Der Library Compass – eine Wissensreise für Öffentliche Bibliotheken in digitalen Zeiten

Für Bibliotheken sind digitale Technologien Fluch und Segen zugleich. Der „Library Compass“ ist ein Navigationsassistent, der Bibliotheksnutzern beim Suchen, Finden und bei der Schaffung von Verbindungen hilft. Der Service verbindet Nutzer/-innen und Bibliothekare mit kontextbezogener Information, welche auf, die an den Ort  und an Nutzerdaten gebunden ist. Dies schließt die Lücke zwischen digitalen und traditonellen Medien durch die Beacon-Lokalisation und einer Smartphone App. Der Library Compass vereinfacht Augaben, spart Zeit und bereichert die Nutzererfahrung und kann eine lokale Wissensplattform bilden.

2015 Interaction Awards: The Library Compass – Experiencing the journey of knowledge for public libraries in times of digital from Interaction Design Association on Vimeo.

Shortlist project in Disrupting: Re-imagining completely an existing product or service by creating new behaviors, usages or markets
Technische Universität, DK, Student Andreas Schuster


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The Future of Linked Data in Libraries

Ein knapp einstündiger Vortrag zu Linked Data, Bibliotheken, BIBFRAME …


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Harald Sack: Neue Wege zu Inhalten: Ist die Dominanz der Suche am Ende?

Vortrag von Dr. Harald Sack, Senior Researcher, Hasso Plattner Institut für IT-Systems Engineering (HPI)

Quelle: http://mediaconventionberlin.com/de/2…

ALEX Berlin auf MEDIA CONVENTION und re:publica 2015


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[Leseempfehlung] Perspektive Bibliothek, Bd. 3, Nr. 2 (2014)

Perspektive Bibliothek
Die neue Ausgabe von Perspektive Bibliothek, Bd. 3, Nr. 2 (2014) [ISSN: 2194-8992] ist da.

 
Editorial
Apel, Jochen; Hermann, Martin: Editorial: Open Access funktioniert tatsächlich!, S.1-6. – PDF.

Artikel


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LIBREAS Ausgabe #23 erschienen

Forschungsdaten sind das täglich Brot der Wissenschaft. Bisher werden sie jedoch in Bibliotheken oft nicht verfügbar gemacht, da Strukturen fehl(t)en, Bibliotheken in der Verfügbarmachung keine Aufgabe sahen oder man davon ausging, dass WissenschaftlerInnen diese Daten nur ungern zur Verfügung stellen und daher ihren Verbleib selbst managen. Derzeit ist jedoch Bewegung in die Aufgabe des Forschungsdatenmanagements gekommen. Wie heiß das Thema ist, hat wohl die MacherInnen hinter LIBREAS selbst ein wenig überrascht. Daher gibt es dieses Mal eine sehr umfangreiche neue Ausgabe der Zeitschrift noch dazu in einem neuen, aufgefrischten Layout.

Schwerpunkt: Daten. Metadaten. Noch mehr Daten. Forschungsdatenmanagement

  • Jakob Voß Was sind eigentlich Daten?

    Abstract: Daten und ihre Nutzung als Linked Data, Big Data, Forschungsdaten, etc. erfahren aktuell verstärkte Aufmerksamkeit. Bei genauerer Betrachtung lässt sich dieses Interesse bis zu den Anfängen der Computernutzung zurückverfolgen, jedoch ohne dass ein eigenständiges, theoretisches Konzept von ‘Daten’ erkennbar wäre. Der folgende Beitrag gibt eine kurze Einführung in verschiedene Datenbegriffe aus philosophischer Sicht und verbindet diese mit dem Konzept des Dokuments in der Bibliotheks- und Informationswissenschaft.

  • Christiane Laura Martin Wissenschaftliche Bibliotheken als Akteure im Forschungsdatenmanagement

    Abstract: Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung der Wissenschaft steigt das Aufkommen an Daten, die in wissenschaftlichen Forschungsprozessen entstanden sind bzw. permanent entstehen, rasant an. Wissenschaftspolitische Akteure erwarten zunehmend einen organisierten Umgang mit Forschungsdaten. Mit dem Management von Forschungsdaten sind allerdings vielfältige und disziplinspezifische Herausforderungen verbunden, die es zu bewältigen gilt. Digitale Forschungsdaten als spezifisches Potential nutzbar und nachnutzbar zu machen, eröffnet wissenschaftlichen Bibliotheken neue Gestaltungsräume und modifizierte Aufgabenfelder. Verschiedene spezifische Potentiale und Kompetenzen lassen sie als prädestiniert erscheinen, sich als funktionaler Partner der Wissenschaft im Forschungsdatenmanagement zu positionieren.

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Linked (Open) Data for Libraries

A short introduction to the concepts and technology behind linked data, how it works, and some benefits it brings to libraries.

Bei YouTube selbst können Sie noch ein interaktives Transkript nutzen.

Europeana erklärt hingegen, was Linked Open Data sind.

Simple animation to explain what Linked Open Data is and why it’s a good thing, both for users and for data providers.


Das Video ist unter CC BY lizensiert.

Für die englische Version gibt es ein Transkript auf YouTube.

Weitere Informationen:
Linked data at OCLC, OCLC
Europeana Linked Open Data (LOD), Europeana
Support for Open Data, Europeana

Creative Commons Attribution 3.0 Unported This work is licensed under a Creative Commons Attribution 3.0 Unported.


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BibCamp 4: von Linked Open Data, ViFas und Fachkommunikation

Jetzt hab ich es also auch endlich mal zum BibCamp geschafft und muss sagen: ich bin nachhaltig beeindruckt und begeistert! Die perfekte Organisation wurde an anderer Stelle schon ausreichend gelobt, weshalb ich mich an dieser Stelle einfach nur anschließe.
Aber nun zum wirklich spannenden Teil: den Sessions (wobei natürlich die „Zwischen-Sessions“ auf dem Flur mindestens genauso spannend waren 😉 )

Tag eins

Am ersten Tag war ich in zwei Sessions („Libraries in their own cloud“ und „Normdaten Semantic Web Thesauri“) , die sich im wesentlichen in einem Begriff zusammenfassen lassen: (Linked) Open Data. Die Verfügbarkeit der Daten und die Orientierung an etablierten Standards wurden als unbedingte Voraussetzungen für alle weiteren Überlegungen festgehalten und es wurde mit Blick auf die (mitunter zögerlichen) Bibliotheken angeregt, aus dem Teufelskreis „ohne offene Daten keine Anwendungen, aber ohne Anwendungen keine offenen Daten“ auszubrechen.

Tag zwei

Der zweite Tag startete für mich mit der Session „Virtuelle Fachbibliotheken / Bibliotheksportale“. Die Diskutanten beschäftigten sich mit der oft geringen Nutzung der ViFas und dem Problem der „Featuritis“: der Überfrachtung mit vermeintlichen (Mehrwert)Diensten. Doch längst findet auch bei den ViFas ein Paradigmenwechsel statt: weg von zentralisierten Portallösungen, zu denen die Nutzer kommen müssen und hin zu „ViFa-Widgets“, die problemlos in andere Umgebungen integriert werden können. Auch eine stärkere Modularisierung der ViFas wäre hier hilfreich. Die Idee der ViFa als App wurde eher kritisch gesehen: besser ist eine gute mobile Webseite, die plattformunabhängig genutzt werden kann. Nicht zum ersten Mal während des BibCamps wurde auch die Nachhaltigkeit der (oft projektbasierten) bibliothekarischen Online-Dienstleistungen betont. Mehr dazu u.a. auch hier.

Nachmittags ging es dann mit der Session „Fachkommunikation im Bibl.-und Infobereich“ weiter. Den Hintergrund bildeten dabei die kritische Nabelschau der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Fachkommunikation in Infobib und beyondthejournal.net auf der Grundlage verschiedener Studien zur Wahrnehmung von informationswissenschaftlichen Fachzeitschriften. Schließlich waren dort acht Kriterien aufgestellt worden, die eine zukünftige informationswissenschaftliche Fachzeitschrift erfüllen soll. Unter anderem war an dieser Stelle auch auf die Parallelwelten der Offliner einerseits und der Onliner andererseits hingewiesen worden. Diese These wurde jedoch von den Teilnehmern der Session teilweise angezweifelt und stattdessen auf unterschiedliche Ansätze der bibliothekarischen Zeitschriften und ihre Ausrichtung (Bibliothekspraktiker vs. wissenschaftliche Fachjournals) verwiesen. Gefordert wurden vor allem Open Acces und damit verbunden die Nachnutzbarkeit von Ergebnissen. Interessant war auch, dass die Forderung nach einem peer-reviewed Journal von einigen Teilnehmern als Rückschritt begriffen wurde. Einig waren sie sich aber darin, dass eine bessere Aggregation, quasi eine „Lesewolke in groß“ ein zukunftsfähiges Modell sein könnte und dass dem Problem der Nicht-Anerkennung von Blogs als wissenschaftliche Informationsressourcen entschieden im Stil des „Tue Gutes und sprich darüber“ entgegengewirkt werden sollte.

Die letzte Session, an der ich teilgenommen habe, behandelte das „leidige“ Thema „Softwareentwicklung in Bibliotheken“, von daher fand ich es auch nicht verwunderlich, dass die Teilnehmer sich gleich zu Beginn als Selbsthilfegruppe definiert haben. Bei Softwareprojekten kollidieren besonders häufig (unpräzise) Anforderungen und technische Realität, was auf allen Seiten (Projektleitung, Entwicklung, Anwender) zu Frustration führen kann. Als möglicher Ausweg wurde u.a. eine eindeutigere Rollendefinition innerhalb der Projekte diskutiert, z.B. in Form eines Produktmanagers, der eine vermittelnde (puffernde) Position einnehmen kann. Die Diskussion war derart angeregt, dass wir glatt zu spät zur Abschlussveranstaltung kamen und dort als „Busladung“ entsprechend für Erheiterung sorgten.

Ich habe sehr viel von diesen 1 1/2 Tagen mitgenommen und freue mich schon jetzt auf das nächste BibCamp (wo auch immer es stattfinden wird 😉 )

Creative Commons Attribution 3.0 Germany This work is licensed under a Creative Commons Attribution 3.0 Germany.


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ELAG 2010 – Meeting new user expectations

An dieser Stelle ein kleiner (leider reichlich später) Bericht zur ELAG-Konferenz, an der ich vom 9.-11. Juni in der finnischen Nationalbibliothek in Helsinki teilgenommen habe. ELAG steht für European Library Automation Group und der Sinn dieser Veranstaltung ist es, die Kommunikation zwischen Bibliothekaren und Technikern / Informatikernzu verbessern. Zu diesem Zweck besteht die Konferenz nicht nur aus Vorträgen, sondern zu einem großen Teil auch aus Workshops. Ich habe an einem Workshop zu Discovery Interfaces teilgenommen, die Ergebnisse der dort gebildeten Gruppen findet man hier.

Ein Highlight waren auf jeden Fall die beiden Vorträge am Donnerstagnachmittag von Charles Lowell (Serials Solution Summon) „Working with your users to develop a modern user interface for search bzw. Building a User Interface with Feedback Loops“ und Jindrich Mynarz (National Technical Library of Czech Republic) „Linked data as a library platform“.

Lowell begann seinen Vortrag damit zu schildern, was er alles nicht ist (kein Bibliothekar, kein Entscheider, …) um dann darzustellen, wo das eigentliche Problem bei der Entwicklung von Suchoberflächen liegt: an den zu langen Releasezyklen (6 Monate) zwischen Planung, Entwicklung und Freigabe der Software. Problematisch ist dieser Zeitraum laut Lowell deshalb, weil der Nutzer zunächst praktisch immer unzufrieden ist. Werden die Zyklen hingegen verkürzt, kann schneller auf Kritik und Anmerkungen der Nutzer eingegangen werden. Allerdings dürfte die von ihm vorgeschlagene Releasezykluszeit von 3 Wochen im Bibliotheksumfeld doch etwas utopisch sein. Trotzdem ist diese Methode der agilen Entwicklung der richtige Weg, wenn man bedenkt, wieviele Projekte viel zu lang im stillen Kämmerlein entwickelt und dann nach der Veröffentlichung in Grund und Boden kritisiert werden, sodass sie innerhalb kürzester Zeit im Nirwana landen.

Jindrich Mynarz stellte in seinem Vortrag ein Projekt der National Technical Library (CZ) vor, die eigenen Bibliotheksdaten in Linked Data umzuwandeln. Die Tücke dabei war vor allem die starke Kontextabhängigkeit bibliothekarischer Daten und die Unzulänglichkeiten des MARC-Formats, das ausschließlich in bibliotheksspezifischen Systemen funktioniert (By the way: das Gleiche gilt selbstverständlich auch für das MAB-Format). Mynarz‘ Ansicht nach ist Linked Data hauptsächlich eine back-end Technologie, weshalb es unerlässlich ist, entsprechende Anwendungen zu bauen, die die Möglichkeiten, die aus Linked Data erwachsen, auch den Nutzern zugänglich machen. An der National Technical Library ist dafür ein erster Prototyp entstanden, der sich derzeit im Beta-Stadium befindet. Eine wichtige Grundaussage des ausführlichereren Papers war darüber hinaus, dass Bibliothekare bedenken sollten, dass es drei Kategorien von Bibliotheksdatennutzern gibt: Bibliotheksnutzer, Bibliothekare und Maschinen. Und um diese adäquat bedienen zu können, müsse es einen Wandel geben von Text zu Daten, von einem „set of records“ zu einem „web of data“, von kontextabhängig zu kontextunabhängig, von einer impliziten zu einer expliziten Bedeutung, so dass die vormals rein bibliotheksspezifischen Daten umgebungsunabhängig benutzbar sind.

Insgesamt kann ich den Besuch dieser Konferenz wirklich nur jedem technisch interessierten Bibliothekar ans Herz legen, nicht nur wegen der guten, frischen Vorträge, sondern vor allem auch wegen des „get together“ rund um die Konferenz herum, bei dem man sehr unkompliziert Einblicke in das Denken und Fühlen anderer Bibliothekare und Bibliothekstechniker auf internationaler Ebene bekommt.

In diesem Sinne zum Schluss der Hinweis auf die nächste ELAG-Konferenz, die nächstes Jahr vom 25.-27. Mai in Prag stattfindet zum Thema „It’s the context, stupid!“ See you at ELAG2011!

P.S.: Ein paar Eindrücke von Helsinki (mit seinen wundervollen hellen Nächten im Juni) gibt es bei flickr.


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