Wenn Google ein Mensch wäre in der New York Public Library

In der New York Public Library kann ein Bibliothekar verständigt werden, um jegliche Art von Rechercheanfragen zu beantworten.Die Notrufnummer gibt es nun schon seit inzwischen 40 Jahren und seit dieser Zeit erhält die Bibliothek mehr als 30,000 Anfragen pro Jahr.


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[Zitat] Unkommentiert – 2015

We have an obligation to support libraries. To use libraries, to encourage others to use libraries, to protest the closure of libraries. If you do not value libraries then you do not value information or culture or wisdom. You are silencing the voices of the past and you are damaging the future. We have an obligation to read aloud to our children. To read them things they enjoy. To read to them stories we are already tired of. To do the voices, to make it interesting, and not to stop reading to them just because they learn to read to themselves. Use reading-aloud time as bonding time, as time when no phones are being checked, when the distractions of the world are put aside. We have an obligation to use the language. To push ourselves: to find out what words mean and how to deploy them, to communicate clearly, to say what we mean. We must not to attempt to freeze language, or to pretend it is a dead thing that must be revered, but we should use it as a living thing, that flows, that borrows words, that allows meanings and pronunciations to change with time. Neil Gaiman


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Quelle: Time.com


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Digitale Straßenbibliotheken Teil II: Die Vodafone Bibliothek an der Metrostation Piaţa Victoriei in Bukarest

„Vodafone Romania are using QR Codes in Victoriei station, Bucharest. The ‚digital library‘ allows passengers to scan a QR Code on the book’s spine and download a pdf, ePub or audio version to use on the train.“ QR Code ® Artist

Ende August 2011 wurde hier im Blog das Leseförderungsprojekt „Lecturi Urbane“ vorgestellt, das sich inzwischen in vielen Städten Rumäniens verbreitete. Dabei handelt(e) es sich um eine Art Bücherverteilaktion, um U-Bahnfahrgäste zum Lesen zu animieren.

Die neueste Aktion wird von Vodafone Romania, den Firmen Metrorex, McCann Ericsson România und dem Verlag Humanitas finanziert und dauert noch bis Ende Oktober an. Auf einer rumänischen Webseite wird die Bibliothek als «Biblioteca digitală Vodafone« bezeichnet. Passanten und U-Bahnfahrgäste, welche die U-Bahnstation „Piaţa Victoriei“ betreten, können sich unabhängig vom Mobilfunkanbieter, kostenfreie Inhalte auf ihre Handys oder Tablet-PCs herunterladen.Dabei ist aber zu beachten, dass es nur ein Buch gibt, das überhaupt vollständig im Volltext zum Download freigegeben ist: „Sub pecetea tainei“ („Unter dem Siegel des Geimnisses“) von Mateiu I. Caragiale. Des Weiteren ist es mögliche Teile aus Werken von Neagu Djuvara, Lucian Boia, Mircea Cartarescu, Mircea Eliade, Constantin Noica Liiceanu Andrei Plesu, Radu Paraschivescu und ausländische Autoren wie Amos Oz, Nikos Kazantzakis, Franz Kafka, Paulo Coelho, CS Lewis, Milan Kundera, Gottfried August Bürger und Leo Tolstoi zu lesen. Insgesamt sind 49 E-books und zum Download mithilfe von QR-Codes freigegeben. In den Formaten PDF und EPUB können diese gelesen werden. Die Nutzer werden dann auf folgende Webseite geleitet: http://www.bibliotecapemobil.ro

Wenn Besucher der Digitalen Vodafone Bibliothek an anderen Titeln, welche sich auf der soeben genannten Webseite befinden, interessiert sind, dann werden sie auf den Webauftritt des Verlags Humanitas weitergeleitet. Es besteht dann die Möglichkeit diese Titel kostenpflichtig zu erwerben. Die zeitlich begrenzte und seit Mitte August 2012 laufende Aktion ist Teil der Vodafone-Kampagne „Vodafone brings the optimistic together. Together we are stronger“. (Vodafone aduce impreuna oamenii care cred in mai bine. Impreuna suntem mai puternici).

In einem anderen Teil der Metrostation gibt es einen „digitalen Floristen“. Durch das Einscannen eines virtuellen Blumenstraußes können U-Bahnfahrgäste diese an Bekannte, Freunde und Verwandte in der ganzen Welt versenden.

Auf dem Blog „The Digital Reader“ wird auch auf das Projekt Ingeborg in Klagenfurt verwiesen, das mit der Digitalen Vodafone Bibliothek in Bukarest bislang einzigartig ist. Ähnlich wie die Firma Vodafone Teile der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar sponserte (ca. 5 Millionen €) ist diese digitale, aber zeitlich begrenzte Bibliothek, ein weiteres Beispiel für eine Kulturförderungsinitiative, die Lust auf E-Books machen soll.

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Eine Büchertelefonzelle an der Upper West Side von New York

Wie die New York Times am 7. September berichtete, gibt es an der Upper West Side eine Telefonkabine, in der gleichzeitig zwei angepasste Buchregale enthalten sind. Deshalb nenne ich diese Form der Bibliothek nicht Bücherzelle, da sich nach wier vor ein funktionsfähiges Telefon darin befindet. In New York gibt es nach wie vor etwa 13.000 Telefonzellen, deren Nutzung stetig zurückgeht und im Jahr 2014 wird sich entscheiden, ob all die Zellen erhalten bleiben, da durchschnittlich nur seches Gespräche pro Tag je Zelle geführt werden. Verlage, Buchläden und Nachbarn des Designers John H. Locke spendeten Bücher. Manchmal blieben diese darin nur wenige Stunden, manchmal einige Tage.

Im folgenden Video erkläutert John H. Locke, der Innenarchitekt und Ideengeber der Buchregale seine Intention. Auf seinem Blog nennt er diese Form „Parasite Book Share„.  Bislang wurden schon vier solcher Regale auf der Upper West Side in Telefonzellen installiert. John Locke’s Regalkonzept wird als US-Beitrag auf der Biennale für Architektur in Venedig ausgestellt. Mehr Infos gibt es unter dem folgenden Link.


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[To Read] #2 ’12

Bild: Antje Schröter, Pixelio.de


Lehnard-Bruch, Susanne: Mobile Nutzung bibliothekarischer Services : Anforderungen an Bibliotheken mit heterogenen Zielgruppen – Explorative Untersuchung am Beispiel der Regionalbibliotheken des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz. – Köln: Fachhochschule Köln, Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften, Institut für Informationswissenschaft, 2012. – (Kölner Arbeitspapiere zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft; 65)

Sind Bibliotheken für eine Zukunft mit mobilen Endgeräten gerüstet? Schließlich haben immer mehr unserer Nutzung Smartphones und Tablet-PCs und möchten nun auch auf geeignete Webinhalte und -angebote zugreifen. Die Entwicklung ist seit einigen Jahren zu beobachten, dennoch sind Informationseinrichtungen noch recht zögerlich bei diesen Angeboten. Die Abschlussarbeit von Lehnard-Bruch möchte die Rahmenbedingungen für die Entwicklung mobiler Bibliotheksservices bestimmen und die aus Nutzersicht sinnvollen Anwendungsszenarien ermitteln. Dafür hat die Autorin eine Befragung für die Bibliotheken des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz durchgeführt.

Hier wird gleich deutlich, dass es auf Grund der Heterogenität der Nutzer etliche Probleme dabei gab, zielgruppenspezifische Anforderung zu ermitteln, zumal die Bibliotzeksnutzer ihren größten Bedarf an einem für die mobile Nutzung geeigneten „Bibliothekskatalogs inklusive der Selbstbedienungsfunktionen“ sahen. Auch wird die Entwicklung nativer Applikationen mit einer hohen Ressourcenbindung dem Aufbau einer mobilen Website gegenüber gestellt.

Als mögliche Anwendungszenarien betrachtet die Autorin Messaging-Angebote für eine Mobile Auskunft und „gepushte Information“ (z.B. Leihfristerinnerungen, Statusmeldungen für Bestellungen), Informationsdienste (übersichtliche Grundinformationen zu Lage, Öffnungszeiten, etc.), Verlinkungsangebote (zu Katalogen, Datenbanken mit mobilen Angeboten), RSS-Feeds zu mobil lesbaren Angeboten (z.B. Neuerscheinungslisten, News, Veranstaltungen). Denkbar wären aber auch gezielt angepasste Apps, um der Bibliothek in ihren Sozialen Netzwerken folgen zu können. Gewünscht werden auch mobile Angebote, z.B. um Säumnisgebühren begleichen, Schulungsräume buchen zu können. QR-Codes und Argumented Reality sind weitere Stichworte in bezug auf mobile bibliothekarische Services. Noch sind diese Angebote aber höchst punktuell.

Entsprechend dem geringen Angebot fallen auch die Nutzungsstatistiken in den Einrichtungen selbst noch sehr gering aus. Doch dies sollte sich mit der zunehmenden Durchsetzung mobiler Endgeräte ändern. Nur wer Angebote macht, kann Bedarf wecken bzw. befriedigen.

Vermutlich durch meine eigene Beschäftigung mit dem Thema „Mobile Learning“ fiel mir auf, dass der Einsatz bibliothekarischer Apps für Schulungszwecke und in Schulungen kein Thema war. Daraufhin habe ich nach 3.4 abgebrochen, die Informationen zur Befragung übersprungen und bin bei Punkt 6.3 Diskussion – Mobile Bibliotheksservices wieder eingestiegen.

Die Arbeit iste lesenswert für alle, die sich mit dem Sinn (und vielleicht Unsinn) und guten Einsatzmöglichkeiten für mobile bibliothekarische Anwendungen beschäftigen. Ein paar mehr Fakten und Erörterungen hätte ich mir im Bereich technische Grundlagen und Umsetzung erwünscht (Alternativen, wirklicher Zeitaufwand, Beispiele). Für grundlegende Fakten habe ich mir diese Arbeit aber abgespeichert.

Was ist eigentlich Wissensmanagement? So ein wenig greifbar ist dies ja auf den Bibcamp in Köln geworden, aber dennoch bin ich noch immer neugierig, wie sich Wissensmanager selbst verstehen.

Koenig, Michael E. D: What is KM? Knowledge Management Explained, KMworld

Der Artikel gibt Einsichten in das Knowledge Management, seine Funktionen und Aufgaben, seine Einordnung in einen institutionellen und aufgabenbezogenen Kontext und leicht verständlich.

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