Ariadne von Schirach über ihre Liebe zu Büchern

„Books are agents of empathy. Books bring compassion.“

Ariadne von Schirach


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Zur Erinnerung an Roger Willemsen

In Gedenken an einen Fürsprecher von Bibliotheken hier die Rede des heute leider verstorbenen Roger Willemsen vom 101. Bibliothekartag in Hamburg (2012). Ab der 50. Minute und 10 Sekunden beginnt seine Rede.


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LIBREAS Ausgabe #20 erschienen

Wie im Call for Papers zur 20. Ausgabe eindrucksvoll beschrieben, handelt die 20. LIBREAS-Ausgabe vom „Scheitern“. Auf ein Einbinden des nervig flackernden LIBREAS-Titelbildes zu diesem Thema habe ich mal verzichtet und einen Screenshot gemacht, um hier Augenkrebs zu vermeiden.

Titelbild LIBREAS #20 zum Thema Scheitern
LIBREAS #20

Zum Schwerpunktthema gibt es folgende Beiträge:
Luzian Weisel: Interview zur Auflösung der IuK-Initiative Wissenschaft
Ben Kaden: Keine Rezepte. Versuch über das Scheitern in der Wissenschaft
Karsten Schuldt: Doppelarbeit und Wiederholungen beim Versuch, Schulbibliotheksnetzwerke aufzubauen
LIBREAS-Redaktion: Scheitern in der Schreibwerkstatt. Aus der Redaktion der LIBREAS. Library Ideas.
LIBREAS-Redaktion: „Da läuft was schief“. Lieder zum Scheitern
[Rezension:] Maria-Inti Metzendorf: Kurz besprochen: 3 Graphic Novels zum Thema Scheitern

Weitere Beiträge und Diskussion:
Hannes Fischer: Mit Nachdruck gegen den Verleger. Alte Allianzen und neue Positionen am literarischen Markt
Johanna Mauermann & Oliver Bendel: Angriff von unten. Tiefgreifende Veränderungen durch elektronische Literatur
Ben Kaden, Maxi Kindling & Heinz Pampel: Stand der Informationswissenschaft 2011
[Diskussion:] Susanne Brandt: Bibliotheken und Soziale Gerechtigkeit. Fünf Thesen für eine mögliche Positionierung und Umsetzung in der bibliothekarischen Praxis

Ein Call for Papers zu LIBREAS #21 folgt laut Aussage der Redaktion in den nächsten Tagen.

Zum Archiv der älteren Ausgaben bzw. LIBREAS auf dem edoc-Server

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Onleihe in Thüringen schwächelt

Was haben sich Bibliotheken nicht alles vom DiviBib-Angebot Onleihe versprochen? Gern glaubte man, dass die Onleihe der Anschluss ans Internetzeitalter ist und dass nun die Bibliotheksnutzer zumindest nur so in die schöne, neue digitale Welt der Bibliotheken strömen würden. Bequem von Zuhause, 24 Stunden, 7 Tagen die Woche. Einzige Hürde sei der Bibliotheksausweis, für den man sich je nach Bibliotheksregel einmal im Jahr in die nächste Öffentliche Bibliothek begeben müsste.

Leider zeigt sich, dass dies nicht ganz so einfach ist und in Thüringen ist die Lage bei der Thüringer Internet-Bibliothek Thuebibnet drei Jahre nach Start gelinde gesagt schwierig. Annette Kasper, die Vorsitzende des Thüringer Landesverbandes im Deutschen Bibliotheksverband, äußerte sich dem MDR THÜRINGEN gegenüber zu diesem Thema. Ein leichter Anstieg bei den Online-Ausleihen lässt sich zwar verzeichnen, aber die Zahl bleibt dennoch hinter allen Erwartungen zurück. So wurden 2009 ca. 17.000 und im vergangenen Jahr rund 27.000 Ausleihen getätigt, so waren es bis Ende September des laufenden Jahres bereits etwa 24.000 Medien. Das heißt, dass wohl vermutlich bis Jahresende nicht jedes Medium in der Online-Bibliothek wenigstens einmal ausgeliehen sein wird. Derzeit werden 34.000 Medien zu Ausleihe angeboten.

Nun will man zur Belebung der recht „toten“ Bibliothek eine große Plakataktion starten. Kaspers setzt darauf, dass die Bibliothek davon profitieren wird, denn wann immer für bestimmte Zielgruppen oder ein bestimmtes Angebot geworben hatte, konnte die Bibliothek Zuwächse erreichen.

Die Zahlen sind auch unbefriedigend, legt man ihnen die Zahl der beteiligten Bibliotheken zugrunde. Es beteiligen sich die Bibliotheken von Arnstadt, Erfurt, Gotha, Greiz, Ilmenau, Jena, Meiningen, Nordhausen, Schmalkalden, Sömmerda und Zella-Mehlis. Unterstützt wird das Angebot mit 20.000 Euro pro Jahr. Ob allein eine Plakataktion ausreicht, um eine akzeptable Nutzung des Angebots zu erreichen, halte ich für fraglich. Viel mehr müssen meiner Meinung nach die Nutzungsbedingungen und das Angebot des Thuebibnet überdacht und verbessert werden.

Quelle:
Thüringer Internet-Bibliothek: Kaum Leser – Werbeaktion geplant, MDR Thüringen


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CfP für LIBREAS Ausgabe #20

Die zwanzigste Ausgabe von LIBREAS beschäftigt sich diesesmal mit dem Thema „Scheitern“, wobei damit nicht gesagt werden soll, dass die Zeitschrift an sich gescheitert ist. Es geht um das wissenschaftliche Scheitern.

Der projektorientierten Wissenschaft ist das Scheitern inhärent – beziehungsweise allen Unternehmungen, die sich in Projekten organisieren. […]

Die Bibliothekspraxis ist vom Scheitern nicht ausgenommen. […] es sind vertrauliche Gespräche und interne Arbeitssitzungen, auf denen dieses Scheitern, das teilweise öfter aufzutreten scheint als der Erfolg, Thema ist. Öffentlich hört man davon nichts bzw. äußert sich Scheitern ansatzweise in Diskussionen und Veranstaltungen rund um die Themen Nachhaltigkeit und Geschäftsmodelle. […]

Warum also sollen wir in Wissenschaft und Bibliothekswesen nicht gerade vom Scheitern lernen? […] In der wissenschaftlichen Ausbildung wird immer wieder darauf hingewiesen, dass auch eine negative Antwort auf eine Forschungsfrage ein wissenschaftliches Ergebnis sein kann – weil man immerhin das weiß. Ist es möglich, dieses Wissen auch in den laufenden Betrieb von Bibliotheken und der Wissenschaftspraxis einzubringen?

Bis zum 31.12.2011 können Berichte, Artikel und Meinungsäußerungen eingereicht werden. Die Redaktion steht dafür gerne Rede & Antwort oder mit Hilfe zur Seite.

Gesamter Call for Papers zur inzwischen 20. Ausgabe von LIBREAS


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Google Books Settlement ist gescheitert

Das kann teuer für Google werden. Wie Bob van Voris bei Bloomberg berichtet, hat der Richter Judge Denny Chin den 125-Millionen-Vergleich zwischen Google und der American Authors Guild, der Vertretung für amerikanische Autoren und Verleger, abgelehnt.

Chin begründet dies wie folgt:

While the digitization of books and the creation of a universal digital library would benefit many, the ASA would simply go too far. It would permit this class action–which was brought against defendant Google Inc. to challenge its scanning of books and display of “snippets” for on-line searching – – to implement a forward-looking business arrangement that would grant Google significant rights to exploit entire books, without permission of the copyright owners. Indeed, the ASA would give Google a significant advantage over competitors, rewarding it for engaging in wholesale copying of copyrighted works without permission, while releasing claims well beyond those presented in the case.

Problematisch für die Einigung war, dass auch Autoren und Urheber durch den Vergleich betroffen wären, die gar nicht bis jetzt in diesen Gerichtsstreit involviert sind. Durch den Vergleich würde eine Situation geschaffen, in der Google jedes Buch digitalisieren und zur Verfügungen stellen dürfte, bis jemand dies verbietet. Dies ist aus verschiedenen Gründen sehr problematisch. Bisher dürfen Digitalisierungen nur nach Erlaubnis durch den Urheber oder seinen Verteter vorgenommen werden (Opt-In). Durch das Settlement (Vergleich) würde die Erlaubnis vorausgesetzt bis der Urheber dieser widerspricht (Opt-Out). Jemand, der aber nicht dem Vergleich Zugestimmt hat, darf aber nicht davon betroffen sein.

Die Entscheidung zu diesem Settlement lässt seit Jahren auf sich warten. 2005 war Google von Autoren und Verlegern wegen massiven Urheberrechtsverletzungen (Digitalisierung großer Mengen urheberrechtsgeschützter Bücher und der Anzeige von sogenannten „Snippets“ online verklagt wurden. Im Ergebnis des Vergleiches würde eine Book Rights Registry gegründet, um die Rechteinhaber für den öffentlichen Zugang zu gewissen Büchern durch Google zu vergüten. Im Gegenzug würde das Settlement Google Immunität im Bezug auf das Copyright geben, so dass die Firma Millionen Bücher im Internet anbieten kann. Die daraus generierten Einnahmen sollten dann mit den Rechteinhabern geteilt werden.

Hilary Ware, Managing Cousnsel bei Google1,äußerte sich in einer ersten Reaktion sehr enttäuscht:

„Like many others, we believe this agreement has the potential to open up access to millions of books that are currently hard to find in the U.S. today,“ Ware said in a statement. „Regardless of the outcome, we’ll continue to work to make more of the world’s books discoverable online through Google Books and Google eBooks.“

Wäre das Settlement zustande gekommen, hätte so eine der größten Sammlungen der Welt von Online-Büchern entstehen können, die Zugang zu selten vorhanden Büchern hätte ermöglichen können.

Richter Chin wird dazu am 25. April eine entsprechende Pressekonferenz geben.

[Update]

„Ich rufe die Parteien dringend auf, ihren Vergleich dementsprechend zu ändern“, schloss der Richter seine 48-seitige Urteilsbegründung. Müsste der Konzern jedoch bei jedem Autoren oder Verlag einzeln die Zustimmung einholen, würde dies das Projekt „Google Books“ erheblich zurückwerfen. Richter Chin setzte einen neuen Termin für den 25. April an.

[Update]

Quellen:
NYC Judge Rejects Google Book Settlement, ABC-News
Voris, Bob van: Google’s $125 Million Digital-Library Settlement Is Rejected by U.S. Judge, Bloomberg.com
Hoffelder, Nate: Google Books Settlement Rejected by Judge, eBooknewser
Stirland, Sara Lai: New York Judge Rejects Google Books Settlement, Broadbandbreakfast.com
[Update]Digitalisierung von Büchern : US-Gericht stoppt Google-Pläne, n-tv.de[/Update]

Mehr dazu:
Richter Chins Begründung auf Scribd.com
google.books.settlement

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