OpenBiblioJobs und bibliojobs – zwei ehrenamtliche Projekte fusionieren

Zwölf Uhr wurde verkündet, woran alle Beteiligten seit November arbeiten. Aus bibliojobs des BIB-Verbandes und OpenBiblioJobs, einem ehrenamtlichen Projekt der Bibliothekscommunity wird ein Projekt.

OpenBiblioJobs

Ich kann seit November, wann immer ich in diesem Bezug mit der Fusion zu tun hatte nur grinsen und innerlich tanzen. Es freut mich, dass ehrenamtliche Arbeit nun nicht mehr doppelt, sondern gebündelt an einer Stelle stattfinden wird. Zukünftig werden alle Stellen frei zugänglich unter einer Adresse zu finden sein, nämlich unter OpenBiblioJobs

Die Initiative ging von der BIB-Vorsitzenden Ute Engelkenmeier aus. Recht schnell war auch Michael Scharwächter dabei. Nachdem klar war, dass alle bereit waren, nicht nur darüber zu reden, sondern aktiv an einer Umsetzung zu arbeiten, ging es los. In diversen fernmündlichen Einzelgesprächen, Telefonkonferenzen, einem Skypecall, einem gemeinsamen Etherpad und unzähligen E-Mails haben wir an der Umsetzung gearbeitet. Kristina Lippold, eine der sehr aktiven Ehrenamtlichen bei bibliojobs hat sich ebenfalls mit ihren Erfahrungen in den Austausch eingeklingt und wird auch aktiv bei OpenBiblioJobs mitwirken. Es ist toll, dass aus den ehrenamtlichen Redaktionen von beiden Stellenbörsen nun eine wird. Ich persönlich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

Das Foto zeigt, dass hinter allem nun eine viel größere Gemeinschaft steht, die das Projekt trägt.

Die Liste der Unterstützer ist lang:

Auch die Entscheidung von InetBib, ab dem 01.04.2019 bringt Vorteile mit sich:

Sicherlich findet sich eine Lösung für diejenigen, die gerne weiterhin die Stellen bequem in ihrem Briefkasten vorfinden möchten (siehe Diskussion auf InetBib). Die meisten E-Mailprogramme erlauben es, RSS-Feeds direkt zu abonnieren. Phu wird noch eine Archivseite schaffen, auf der die abgelaufenen Stellen zurückverfolgt werden können.

Um die Volltexte verfügbar zu halten, wird über Amber der Link zur Archivierung an das Internet Archive gemeldet.

Es wird sicherlich in den nächsten Tagen und Wochen noch einiges passieren. Es werden Lösungen für die Meldung von Stellen mit den Verbänden aus Österreich, Schweiz und Luxenburg abgesprochen werden. Die Redaktion wird sich finden müssen und das Team sich einspielen, aber wir alle sind uns sicher, Qualität und Service von OpenBiblioJobs halten und verbessern zu können. Und regelmäßig wird es einen Datendump geben, der dann für Forschungszwecke verwendet werden kann.

Morgen werde ich auf der Mitgliederversammlung des vdb, der seit 2017 das Hosting für OBJ übernimmt, über OpenBiblioJobs sprechen. Wir hoffen, das Redaktionsteam mit einem Vereinsmitglied des vdb verstärken zu können.

Auch der vdb hat heute sehr schnell und aktiv diese Nachricht veröffentlicht.

Rasches Veröffentlichen der Nachricht gleich vor Ort

Vielen Dank auch an Infobib, NetBib, Archivalia und die vielen Twitterer, die diese Nachricht verbreitet haben.

Es war eine aufregende Zeit mit OpenBiblioJobs und nachgewiesenen 12820 Stellen seit Juli 2012. Gespannt schauen wir in die Zukunft und werden die Entwicklung von OpenBiblioJobs gerne wahrnehmen. Es ist ein Risiko, das wir eingehen, das es aber wert ist. Wird die Zusammenarbeit weiterhin so rasch, unkonventionell und unproblematisch weiterlaufen? Wie werden die Zahlen der neuen Stellen pro Tag/Woche steigen? Welche Services können vielleicht auch durch ein erweitertes Redaktionsteam realisiert werden?

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Die Bibliothek als Maker Space und Ort der Information

Jeroen de Boer arbeitet im Servicebereich der Bibliotheken in der Provinz Friesland (Niederlande). Er ist sich dem Druck bewusst, welchem Bibliotheken heutzutage ausgesetzt sind. Als ein Innovationsspezialist führt er neue Methoden ein, um die Bibliothekskultur weiterzuentwickeln und zu nutzen. Hierzu zählt unter anderem das Frysklab. Das Labor beschreibt der Redner näher in seinem Vortrag. Jeroen de Boer ist ein vehementer Unterstützer der Art und Weise, was Bibliotheken von der Maker-Bewegung lernen können. Sein derzeitiges Hauptprojekt ist das sogenannte FryskLab, die Mobile Library FabLab (die erste ihrer Art in Europa).

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Living Knowledge – eine neue Zukunftsstrategie für die British Library 2015-2023

Die British Library hat unter dem Titel “Living Knowledge” am 12 Januar ihre neuen Zielsetzungen bis 2023 veröffentlicht. Ihr Ziel ist es, die am meisten geöffnete, kreativste und innovativste Einrichtung ihrer Art auf der Welt zu werden. Im ersten Video wird ein exemplarischer Tag in der British Library gezeigt. Der Soundtrack im Kurzvideo stammt von DJ Yoda. Auf der Webseite des Kompetenznetzwerks der Bibliotheken (KNB) wurde am 19.01. über “Living Knowledge” Näheres auf Deutsch berichtet.

Weiterführende Informationen

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Bibliothekartag #bibtag14, Informationskompetenz, Informationspraxis und ein Verein

Ereigisreich umschreibt diesen Bibliothekartag nur ansatzweise. Er war ereignisreich, aber es folgt auch viel Arbeit daraus.

Am Morgen des 05.06. besuchte ich eine Session zu Informationskompetenz. Dabei ging es neben der weiteren Fassung des Begriffs Informationskompetenz, um Kooperationspotentiale, die über die Bibliothek hinaus innerhalb der Hochschule bestehen, auch um die Bibliothek als Third Place. (Mehr Infos im Etherpad)

Die ganze Zeit fieberte ich daraufhin, dass endlich aus der #newLIS-Diskussion etwas Handfestes und Greifbares wird. Mittags gab es zu diesem Zweck ein Zusammentreffen mit drei Kollegen der UB Heidelberg, um darüber nachzudenken, ob Informationspraxis in die Doppelhaushälfte neben Perspektive Bibliothek ziehen kann. Man ging auseinander und hatte das Gefühl, dass dies sehr wohl klappen und vor allem für alle funktionieren könnte. Die Einladung klingt sehr charmant:

Gründungstreffen von Informationspraxis- hochkonzentrierte Arbeitsatmosphäre im Bandonion in Bremen

Mit der Gründung von Informationspraxis am Abend des 05.06. ist nun ein Schritt in die richtige Richtung getan. Mich hat besonders die hochkonzentrierte Arbeitsatmosphäre an diesem Abend beeindruckt, bei dem unsere Tagesordnung in der vorgegebenen Zeit abgearbeitet wurde. Als sehr ambitioniertes Ziel setzte sich die Gruppe von 26 Beteiligten, erste Veröffentlichungen im Rahmen dieser Zeitschrift noch innerhalb dieses Jahres. Ab September sollen erste Beiträge eingereicht werden können.

Im Anschluss gab es ein leckeres Essen, das bewies, dass das Bandonion in Bremen auch in kulinarischer Sicht eine gute Wahl war. Und mit gefülltem Bauch war die Gründung des Schweizer Vereins Informationspraxis eine weitere angenehme Aufgabe, der wir an diesem Tag nachkamen. Der Verein besteht aus dem bisherigen Kernteam von Informationspraxis, Rudolf Mumenthaler (Vereinsvorsitzender), mir als Protokollführerin und den drei Vorstandsmitgliedern Lambert Heller, Gabriele Fahrenkrog und Christian Hauschke. Ziel des Vereins ist allein eine organisatorische Aufgabe. Der Verein wird als Herausgeber der Zeitschrift auftreten, jedoch inhaltlich keinen Einfluss auf die Gestaltung und Ausrichtung der Zeitschrift nehmen.

InformationspraxisJetzt gilt es die Zeitschrift mit Leben zu füllen und die an diesem Abend übernommenen Aufgaben erfolgreich auszufüllen. Informationspraxis ist ein Abenteuer, in das wir uns begeistert stürzen. Wir werden experimentieren, austesten, Fehler machen und Neues entdecken. Darauf freue ich mich schon. Von der Community für die Community. In diesem Sinne bleibt zu sagen, womit die Gründungsveranstaltung offiziell endete: WIR TUN´S!

P.S. Unterwegs gesehen für ein paar ruhige Minuten Zuhause. Leider hat mir das Kleingeld gefehlt, um mir das zu leisten:
Der perfekte Sessel für meine Leseecke :)

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Digitale Straßenbibliotheken Teil IV: Eine Bibliothek für Fernbusreisende

Seit fast genau einem Jahr dürfen Linienbusse zwischen allen deutschen Städten fahren, wie das beispielsweise in Spanien und anderswo schon länger der Normfall ist. Die Liberalisierung des Busmarktes hat das Reisen in Deutschland verbilligt. Niemand braucht mehr eine Bahn-Card zu besitzen oder ein Auto. Nur mehr Zeit ist dabei einzuplanen. Alexander Demling brachte es letztes Jahr in dem Artikel “Liberalisierter Fernreisemarkt: Ludwig Erhard würde Bus fahren” auf den Punkt, indem er darauf hinwies, dass insbesondere Menschen mit niedrigen Einkommen diese Alternative nun zur Verfügung steht. Zudem sei das Personal der staatlichen Anbieter, wie der Deutschen Bahn, oftmals schlechter bezahlt im Gegensatz zu so manchen Busfahrern:

Der Kampf gegen Monopole im Dienste der sozialen Gerechtigkeit ist kein neoliberales Ablenkungsmanöver. Selbst der linke Vordenker Colin Crouch erinnert seine Gesinnungsfreunde gerne daran, dass sie ihren Kampf gegen offene Märkte oft an der Seite von Großkonzernen führen – obwohl sie doch eigentlich die Interessen normaler Bürger im Auge haben sollten. Ludwig Erhard nannte es “den sozialen Sinn der Marktwirtschaft, dass jeder wirtschaftliche Erfolg dem Wohle des ganzen Volkes nutzbar gemacht wird”.

Hinzu zum sozialen Aspekt, kommt seit kurzem die kostenfreie Reisebibliothek, welche der Fernbusanbieter city2city seit Dezember 2013 im Angebot hat.

Das Angebot für Fahrgäste nennt sich „time4books“. Der Piper-Verlag stellt die “Bücher” zur Verfügung, zu welchen die Reisenden über einen QR-Code Zugang erhalten. Es ist geplant alle 3-4 Monate ein neues Sortiment anzubieten. Ein weitere Plus diese Buslinie zu nutzen, ist das kostenlose WLAN-Angebot. Im Gegensatz zur Deutschen Bahn, die nun auch dieses Jahr wieder die Fahrpreis um 3 % anheben wird und immer noch über keine kostenfreie WLAN-Verbindung verfügt, ist City2City hier Vorreiter. Allerdings sind es, wie bei dem Beispiel aus Bukarest, welches hier im Blog 2012 vorgestellt wurde, nur Leseproben, welche nur bis zu 35 Minuten ein Lesevergüngen bieten. Dennoch könn(t)en neben den Verlagen auch Bibliotheken profitieren, indem diese gezielt damit deutschlandweit werben, dass sie E-Books – in diesem Fall aus dem Piper-Verlag – kostenfrei (je nach Jahresgebühr) in vollständiger Form anbieten. Selbst wenn kommunale Bibliotheken eben dafür einen anderen Fernbusreisenanbieter finden, der bereit wäre die Onleihe auf bestimmten Strecken zu ermöglichen. Zudem gibt es ein Gewinnspiel, bei dem Reisende das vollständige Buch gewinnen können. Wie Buchreport gestern anmerkte, gibt es ähnliche Angebote in Italien. Dort bietet der Verlag RCS Libri über ein WLAN-Netz vollständig kostenfreie E-Books in Zügen der der Eisenbahngesellschaft NTV an. Deren Ziel ist es, das Nutzungsverhalten der Leser zu erforschen. Im Blog eBook-Fieber wird festgestellt, dass solche Ideen und Maßnahmen diejenigen Skpetiker unter den Leser und Leserinnen an das elektronische Lesen gewöhnen und Lust auf Mehr machen.

Schließlich merken sie spätestens beim entspannten Sitzen im Bus, wie einfach man auch unterwegs an Nachschub für die digitale Bibliothek herankommt. Wer dann vom Lesen auf Tablet oder Smartphone nicht ganz so angetan ist, kann sich ja immer noch nachträglich einen eReader zulegen. Was haltet ihr von dem Piper-Angebot?

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Kostenfreie “Lesestart”-Webinare im Monat Dezember

“Um Kinder von klein auf für Bücher und das Lesen zu begeistern, bedarf es guter Ideen und vieler Partner. Beteiligen auch Sie sich an „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ und tragen Sie dazu bei, die Bildungschancen von Kindern – egal welcher Herkunft und Lebenslage – deutlich zu steigern!” Lesestart.de

Seit dem 14. Oktober gibt es die Webinar-Reihe “Lesestart”, die sich speziell an Bibliothekare und Bibliothekarinnen richtet. Die drei nächsten interaktiven und kostenfreien Angebote zum „Lesestart“-Projekt finden morgen um 10 Uhr, am 9. Dezember (um 10 Uhr) und am 13. Dezember um 16 Uhr statt. Es werden Seminarinhalte online vermittelt, bei denen es um die Frühkindliche Leseförderung geht.  Weitere Highlights sind Buchempfehlungen, Tipps zur Netzwerkpflege, zur Vorlesepraxis, sowie die richtige Ansprache der Eltern.

Für die  Teilnahme werden ein Internetzugang, ein Browser, der Flash erlaubt und PC-Lautsprecher bzw. Kopfhörer benötigt. Die Dauer eines Webinars beträgt jeweils ca. 45 Minuten. Nach der Anmeldung wird ein Zugangslink zum “virtuellen Konferenzraum” verschickt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es ist auch möglich verpasste Webinare aus dem November und Oktober rückwirkend nochmal abzurufen und anzusehen.

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[Infografik] Der Weltalphabetisierungstag 2013

Am Sonntag, den 08. September fand der Weltalphabetisierungstag 2013 statt. Wurde dieser in öffentlichen Bibliotheken in Form von Veranstaltungen und thematischen Regalen in irgendeiner Form hierzulande thematisiert? Im Jahr 2011 wurde die sogenannten Level-One Surveys (leo) zum Ausmaß von Analphabetismus in Deutschland veröffentlicht. Demnach sind 14% der erwerbsfähigen Deutschen, also ca. 7,5 Millionen Analphabeten. Inwiefern nutzen (öffentliche) Bibliotheken schon Kooperations- und Fördermöglichkeiten der zahlreichen Programme des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)?

“Mit dem Jahreswechsel 2012/2013 ist die seit 2003 laufende UN-Weltdekade der Alphabetisierung zu Ende gegangen. Die Quote der Menschen, die nicht lesen und schreiben können, sollte sinken – doch die Zahlen des Unesco-Weltbildungsberichts 2012 zeigen: 775 Millionen Menschen weltweit sind Analphabeten.” Ralf Steinbacher

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Beyond Books – Was ist möglich wenn Bibliothekare und Journalisten zusammenarbeiten?

Am 31.03.2011 habe ich bereits im Blog mit dem Titel “Libraries and the New Community Information Ecology” einen interessanten Vortrag von Lee Rainie gepostet. Es ging um eine neue “Rolle von BibliothekarInnen und JournalistInnen in der US-amerikanischen Gesellschaft” und neue Aufgabenfelder ein, welchen BibliothekarInnen und Journalisten  in der heutigen Gesellschaft zukäme, um den heutigen Aufmerksamkeitökonomien weiterhin relevant  zu bleiben. An einem Tages-Workshop für BibliothekarInnen, Bürger und Journalisten, der Anfang April 2011 am MIT in Massachussettes stattfand, wurde dieses Thema wieder auf die Agenda gesetzt.

Im Vordergrund steht hierbei nicht nur der klassische Journalismus der einschlägig bekannten Medien, sondern der sogenannte “Citizen Journalism” oder Bürger-Journalismus, der auch als öffentlicher, partizipativer, als demokratischer, alsGuerrilla- und/oder Graswurzel-Journalismus bezeichnet wird, wie ihn beispielsweise Bürger im Quartiersmanagement oder in der Occupy-Bewegung nutzen. Unter der Webseitenadresse www.biblionews.com gibt es mehr Infos zur Zusammenarbeit zwischen diesen Akteuren und auch auch im folgenden Video. Es wurde beispielsweise zu folgenden Fragen diskutiert und Ergebnisse erarbeitet:

“How do we foster information literacy and media literacy in our libraries and in our communities?, How can we engage underserved communities to understand their information needs, create knowledge, increase social capital and strengthen the institutions committed to both?, How should we redefine “public” and “access” to facilitate new media literacies?, How can we TRUST community engagement, especially among teens, to build to civic engagement? And support that trust via our institutions?”

David Weinberger und R. David Lankes zählen wohl zu den Teilnehmern, die mir hier eher bekannter sind, aber insgesamt scheint “Beyond Books, News, Literacy, and Democracy for America’s Libraries” einen interdisziplinären Ansatz zu verfolgen, der auch hierzulande sicherlich interessant wäre auszuprobieren, indem Journalisten, Autoren, Bürger, sozial engagierte Aktivisten, Medienvertreter und Vertreter aus Bildungseinrichtungen zusammen mit BibliothekarInnen über die oben genannten Fragen diskutieren und Konzepte für die Zukunft des Journalismus und der Bibliotheksarbeit ausarbeiten. Die Förderung einer partizipativen Demokratie, die Förderung von Zivilengagement bei Jugendlichen und die Förderung von Medien- und Informationskompetenz sind wichtige Herausforderungen für eine demokratische Gesellschaft, wie sie auch in Deutschland existiert. Diese Idee wäre sicherlich auch auf das deutsche Bibliothekswesen übertragbar, wenn genügend Akteure und Mitstreiter gewonnen werden könnten.

“For three centuries, in American towns large and small, two institutions have uniquely marked a commitment to participatory democracy, learning and open inquiry — our libraries and our free press. Today, as their tools change, their common missions of civic engagement and information transparency converge. Economic and technology changes suggest an opportunity for collaboration among these two historic community information centers — one largely public, one largely private. How?” Jacob Caggiano

Weiterführende Links zum interdisziplinären Thema  finden sich hier:

http://www.publicinsightnetwork.org
http://allprinceton.com
http://www.datatracker.org
http://muckrock.com
http://cu-citizenaccess.org

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[Zitat] Unkommentiert – 2007

“Weiterführende Kooperationsansätze zwischen den Bibliotheken wie zum Beispiel ein länderübergreifender Entwicklungsplan, Bildungsziele,
Qualitätsstandards oder Projektförderung für kommunale Bibliotheken existieren in Deutschland nicht. Bemerkbar macht sich auch das Fehlen
einer Definition der gesellschaftlichen Aufgaben und Zielgruppen von Bibliotheken. Eine fachliche Koordinierungsstelle könnte derartige Aufgaben
übernehmen. Innovative Projekte könnten gefördert, verbreitet und unterstützt werden. Eine Stärkung von länderübergreifenden Koordinations- und Kooperationsmechanismen kann gesamtstaatliche Entwicklungsziele formulieren, Qualitätsstandards abstimmen und einführen und eine erfolgreiche Zusammenarbeit fördern. […] Die Enquete-Kommission empfiehlt dem Bund und den Ländern die Einrichtung einer Bibliotheksentwicklungsagentur zu prüfen. Diese Agentur kann dazu beitragen, strategische, innovative und qualitätssichernde Zielsetzungen länderübergreifend abzustimmenund umzusetzen.”

Auszug aus dem Schlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“

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