[To Read] #3 ’13

Bild: Antje Schröter, Pixelio.de

Hartmann, Thomas (2013): Mantra Rechtssicherheit. In: LIBREAS.Library Ideas, Jg. 9, H. 1 (22).

Thomas hat sich in diesem Beitrag eines Themas angenommen, das wir uns doch so sehr wünschen: Rechtssicherheit. Es gibt keine grauen Zonen mehr bei unserer Arbeit, wo wir das Risiko eingehen verklagt zu werden. Wir können uns auf Pragrafen berufen und sind uns sicher, uns passiert nix, wenn wir uns dran halten. Aber ist das wirklich so gut? Sollte alles in Stein gemeißelt sein, nur damit wir uns „trauen“ zu arbeiten?

In seinem Beitrag macht Thomas deutlich, wie Recht(ssicherheit) entsteht und warum es manchmal vielleicht sogar ganz gut ist, wenn etwas Grauzonen behält.

Strategiekommission und AG Medienkultur & Bildung der GfM: „Medienkultur und Bildung“ : Positionspapier der GfM, 2013

Medien sind Teil unserer Kultur, bestimmen sie sogar und müssen daher zunehmend auch Teil der Bildung sein. Die GfM fordert daher für die schulische und außerschulische Medienbildung eine Qualifizierung der Lehrenden inkl. der Berücksichtigung von Erkenntnissen der Medienwissenschaft und Medienpädagogik. Inhalte sollen formell und informell konzipiert vermittelt werden und in alle Prozesse schulischer und außerschulischer Bildung integriert werden. Dazu ist es notwendig, dass das Lehrpersonal über eine grundlegende medienwissenschaftliche Qualifizierung verfügen, z.B. als Teil der Lehramtsausbildung. Gefordert wird außerdem, dass entsprechende Weiterbildungsangebote geschaffen und wahrgenommen werden sollten und Medienkultur und -bildung Teil des lebenslangen Lernens wird.

Askey, Dale: Giving up on discovery, Taiga Forum, 17.09.2013

Discovery ist ein derzeit heftig diskutiertes Thema in Bibliotheken. Dale Askey beschreibt zwei Probleme, die sich dabei bezüglich Discovery ergeben. Ursache für die Überlegungen ist die immer geringer werdende Nutzung unserer bibliothekarischer Suchangebote und ihre


(Kleiner Disclaimer zur Serie [To Read])


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Glaubenskrieg DRM

Der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV) vertritt die Meinung, dass sich die Frage „DRM – Sein oder Nicht-Sein“ schon zu einem Glaubenskrieg entwickelt hat. Der DMV-Ausschuss für U-Musik hat deshalb ein Positionspapier veröffentlicht.
Wichtige Punkte sind:

  • Urheber muss eine angemessene, ihm zustehende Vergütung erhalten (egal ob durch aktiven oder passiven DRM-Schutz
  • Herstellung Interoperabilität zwischen den verschiedenen angebotenen Formaten und den entsprechenden Abspielgeräten
  • Inhaber der Leistungsschutzrechte (Musikverlag) entscheidet über die Ausgestaltung des Endproduktes.
  • Schutzmittel muss wirksam sein und soll sih nicht gegen die Wünsche der Käufer richten (Verkaufsbremse)

Der Kulturflatrate ist vom DMV keine pauschale Absage erteilt worden, sondern in Einzelfällen kann es sich […] um Pauschalzahlungen handeln. Einen generellen ‚Freibrief‘ zur Nutzung von Musik in jeglicher Form gegen ein geringes Entgelt darf es aber nicht geben.

Zu den Verwertungsgesellschaften äußert sich der DMV:

„Alle Verwertungsgesellschaften müssen sowohl ihre Effizienz stärken als auch ihre Transparenz verbessern. Sollte in diesem Bereich ein Wettbewerb bestehen, darf es dabei nicht zu einer Tarifsenkung kommen. Sichergestellt werden muss, dass zum Schutze der Rechteinhaber die kulturelle Vielfalt gewahrt bleibt. In der Frage der Online-Lizenzierung muss die GEMA als eine der am besten funktionierenden Verwertungsgesellschaften in der Welt gestärkt werden“, so der DMV.

Quelle:
DMV: DRM-Debatte hat sich fast schon zu einem Glaubenskrieg ausgeweitet auf Musikmarkt Online


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