Vorstellung des Taking Liberties Projekt der Newcastle City Library

Das Taking Liberties Project thematisiert die Erfahrungen mit Bürgerrechten von Asylsuchenden, Arbeitsmigranten und Flüchtlingen. Das Projekt wurde in der Zeit vom 24. November 2010 bis zum 30. Januar 2011 in der Newcastle City Library durchgeführt. Es wurde in Workshops und Ausstellungen auf deren Herkunftsländer eingegangen und wie sie in den Nordosten von England kamen und inwiefern sie für die Region eine Bereicherung darstellen. Im folgenden Video werden Testimonials gezeigt, die ein größeres Verständnis für diese Gruppen zum Ziel haben. Sie sprachen über Menschenrechtsverletzungen, die sie erlitten hatten und über Frustrationserlebnisse, welche mit der Verwaltungsbürokratie zu tun hatten, als sie sich im Vereinigten Königreich niederließen.


Ähnliche Beiträge

Das Kickstarter-Projekt „Free For All: Inside the Public Library“

Ende Oktober 2014 konnte nun das Crowfunding-Projekt „Free For All: Inside the Public Library“ über die Plattform Kickstarter finanziert werden. In der Dokumentation geht es um die Bedeutung und den Stellenwert von Bibliotheken.


Ähnliche Beiträge

Die Nürnberger Asylothek als Vorbild für eine sozial nachhaltige Bibliotheksarbeit

„Die Asylothek ist die erste Asylbewerberheimbibliothek in der Bundesrepublik Deutschland.[…]Fördergelder wurden nicht in Anspruch genommen. Damit soll aufgezeigt werden, dass es keine Frage des Geldes ist etwas zu bewegen, sondern es auf das Engagement jedes Einzelnen ankommt. Diese einfache Konzeption kann es jedem Bürger ermöglichen, selbst innerhalb kürzester Zeit eine ähnliche Bildungseinrichtung eigenverantwortlich und ohne großen bürokratischen Aufwand zu realisieren und somit unsere Gesellschaft ein Stück besser und menschlicher zu machen.“Günter Reichert

Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) steht Deutschland weltweit an zweiter Stelle bei der Zahl der Eiwanderung – an zweiter Stelle nach den USA. Wer heute noch behauptet, wir seien keinen Einwanderungsland, ist entweder blind, ewig gestrig und/oder beides. Was kann das deutsche Bibliothekswesen im von der Bibliotheksarbeit der klassischen Einwanderungsländer wie den USA, Kanada und Australien (bzw. von der Asylothek als Projekt) lernen? Zum heutigen „Internationalen Tag der Migranten“ soll an dieser Stelle eine Bibliothek vorgestellt und gewürdigt werden, die dieses Jahr wie kaum eine zweite Bibliothek in Deutschland am meisten für Preise nominiert wurde und diese meist auch erhielt: Die Nürnberger Asylothek

Weitere Fragen rund um die Asylothek werden unter dem folgenden Link beantwortet: http://fragen-und-antworten-zur-asylothek.blogspot.de/


Seit kurzem gibt es neben der eigentlichen Fanseite auf Facebook mit über 1.000 Folllowern, nun noch einen zusätzlichen Facebookseite Asylothek – Veröffentlichungen. Die Initiative von Günter Reichert macht deutlich, dass gute Ideen nicht nur von Bibliothekaren und Bibliothekarinnen kommen müssen und Initiativen mitten aus der Gesellschaft das Potential hätten auch öffentliche Stadtteilbibliotheken dazu anzuregen eine Willkommenskultur zu leben. Diese Initiative wäre für Teilnehmer am Bibliothekartag 2015 sicherlich eine Reise bzw. Besichtung wert. Wenn man in diesen Tagen mit Schülern, Bürgern und anderen Menschen spricht, hört man sehr viele Vorbehalte, Ängste und ignorante pauschale Kommentare gegenüber Asylbewerbern und Flüchtlingen heraus. Auch Öffentlichen Bibliotheken wären in diesen Tagen und Zeiten mehr denn je gefordert einen Beitrag zum Miteinander und zum gegenseitigen Aufeinanderzugehen zu leisten. Wie aus dem folgenden Beitrag hervorgeht, gibt es schon viele Nachahmerinitiativen, die ebenfalls Bibliotheken für Flüchtlinge und Asylbewerber gründeten, wie beispielsweise in Passau, Ravensburg, Hamburg, Leipzig und Freiburg.Wie könnten und müssten sich herkömmliche Stadtbibliotheken öffnen und verändern, damit eine bessere Willkommenskultur sichtbar werden würde und mehr Asylbewerber sich „trauen“ würde deren Einrichtungen zu nutzen?

Continue reading


Ähnliche Beiträge

Eine Strandbibliothek an der Promenade des Anglais in Nizza

Inzwischen scheint es keinen Strand in Frankreich mehr zu geben, der während der Sommerzeit nicht auch über eine Urlauberbibliothek verfügt. Warum wurde bis dato diese Idee noch nicht am Bodensee (das schwäbische Meer), am Chiemsee (das bayerische Meer) oder an der Ost- oder Nordsee verwirklicht? Die Bibliothekarinnen bieten am Strand von Nizza auch Bücher in italienischer, englischer und deutscher Sprache an. Gibt es in den eben genannten deutschsprachigen Regionen eigentlich spezielle Bibliotheksausweise für Touristen, welche für die Dauer ihres Urlaubsaufenthaltes gültig sind?

Nice: des bibliothèques gratuites sur la plage von niceazurtv


Ähnliche Beiträge

Eine Strandbibliothek im Département Hérault

Im Jahr 2010 wurde hier im Blog ein Beitrag veröffentlicht, in dem zahlreiche Strandbibliotheken aus Frankreich und der Schweiz aufgezählt wurden. Die, welche nun im folgenden Video vorgestellt wird, kam damals in der Auflistung noch nicht vor. An einem Strand im Département Hérault
beinhaltet die Strohhütte „Lire à la mer“ 2.000 Bände, die für Urlauber bereitstehen.


Ähnliche Beiträge

Umweltbildung in der Queens Library

Libraries: Recycling since 3.000 B.C. […] Every time you use a library’s shared resources, you’re helping reduce & reuse!

So lauteten heute Twitterslogans der Queens Library. In anderen Ländern scheint man sich gegenseitig einen „Happy Earth Day“ zu wünschen. Wie sieht das hierzulande aus? Wie begingen heute (öffentliche) Bibliotheken in Deutschland den Earth Day (Tag der Erde)? Ziel dieses Tages ist die Wertschätzung für die Umwelt zu stärken und dazu anzuregen über das Konsumverhalten nachzudenken. Die Vereinten Nationen nennen diesen Tag den „International Mother Earth Day„. „The Green Library/Die grüne Bibliothek“ so lautet auch eine brandaktuelle Publikation, deren Herausgeberin Petra Hauke ist. Darin geht es um die ökologische Nachhaltigkeit in der Praxis. Das folgende Video macht deutlich, welchen Stellenwert Umweltbildung in der Queens Library einnimmt. Sie nennen es „Greening programs„.  Das Anlegen von Beeten, das Kompostieren, das Recycling und die Förderung des ökologischen Denkens scheinen dort sehr gefördert zu werden.


Ähnliche Beiträge

Die St. Paul Public Library: „Mehr als nur Bücher“

Bibliotheken verfügen über eine lange Geschichte darüber, wie sie ihren Nutzer und Nutzerinnen einen Zugang zu Quellen und Informationen gewährleisten. Als die St. Paul Public Libraryein wachsendes Bedürfnis für Computer- und Berufsrecherchekompetenzen erkannte, schuf sie eine neuen Weg, um den (potentiellen) Bibliotheksbesucher_innen das Handwerkszeug und Zugang, den sie wünschten.


Ähnliche Beiträge

[Infografik] Die Zukunft der Bibliotheksangebote für und mit Jugendlichen


Ähnliche Beiträge

Der Outreach Service der Edmonton Public Library


Ähnliche Beiträge

Michael Stephens: „Hyperlinked Libraries“

Welche Trends und Technologien haben Einfluss auf Dienstleistungen öffentlicher Bibliotheken? Wie sieht der physische und virtuelle Bibliotheksraum aus? Diese Präsentation erkundet das „hyperlinked library model“durch den Blick auf partizipative Dienstleistungen, die Transparenz und aufkommende Technologien.

Creative Commons Attribution 3.0 Unported This work is licensed under a Creative Commons Attribution 3.0 Unported.


Ähnliche Beiträge