Raubkopie – kritisch bis sarkastisch

Keil, Fabian:

Die Raubkopie – Ein musikindustrielianisches Märchen,

15.04.2004

Der Artikel ist zwar schon etwas älter, aber er hat auch nach drei Jahren nichts an seiner brisanten Aktualität verloren. Aufrufen sollte man ihn nur, wenn man Nerven wie Stahl hat, denn enthaltene Abbildungen sind nicht unbedingt etwas für empfindliche Gemüter.

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Bye, bye DRM!

Die drittgrößte Plattenfirma EMI wird zukünftig einen Großteil ihrer Songs ohne DRM anbieten.

Bereits in den letzten Wochen und Monaten gab es immer wieder Spekulationen, EMI plane DRM-freie Downloads und damit eine Abkehr vom Kopierschutz. Zudem hatte sich Apple-Chef Steve Jobs öffentlich gegen DRM-Systeme ausgesprochen, eine Partnerschaft mit EMI könnte dies nun unterstreichen.

Sollte EMI diesen Schritt tatsächlich und vor allem konsequent wagen, fragt sich, warum dann nicht der gesamte Katalog ihres Angebots DRM-frei verkauft wird. Auf jeden Fall gäbe es jedoch eine Signalwirkung auf andere Labels.

Der Verkauf kopierschutzfreier Musik würde auch Apple entlasten, da europäische Konsumentenschützer angekündigt haben, verstärkt gegen die Kopierschutzpolitik des iTunes Music Store vorgehen zu wollen.

Quellen:
Läutet EMI das Ende von DRM-Musik ein? auf golem.de
EMI lässt Kopierschutz fallen: auf futurezone.ORF.at

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So nicht Musikindustrie!

Die Musikindustrie will auf Anfrage die persönlichen Daten eines Raubkopierers von den Internetanbietern erhalten, um dann gegen diesen vorgehen zu können. Datenschutz scheint ihnen in diesem Fall ein Fremdwort zu sein.

Der Verband der Internetwirtschaft (eco) lehnte dagegen eine Herausgabe von Daten Beschuldigter ohne richterlichen Beschluss ab. “Das gewährleistet Rechtssicherheit für die Provider”, sagte eco- Vorstandsmitglied Oliver Süme.

Grund für das harte Vorgehen der Musikindustrie gegen ein rechtswidrige, kostenloses Downloaden von Musiktiteln ist der Umsatzrückgang des letzten Jahres das zehnte Mal in Folge.

Vielleicht sollte die Musikindustrie mehr auf “kostengünstige” Angebote setzen als mit 15.000 Klagen unnötige Kosten zu verursachen?

Eine interessante, neue – und wie mir scheint – gut durchdachte Geschäftsidee bietet die Plattform Sellaband:engl: .
Unter dem Motto “It’s your music. It’s your choice.” können sich Newcomer einem breiten Publikum vorstellen und Spenden sammeln. Erreichen Sie 50.000 Dollar, bekommen sie die Möglichkeit, sechs Songs in einem richtigen Plattenstudio aufzunehmen. Das Projekt setzt dabei auf Transparenz.

Quellen:
Industrie will Raubkopierer öffentlich machen Netzeitung
SellABand.com – Musikfans erhalten Anteile an der CD-Produktion und am Verdienst auf webmusicbiz.de

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Bye, bye CD

Folgt man den Plattenzahlen, dann ist das Jammern der Musikbranche in den USA nicht länger nur ein Jammern auf hohem Niveau. Verkaufsrückgänge von ca. 20 % tun weh. Andererseits – was die Verluste aus den weniger verkauften CDs sicherlich nicht aufwiegt – sind fast 20 % Wachstum auf Download-Verkäufe zu verzeichnen. Allerdings erwerben die Kunden hier eher Einzeltitel. Bevorzugt werden aber eher DRM-freie und barrierefreie Musik.
Wie wäre es Musikindustrie, doch wieder auf den Kunden vertrauen und ihn nicht durch Mißtrauen gleich abschrecken?

Mehr dazu:
“Mit CDs ist kein Geld mehr zu verdienen” via heise online

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Konsumenten haben auch ihre Rechte …

Tonspion berichtet über die
Hypebot:engl: schlägt eine „Bill of Rights“ für Musikkonsumenten vor. Damit soll der Kunde wieder König werden. Dies ist eine Reaktion auf die unentschlossene Anti-DRM-Debatte der Download-Musikindustrie.

Die Bill of Rights enthält acht Punkte.
Einige Beispiele:

  1. Die Musik, die ich besitze, ist auf jedem meiner Geräte abspielbar.
  2. Die Systeme, die ich zum Abspielen der Musik kauf, sind mit jedem anderen System kompatibel.
  3. […]
  4. Künstler, Labels und ander, die mich nicht respektieren, sollen kein hartverdientes Geld von mir erwarten.
  5. Wenn du möchtest, dass ich deine Musik kaufe, biete mir sowohl Qualität als auch Inhalt.

Quelle: David Neeleman: A MUSIC LOVER’S BILL OF RIGHTS:engl:
Die Bill of Rights für Musikfans!

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Studie: Verkaufsbremse DRM

Ganze 62 % der Musik-Labels haben sich laut einer Studie von Jupiter Research:engl: gegen DRM ausgesprochen. Insgesamt halten 54% DRM halten zudem die Kopierschutzbestimmungen für zu restriktiv. Interessante Informationen, wenn man bedenkt, dass derzeit mit allen Mitteln versucht wird, das Vertrauen in DRM-Systeme zu stärken. Zur Zeit setzen fast alle großen Musik-Anbieter noch auf ihre DRM-Maßnahmen. Vielleicht sollten sich alle, die DRM einsetzten an eine alte Weisheit erinnern: WENIGER IST MANCHMAL MEHR!

Quelle:
Greif, Björn: Studie: Viele Musiklabels fordern Abschaffung von DRM (ZDNet)

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Musikindustrie will nur das schnelle Geld.

In den USA ist jetzt eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung zurückgezogen worden. Grund ist: Die alleinerziehende Mutter hat sich nicht auf einen Vergleich eingelassen, sondern hat es auf den Prozess ankommen lassen. Da hat der Verband der amerikanischen Musikindustrie (RIAA) die Klage zurückgezogen.
Im Gegenzug wurde die RIAA von der jungen Frau auf Rückerstattung der Prozesskosten verklagt. Die Klägerin bekam Recht.
Hier zeigt sich rasch, worauf es der Musikindustrie wirklich ankommt: beigelegt schnelles Geld cheap nfl jerseys und ungerechtfertigte Urheberrechtsvorteile.

Quelle:
heise, Neuer Rückschlag für die US-Musikindustrie


[Korrektur aufgrund eines technischen Problems: 03.06.2018]

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