LIBREAS Ausgabe #20 erschienen

Wie im Call for Papers zur 20. Ausgabe eindrucksvoll beschrieben, handelt die 20. LIBREAS-Ausgabe vom „Scheitern“. Auf ein Einbinden des nervig flackernden LIBREAS-Titelbildes zu diesem Thema habe ich mal verzichtet und einen Screenshot gemacht, um hier Augenkrebs zu vermeiden.

Titelbild LIBREAS #20 zum Thema Scheitern
LIBREAS #20

Zum Schwerpunktthema gibt es folgende Beiträge:
Luzian Weisel: Interview zur Auflösung der IuK-Initiative Wissenschaft
Ben Kaden: Keine Rezepte. Versuch über das Scheitern in der Wissenschaft
Karsten Schuldt: Doppelarbeit und Wiederholungen beim Versuch, Schulbibliotheksnetzwerke aufzubauen
LIBREAS-Redaktion: Scheitern in der Schreibwerkstatt. Aus der Redaktion der LIBREAS. Library Ideas.
LIBREAS-Redaktion: „Da läuft was schief“. Lieder zum Scheitern
[Rezension:] Maria-Inti Metzendorf: Kurz besprochen: 3 Graphic Novels zum Thema Scheitern

Weitere Beiträge und Diskussion:
Hannes Fischer: Mit Nachdruck gegen den Verleger. Alte Allianzen und neue Positionen am literarischen Markt
Johanna Mauermann & Oliver Bendel: Angriff von unten. Tiefgreifende Veränderungen durch elektronische Literatur
Ben Kaden, Maxi Kindling & Heinz Pampel: Stand der Informationswissenschaft 2011
[Diskussion:] Susanne Brandt: Bibliotheken und Soziale Gerechtigkeit. Fünf Thesen für eine mögliche Positionierung und Umsetzung in der bibliothekarischen Praxis

Ein Call for Papers zu LIBREAS #21 folgt laut Aussage der Redaktion in den nächsten Tagen.

Zum Archiv der älteren Ausgaben bzw. LIBREAS auf dem edoc-Server

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LIBREAS Ausgabe #19 erschienen

Die Herbstausgabe der LIBREAS beschäftigt sich diesmal mit dem Thema “Ethik und Zensur”:

„Es gibt keine einfachen Antworten, noch nicht einmal einfache Fragen. Das wird uns beim letzten Lesen der aktuellen Ausgabe der LIBREAS vor der Veröffentlichung noch einmal klar. Das Thema Ethik und Zensur scheint einerseits nahe am beruflichen Alltag von Bibliotheken und Informationseinrichtungen zu sein, aber gerade deshalb nicht leicht zu bearbeiten. Zudem kann gerade die Umsetzung ethischen Handelns in Bibliotheken selber nicht durch Konzeptpapiere erfasst werden. […] Zudem ist auffällig, dass einerseits Veranstaltungen zu bibliothekarischer Ethik, wie zuletzt auf dem Bibliothekartag in Berlin, großen Zulauf haben, gleichzeitig aber die eigentliche Diskussion zum Thema noch nicht wirklich zustande gekommen zu sein scheint. Insoweit kann die 19. Ausgabe der LIBREAS auch als weitere Aufforderung verstanden werden, über die ethische Fragestellungen in Bibliotheken und Informationseinrichtungen nachzudenken. Wie gesagt: Einfache Antworten gibt es nicht, aber die Hoffnung, dass wir Antworten finden können, besteht weiterhin.“

Autoren in der aktuellen Ausgabe, die sich diesmal in einen theoretischen („Ethik und Zensur“), einen freien Teil und einen Rezensionsteil untergliedert, sind Julia Spenke („Ethik für den Bibliotheksberuf: Zu Entwicklung und Inhalt eines bibliothekarischen Ethikkodexes in Deutschland„), Jens Boyer und Iris Reiß-Golumbeck („Bibliothekarische Berufsethik in der Praxis„), Herrmann Rösch („Zensur und Bibliotheken – historische Reminiszenz oder Dauerthema?“)  und Ludger Macher („Die Korrelation von Arbeitslosenzahlen in Ratingen und Ausleihzahlen in der Stadtbibliothek Ratingen„).

Außerhalb des Schwerpunkts „Ethik und Zensur“ gibt es zwei Beiträge: Wolfgang Kaiser und Karsten Schuldt: Hat die Öffentliche Bibliothek einen sozialen Auftrag und wenn ja, welchen? Ein Dialog. und ein Interview von Linda Treude mit Søren Brier zum Thema „Semiotics in Information Science“.

Der Rezensionsteil beinhaltet eine Besprechung zu Julia Bergmann und Patrick Danowski (Hg.) 2010: Handbuch Bibliothek 2.0 von Annekathrin Genest und zu Bäumler, Thomas; Bühler, Benjamin; Rieger Stefan (Hrsg.) Nicht Fisch – nicht Fleisch. Ordnungssysteme und ihre Störfälle. von Ben Kaden.


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LIBREAS Ausgabe #18 erschienen

Die Frühlingsausgabe der LIBREAS beschäftigt sich diesmal mit dem Thema „Wissenschaftskommunikation und Wissensorganisation“:

Kaum eine LIBREAS-Ausgabe vermochte mit ihrem Themenschwerpunkt eine in Medien und Gesellschaft aktuell geführte Debatte so nah zu berühren, wie diese. Angesichts der kontrovers wie emotional in unzähligen Kommunikations(platt-)formen diskutierten Guttenbergischen Plagiatsaffäre bekommen die Aspekte und Fragen, welche der Call for Papers für die vorliegende Ausgabe mit dem Fokus auf Wissenschaftskommunikation und Wissensorganisation aufgeworfen hatte, eine unverhoffte Brisanz. So freuen wir uns Ihnen zahlreiche – nicht ausschließlich – bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Reflexionen zur Gegenwart und Zukunft der mehr als technologischen Unterstützung (guter) wissenschaftlicher Praxis durch von Informationsdienstleister bereitgestellten Werkzeuge präsentieren zu können.

Mit von der Partie in der aktuellen Ausgabe, die sich diesmal in einen theoretischen und einen praxisorientierten Bereich teilt, sind unter anderem Felix Sasaki u. Georg Rehm (Das mehrsprachige Europa: eine Herausforderung für die Sprachtechnologie) , Martin Fenner (Author Identifier Overview), Walther Umstätter (Wissen als Geistiges Eigentum), Thomas Meyer (Virtuelle Forschungsumgebungen in der Geschichtswissenschaft – Lösungsansätze und Perspektiven), Ben Kaden (Notizen zur Bibliothekswissenschaft. Teil 1 und 2) und Karsten Schuldt (Ergebnisrückmeldungen bei Schulleistungsvergleichsstudien. Ein Beispiel der Kommunikation wissenschaftlichen Wissens in die Öffentlichkeit).

Darüber gibt es Ankündigungen einiger Projekte, Rezensionen und einen Podcast zum Thema OPL-Arbeitskreis Berlin-Brandenburg mit Sandra Butte und Leyla Schön.

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