Wien bekommt eine neue Bibliothek der Dinge

Du baust ein Bett, hast aber keine Bohrmaschine? Feierst eine Party, besitzt aber keine Soundanlage? Fährst in den Urlaub, aber dir fehlt ein Zelt? Kein Problem! Im Leihladen kannst du all das und noch mehr ausleihen! Also warum teuer anschaffen, wenn du die Dinge auch günstig leihen kannst? Hilf uns jetzt, die Bibliothek der Dinge an einem neuen, zentralen Standort zu realisieren!

Ziel ist es, im Herbst diesen Jahres von einem Außenbezirk Wiens direkt ins Zentrum zu ziehen und an einem zentraleren, öffentlich gut angebundenen Standort neu aufzumachen. Erfahrungen aus vier Jahren besitzt die Bibliothek der Dinge bereits. Derzeit kann man über 600 Dinge gegen eine geringe Gebühr ausleihen. Das Angebot hat zahlreiche Preise gewonnen und über 1.000 Verleihvorgänge durchgeführt.

Hilf uns jetzt, Leihen statt Kaufen zu einer besseren Alternative zu machen und ein professionelles Angebot dafür zu schaffen!

Die Bibliothek der Dinge “Leila” ist auf Crowdfunding angewiesen. Der angestrebte Betrag wurde bereits erreicht.

Mit dem Fundraising will man folgende Dinge realisieren:

  • längere Öffnungszeiten (min. 25h/Woche)
  • hochwertigere Gegenstände (z.B. Profiwerkzeug oder richtig gute Zelte)
  • Website mit Online-Verzeichnis aller Gegenstände inkl. Verfügbarkeitsanzeige und Reservierungsoption
  • noch mehr Beratung und Events (z.B. Repaircafés und Kleidertauschparties)

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Stadtbibliothek Eberswalde fördert Nachhaltigkeit

Die Stadtbibliothek Eberswalde schreibt, sie ist Teil der Aktion “Refill Station” geworden. Jeder kann sich nun gratis Wasser in mitgebrachte Flaschen abfüllen. So möchte die Bibliothek ein Zeichen für den Umweltschutz und gegen Plastikmüll zu setzen.

Screenshot Nachricht Stadtbibliothek Eberswalde, Stand: 28.07.2018

Immer mehr Bibliotheken beteiligen sich offensichtlich an der Refill-Kampagne.

Wer nach Refill-Stationen in seiner Nähe sucht, kann dies über die Seite Refill Deutschland machen.
Bisher dort verzeichnet sind folgende Bibliotheken:

Die Stadtbibliothek Eberswalde ist allerding noch nicht auf der Deutschlandseite von Refill zu finden.

Sicherlich gibt es weitere Bibliotheken, die mit der Idee spielen, auf einfache Art und Weise den Umweltschutz zu unterstützen.
Der Vorteil für Bibliotheken, sich dort anzumelden, ist neben der Unterstützung eines auf Nachhaltigkeit ausgelegten Projektes auch eine gewisse Sichtbarkeit und auch die Möglichkeit für “Nichtnutzer” eine willkommene Anlaufstelle zu werden. Vorteil hier ist sicherlich eine zentrale Lage der Räumlichkeiten.

Das Projekt ist eine Non-Profit-Aktion, unabhängig von Unternehmen, Vereinen, Gruppen und Parteien. In den Leitgedanken von Refill Deutschland steht:

Refill soll die städtische Community stärken und fördern, das nachbarschaftliche Miteinander.

Wer also seine Bibliothek beteiligen möchte, kann sich direkt an die nächsten lokalen Refill-Ehrenamtlichen wenden, die auf der jeweiligen Stadt-Seite gemeldet sind.

Refill startet (…) ausschließlich in Städten. Ländliche Gebiete docken sich an die nächste Refill Stadt an. Das funktioniert in Hamburg bereits gut.


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Die Stadtbibliothek Bremen als Gewinner des Diversity-Preises 2015

Die Stadtbibliothek Bremen wurde dafür ausgezeichnet, dass sie eine Diversity-Strategie entwickelt hat (es gibt auch eine Diversity-Beauftragte), was eine langfristige Planung und Umsetzung von sehr gut durchdachten Konzepten mit sich bringt. Mit besonderen Projekten im Hinblick auf die Ansprache und Einbindung verschiedener Zielgruppen (Kinder mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln und Sprachen, Menschen mit Beeinträchtigung, Geflüchtete etc.) sei die Stabi nach Ansicht der Jury außergewöhnlich und könne als hervorragendes Praxisbeispiel zur Förderung von Vielfalt für die gesamte Region und andere Stadtbibliotheken in ganz Deutschland gelten. Auch die Bandbreite der Aktivitäten der Stabi Bremen sei überzeugend: von der Einrichtung von PCs für Sehbehinderte, über die gezielte Ansprache von Geflüchteten bis hin zur Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit.


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Das Stephen A. Schwarzman Building der New York Public Library

Das Stephen A. Schwarzman Building der New York Public Library befindet sich in der 42. Straße der 5. Avenue. Es ist der Anlaufpunkt des Bibliothekssystems der NYPL, zu dem 88 Zweigstellen zählen.


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[Infografik] Die Bedeutung von öffentlichen Bibliotheken für das Wohlbefinden


Quelle: The Carnegie UK Trust und Speaking Volumes: the impact of public libraries on wellbeing


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Die Nürnberger Asylothek als Vorbild für eine sozial nachhaltige Bibliotheksarbeit

“Die Asylothek ist die erste Asylbewerberheimbibliothek in der Bundesrepublik Deutschland.[…]Fördergelder wurden nicht in Anspruch genommen. Damit soll aufgezeigt werden, dass es keine Frage des Geldes ist etwas zu bewegen, sondern es auf das Engagement jedes Einzelnen ankommt. Diese einfache Konzeption kann es jedem Bürger ermöglichen, selbst innerhalb kürzester Zeit eine ähnliche Bildungseinrichtung eigenverantwortlich und ohne großen bürokratischen Aufwand zu realisieren und somit unsere Gesellschaft ein Stück besser und menschlicher zu machen.”Günter Reichert

Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) steht Deutschland weltweit an zweiter Stelle bei der Zahl der Eiwanderung – an zweiter Stelle nach den USA. Wer heute noch behauptet, wir seien keinen Einwanderungsland, ist entweder blind, ewig gestrig und/oder beides. Was kann das deutsche Bibliothekswesen im von der Bibliotheksarbeit der klassischen Einwanderungsländer wie den USA, Kanada und Australien (bzw. von der Asylothek als Projekt) lernen? Zum heutigen “Internationalen Tag der Migranten” soll an dieser Stelle eine Bibliothek vorgestellt und gewürdigt werden, die dieses Jahr wie kaum eine zweite Bibliothek in Deutschland am meisten für Preise nominiert wurde und diese meist auch erhielt: Die Nürnberger Asylothek

Weitere Fragen rund um die Asylothek werden unter dem folgenden Link beantwortet: http://fragen-und-antworten-zur-asylothek.blogspot.de/


Seit kurzem gibt es neben der eigentlichen Fanseite auf Facebook mit über 1.000 Folllowern, nun noch einen zusätzlichen Facebookseite Asylothek – Veröffentlichungen. Die Initiative von Günter Reichert macht deutlich, dass gute Ideen nicht nur von Bibliothekaren und Bibliothekarinnen kommen müssen und Initiativen mitten aus der Gesellschaft das Potential hätten auch öffentliche Stadtteilbibliotheken dazu anzuregen eine Willkommenskultur zu leben. Diese Initiative wäre für Teilnehmer am Bibliothekartag 2015 sicherlich eine Reise bzw. Besichtung wert. Wenn man in diesen Tagen mit Schülern, Bürgern und anderen Menschen spricht, hört man sehr viele Vorbehalte, Ängste und ignorante pauschale Kommentare gegenüber Asylbewerbern und Flüchtlingen heraus. Auch Öffentlichen Bibliotheken wären in diesen Tagen und Zeiten mehr denn je gefordert einen Beitrag zum Miteinander und zum gegenseitigen Aufeinanderzugehen zu leisten. Wie aus dem folgenden Beitrag hervorgeht, gibt es schon viele Nachahmerinitiativen, die ebenfalls Bibliotheken für Flüchtlinge und Asylbewerber gründeten, wie beispielsweise in Passau, Ravensburg, Hamburg, Leipzig und Freiburg.Wie könnten und müssten sich herkömmliche Stadtbibliotheken öffnen und verändern, damit eine bessere Willkommenskultur sichtbar werden würde und mehr Asylbewerber sich “trauen” würde deren Einrichtungen zu nutzen?

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Demenzfreundliche Bibliotheken in Kent

Die “Kent County Council Libraries” zählten 2013 zu den nominierten Bibliotheken des “Libraries Change Lives Award“. In Partnerschaft mit der britischen Alzheimergesellschaft, den Organisationen Dementia UK, Age Concern und anderen, entwickelten der Stadtverwaltung von Kent ein innovatives Angebot um Menschen mit Demzenz und deren pflegende Angehörigen zu helfen. Das beinhaltet Veranstaltungen mit dem Namen ‘Read Aloud’ und ‘Pictures to Share’, welche dazu beitragen das Gedächtnis zu stimulieren und Vergnügen bereiten sollen. Hierzu wurde ein Bibliotheksbestand entwickelt, Bibliothekspersonal und Ehrenamtliche wurden hierfür geschult. Wie demenzfreundlich sind eigentlich Bibliotheken in Deutschland? Hierzulande gibt es zahlreiche Kommunen, die sich demenzfreundlich nennen. Sind es deren Bibliotheken aber ebenso?


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Umweltbildung in der Queens Library

Libraries: Recycling since 3.000 B.C. […] Every time you use a library’s shared resources, you’re helping reduce & reuse!

So lauteten heute Twitterslogans der Queens Library. In anderen Ländern scheint man sich gegenseitig einen “Happy Earth Day” zu wünschen. Wie sieht das hierzulande aus? Wie begingen heute (öffentliche) Bibliotheken in Deutschland den Earth Day (Tag der Erde)? Ziel dieses Tages ist die Wertschätzung für die Umwelt zu stärken und dazu anzuregen über das Konsumverhalten nachzudenken. Die Vereinten Nationen nennen diesen Tag den “International Mother Earth Day“. “The Green Library/Die grüne Bibliothek” so lautet auch eine brandaktuelle Publikation, deren Herausgeberin Petra Hauke ist. Darin geht es um die ökologische Nachhaltigkeit in der Praxis. Das folgende Video macht deutlich, welchen Stellenwert Umweltbildung in der Queens Library einnimmt. Sie nennen es “Greening programs“.  Das Anlegen von Beeten, das Kompostieren, das Recycling und die Förderung des ökologischen Denkens scheinen dort sehr gefördert zu werden.


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Tool Library in Halifax

Es ist eine tolle Idee und ist etwas, was auch deutsche Bibliotheken anbieten könnten.

Halifax Tool Library from hfxtoollibrary on Vimeo.

Entdeckt über Gabriele Fahrenkrog bei Facebook. 🙂


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Ein Nachtrag: BRain 12 ist online

Auch diesmal ist uns leider entgangen, dass seit dem 11. Februar die aktuelle Ausgabe von BRaIn erschienen ist. Liebes BRain-Team, Ihr könnt uns, dem Bibliothekarisch-Team gerne nächstes Mal rechtzeitig Bescheid geben, damit uns das nicht wieder entgeht. In diesem Jahr war die Truppe um Prof. Stephan Büttner in Spanien. “BRain was in Spain”. In der Einleitung macht Prof. Stephan Büttner, dass es bis dato immer noch keine vergleichbaren Projekte auf internationaler/europäischer Ebene gibt und die Bobcatsss-Tagung deshalb eine Zukunft hat.

Eva May stellte in einem weiteren Artikel die Thematik Library (R)evolution: Promoting sustainable information practices. der diesjährigen Konferenz vor. Sie ging auf das Besondere an der ”Studierendenkonferenz” ein und die zahlreichen Herkunftsländer der TeilnehmerInnnen. Dabei hob sie folgende Fragen hervor: “Sind e-books wirklich weniger umweltbelastend als gedruckte Bücher? Wie können Bibliotheken sich nachhaltiger einrichten, als Gebäude, als Dienstleister? Und was ist die Rolle der Bibliothekare bei der Aufklärung von Fragen der Ökologie und Nachhaltigkeit?”

Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten in und rund um Barcelona, beschrieb der folgende Artikel die Besuche der katalanischen Nationalbibliothek, der katalanischen Filmothek oder auch der Bücherei und des Archivs des zeitgenössischen Kunstmuseums Barcelonas, dem Dokumentationszentrum des FC Barcelonas und der Bücherei des katalanischen Kunstmuseums oder der Bücherei der Sagrada Familia.. Melanie Klotz ging auf die Social Events ein, unter anderem dem Gala-Dinner im Restaurant „1881“.

Anna  Palme schrieb in “Barcelona: Von Zafón und den Bibliotheken der Stadt” über die Spezialbibliotheken, welche den autonomen Charakter Katalaniens deutlich werden ließen.

In einem letzten Artikel befasste sich Anna Smuda ausführlich mit dem Bibliothekswesen in Spanien. Zu diesem Thema interessiert mich vor allem noch die Schwierigkeiten und Widrigkeiten für eine Neuorientierung des Bibliothekswesens durch den bis 1975 andauernden Franco-Faschismus bis heute ergeben. Gab es hierzu Vorträge? Welche Nachwirkungen sind durch diese lange Zeit bis heute spürbar? Habt Ihr hierzu etwas bemerkt? Ein weiterer Aspekt: Welche Folgen hat(te) die Wirtschaftskrise in Spanien auf das dortige Bibliothekswesen und die Studienwahlentscheidung/Berufsaussichten bei Schülern für den Beruf des Bibliothekars/der Bibliothekarin? Leider war ich nicht vor Ort.

Ein winziges Detail wäre in dieser Zeitschriftenausgabe noch anzufügen: In diesem Jahr, am 9. November 2014 stimmen 7,5 Millionen Katalanen über die Unabhängigkeit und ihre Selbstständig von Spanien ab. Ähnlich wie in Bayern werden auch dort Zahlungen an wirtschaftlich weniger starke Provinzen beklagt.Gab es auf der Bobcatsss-Tagung hierzu schon Vorträge über Szenarios, welche sich auf mögliche Veränderungen des Bibliothekswesens dort bezogen? Das hätte mich im Speziellen noch interessiert. Es sei noch auf den YOU-TUBE-Kanal verwiesen, in dem einige Vorträge der Tagung zu sehen sind.


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