[Videozitat] Unkommentiert – 2016

Camera: Klaus Elmer
Edited by: Kasper Bech Dyg
Produced by: Christian Lund
Copyright: Louisiana Channel, Louisiana Museum of Modern Art, 2017

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Eine Bushaltestelle in der Bibliothek

Eine Bushaltestelle in der Bibliothek? Ja, das ist Dank dem Elektrobus der Firma Volvo möglich. Um das näher zu demonstrieren wurde eine Pop-Up-Bibliothek geschaffen, in welcher der Bus hält. Es handelte sich um eine echte Bibliothek, die zum Verbund der Stadtbibliothek Gothenburggehört. Sie befand sich am Eingang des FrihamnenHafen während des Volvo Ocean Race.


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Bibliotheken in Stockholm – einladend und international

Beitrag von Margareta Lindner, München

Im Rahmen des EU-Förderprogramms LEONARDO DA VINCI – GO EUROPE, das den Erfahrungsaustausch von Berufstätigen fördert, war ich im Februar 2014 zwei Wochen lang Gast bei der Internationella biblioteket und der Stockholms Stadsbibliotek in Schweden. Eigentlich hätte ich schon längst einen Fachartikel über meine Einblicke und Erfahrungen dort schreiben sollen. Aber man schiebt so was ja immer gern vor sich her. Wolfgang Kaiser hat mich jetzt gedrängt, zumindest eine kleine Fotostory zu posten, was ich hiermit tue.

Eingang der Internationella biblioteket
Eingang der Internationella biblioteket

 Die Internationella biblioteket befindet sich im Zentrum von Stockholm in unmittelbarer Nachbarschaft der Zentralbibliothek im Asplundgebäude.

Sie wurde 1991 als staatliche Fernleihzentrale für fremdsprachige Medien für Bibliotheken in ganz Schweden gegründet.

Im Jahr 2000 wurde zusätzlich eine öffentliche Bibliothek als Teil der Stockholmer Stadtbibliothek eingerichtet. Seitdem wird die IB zu 50 % von der Stadt, und zu je 25 % von Staat und Land finanziert.

Regal mit Literatur in afrikanischen Sprachen

 

Mit einem Medienetat von 170.000 Euro verfügt die IB über 200.000 Medien in 120 Sprachen, davon befinden sich ca. 40 % im Freihandbereich und ca. 60 % im Magazin. Etwa 60 Sprachen werden von den 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern laufend aktualisiert und gepflegt.

Ausleihstärkste Sprachen sind Russisch, Persisch, Chinesisch, Thai, Spanisch, Arabisch, Polnisch, Japanisch. Die Bibliothekarinnen und Bibliothekare haben selbst Kenntnisse in 27 Sprachen.

 

Ausleihe und Rückgabe ist auf allen Ebenen möglich
Ausleihe und Rückgabe ist auf allen Ebenen möglich
Blick in den Freihandbereich
Blick in den Freihandbereich
Cafeteria mit WLAN-Anschluß
Cafeteria mit WLAN-Anschluß
Internationale Zeitungen und Internet im Eingangsbereich
Internationale Zeitungen und Internet im Eingangsbereich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben der Fernleihe von Medien aus dem eigenen Bestand berät die Internationella biblioteket auch andere Bibliotheken in ganz Schweden bei der Erwerbung fremdsprachiger Medien. Auf ihrer Internetseite http://www.interbib.se hat sie dazu eine Datenbank mit Bezugsadressen aus aller Welt eingerichtet: http://www.interbib.se/sv/for-bibliotek/inkopsstallen

Die Stockholmer Stadtbibliothek bietet fremdsprachige Medien aber nicht nur in dieser Spezialbibliothek an, sondern in allen Stadtteilen mit hohem migrantischen Bevölkerungsanteil.

Medien in allen diesen Sprachen gibt es in der Stadtbibliothek Rinkeby
Medien in allen diesen Sprachen gibt es in der Stadtbibliothek Rinkeby
Zeitungen in der Stadtteilbibliothek Rinkeby
Zeitungen in der Stadtteilbibliothek Rinkeby

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch bei den Medienangeboten für Kinder wird Wert auf ein breites fremdsprachiges Spektrum gelegt.

Stadtbibliothek Husby
Stadtbibliothek Husby
Internationale Kinderliteratur in der Zentralbibliothek
Internationale Kinderliteratur in der Zentralbibliothek

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zentralbibliothek in dem von Erik Gunnar Asplund entworfenen und 1924-1927 erbauten beeindruckenden Rundbau ist das Schmuckstück der Stockholmer Stadtbibliothek.

Zentralbibliothek im Asplundgebäude
Zentralbibliothek im Asplundgebäude
Rotunde im Asplundgebäude
Rotunde im Asplundgebäude

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie wichtig der Stadtbibliothek Stockholm auch das Thema Inklusion ist, zeigt sich im Eingangsbereich der Zentralbibliothek. Dort trifft die Besucherin, der Besucher als erstes auf die große Abteilung mit Medien für sehbehinderte Menschen, die sogenannten Daisy Books.

Zentralbibliothek Eingangsbereich rechts
Zentralbibliothek Eingangsbereich rechts

 

Zentralbibliothek Eingangsbereich links
Zentralbibliothek Eingangsbereich links

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bücher in leichter Sprache für Menschen mit kognitiven Einschränkungen gehören in allen Bibliotheken selbstverständlich zum Bestand. Für dieses Mediensegment im Kinderbereich wurde in Schweden das Label „Äppelhylla“ entwickelt.

Lättläst - Bücher in leichter Sprache
Lättläst – Bücher in leichter Sprache
Äppelhylla - Kindermedien in leichter Sprache
Äppelhylla – Kindermedien in leichter Sprache

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Bobcatsss 2014 in Barcelona

Der 22. BOBCATSSS-Kongress wird in der Zeit vom 29.01. – 31.01. 2014 in Barcelona stattfinden. Das BOBCATSSS-Team setzt sich aus Studenten und Dozenten der Universitäten von Barcelona und Borås (Schweden) zusammen. Die Webseite für BOBCATSSS 2014 ist: http://bobcatsss2014.hb.se

via: Bibliotheksvideos = Library Videos und d-lib magazine


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Das Bibliotheksboot

Andere Welten, andere Wege zum Buch. Über den Bücherspanzer, den Bücheresel und die Bücherkamele haben wir hier schon berichtet. Eine andere Variante, um Leser zu erreichen wählt die Bibliothek von Pargas seit 35 Jahren mit dem Bibliotheksboot. Etwa fün Mal von Mai bis September/Oktober fährt das Schiff die schwedischen Inseln der Umgebung an, immer beladen mit 600-800 Büchern, um den Lesedurst der Inselbewohner zu stillen. Die Menschen, die das ermöglichen, arbeiten ehrenamtlich. Das Boot selbst wird extra zu diesem Zweck angemietet. Nach 35 Jahren kennt man sich inzwischen persönlich.


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Creative Commons Attribution 3.0 Unported This work is licensed under a Creative Commons Attribution 3.0 Unported.


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Schwedens Nationalbibliothek verzichtet auf Zusammenarbeit mit OCLC

Die Vertragsverhandlungen zwischen OCLC und der schwedischen Nationalbibliothek sind gescheitert, da beide Parteien sich nicht einigen konnten. Die seit 2006 geführten Verhandlungen wurden nun durch die Bibliothekare der Bibliothek nach einer Diskussion der mit der National Reference Group und der Expertengruppe für den nationalen Bibliothekssystems LIBRIS (Schwedisch) beendet.

In den Verhandlungen mit OCLC ging es vorrangig um zwei Themen: die Konditionen für das Hochladen der Daten des schwedischen Verbundkataloges Libris in den Worldcat und die Lizenz-/Eigentumsbedingungen für das Herunterladen der bibliografischen Daten des WorldCats in LIBRIS.

Gerade für die Nachnutzung der WorldCat-Metadaten gab es Bedingungen seitens OCLC, die so von der Nationalbibliothek nicht akzeptiert werden konnten, da sie mit bestehenden Verträgen kolidieren. Grundlegend ist die Teilnahme der Bibliotheken an diesem Verbundkatalog freiwillig. Die Bibliotheken können die dort enthaltenen Daten nutzen1, im Verbundkatalog oder im eigenen Bibliothekssystem speichern oder so verwenden, wie sie das für ihre Einrichtung als gut erachten. Die Nationalbibliothek kontrolliert daher nicht, wie die bibliografischen Datensätze des Verbundkataloges verwendet werden. So lautet die Vereinbarung mit allen beteiligten Bibliotheken und externen Partnern.

Zwar besitzt die Nationalbibliothek die Rechte an den Daten, ermöglicht aber im Gegenzug den freien Zugang in Abhängigkeit der von den Bibliotheken angegebenen Methoden. Diese Vereinbarung ermöglich den Abschluss von Verträgen über Metadaten mit anderen Partnern, verbrieft aber das Recht der teilnehmenden Bibliotheken, diese Daten dann auch frei nutzen zu können. OCLC verbietet dies jedoch für die WorldCat-Metadaten in seinen Lizenzen.

Das führt zu folgenden Problemen: Verlässt eine Bibliothek LIBRIS, so dürfen die nachgenutzten WorldCat-Datensätze nicht mit in ein eigenes System übernommen werden. Dies verletzt aber den Vertrag, der zwischen der Nationalbibliothek und den an LIBRIS beteiligten Biblitoheken gilt. Die Nationalbibliothek kann eine Verletzung des Vertrags mit OCLC und dem WorldCat nicht verhindern, da sie kein Mandat besitzt, die Handlungsfreiheiten der Bibliotheken einzuschränken. Schließlich dürfen alle an LIBRIS beteiligten Bibliotheken über die Nutzung der Daten aus LIBRIS selbst entscheiden.

Problematisch wird dieser Vertrag mit OCLC auch dann, wenn es darum geht, bibliografische Daten zur Europeana oder der Europäischen Bibliothek zu liefern. Die Europeana verlangt z.B., dass die Daten unter einer offenen Lizenz (Stichwort: Linked Open Data) zugänglich gemacht werden. Dadurch würden die Lizenzbedingungen des WorlCats verletzt. Trotz der Verhandlungen mit OCLC kommt man an dieser Stelle nicht auf einen Nenner, da der WorlCat auf lange Sicht rentabel sein muss.

Für die Schwedische Nationalbibliothek und ihre über den Verbundkatalog angeschlossenen Bibliotheken heißt dies, dass eine Sichtbarkeit ihrer Bestände über den WorldCat z.B. auch in Google Books langfristig nicht gegeben sein wird.

Quelle
Beitrag übertragen aus dem Englischen:
Hedenström, Maria: No deal with OCLC, National Library of Sweden
Fußnoten

  1. Eine kleine Präsentation von Anders Söderback zur Linked Open Data-Politik von Libris []

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