“The Library” von Gecko

Deep in the tropics of North London some lizards are stirring!

Nachdem 2013 in der Biblioblogosphäre und darüber hinaus sehr vielfältig und kritisch über das dbv-“Imagevideo” diskutiert wurde, ist das nun folgende Video eine frische und kreative Alternative mit einer eingängigen Melodie und dem dazu passendenText. Meiner Meinung nach wäre der folgende Song als Hintergrundsmusik zu einem Imagevideo doch ideal geeignet die Perspektive der Nutzer einzunehmen und die richtige Begeisterung für einen Besuch einer solchen Einrichtung zu vermitteln. Der Song transportiert auch Kritik an Studiengebühren, die Kürzungs- und Schließungsmaßnahmen durch James Cameron und Boris Johnson. Vielen mag dieser zu politisch sein, aber die Band versucht auf Mißstände im Bibliothekswesen und in der Bildungspolitik von Großbritannien aufmerksam zu machen und verwendet hierbei die Musikrichtung des Raggae, die ja in ihrem Kern oft politische Botschaften verkündete und immer wieder auf Armut hinwies, sowie Widerstand gegen Unterdrückungsmaßnahmen durch Regierungen forderte. Letztlich ist in bestimmten Zeiten und Ländern, in den Kürzungen und Schließungen durch Regierungen und Kommunalverwaltungen durchgesetzt werden, oftmals auch eine Re-politisierung der Bürger, Nutzer, Bibliothekare und Bibliothekarinnen von großer Bedeutung, um in der sogenannten Aufmerksamkeitsökonomie Gehör zu finden und auch in den Medien nicht nur einfach vorzukommen, sondern auch ein Image und eine Botschaft zu transportieren mit dem Ziel möglichst viele Menschen anzusprechen.

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Der Song “At Your Library” aus der Sesamstraße

In diesem Jahr feiert die Sesamstraße ihren 40. Geburtstag. 1973 startete die Sesamstraße in Deutschland. Sie wurde eine der erfolgreichsten deutschen Kindersendungen und erhielt zahlreiche Preise. Ridderbusch lobte 2009 die Vorzüge dieser Sendung:

“In der “Sesamstraße” lebte man nach den Prinzipien von Optimismus, Toleranz und “Diversity” – ethnischer Vielfalt – lange bevor diese Werte zum Standardprogramm der Politik werden sollten.”

Was in Bibliotheken, in den Medien und in der deutschen Gesellschaft lange Zeit nicht der Fall war, wurde bereits 1973 in dieser Serie gelebt. Aloys Behler verwies 1984 darauf, dass es im übertragenen Sinne – kein ‚Lesebuch‘, kein Übungsbuch fürs Fernsehen gibt. Ebenso verhält es sich mit öffentlichen Bibliotheken. Gab es bzw. gibt Handlungsanweisungen, welche insbesondere für bildungsferne Zielgruppen einfach, verständlich und trotzdem einladend genug sind? Vielen Besucher und Besucherinnen sieht man manchmal sofort an, dass sie zum ersten Mal eine solche Einrichtung betreten und deshalb einen leicht überforderten Eindruck machen. Ebenso wäre es hilfreich in der Ausbildung und im Studium kommunikative Handlungsanweisungen zu erlernen, wie souverän auf das Kiezdeutsch, unterschiedliche Soziolekte und Ethnolekte reagiert werden kann, so dass der Besucher/die Besucherin der Einrichtung kein allzu großes Gefühl von Distanz und Fremdheit gegenüber Bibliothekar_innen entwickeln, die wiederum eine ganz andere Sprache sprechen. Belehrungen und Zeigefingerpädagogik bei Bibliothekar_innen ist hier wohl an dieser Stelle fehl am Platz. Die soziale Distinktion und die Barrieren im Kopf sich souverän in Bibliotheken zu bewegen und sich zu trauen Bibliothekare und Bibliothekarinnen um Hilfe zu bitten, sind nach wie vor vorhanden. Mehrmals schon wurde ich vor allem in einer ganz bestimmten Berliner öffentlichen Bibliothek von mehreren Personen (teilweise auch Vater und Sohn oder eine dreiköpfigen Familie) angesprochen und um Hilfe gebeten , obwohl ich selbst zu diesem Zeitpunkt “nur” der “Nutzer” war. Zu selben Zeit war eben der Auskunftsschalter zwar besetzt, aber es standen wiederum andere Leute in der Schlange.

Der Ruf nach Medienpädagogik erschallte schon in den 1970er Jahren. Doch welche Position und welche Meinung vertraten seinerzeit die Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland? Wie steht die Bibliotheks- und Informationswelt und deren Vertreter heute zu derlei Aussagen in Bezug auf ihre eigene Arbeit? Leider ist mir bis dato noch keine deutschsprachige Folge der Sesamstraße bekannt, in welcher die Vorzüge von Bibliotheken/Büchereien für Kinder leicht verständlich erklärt werden wie in dem nun folgenden englischprachigen Video ein Versuch gestartet wurde.

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Eine Hymne. Der Bibliotheksspot 2013

Im Rahmen der Kampagne “Treffpunkt Bibliothek 2013” präsentiert der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) seinen neuen Imagefilm für Bibliotheken. Hierzu gibt es auch einen Text, auf den beim Anklicken des YouTube-Video-Kanals des DBV zugegriffen werden kann.

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Viva la Library!

Der folgende Song rückt das Thema Informationskompetenz in den Mittelpunkt. Der Coldplay-Song “Viva la Vida” wurde nur umgetextet und für die Bibliotheksarbeit neu formuliert.

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“Diggah Story”: Ein Sommerlesevideo der Topeka Library

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Ein Kinderlied zur “National Library Week 2012”

Die Stockton-San Joaquin County Public Library feierte vom 8-14 April 2012 die “National Library Week”. Der “Library Song” wurde von Tom Chapin und Michael Mark verfasst. Die Sänger treten als Duo auf und haben ein großes Repertoire an Songs.

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S is for Shhhhh… (Biblioball 2011)

S is for Shhhhh… (Biblioball 2011) from Desk Set on Vimeo.

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“A Polite Revolution” zum National Libraries Day 2013 in Großbritannien

National Libraries Day is saying that libraries are vital to the community– so use them or lose them.” Alan Gibbons

Heute findet in Großbritannien der National Libraries Day statt, dem seit der Regierung Cameron und den gigantischen Kürzungsmaßnahmen eine besondere Bedeutung und ein größerer Stellenwert zukommt. Bereits in der nun zu Ende gehenden Woche fanden zahlreiche Kundgebungen, Veranstaltungen und Diskussionen statt. Unter dem Hashtag #NLD13 werden seit Tagen Infos, Appelle, Zitate und Plädoyers getweetet. Weitere Hashtags zum Thema sind #lovelibraries und #savelibraries.

Auf Soundcloud gibt es sogar einen Song zum Thementag Bibliotheken: “National Libraries Day (Use Your Palace Of Knowledge)

Auf der Webseite zum “National Libraries Day” (http://www.nationallibrariesday.org.uk) gibt es zahlreiche Informationen zur Mit-Beteiligung an diesem Tag. Der “National Libraries Day” hat Ähnlichkeit mit der bundesweiten Bibliothekswoche in Deutschland. Doch das Echo auf Social Media Kanälen wie Twitter oder Facebook oder YouTube und auch in den Printmedien scheint hier einfach größer zu sein. Etwa 200 Bibliotheken wurden im Jahr 2012 in Großbritannien geschlossen.

Im folgenden Film “A Polite revolution” wird über zahlreiche Aktionen berichtet, in denen Bibliothekare und Bibliothekarinnen, aber auch andere Freunde und Untersützer von Bibliotheken Aktionen, Proteste und öffentlichkeitswirksame Kundgebungen gegen Bibliotheksschließungen und -einsparungen durchführten. Die Ungerechtigkeit, welche viele der Einwohner Großbritanniens gegenüber den Schließungen empfanden, vereinte diese in ihrem Protest. Noam Chomsky, der Linguist und (umstrittene) Aktivist kommt in diesem Film via Skypeinterview ebenso zu Wort, indem er auf die Rolle von öffentlichen Bibliotheken für demokratische Gesellschaften eingeht. Es wird auch auf die Occupy-Bewegung eingegangen, die viele Aktivisten gegen Bibliotheksschließungen und Einsparmaßnahmen inspirierte sich ebenso leidenschaftlich und politisch gegen Maßnahmen der Regierung Cameron einzusetzen, so dass auch Bibliotheken besetzt wurden. Der Film “A Polite Revolution” ist ein beispielhaftes zeitgeschichtliches Dokument und beeindruckend, wie Kommunen durch dererlei Aktivitäten wieder zueinander finden und so auch wieder ein größeres Bewußtsein für mehr Gemeinsinn und Gemeinwohl entstehen konnte.

A Polite Revolution from Oonagh Cousins on Vimeo.

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Ein Musikvideo zum World Library and Information Congress 2013 in Singapur

Das “National Library Board of Singapore” (NLB) und der Bibliotheksverband Singapurs (LAS) haben dieses Video für die diesjährige IFLA-Konferenz produziert. Die Musik wurde sogar von einem Bibliothekar der Nationalbibliothek von Singapur komponiert (siehe unten), dessen Blog Rambling Librarian :: Incidental Thoughts of a Singapore Liblogarian sehr empfehlenswert ist.

Bibliothekare und Bibliothekarinnen aller Länder vereinigt euch!

Unter dem folgenden Link können sich Nachzügler und interessierte BibliothekarInnen noch für die Weltkonferenz der IFLA anmelden:

http://conference.ifla.org/ifla79/registration

Komponist: Ivan Chew
Sängerin: Tay Kewei
Projektkoordinator: Hazman Aziz
Videoproduzenten: Lucas Chiam, Paul & Eysham Ali

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Der Santa Google Suchtipp-Rap

Suchtipps unter: http://goo.gl/o9fmF

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