Mary Stein (TEDxLSU): “What Do You Geek?”

Die stellvertretende Direktorin des East Baton Rouge Parish Bibliothekenverbunds, Mary Stein, hält im folgenden Video einen leidenschaftlichen Vortrag über die Zukunft von Bibliotheken und der Informationswissenschaften. Sie vertritt die Auffasung, dass “wir” mehrere “geeks” einbeziehen müssen, um ideale und gemeinsame öffentliche Räume in Bibliotheken zu schaffen. Dazu ist die Verinnerlichung eines Community-Gedankens von enormer Bedeutung.

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Public Libraries, 3D Printing, FabLabs and Hackerspaces

We want to see 3D printing, FabLabs and Hackerspaces become a regular feature at every public library!

This video was made in support of Lauren Britton-Smedley’s proposal to create a pilot FabLab at the Fayetteville Free Library. This is Lauren’s final project for the “Innovation in Public Libraries” class taught by Meg Backus and Thomas Gokey. In this class we look at avant-garde art from the past 60 years (social sculpture, relational aesthetics, institutional critique, interventionist practice, hacker/maker/DIY culture) and use it as a way to rethink what the library of the 21st century could be. We remain committed to the essence of a public library as a genuine commons, as a university of the people, as a place where the knowledge of past generations is preserved for present and future research, in short: as a democracy machine. Our class asks how to translate this essence of public libraries into our current situation. The class is, in some respects, run as a studio where each student proposes and then actually creates a project like this one.

by mybluheaven @ YouTube, Lizenz: CC-BY

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Die ungewöhnlichsten Bibliotheken der Welt (zusammengestellt von RIA Novosti)

In dem folgenden Fernseheitrag der russischen Agentur für internationale Informationen RIA Novosti werden unterschiedliche ungewöhnliche Bibliotheken auf der ganzen Welt vorgestellt, so z.B. eine Bücherzelle in Berlin, Bibliométro in Madrid, eine Flughafenbibliothek in Italien usw, aber auch das Lozhka Art-Café in Rostov an der Don.

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VolksLesen.tv – Bibliothek und Panoptikum des lesenden Volkes

“VolksLesen.tv – Bibliothek und Panoptikum des lesenden Volkes” heißt das Wanderprojekt von Martin Scharfe. In Filmaufnahmen werden Menschen einer Region kurz vorgestellt, die dann einen Auszug aus einem selbstgewählten Text vorlesen oder vortragen. Alle Filme sind auf der Internetplattform frei einsehbar. Gezielt kann in der Bibliothek nach den gelesenen Autoren oder den besuchten Regionen gesucht werden. Wählt man eine Region, erhält man einen Querschnitt des dortigen Lebens: Da gibt es Angestellte eines Radiosenders oder einer Stadtbücherei, aber auch Künstler und Pfarrer ebenso wie Naturfreunde oder Raucher:

VolksLesen ist ein Zeit- und Gesellschaftsbild. Jede Lesung ist eine Facette dieses Bildes. Mit jeder Woche und mit jeder Lesung wird das Bild vollständiger – und schöner.

VolksLesen ist …

Was die Textwahl anbelangt, gibt es einzig die Vorgabe, dass der Text den Vorlesenden in einer bestimmten Weise berührt haben soll. Zwei Beton-Experten beispielsweise wählten Texte über den Baustoff Beton: Einer der Texte handelte von der historischen Verwendung dieses Baustoffs, der andere von den Anforderungen, die Beton an den Gestalter stellt. Martin Scharfe ist wichtig, dass im Projekt ein breites Spektrum verschiedener Menschen vertreten ist.

Stellen Sie sich vor, es gäbe VolksLesen seit 30 Jahren. Dann könnte man einen Blick zurück in die 80er Jahre werfen. Man sähe, wie sich das Aussehen der Menschen und ihre Sprache verändert. Anhand der Bücher könnte man erfahren, was den Menschen wichtig war. Und so kann man sich im Jahr 2040 anhand von VolksLesen.tv ein Bild unserer Zeit machen. VolksLesen.tv ist ein Spiegel unserer kulturellen Identität.

VolksLesen ist …

Hier wird eine Parallele zu den Überlegungen des Künstlerduos Clegg & Guttmann deutlich: Mit ihren Öffentlichen Bücherschränken stellen sie offene Tauschplattformen zur Verfügung, an denen sich die Formen sozialen Handelns der sie tragenden Nutzergemeinschaften wie in einer Art Porträt manifestieren:

Eine solche Bibliothek könnte als Institution zu einer Selbstdefinition der Gemeinschaft beitragen; sie würde ihre Lesegewohnheiten und intellektuellen Vorlieben widerspiegeln und wäre damit eine Art Porträt einer Gemeinschaft.

Clegg & Guttmann: Entwurf für eine “Open-Air” Bibliothek, in: Durch 6/7, 1990, S. 136.

Für Bibliothek und Panoptikum sucht Martin Scharfe Sponsoren, Unterstützer und Mitstreiter – und natürlich Vorleser! Mit seinem Wanderprojekt möchte er weitere Regionen Deutschlands und anderer Länder erkunden. Außerdem sucht er nach geeigneten Formen der Präsentation des Gesamtkunstwerkes, denkbar wäre für ihn zum Beispiel eine Art interaktive Videowand.

Interessierte können sich melden unter: info@VolksLesen.tv

Herzlichen Dank an Dörte für die Idee zu diesem Beitrag und an Martin Scharfe für das anregende Telefonat!

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Wie Kunstvermittlung in Bibliotheken erfolgreich sein kann (Teil 1)

Celia Caro und Jane Fisher sind Bibliotheksnetzwerkmanagerinnen und erzählen im folgenden Video, wie ältere Erwachsene zu einem Engagement durch Künstler und BibliothekarInnen aktiviert, inspiriert und unterstützt wurden.

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Ein Imagevideo der Bibliothek der University Park Grundschule

UPK’s library is a welcoming environment which invites students, staff and families to enter and use its resources frequently. Our library promotes literature, encourages the use of technology and supports reading and research. UPK’s library is the heart of our school.” K. Aizstrauts

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Eine Freiluftbibliothek in Gent von Massimo Bartolini

 “Books too can broaden the mind, just like good wine.”  Massimo Bartolini

Der italienische Künstler Massimo Bartolini, der nebenbei bemerkt auch dieses Jahr auf der Documenta in Kassel vertreten war, hatte für die Stadt Gent etwas ganz Besonderes entworfen.  Neben Wein wurden in einem Klostergarten der Sint-Pieters-Abtei anlässlich des Städtischen Kunstfestivals “Track: A Contemporary City Conversation” Gent, Bücher “angebaut”. Das Festival dauerte dieses Jahr vier Monate und bot eine gesellschaftlicher Auseinandersetzung, die durch verschiedene Künstler initiiert wurden. Die Stadt Gent war Schauplatz neuer, vergessener und überraschender Sichtweisen. »TRACK bewegt, spielt, liest, lauscht, schaut, sieht und bietet ein Kunsterlebnis ohne Grenzen «, hieß dies bei den Ausstellungsmachern. Laut Zeit-Online waren dies insgesamt ca. 30.000 Bücher in der Freilichtbibliothek und 12 Regale, wie auf dem Foto und in dem Kurzfilm zu sehen ist. Dennoch gibt es dort auch noch Weinreben, die zwischen den Regalen angebaut werden. Die Salzburger Nachrichten zitierten hierzu Jesus: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.” Beides sei Lesestoff, sowohl Bücher, als auch Wein. Lesen sei Gedankenerweiterung und Weintrinken deren Fortsetzung mit anderen Mitteln. Besucher konnten Bücher ausleihen, mitbringen, kaufen oder tauschen. Bis 16. September dauerte das Festival Track an und vermutlich stehen die Regale nun nicht mehr oder mit weniger Büchern im Klostergarten. In einem Land, in dem es vermutlich mehr regnet oder zumindest so viel wie bei uns, wurden die Bücher doch hoffentlich geschützt vor der Nässe. Auf dem im Mai diesen Jahres eröffneten Kunstfestival gab es insgesamt 41 Kunstwerke zu sehen, die oftmals im öffentlichen Raum bestaunt werden konnten. Die IFLA Special Interest Group “Environmental Sustainability and Libraries” verwendet ein Foto dieser Freiluftbibliothek als Hintergrundseite auf ihrer Facebookfanseite.

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L’âge Adulte: “Tuning Book”

TUNING BOOK – Mildred Simantov et Nils Thornander – Palais de Tokyo from L’ÂGE ADULTE on Vimeo.

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Digitale Straßenbibliotheken Teil I: Das Projekt Ingeborg als die ultimative virtuelle Stadtbibliothek Klagenfurt

Der textKaiser-Blog aus Österreich brachte auf den Punkt, was gesagt werden muss:

“Und während Politiker noch immer über Gründe nachdenken, wie man eine Stadtbibliothek “wegargumentieren” könnte, hat sie das digitale Zeitalter bereits längst überholt. Es braucht nicht viel um Statements zu setzen und selbst aktiv zu werden. Nur ein bisschen Kreativität und den Willen dazu.”

Erstaunlicherweise findet sich im Pressespiegel auf der Projektwebseite kein einziger Artikel aus Deutschland, dagegen sind sogar Meldungen über das Projekt aus Argentinien, USA, Taiwan, Italien, Frankreich und Russland sehr gut vertreten. Georg Schröder aus Essen berichtete als einer der wenigen Deutschen in seinem Blog padlive.com darüber und stellte am Ende die Frage, ob er die Stadt Essen ansprechen solle? Bitte Herr Schrörder sprechen Sie die finanziell klamme Stadt Essen an, die einen Neubau ihres Fußballstadions mitfinanzierte und stattdessen Zweigstellen schließt bzw. zusammenlegt.

Das Projekt, das hier vorgestellt wird, ist nach Ingeborg Bachmann benannt, der berühmtesten Tochter von Klagenfurt. An über 100 Stellen befinden sich in der Stadt gelbe Sticker (wie unten abgebildet). Ziel ist es Newcomer zu fördern, indem deren Musik und schrifstellerische Kostproben kostenfrei an unterschiedlichen Stellen in Klagenfurt und Umgebungverfügbar gemacht werden.

Die Idee des Projekts Ingeborg stammt von Georg Holzer & Bruno Hautzenberger. Die Idee entstand bei kühlen Bieren im Jazzkeller Kamot. Dabei existierte der Wunsch etwas mit der NFC-Funktechnik zu machen. Darüber hinaus sind auch andere Helfer, Unterstützer und Mitarbeiter zu nennen, welche nun engagiert an pingeb.org mitarbeiten: (Kerstin Rosenzopf, Iris Wedenig, Verena Artinger oder Daniel Gollner).
Im folgenden Video erklärt Georg Holzer das Projekt und vergleicht es mit einer digitalen Stadtbibliothek. Er plädiert für eine freiere Zugänglichmachung von digitalen Inhalten, als das bislang der Fall ist. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Hauptstadt von Kärnten, die einzige mitteleuropäische Stadt ohne eigene Stadtbibliothek ist.

Der Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb ist ja so etwas wie das kulturelle Aushängeschild der Stadt. Junge, zumeist unbekannte Autoren erhalten drei Tage die Möglichkeit ihre Texte Experten und einem breiten Fachpublikum zu präsentieren, was auch im Fernsehen (3Sat) übertragen wird. Am Ende wählt eine Fach-Jury die Preisträger aus. Dieser Preis zählt mit zu den wichtigsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Autoren wie Peter Glaser, Wolfgang Hilbig, Peter Wawerzinek, Emine Sevgi Özdamar oder Franzobel erhielten diesen Preis und wurden so einem breiteren Publikum bekannt. Eben dieser Preis und dessen Außenwirkung war auch der Entstehungsgrund für das von Holzer & Hautzenberger entwickelte Projekt Ingeborg. Mitte Juli gab es bereits 70 QR-Codes verteilt über die ganze Stadt. Inzwischen sind es schon über 100.

Mitmachen können nur Autoren oder Musiker aus dem Raum Klagenfurt. Die Promotion durch das Projekt pingeb.org kostet den Jungkünstlern keinen Cent. Ziel ist es Spannung auf einem geografisch eingeschränkten Raum zu erzeugen. » Weiterlesen

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Ein Imagevideo der Hartford Public Library: “A Place Like No Other”

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