Wie hat man früher Bücher in der Bibliothek gefunden?


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Zur Erinnerung an Roger Willemsen

In Gedenken an einen Fürsprecher von Bibliotheken hier die Rede des heute leider verstorbenen Roger Willemsen vom 101. Bibliothekartag in Hamburg (2012). Ab der 50. Minute und 10 Sekunden beginnt seine Rede.


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Die Staatsbibliothek zu Berlin in Wim Wenders „Der Himmel über Berlin“ (1987)

Aufgrund der Verleihung des Ehrenbären an Wim Wenders auf der diesjährigen Berlinale hat die Staatsbibliothek zu Berlin einen Kurzfilm zusammengestellt, in dem der Schauplatz Staatsbibliothek zu Berlin „Haus Potsdamer Straße“ in „Der Himmel über Berlin“ (1987) und fast 30 Jahre später gezeigt wird. Angesichts der 2013 neu eröffneten Lesesäle im Haus „Unter den Linden“ wurde im Blog angeregt bei einer möglichen Fortsetzung zu „Der Himmel über Berlin“ die renovierten Lesesäle als Filmkulisse zu nutzen.


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Gut gemeint bleibt gut gemeint

Der Bürgermeister der Stadt Klagenfurt Christian Scheider hatte vor zwei Jahren die Frage zu beantworten, wann die Stadt eine öffentliche Stadtbibliothek bekommt und warum es bisher keine gibt. Der Bürgermeister zählte neun öffentlich zugängliche Bibliotheken auf.

Arbeiterkammerbibliothek
Bibliothek der Alpen Adria Universität
Bibliothek des Kärntner Landesarchiv
Kärntner Landesbibliothek im Landesmuseum Kärnten
Öffentliche Bibliothek Viktring
Zentrale Schulbibliothek
Slovenska Studijska Knjiznica – Slowenische Studienbibliothek
Diözesenbibliothek
Bücherei Wölfnitz

Öffentlich zugänglich ist auch die Bibliothek und Mediathek der Pädagogischen Hochschule Kärnten.

Doch können diese Bibliothek nur bedingt die Aufgaben einer Stadtbibliothek wahrnehmen, da die Bibliotheken zwar öffentlich zugänglich, aber die meisten mit einem starken wissenschaftlichen Schwerpunkt aufwarten.

Besonders begeistert dürften die Buchhandlungen der Start über den Hinweis des Bürgermeisters freuen:

Darüber hinaus kann man in allen Buchhandlungen Klagenfurts stundenlang in Büchern lesen, ohne etwas dafür zu bezahlen.

Die Werbung für das „wunderbare Antiquariat“ im „Hof des Rathauses“ ist nett gemeint, geht aber an dem eigentlichen Problem vorbei. Eine Bibliothek heute bietet nicht nur Zugang zu Büchern und ist heute oft der einzige Ort im öffentlichen Raum, wo die Besucher nicht genötigt werden, irgendetwas käuflich zu erwerben. Dass die „verschiedensten Bücher um Preise im Cent-Bereich“ käuflich zu erwerben sind, widerspricht also gleich zwei Gedanken, die einer Bibliothek zugrunde liegen.

Des Pudels Kern dieser Aussage ist:

Natürlich würde sich die Landeshauptstadt auch gerne eine ‚Stadtbibliothek‘ leisten, allerdings ist dies aufgrund der angespannten finanziellen Situation der Stadt sehr schwierig.

Leider schießt Herr Scheider mit seiner Antwort deutlich über das eigentliche Ziel hinaus und zeigt ein seltsames Verständnis von Bibliothek und lokalem Buchhandel. Manchmal ist weniger wohl mehr.

Quelle:
Wann bekommt Klagenfurt eine öffentliche Stadtbibliothek?, Homepage des Bürgermeisters (17.11.2009)


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