[Off Topic] Paris: Trost in der Literatur

Das folgende Video stammt vom 20. November 2015 und entstand unmittelbar nach den Anschlägen in Paris vom 13. November. Das Kulturzentrum 104 befindet sich im 19. Arrondissement. Die Besucherzahl war insbesondere nach den Anschlägen höher, da die Menschen Trost in der Literatur fanden:

„Es sind die fiktiven Geschichten der zeitgenössischen Literaten, die dieser Tage für Ablenkung und Ruhe sorgen. Das Pariser Kulturzentrum „104“ ist zum Ort des stillen Widerstands geworden. Dort treffen sich die Menschen, um Abstand vom Alltag und dem Schrecken der vergangenen Woche zu finden. Bücher über den IS stoßen auf besonders viel Interesse bei den Besuchern des Kulturzentrums: Sie wollen verstehen, was am 13. November geschehen ist.“ Arte


Ähnliche Beiträge

Japanischer Streik in der Nationalbibliothek Rumäniens

„In der Bibliothek herrschen Zustände, die vielleicht im 19. Jahrhundert akzeptabel waren—es gibt nur noch ein Magazin und einen Leseraum“, sagten die Bibliothekare in einer Pressemitteilung.

Vor wenigen Tagen veröffentlichte die IFLA ein Statement über die Lage der Bibliotheken in der Ukraine. Es wäre sehr wünschenswert, wenn Sie und/oder Kulturbeauftragte der Europäischen Union das auch zur Lage der Nationalbibliothek Rumäniens (BNR) in die Wege leiten könnte. Durch den Artikel „Die rumänische Regierung besetzt ihre eigene Nationalbibliothek“ von Ioana Moldoveanu im Vice Magazine wurde ich vorgestern auf die aktuellen Zustände in der Nationalbibliothek von Rumänien (zweitärmstes EU-Land) aufmerksam. In einem Blogbeitrag aus dem Jahr 2011 hatte ich an dieser Stelle bereits über das Haushaltsdefizit, den zahlreichen Krediten Rumäniens vom IWF und der EU-Kommission berichtet, was dazu führte, dass 2013 die Auslandsschulden über 100 Milliarden € betrugen, (70 % des Bruttoinlandsproduktes). Dies hat sicherlich alles seine Auswirkungen auf den Kultur- und Bildungsbereich, wie der folgende Fall in der Nationalbibliothek zeigt. Seit wenigen Tagen ist zwar die Regierungskrise im Land endlich beendet, was ein Hoffnungsschimmer für die Weiterentwicklung der Nationalbibliothek sein könnte. Die Nationalbibliothek wurde zum großen Teil durch ein Darlehen der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung gebaut. Vor zwei Jahren wurde sie feierlich eröffnet. Deren Kosten beliefen sich auf 69.963.068 Euro.

Mediafox

Im selben Jahr bezog das rumänische Kulturministerium vier Büroetagen, die eigentlich den Leser und Leserinnen und den Mitarbeitern der Bibliothek zugestanden hätten. Aktuell ist geplant ein weiteres Stockwerk durch das Ministerium zu besetzen, ebenso das Erdgeschoss, den Hauptkorridor und das Zwischengeschoss. Der freie Zugang für Benutzer und Bentzerinnen ist somit mehr denn je in Gefahr. Um Geld in die Kassen zu spülen plant das Kulturministerium sogar einige Räume zu vermieten, die eigentlich für Kulturveranstaltungen verwendet werden. Dabei handelt es sich um 65 % des öffentlichen Raumes der Nationalbibliothek, welcher vom Kulturministerium in Beschlag genommen wurde. Ein weiteres Manko der „Serviceeinrichtung“ Nationalbibliothek Rumäniens ist die Unterbesetzung von Mitarbeitern. Um eine gute Versorgung und einen guten Service zu gewährleisten müsste die Bibliothek etwa 1.000 Mitarbeiter haben. Das ist aber mitnichten der Fall. Sie beschäftigt derzeit etwa 200 Mitarbeiter. Trotz des Sponsors Samsung dessen Werbung an der Außenfront zusätzliches Geld einbringt, scheint die Situation katastrophal zu sein. Moldoveanu beschrieb den aktuellen Stand so:

„Jetzt droht das Ministerium jedoch damit, die Bibliothek zu verklagen, wenn sie das Gebäude nicht freigibt. Um ein staatliches Gerichtsverfahren aufzuhalten, bedarf es leider oft mehr als einer Briefkampagne und ein paar wütender Kommentatoren.“

Gestern traten etwa 150 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in einen sogenannten japanischen Streik. Hierzu hatte die Gewerkschaft und der Verband der Bibliothekare der Nationalbibliothek von Rumäniens aufgerufen. In der Zeit von 8-18 Uhr protestierten die Mitarbeiter mit einer weißen Armbinde gegen die unfairen Bestimmungen des Regierungsbeschluss 862/2013. In der Zeit von 12-12:10 Uhr wurden Teilnehmer gebeten ein Buch, Smartphone oder Laptop mitzubringen und einen stilles Treffen abzuhalten. Bereits im Vorfeld hat es dazu am 28. Februar eine Veranstaltung mit dem Titel “ Die Nationalbibliothek – Demokratischen Raum der Kultur und des Wissens“ gegeben, bei der zahlreiche Schriftsteller, Intellektuelle und ehemalige Politiker Stellung bezogen.Es wäre aus diesen dargelegten Faktoren eine Aufmerksamkeitssteigerung nötig, die auch durch Stellungnahmen des Europäischen Bibliotheksrats und der IFLA erzeugt werden könnten, der freie und offen Zugang ist an der Nationalbibliothek Rumäniens schon seit längerem in Gefahr.

Der folgende sehr kurze Betrag in rumänischer Sprache gibt einen Eindruck über die gestrigen Proteste:

Continue reading »


Ähnliche Beiträge

Machen Videospiele klüger?

Quelle: Aus der Reihe AsapSCIENCE


Ähnliche Beiträge

Aus aktuellem Anlass: Ein Aufklärungsvideo zur Zensur von Büchern im 21. Jahrhundert

In der heutigen Ausgabe der Berliner Zeitung mit dem Titel „Der Protest der Bibliothekare“ macht Damir Fras auf die aktuell stattfindende „banned books week“, die „Woche der zensierten Bücher“ in den USA aufmerksam:

Die ALA hat mitgezählt: Seit 1982 gab es mehr als 11 300 Versuche, Romane und Comics aus Büchereien und Schulen zu verbannen. Allein im Jahr 2012 gingen bei der ALA 464 Beschwerden ein. In Wirklichkeit ist die Zensur aber noch viel gewaltiger. Der Büchereiverband schätzt, dass nur jeder fünfte Fall überhaupt gemeldet wird. […] Dav Pilkey und Toni Morrison sind in guter Gesellschaft. Auch Mark Twain tauchte schon auf der Liste der Zensur und Zensurversuche auf, ebenso John Steinbeck und JD Salinger. Selbst in Harry Potter wurde schon Problematisches entdeckt.“

Dabei verwies Damir Fras auch auf das Video von Rocketboom. Die Protagonistin prangert im folgenden Video auf intelligente und humorvoile Weise die Bigotterie der US-amerikanischen Zensur- und Moralapostel an. Das Fernsehen wurde doch bislang auch noch nicht verboten, so der Tenor von Rocketboom, da darin weitaus Schlimmeres gezeigt werde, als in Büchern.


Ähnliche Beiträge

Ein Video aus der Buchhandlung Bookmans zur „Banned Books Week 2012“

Dieses Jahr findet wieder vom 22.09-28.09. die Banned Books Week in den USA statt. Bei Bookmans, einer unabgängigen Buchhandlung mit sechs Filialen in Arizon, wurde die „Banned Books Week 2012“ wie in dem folgenden Video begangen.  Die Buchhandlung ist für ihren 37-jährigen Kampf gegen Zensur und ihren Einsatz für die Meinungsfreiheit bekannt. Auf der Webseite der Banned Books Week wird das oben genannte Zeitpunkt als Veranstaltungsdatum genannt. Dagegen wird vom Buchhändler Bookmans der Zeitraum vom 30. September bis zum 6. Oktober genannt.


Ähnliche Beiträge

„A Polite Revolution“ zum National Libraries Day 2013 in Großbritannien

National Libraries Day is saying that libraries are vital to the community– so use them or lose them.“ Alan Gibbons

Heute findet in Großbritannien der National Libraries Day statt, dem seit der Regierung Cameron und den gigantischen Kürzungsmaßnahmen eine besondere Bedeutung und ein größerer Stellenwert zukommt. Bereits in der nun zu Ende gehenden Woche fanden zahlreiche Kundgebungen, Veranstaltungen und Diskussionen statt. Unter dem Hashtag #NLD13 werden seit Tagen Infos, Appelle, Zitate und Plädoyers getweetet. Weitere Hashtags zum Thema sind #lovelibraries und #savelibraries.

Auf Soundcloud gibt es sogar einen Song zum Thementag Bibliotheken: „National Libraries Day (Use Your Palace Of Knowledge)

Auf der Webseite zum „National Libraries Day“ (http://www.nationallibrariesday.org.uk) gibt es zahlreiche Informationen zur Mit-Beteiligung an diesem Tag. Der „National Libraries Day“ hat Ähnlichkeit mit der bundesweiten Bibliothekswoche in Deutschland. Doch das Echo auf Social Media Kanälen wie Twitter oder Facebook oder YouTube und auch in den Printmedien scheint hier einfach größer zu sein. Etwa 200 Bibliotheken wurden im Jahr 2012 in Großbritannien geschlossen.

Im folgenden Film „A Polite revolution“ wird über zahlreiche Aktionen berichtet, in denen Bibliothekare und Bibliothekarinnen, aber auch andere Freunde und Untersützer von Bibliotheken Aktionen, Proteste und öffentlichkeitswirksame Kundgebungen gegen Bibliotheksschließungen und -einsparungen durchführten. Die Ungerechtigkeit, welche viele der Einwohner Großbritanniens gegenüber den Schließungen empfanden, vereinte diese in ihrem Protest. Noam Chomsky, der Linguist und (umstrittene) Aktivist kommt in diesem Film via Skypeinterview ebenso zu Wort, indem er auf die Rolle von öffentlichen Bibliotheken für demokratische Gesellschaften eingeht. Es wird auch auf die Occupy-Bewegung eingegangen, die viele Aktivisten gegen Bibliotheksschließungen und Einsparmaßnahmen inspirierte sich ebenso leidenschaftlich und politisch gegen Maßnahmen der Regierung Cameron einzusetzen, so dass auch Bibliotheken besetzt wurden. Der Film „A Polite Revolution“ ist ein beispielhaftes zeitgeschichtliches Dokument und beeindruckend, wie Kommunen durch dererlei Aktivitäten wieder zueinander finden und so auch wieder ein größeres Bewußtsein für mehr Gemeinsinn und Gemeinwohl entstehen konnte.

A Polite Revolution from Oonagh Cousins on Vimeo.

Creative Commons Attribution 3.0 Unported This work is licensed under a Creative Commons Attribution 3.0 Unported.


Ähnliche Beiträge

Warum alte Bücher einen bestimmten Geruch haben: Eine Erklärvideo

Creative Commons Attribution 3.0 Unported This work is licensed under a Creative Commons Attribution 3.0 Unported.


Ähnliche Beiträge

Die Wissenschaftsorganisationen reagieren auf den Heidelberger Appell

Die Allianz-Initiative „Digitale Information“, bestehend aus den im Heidelberger Appell als „Urheberenteigner“ geschmähten Wissenschaftsorganisationen, hat endlich reagiert. Die Autoren der Gemeinsamen Erklärung der Wissenschaftsorganisationen bekräftigten nochmal, dass sie genau das Gegenteil der Vorwürfe verfolgen. Ihr Ziel ist es, Studierende und Forschende mit der „bestmöglichen Informationsstruktur“ auszustatten, die für ihre Forschung notwendig ist.

Autoren und Verleger lehnen alle Versuche und Praktiken ab, das für Literatur, Kunst und Wissenschaft fundamentale Urheberrecht, das Grundrecht der Freiheit von Forschung und Lehre sowie die Presse- und Publikationsfreiheit zu untergraben.

In der Reaktion dern Wissenschaftsorganisationen wird klargestellt, dass Open Access nur für Schriften gefordert werden, die durch öffentliche Gelder finanziert werden, d.h. belletristische und künstlerische Literatur an dieser Stelle überhaupt nicht von dieser Forderung und dem Open Access-Gedanken betroffen ist. Dies wird eigentlich schon deutlich, wenn man die Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen gelesen hätte. Joachim Eberhardt stellt im 1. Kommentar zu Ben Kadens Beitrag im IBI-Weblog zurecht fest: Hier zeigt sich gerade das perfide an Reuß’ diversen Äußerungen: er wirft alles in einen Topf, auch Belletristik und Wissenschaft.

In der Open Access-Bewegung ist auch kein Rechtsbruch zu sehen. Die OA-Politik belässt die Urheberrechte bei den Autoren, die den Anbietern ihrer Werke i.d.R. im Rahmen des Urhberrechts einfache Nutzungsrechte einräumen. An dieser Stelle werden allein Verlagsinteressen nicht in den von Verlagen gewohnten Umfang berücksichtigt. Hier sehen sich Verlage in ihrer Existenz bedroht. Allerdings kann man sagen:

Die Förderung der Umstellung des wissenschaftlichen Publikationswesens geht mit der Umschichtung von Mitteln einher, die neue, Open-Access-kompatible Geschäftsmodelle ermöglichen.

Hier bieten sich genug Möglichkeiten für Verlage. Immer wieder zeigt es sicht, dass OA auch für Verlage ein funktionierendes Geschäftsmodell sein. Die klaren Regelungen in der Berliner Erklärung sind an das geltende Urheberrecht angepasst, die Erklärung selbst fordert aber auch eine entsprechende Anpassung geltenden Rechts an neue Erfordernisse der Wissensgesellschaft. Der erhobene Vorwurf einer „Enteignung der Urheber“ ist haltlos, denn die Wissenschaftler bleiben weiterhin alleinige Urheber ihrer Werke.

Das verfassungsmäßig verbürgte Grundrecht von Urhebern auf freie und selbstbestimmte Publikation ist derzeit massiven Angriffen ausgesetzt und nachhaltig bedroht.

Dem Grundrecht der Urheber gegenüber steht die Freiheit der Wissenschaft, als ebenfalls ein hohes im Grundgesetz verankertes Gut. Die im „Heidelberger Appell“ aufgestellte Behautptung einer „Nötigung zur Publikation in einer bestimmten Form“ zeigt das Verkennen der eigentlichen Situation: Die Wissenschaftsorganisationen überlassen ihren geförderten Wissenschaftlern durchaus die freie Wahl ihrer primären Publikationformen. Allerdings knüpfen sie an durch Steuermittel finanzierte Forschungen und ihre Ergebnisse die berechtigte Forderung, eine weitere Belastung der öffentlichen Hand zu vermeiden und anderen einen einfachen Zugang zu den so entstandenen Publikationen zu ermöglichen. Die Empfehlung der Wissenschaftsorganisationen lautet:

Wo dies primär nicht durch die Veröffentlichung in einem Open-Access-Medium geschehen kann, sollen die Autoren ihre Publikationen über Open-Access-Repositorien verfügbar machen, wo immer dies rechtlich möglich ist. Der Großteil gerade der international agierenden Verlage gestattet dies schon heute.

Eigentum verpflichtet, und es verpflichtet besonders, wenn die bereitgestellten Mittel zum Erwerb des Eigentums von der öffentlichen Hand stammen. Bei öffentlich geförderter Forschung bestreiten die Partner der Allianz die Kosten für die gesamte Kette der Wissensverwertung, d.h. von der Informationsbeschaffung über die erste Lektüre und Laborversuche bis hin zum Kauf der mit öffentlichen Mitten erstellten Veröffentlichungen. Verlagsdienstleistungen, die dazu dienen, primär in OA zu publizieren, werden auch entsprechend aus dem dem für Publikationen vorhandenen Budget der Allianzorganisationen vergütet. Hier gibt es für die Verlage auch weiterhin Möglichkeiten Einnahmen zu erzielen.

[Update]

Das Aktionsbündnis wird mit seinen Forderungen genauer:

Das Aktionsbündnis fordert daher, dass Wissenschaft und Öffentlichkeit ungehinderten Zugang zu den mit öffentlichen Mitteln produzierten Werken haben. Im Urheberrecht sollte daher verankert werden, dass Wissenschaftler, die in öffentlichen Einrichtungen arbeiten, grundsätzlich nur einfache Nutzungsrechte an die kommerziellen Verwerter (Verlage) abtreten dürfen. Das Recht der Autoren an einer freien Selbstpublikation und/oder einer Bereitstellung in einem Open-Access-Repository oder z.B. bei Google bleibt somit erhalten. 1

[Update Ende]

Die unglückseelig gestartete Diskussion, die durch den Heidelberger Appell angestoßen worden ist, wird inzwischen auch im Ausland wahrgenommen.

The most surprising – and annoying – aspect of the current debate in Germany is the intermixture of Open Access and Google Books. These two issues are simply unrelated. Google is neither explicitly nor implicitly pursuing an Open Access agenda with its Google Books project. It does not provide its scanned books openly or for free.

Die Diskussion verfehlt hier an dieser Stelle von beiden Seiten den wichtigsten Punkt, wenn es um Open Access geht. Die Wissenschaftsorganisationen lassen sich hier auf die Diskussion ein, ob Open Access notwendig ist und gegen Urheberrechte verstößt oder nicht. Wichtiger ist doch in zwischen nicht mehr Frage ob und überhaupt, sondern in welcher Form und mit welcher Finanzierung.

Quellen
Hübner, Andreas: Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen Helmholtz Gemeinschaft – Geschäftsstelle
Dobusch, Leonard: The German Open Access Uproar: Missing the point?:engl: via governance across borders
Kaden, Ben: Im Geklüfft der Debatte: Die Entgegnung der Wissenschaftsorganisationen zum Heidelberger Appell ist da. via IBI Weblog

P.S. Hervorhebung in den Zitaten durch die Autorin.
Fußnoten

  1. Kuhlen, Rainer: Was ist uns Wissenschafts- und Publikationsfreiheit wert? Verlieren wir den Gedanken der Sozialpflichtigkeit von Wissen, verlieren wir unsere Zukunft., Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ []

Ähnliche Beiträge

Reaktion auf die Kritik am Strategiepapier „21 gute Gründe“

Die Arbeit an “21 gute Gründe…” geht weiter – so ist die Meldung von Frau Liason übertitelt. Die Arbeitsgruppe bedankt sich für die Rückmeldungen und hat den Text auf dieser Basis überarbeitet. Zudem wurde eine zweigeteilte Struktur der Publikation beschlossen.

Es wird jetzt zwei einzelne Publikationen geben, die physisch miteinander erkennbar verbunden sind – eine Image-Broschüre für die Allgemeinheit und eine verknappte Fassung für Politik und Verwaltung.

Das ehrgeizige Ziel ist es, die „21 guten Gründe“ am 24.10. zum Tag der Bibliotheken erscheinen lassen. Das bedeutet wohl, dass die überarbeitete Form dieses Strategiepapiers nicht nochmal vorher zu lesen sein wird.

Liason, Barbara: Die Arbeit an “21 gute Gründe…” geht weiter via BiB – Berufsverband Information Bibliothek, Diskussionsforum zu Bibliothek 2012


Ähnliche Beiträge

Web 2.0 ist eine Gefahr

Wie können sich nur so viele Nutzer des Internets mit Web2.0-Technologien beschäftigen? Ihnen fehlt es an Zeit sich mit kommerziellen Angeboten zu beschäftigen und das gefährdet den Informationsmarkt.
Jeder dritte Manager sagt, die Konkurrenz durch so genannten user-generated Content sei die größte Bedrohung fürs Geschäft der Medien- und Unterhaltungsindustrie.

Doch die Branche will sich der Herausforderung stellen: 66 Prozent der weltweit Befragten beabsichtigen, innerhalb der kommenden drei Jahre Umsatz mit user-generated Content zu machen. Deutsche Firmen sind da etwas zurückhaltender: Zwischen einem und fünf Jahre werde es dauern, bis man damit Geld verdienen werde, so drei Viertel der Befragten.

Internetsurfer veröffentlichen eigene Texte, Bilder, Ton- und Videoaufnahmen. Die sozialen Medien sind nach Ansicht der Unternehmen keine Modeerscheinung. Daher brauchen die Anbieter traditioneller Medieninhalte neue Strategien, sogenannte „Cross-Media-Angebote“.

67 Prozent der Befragten sagen, der Geschäftsbereich Video werde in den kommenden fünf Jahren voraussichtlich am stärksten zum Wachstum beitragen (Deutschland: 75 Prozent), insbesondere Kurz-Clips, Serien und andere TV-Formate.
[…]
Der Nutzer hat mehr Macht denn je. Es werden diejenigen Unternehmen erfolgreich sein, die Inhalte, Erzählform und medialen Verbreitungskanal am besten auf den Abnehmer zuschneiden. So eigneten sich etwa Spielfilme für Fernsehanbieter und die Bereitstellung im Internet oder per IPTV. Auf seinem Handy erwarte der Nutzer jedoch im Wesentlichen individualisierte Dienste.

Quelle:
Web 2.0-Nutzer beunruhigen die Medien- und Unterhaltungsbranche : Besonders deutsche Unternehmen fühlen sich bedroht via de.internet.com


Ähnliche Beiträge