Wer archiviert das Internet? Eine Diskussion auf der re:publica 2014

Wer archiviert das Internet? So lautete der Titel einer Diskussion auf der re:publica 2014. Paul Klimpel (http://www.collaboratory.de),  Alexis Rossi (http://archive.org) und Elisabeth Niggemann (Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek) diskutierten hierzu am Mittwoch, den 7. Mai auf der re:publica 2014. Hier die Kurzthese zur Diskussion und dem Video hierzu:

Trau, schau, wem: Kulturelle Gedächtniskonzepte jenseits der NSA Im Zuge der NSA-Enthüllungen entstand der Eindruck, Geheimdienste sammeln alles, speichern alles und archivieren alles, was an digitalen Informationen verfügbar ist. Während die Praxis der Geheimdienste im Verborgenen stattfindet, agieren Gedächtnisinstitutionen wie Bibliotheken, Archive und Museen öffentlich und unterliegen Regeln und institutionellen Zuschreibungen. Doch auch nicht-staatliche Institutionen wie das Internet Archive archivieren digitale Daten in frei zugänglicher Form. Wie unterscheiden sich Konzepte, Rahmenbedingungen und Praxis, wo gibt es Überschneidungen, wo Abgrenzungen, wo Lücken?


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Ein Imagevideo der Josephine Community Libraries in Oregon

Das ist die Geschichte einer Gemeinde, die sich im Süden des Bundesstaats Oregon befindet und nicht ohne Bibliotheken auskommen wollte.


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Eine Einführung in die Digital Public Library of America

Mehr unter: The Digital Public Library of America


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Aus aktuellem Anlass: Zwei Videos zum „World Read Aloud Day 2012“

„Read aloud with loved ones or new friends and talk together about the importance of global literacy, marking this as a special day of reading! Download our own picture book New Day, New Friends and the WRAD 2012 Kit for worksheets, recommendations, statistics on literacy, and other resources to help spark your plans.“ LitWorld

Die weltweit tätige Non-Profitorganisation LitWorld ruft dazu auf über Twitter (twitter.com/litworldsays) und Facebook (facebook.com/litworld) die folgende Frage zu beantworten: „What Would the World be Like if Everyone Could Read?“

„Reading aloud has taken on the form of a political advocacy. It has finally arrived.“ Neni Sta. Romana Cruz

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Vorstellung des Programms "Creative minds create job opportunities" der Stadtbibliothek "Braka Miladinovci" in Radovish (Mazedonien)

Durch das Programm „Creative minds create job opportunities“ schaffte es die Öffentliche Bibliothek „Braka Miladinovci“ 39 Arbeitssuchenden bei der Vermittlung in neue Jobs zu helfen. Sie stammen aus den Städten Konce und Radovis.Dieses Programm hilft Arbeitssuchenden dabei neues (Selbst-)Vertrauen aufzubauen, eine neue Motivation zu erlangen, Kompetenzen im Verfassen von Bewerbungen zu erwerben, aber auch an Informationskompetenz hinzuzugewinnen, um eigenständig nach Jobs im Internet zu suchen und Online-Bewerbungen zu verfassen. Ein angenehmer Nebeneffekt dieser Bibliotheksdienstleistung ist, dass sich nach Einführung des Programms „Creative minds create job opportunities“ die Zahl der Neueinschreibungen um 40 % erhöht hat. Die Bibliothek zählt zu den diesjährigen Gewinnern des „ERSTE Foundation 2011 Award for Social Integration“ (Seite 4). Unter dem folgenden Link der Non-Profit-Organisation EIFL ist es möglich die Ergebnisse des Impact Assessment Case Study bezüglich des Programms „Creative minds create job opportunities“ zum Download verfügbar. Nach dem großen Erfolg dieses Projekts entwickelte die Regional- und Universitätsbibliothek Goce in Delchev-Stip das Programm für arbeitsuchende Frauen mit dem Titel ‘An educated woman is a powerful woman’.


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Ein Imagevideo des Wissensturms Linz (Österreich)

Der Wissensturm Linz wurde 2007 eröffnet und die Angebote und Dienstleistungen sind sehr vielfältig:

„Volkshochschule und Stadtbibliothek Linz, die Medienwerkstatt und das Lernzentrum LeWis begrüßen Sie im neuen Wissensturm: Mit dem Veranstaltungsprogramm der Volkshochschule mit ihren rund 1.100 Kursen bzw. Vorträgen im Wissensturm! Der Wissensturm verfügt über 100.000 Büchern, Filmen und CDs, die in der Stadtbibliothek auf neugierige BesucherInnen warten. 16.000 davon sind ganz neu! Darin enthalten sind ein Lernzentrum  (LeWis), in dem Computerarbeitsplätze mit Internet-Zugang, Hörstationen sowie DVD- und Fernsehplätze zum Lernen und Verweilen einladen! Er verfügt über eine eigene Medienwerkstatt , in der Radio- und Fernsehsendungen produziert und auf dem Kabel TV Infokanal von LIWEST TV, WAG TV, OKTO und über IPTV gesendet werden (mwl-tv mit der Sendung EinBlick).  Ein Service-Center bietet auch Bürgerservice-Leistungen an. Im ganzen Haus gibt es eine umfassenden Hotspotzone  mit Kinderbetreuung.“


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Bibliotheken auf dem Lande: Zwei Best Practice Beispiele aus der Ukraine

In Ukraine, libraries are seen as cultural institutions. They are seen as warehouses where culture is kept but little is known about the other services a library can provide to improve the quality of life, like finding jobs or answering healthcare questions.“ Colin Guard

Mithilfe der Bibliothek vor Ort und dem kostenlosen Internet, konnte das Dorf Synkiv in der Ukraine die Tomatenernte verdoppeln. Die unterstützte Bibliothek erhielt die Computer und die nötigen Fertigkeiten diese auch zu bedienen vom „Library Electronic Access Project“ der US-amerikanischen Botschaft in der Ukraine. Das Video wurde von vom „Bibliomist Global Libraries program“ gedreht und finanziell unterstützt durch die Bill & Melinda Gates Stiftung. Mittlerweile verfügt Biblimist auch über einen eigenen Twitteraccount. Hinter diesen Bibliotheksprogrammen steht die Non-Profitorganisation IREX, die wiederum auch Biblionet in Rumänien fördert. Letztlich hat diese Initiative den Wohlstand, die Bildung und den Ertrag der meisten EinwohnerInnen des Dorfes erhöht. Das Video ist allerdings schon zweimal in der deutschsprachigen Blogosphäre 2009 durch Christian Hauschke auf Infobib und durch Edlef Stabenau auf Netbib gepostet worden. Nichtsdestotrotz war ich von den Marktfrauen und den DorfbewohnerInnen so beeindruckt und an alte Zeiten erinnert, dass ich es nochmal einstellen musste. Das folgende Video macht auf eindrucksvolle Weise deutlich, welchen Beitrag Bibliotheken in Regionen leisten können, die vom „Digital Divide“ betroffen sind. Doch trotz aller Lobeshymnen wird nicht deutlich dabei, ob es sich nicht doch um gentechnisch manipulierte Tomatensorten handelt, welche die BewohnerInnen online bestellen. Aktuell betrachtet, gibt es zunehmend Menschen in Großstädten, die z.B. „Guerrila Gardening betreiben. Das Buch „Urban Gardening“ beschreibt eine Bewegung, die eine Renaissance des Selbermachens auslöst und die Wiederentdeckung des Miteinanders in den Städten beschreibt, denn Gurken wachsen ja bekanntlich nicht nur in Spanien, sondern auch hierzulande. Dazu beizutragen, damit auch die Ernten in den Städten hohe Erträge bringen, kann auch das gesammelte Wissen in Bibliotheken. Die Initiatoren des Prinzessinengartens in Berlin-Kreuzberg wussten anfangs kaum etwas über den Gartenbau.  Öffentliche Bibliotheken verfügen über Fachliteratur zu diesen Themen und könn(t)en auf diese Trends entsprechend reagieren.

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Softwarespenden für bedürftige Bibliotheken

Bedürftige Bibliotheken? Vermutlich werden sich jetzt einige Einrichtungen angesprochen fühlen und das wäre auch sehr gut.

Das Blog „Nachrichten für öffentliche Bibliotheken“ weist auf eine Aktion von Stifter-helfen.de hin. Dort können Non-profit-Unternehmen, wie z.B. öffentlich zugängliche Bibliotheken gegen eine Verwaltungsgebühr Softwarespenden erhalten. Zu diesen Bibliotheken zählen Staats-, Universitäts-, Hochschul-, Landes-, Spezial-, Kirchliche, Stadt-, Gemeinde-, Schul-, Fahr-, Patienten-, Zentralbibliotheken etc. Firmen wie Microsoft, SAP, Cisco, Symantec, GiftWorks und Efficient Elements stellen über 130 aktuelle Softwareprodukte zur Stärkung des gemeinnützigen Sektors Bibliotheken zur Verfügung.

Cisco unterstützt Bibliotheken beim Aufbau eines WLAN- und VPN-Netzwerkes. Efficient Elements bietet eine Software für Präsentationen an. GiftWorks unterstützt die Verwaltung von Fundraising mit seiner Software. Microsoft bietet mit 120 Softwareprodukten die größte Auswahl an, u.a. das aktuelle Betriebssystem und Office 2010. SAP unterstützt mit seinen Angeboten die Möglichkeiten der Präsentationen und des Berichtswesens einer Bibliothek. Symantec stellt Virenscannersoftware und Backup-Software zur Verfügung.

Interessierte Bibliotheken sollten sich bei Stifter-helfen.de registieren und dann das Formblatt ausfüllen und per E-Mail oder Fax einreichen. Das Team von Stifter-helfen.de überprüft die Angaben und erteilt nach Abgleich der Förderkriterien innerhalb von fünf Tagen eine Antwort. Danach können die Produktspenden über die Spenderplattform bezogen werden.

Das Angebot ist nicht kostenlos, sondern es fällt eine Verwaltungsgebühr an, die zwischen vier und zehn Prozent des üblichen Marktpreises beträgt. Bibliotheken sparen also zwischen 90 und 96 Prozent für den Erwerb eines Produktes.

Das Online-Portal Stiftungszentrum.de Servicegesellschaft. Dieses arbeitet mit TechSoup Global und den IT-Stiftern zusammen, um es deutschen Non-Profit-Organisationen zu ermöglichen, mit moderner Informationstechnologie effizint arbeiten und somit Kosten senken zu können. Das IT-Spendenprogramm von TechSoup Global gibt es in den USA seit 2002 und wurde 2006 auf Großbritannien, Belgien und Polen erweitert.

Hinweis:
Softwarespenden für öffentliche Bibliotheken, Nachrichten für Öffentliche Bibliotheken


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