von Nadine Schröder ist schon zwei Jahre alt. Jetzt wurde eine Zusammenfassung (closed access) dieser Arbeit auch bei Biblitohek, Forschung und Praxis veröffentlicht. Die Arbeit und auch der Artikel geben ein Überblick über den Ist-Zustand bei frei zugänglichen E-Tutorials in Deutschland, verharren aber bei der Betrachtung der Tutorials auf bekannten didaktischen Ansätzen. Eine Hinterfragung der optimalsten Lösung oder der Vergleich mit neuen didaktischen Konzepten (Gaming-Ansätze, etc.) fehlt.

Vision 2015 : Dalhousie University Libraries Strategic Alignment 2013-2015, Dalhousie University 2010

Learning – Innovation – Discovery – Engagement – dies ist die Grundformel, mit der die Biblitoheken der Dalhousie University sich strategisch in den nächsten Jahren neu ausrichten möchten. Strategie hin oder her, gut oder doof, ich fand es einen ordentlich Ansatz, wie dies offengelegt wurde. Es gibt 20 Hauptziele, die in Unterziele eingeteilt wurden und dem gegenüber wurden die Schritte gestellt, mit denen man diese erreichen und ihre Erreichung überprüfen möchte.

McCormack, Nancy: Machen uns E-Books dumm? : Warum elektronische Bestände Bibliotheken und ihren Kunden Probleme bereiten können- Teil 1. – Übersetzerin: Cramer, Ortrun. – In: B.I.T. online, 16 (2013) 5, S. 265 – 278.

Engl. Original:
McCormack, Nancy: Are Ebooks makting us stupid? – In: International Journal of Digital Library Systems, 3 (2012) 2, pp. 27-47. – DOI: 10.4018/jdls.2012040104 [Closed Access]

2008 fragte Nicolas Carr, ob uns Google dumm macht, indem er schaute, wie das Internet das Gehirn verändert. Es geht um Konzentration, Aufmerksamkeit und den Schwierigkeiten des “vertieften Lesens”. In dem Beitrag werden betrachtet, wie sich die “Erwerbungs- und Erschließungsmodalitäten” bei den Bibliotheken ändern, welche Probleme die Technik verursacht, was es kosten wird und auch die Frage des Zugriffs, des Copyrights und der Fernleihe werden in diesem Beitrag aufgegriffen. Teil 2 des Beitrags erscheint im fünften Heft von B.I.T. Online.


(Kleiner Disclaimer zur Serie [To Read])

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Katalogeinführung für Kinder

Kataloge müssen geschult werden und warum damit nicht bei Kindern anfangen? Recherchekompetenzen erlernen in jungen Jahren macht sie später selbstverständlich und bietet eine gute Grundlage für das spätere (lebenslange) Lernen.

Dieses etwas langeratene E-Tutorial erklärt haarklein alles, was man für die Suche mit dem Katalog wissen muss.


[Video vom 14.06.2010]

Das Video ist nett gemacht und verständlich erklärt, aber irgendwie habe ich das Gefühl, am Ende bleibt hängen:

Katalog = kompliziert.
Katalog = nicht selbsterklärend.
Katalog = Expertenwerkzeug.
Katalog = nix für mich.

Gibt es andere Meinungen?

Werden alle drei Tutorials geschaut, werden die Kinder über 20 Minuten mit Fakten bombardiert.

Wäre es nicht eine Option, mit Hilfe kürzerer Videos eine Art Entdeckungsralley zu organisieren? Z.B. die Kinder kommen in eine Bibliothek, erhalten dort ein Tablet mit den vorverlinkten Videos, die sie nacheinander anschauen und anwenden sollen. Sie sollen bspw. ein bestimmtest Buch suchen, erhalten dort eine Standortnummer und einen Standort. Wenn sie diesen Standort finden, können sie aus einem Kistchen eine weitere Nummer ziehen und mit diesen drei Angaben zur Information gehen. Dort kriegen sie dann beispielsweise einen “Bibliotheksexperten-Button” oder eine Lesezeichen oder etwas ähnliches. So wird rasch aus den Tutorials ein Spiel und das notwendige Wissen prägt sich viel besser ein und es gibt eine positive Belohnung und Bestärkung. Dies kann für alle Jugendbereiche eingerichtet werden, ohne dass es zu viel Aufwand machen würde.

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[IK] Was wollen wir beibringen mit unseren Schulungen?

Manchmal verschwindet man so im Stoff seiner Informationskompetenzschulung, dass es schwierig ist, sich auf das Wesentlich zu konzentrieren. Und wo landet man dann wieder? Man bringt den Schülern, Studierenden bei, mit welchen Hilfsmitteln sie recherchieren sollen, wie das Literaturverwaltungsprogramm funktioniert und … und … und …

Die kleine Tabelle soll nochmal helfen, sich zu verdeutlichen, worum es aber bei den Informationskompetenzschulungen eigentlich geht – um den Aufbau und die Stärkung von Kompetenzen und nicht um die Vermittlung von Werkzeugen.

Falsch

Richtig

MindMaps gestalten kreativ und um Ecken denken
Blogs starten (schriftlich) kommunizieren
Prezi gestalten Bewusstsein schaffen
Video aufnehmen im Team arbeiten
Wordles kreieren Antworten finden (auf eigene Fragen)
Infografiken erstellen Zusammenhänge herstellen
Whitboards nutzen aktiv teilnehmen
LibraryThing-Rezensionen veröffentlichen verstehen und beurteilen
Apps entwickeln Entwicklungen vorantreiben

Beherrschung der Technologie als Lösung eines Problems nutzen

Technologie ist nur das Werkzeug, nicht das Lernergebnis

[Update] Quelle: A good reminder Libraries are Essential (Facebook)

Also nochmal deutlich. Wir sollten in unseren unseren Nutzern keine einzelnen Werkzeuge vermitteln, sondern ihre Nutzungsmöglichkeiten in Hinsicht auf Ihre Fähigkeiten vermitteln. Es geht z.B. nicht darum unseren Nutzern zu vermitteln, wie sie Punkt für Strich richtig zitieren, zumal hier die Anforderungen je nach Fach, je nach Professur, je nach Betreuer anders sind, sondern es geht darum, ihnen mit Hilfe der Zitierfunktionen eines Kataloges, einer Datenbank in Zusammenarbeit mit einem Literaturverwaltungsprogramm klar zu machen, warum es wichtig ist, (einheitlich) zu zitieren.

Was kann man tun, mal kurz ins Unreine geschrieben:

  • Gemeinsamkeiten von Tools erklären (werkzeugübergreifendes Arbeiten ermöglichen)
  • Problembewusstsein schaffen
  • Fokus auf die Entwicklung von Lösungsstrategien legen
  • Hintergrundinformationen geben, um Transferwissen zu schaffen
  • Kritisches Denken fördern durch Hinterfragen
  • Selbstlernanregungen schaffen (Entdecken lassen statt vermitteln)

Ansonsten gilt auch hier:
Besonders erfolgreich wird diese Sammlung [IK] dann, wenn auch Sie in den Kommentaren oder mit “Gastbeiträgen” Ihre Videos, Einstellungen oder Infografiken hinzufügen.

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[To Read] #1 ’13

Bild: Antje Schröter, Pixelio.de

Alcock, Jo: A Dose of (Augmented) Reality: Exploring possible uses within a library setting, Mobile Technologies in Libraries

Dieser Text bricht die Möglichkeiten der “Augumented Reality” auf die Verwendbarkeit für Bibliotheken herunter. Er zeigt Möglichkeiten auf und spricht auch bestehende Problematiken an. Der etwa vierseitige englischsprachige Text lässt sich leicht und rasch lesen.

Magi, Trina J.; Mardeusz, Patricia E.: What students need from reference librarians: Exploring the complexity of the individual consultation, College & Research Library News. – 74 (2013) 6, S. 288-291.

Was muss eine gute/r AuskunftsbibliothekarIn heute alles können? Dies ist die Frage, der dieser Text nachgeht. Dafür wurden 53 Studierende, die eine individuelle Beratung erhalten haben, befragt. Zusätzlich zu den Aussagen der Studierenden werden in den Text auch die eigenen Erfahrungen der BibliothekarInnen eingebracht, so dass sich ein systematisches, strukturiertes und auch selbstreflektierendes Bild ergibt.

Dezeit noch wartend, da per Fernleihe bestellt:
Georgas, Helen: Google vs. the Library: Student Preferences and Perceptions When Doing Research Using Google and a Federated Search Tool, portal: Libraries and the Academy. – 13 (2013) 2, S. 165-185. – DOI: 10.1353/pla.2013.0011 .

Federated searching was once touted as the library world’s answer to Google, but ten years since federated searching technology’s inception, how does it actually compare? This study focuses on undergraduate student preferences and perceptions when doing research using both Google and a federated search tool. Students were asked about their preferences using each search tool and the perceived relevance of the sources they found using each search tool. Students were also asked to self-assess their online searching skills. The findings show that students believe they possess strong searching skills, are able to find relevant sources using both search tools, but actually prefer the federated search tool to Google for doing research.


(Kleiner Disclaimer zur Serie [To Read])

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Erstaunliche Infografiken aus “alter” Zeit

In den nächsten Tagen zeigen wir eine ganze Reihe von Bibliotheksinformationspostern, wo man heute “neudeutsch” von Infografiken spricht. Diese Poster wurden von Peabody Visual Aids in den 1930ern und 1940ern unter der der Aufsicht von Ruby Ethel Cundiff (Source) geschaffen und sollten weggeworfen werden. Gerettet wurden sie von Char Booth, die ausführlich über die Poster gebloggt hat.

Digitalisiert wurden die Bilder von Gabriel Jaramillo der Claremont Colleges Digital Library.

Was auf einer Katalogkarte steht

What the Catalog Card Tells Us

Von der Katalogkarte zum Bücherregal

From Card Catalog to the Book on the Shelf

How to find – Eine Suche im United States Catalog und kumulativen Buchindex

How to Find... the United States Catalog

Zeitschriftenmagie – Eine Leseranleitung zu Artikeln aus Periodika

Magazine Magic

Alle Bilder stehen unter einer Bestimmte Rechte vorbehalten

Aufmerksam geworden über:
Library Infographics: 1930′s style, SeattlePi

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[IK] [Infografik] Lernen verändert sich

flippedclassroomDass Lernen sich verändert, ist glaube allen klar, die damit zu tun haben und selbst etwas länger aus der Schule raus sind. Von Frontalunterricht spricht da keiner mehr, sondern eher von Lernbegleitern. Und all jenen unter uns BibliothekarInnen, die sich mit der besseren Stärkung von Informationskompetenzen auseinandersetzen, ist klar, dass die althergebrachten Schulungskonzepte regelmäßig in ihrer Anwendung versagen, wenn man die Nachhaltigkeit als Maßstab nimmt.

Die folgende Infografik zeigt, wie man umdenken kann/muss/sollte.

 

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LIBREAS Ausgabe #22 erschienen

Alles was Recht ist, da ist die neue Ausgabe von LIBREAS zum Thema “Recht und Gesetz”. Seien Sie neugierig. Diese Ausgabe zu lesen lohnt sich 🙂

[Update] Tatsächllich den Link zum Editorial zur 22. Ausgabe vergessen: Bitte sehr, hier ist er: Editorial #22: Recht und Gesetz

Schwerpunkt: Recht und Gesetz

  • Hartmann, Thomas: Mantra Rechtssicherheit

    Von einem demokratischen Rechtsstaat erwarten Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Bibliotheken eine verlässliche Verhaltensordnung. Nicht die Rechtslage an sich, sondern deren oftmals offene oder antiquiert wirkende Ausformung stößt auf Kritik gerade der Bibliotheken und Informationseinrichtungen.

  • Graf, Klaus: Lehren aus der Causa Stralsund: Mehr Schutz für historische Buchbestände

    Als Fazit muss man leider konstatieren, dass die Rahmenbedingungen für den Kulturgutschutz eher schlecht sind, obwohl wir dringend mehr Schutz bräuchten. Der Staat zieht sich aus der Kultur zurück, man kann auch sagen: Er spart sie kaputt.

  • Dora, Cornel: Das neue Bibliotheksgesetz des Kantons St. Gallen: Ein Impuls für die schweizerische Bibliotheksgesetzgebung

    Der vorliegende Aufsatz zeichnet den nur rund 20 Monate dauernden Gesetzgebungsprozess nach: Lancierung der Bibliotheksinitiative, Erarbeitung eines Gegenvorschlags durch die Regierung und Debatte im Kantonsrat. Er skizziert sodann den Inhalt des Gesetzes, indem er es einem deutschen Vergleichstext gegenüberstellt, zeigt den Nutzen der Erarbeitung von Bibliotheksgesetzen auf und schliesst mit einem Ausblick auf das weitere Vorgehen.

  • Schuldt, Karsten: Kann aus den Volkshochschulgesetzen etwas über Bibliotheksgesetze gelernt werden?

    Der Artikel argumentiert, dass Volkshochschulgesetze in den deutschen Bundesländern als Beispiel herangezogen werden können, um Vorhersagen über die langfristigen Wirkungen von Bibliotheksgesetzen, wie sie aktuell in Deutschland, Österreich und der Schweiz angestrebt werden, zu generieren.

  • Stadler, Heike: Bürgerbeteiligung durch ePetitionen – Ein Thema für das Bibliothekswesen?

    Schaut man sich einige Beispiele (siehe Tabelle 1) etwas genauer an, lohnt es sich das Thema Bürgerbeteiligung durch ePetition im Bibliothekswesen zukünftig zu diskutieren und näher zu analysieren.

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Ein Imagefilm der Universitätsbibliothek Würzburg

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