Bau des Jahres – Weston Library

The Weston Library, Oxford by WilkinsonEyre from Stephenson / Bishop on Vimeo.


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Ein König – viele Wege zum Bücherwissen von Wilfried Enderle

Wilfried Enderle hielt am 14. Januar 2014 den Vortrag „Ein König – viele Wege zum Bücherwissen. Die Göttinger Universitätsbibliothek im Kontext der europäisch-britischen Bibliothekslandschaften“. Dieser fand im Rahmen der Öffentlichen Ringvorlesung der Universität Göttingen im Wintersemester 2013/14 mit dem Titel „Kommunikation & Kulturtransfer in der Personalunion“ statt.


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Ein Blick hinter die Kulissen der Bodleian Library

Das folgende Video lässt Mitarbeiter der Bibliothek zu Wort kommen und geht auf die Umbaumaßnahmen ein, die zum Ziel haben diese altehrwürdige Einrichtung fit für die Zukunft zu machen: http://www.bodleian.ox.ac.uk/bodley


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“The Shackleton Code”: Ein Einführungsvideo in die Brasenose Collegebibliothek in Oxford

Ein Einführungsvideo der „Brasenose College Library„:


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BRaIn 7 ist online

Die studentische Zeitschrift ist vor kurzem in der siebten Ausgabe erschienen. Bereits seit dem 7. Juli ist diese online. Aus unterschiedlichen Gründen ist dies uns als Blogteam entgangen. Um der Kontinuität im Blog Folge zu leisten, holen wir dies hiermit nach. Seit einigen Monaten ist BRaIn auch im „Directory of Open Access Journals“ online verfügbar. Schwerpunktthema in dieser Ausgabe ist „BRaIn on Tour: realoaded“. Im Editorial berichtet Prof. Stephan Büttner, in welches Land es diesmal ging und erwähnt auch, dass das Dokumentationswesen Teil der Besichtungstour war: Großbritannien steht in dieser Ausgabe auf der Agenda.

Zu den Highlights der aktuellen Ausgabe zählen unter anderem der von Anne Petit und Andre Hahn verfasste Artkel „Die Bibliotheca Bodleiana : BRaIn auf den Spuren Thomas Bodleys in Oxford. Sie zitieren hierbei eine Verpflichtungserklärung, die zukünftige NutzerInnen unterschreiben müssen, um die Bibliothek nutzen zu dürfen:

I hereby undertake not to remove from the Library, nor to mark, deface, or injure in any way, any volume, document or other object belonging to it or in its custody; not to bring into the Library, or kindle therein, any fire or flame, and not to smoke in the Library; and I promise to obey all rules of the Library.“

Ein weiterer Artikel mit der Überschrift Welcome On Board: The British Libray ist eine Art Reisebericht, in dem Nancy Schön auch auf die Geschichte der British Library stark Bezug nimmt. Nadja Straube nimmt im Artikel „Der Wissenschaft auf der Spur : Academic Libraries eine Typologie der wissenschaftlichen Bibliotheken in Großbritannien vor und stellt die  Society of College, National & University Libraries (SCONUL) näher vor. Susanne Schildbach und Florian Gust widmen sich in einem weiteren Beitrag mit dem Titel „State of Affairs der britischen Public Library: Eine Desillusionierung?“ dem Öffentlichen Bibliothekswesen Grobritanniens und dessen Typologie. Darüber hinaus wird auf die Save-our-libraries Kampagne näher Bezug genommen. Jenny Koop schrieb eine Geschichte des Bibliothekswesen Großbritanniens. Doch nach eurozentrischer Auffassung mag es sicherlich richtig sein, dass das englische Bibliothekswesen das älteste der Welt ist, aber wie sieht nach dem heutigen Kenntnisstand aus? War nicht Timbuktu vom 11. bis ins 15. Jahrhundert eine Universitätsstadt mit etwa 20.000 Studenten und zahlreichen Bibliotheken, die zu den größten der damaligen Welt zählten? Aus der Feder derselben Autorin stammt ihr Beitrag zum 2002 gegründeten Chartered Institute of Library and Information Professionals „CILIP – Aus zwei wird eins„.  Das besondere an diesem Verband ist, dass dazu neben Bibliothekaren auch Archivare, Dokumentare, Informationswissenschaftler und Analysten zählen. Wäre das nicht eine gute Idee für Deutschland, um mehr Einfluss auszuüben und eine größere Lobby zu bilden?

All denjenigen Leser, welche sich für das Berufsfeld Dokumentation in Großbritannien und dessen Unterschiede zur deutschen Variante interessieren, sei der Artikel Profession „Dokumentation”: Begriffswirrwarr und Tätigkeitsfelder. Ein (Länder)vergleich von Helena Niesche, Evelyn Vietze empfohlen. Im Gegensatz zu Deutschland gibt die Berufsbezeichnung Dokumentar dort nicht. Angsichts der Abwicklung des Studiengangs „Information und Dokumentation“ sprechen Niesche und Vietze von kontroversen Diskussionen:

„Gestandene Fachleute wie Prof. Dr. Walther Umstätter und der Präsident der DGI, Prof. Dr. Stefan Gradmann, äußerten sich kritisch, zeigten teilweise aber Verständnis für jene Vorgänge. Die Erhaltung der Kompetenzen, egal unter welchem Namen, solle weiterhin im Vordergrund stehen.“

Im letzten Artikel der BRaIn 7 Ausgabe „Eia-fjalla-jökküll oder so“ von Mareike Ruhnke und Paulina Tomczyk  wird über die Aufgaben und die tiefen Einblicke in das BBC Archive Centre berichtet.

Diesmal gibt es leider keine Rubrik Blogwatch. Wo wird wohl die nächste Reise der BRaIn-Redaktion hingehen? Island wäre sicherlich eine Bibliothekenreise wert.

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Studium in England – der Bachelor ändert nichts

… so oder so ähnlich klingt es, wenn deutsche Bachelor ihr Studium in Großbritannien vertiefen wollen. Deutsche Hochschulabschlüsse haben in Großbritannien schon einen guten Ruf, aber die neuen Bachelorabschlüsse müssen gerade in den stark nachgefragten englsichen Spitzenuniversitäten ihre Qualität erst noch beweisen. So will die University of Oxford deerzeit erstmal prüfen, ob ein deutscher Bachelor die formalen Zulassungskriterien für ein Graduiertenstudium bei ihnen erfüllt. Cambridges Universitästverwaltung hat zumindest eine grundsätzliche Empfehlung pro europäischer Bachelor (BA) ausgesprochen, was aber bei den Auswahlkommissionen der Fakultäten keine verbindliche Wirkung hat. Wer am University College London den fortgeschrittenen „Master by Research“-Programmen als deutscher Bachelor mitmachen will, muss mindestens eine 1,5 statt einer 2,0 wie englische Studenten nachweisen.

Offiziell natürlich darf jeder kommen und man schaut auch nicht nur auf die Abschlussnote. Daher Bewerber, erläutert eure bisherige Laufbahn sehr genau. Der Blogna-Prozess und die Umsetzung in Deutschland wird z.T. verwundert wahrgenommen, denn von Anfang an war das entscheidende Auswahlkriterium die individulle Qualität des Bewerbers und nicht sein Abschluss.

Auch heute, trotz der „besseren“ Vergleichbarkeit durch die Einführung einheitlicher „credits“ dürfte das auf den britischen Entscheidungsprozess kaum Einfluss haben. So wird in Oxford weiterhin ein Gremium über den Einzelfall entscheiden.

Wer sein Studium in Deutschland begonnen hat und es in Großbritannien fortsetzen möchte, sollte es dabei nicht auf die vermeintliche Gleichwertigkeit eines deutschen und eines britischen Bachelor ankommen lassen.

Quelle:
Metcalf, Christopher: Ein deutscher Bachelor reicht nicht als Eintrittskarte via FAZ.net


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