Drehort Bibliothek: Walkman Silent Party Library

“Die WALKMAN Silent Party von Sony bedeutet Party, wo und wann immer du willst. Feiere das Leben an unerwarteten Orten und in Situationen, in denen keiner damit rechnet. Also, hol deine Luftgitarren unter dem Bett hervor, bring den Robo-Dance ins 21. Jahrhundert und lass dir von Bässen den Stress aus dem Kopf hämmern. Dir ist nach Feiern? Dann feiere!”

Silent Library hieß ich auch eine TV-Sendung des Musikkanals MTV. Allerdings ging es darin um Spiele, die in Teams ausgetragen werden. Sogenannte Silenty Partys  sind in vielen Großstädten der Welt immer mehr im Kommen, in denen das Publikum in Städten, wie München (http://www.leise-disco.de), Bozen, Tel Aviv oder Berlin ruhig feiern kann, um andere nicht zu stören und die Lärmschutzbestimmungen einzuhalten. Wäre das nicht auch eine Idee für die “Lange Nacht der Bibliotheken” oder für Bibliotheken, welche im Zuge de bundesweiten Kampagne “Treffpunkt Bibliothek 2012” ein breites Publikum ansprechen wollen? In den Niederlanden, allen voran in Rotterdam gibt es das “Leezersfest” und kam bei BibliothekarInnen und der Bevölkerung in der zweitgrößten Stadt der Niederlande nicht nur 2009 gut an. Bibliotheken wären ideale Orte, um solche “ruhigen” Veranstaltungen auszutragen und in der Ökonomie der Aufmerksamkeit und der Medienwelt mehr Beachtung zu finden.

Mehr Infos unter http://www.sony.de/hub/silentparty

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Sony steht zu Google

Erst vor wenigen Tagen ging die Meldung rum, dass Google über 1 Million Bücher kostenlos im E-Pub-Format zum Download anbietet. Damit war klar, dass Amazon gewaltige Konkurrenz bekommt, denn der Kindle kann das E-Pub-Format nicht darstellen. War mit dieser Ankündigung von Google gleichzeitig ein Machtsignal verbunden, so in der Art: Achtung, wer sich gegen mich in Bezug auf das Google Settlement stellt, kann nur verlieren? Sony hingegen macht da wohl alles richtig. Schon März diesen Jahres deutete sich eine engere Zusammenarbeit zwischen Sony und Google an. Und auch jetzt unterstützt Sony Google.

Ein Anwalt des Unternehmens aus Japan hat vor Gericht sich für das Vorhaben von Google geäußert. Im Gegensatz zu vielen anderen sieht Sony im der Einigung mit den Autoren keine Einschränkung des Wettbewerbs sondern das genaue Gegenteil.

Sony stellt sich damit als Konkurrent von Amazon auf die Seite des scheinbar stärkeren. Bei Bloomberg heißt es:

Sony’s position puts it at odds with Amazon.com, which is part of a coalition that includes Microsoft Corp. and Yahoo! Inc. who argue that Google is trying to control the access and distribution of the largest database of books in the world.

Die Zeit befürchtet ebenfalls, dass hier ein neuer Kriegsschauplatz eröffnet wird, dem das Google Settlement als Steilvorlage dient:

Mit Sonys Teilnahme an dem Streit könnte sich die Debatte allerdings auch zu einem «Stellvertreter-Krieg» entwickeln. Denn das Unternehmen dürfte selbst großes Interesse die Nutzer von Sonys E- Book-Readern mit digitalen Buchinhalten zu versorgen.

Klar ist, dass alle Reader, die in der Lage sind, E-Books im E-Pub-Format darzustellen, von diesem Angebot Googles profitieren, eine Million gemeinfreie Werke in diesem Format anzubieten. Dazu zählen die Sony-Reader und deutlich ist beim Verhalten von Sony auch, dass man die Hand, die einen füttert, nicht beißt. Erst diesen Monat hat Sony angekündigt, im eigenen E-Book-Shop auf E-Pub zu setzen.

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Google umwirbt Sony

Google hat sich ja bis jetzt im E-Book-Reader-Markt noch gar nicht zu Wort gemeldet. Doch jetzt meldet sich der Suchmaschinengigant und umwirbt Sony mit einem Geschenk von 500.000 E-Books. Damit kann Sony darauf hoffen, dass seine Reader eine wirkliche Konkurrenz zum Kindle werden. In den USA bietet Amazon für seinen Reader derzeit 600.000 Bücher zum Download an.

Sony kann da mit 500.000 Büchern gut mithalten. Für Europa heißt dies, dass man auch hier noch sehr viele Bücher anbieten kann.

Sony kündigt dieses riesige Geschenk als

einen “logischen Schritt [an], um mehr Menschen mehr Bücher zu bringen, um Information überall und auf jedem Gerät verfügbar zu machen”. Die offizielle Ankündigung von Google steht noch aus – für Donnerstagnachmittag ist eine Telefonkonferenz geplant.

Google unterstützt eine offene Plattform für den Zugang und die Darstellung von Büchern. Man möchte sich deshalb nicht auf einen Technologie-Anbieter festlegen. Ziel ist es, den Menschen überall auf der Erde die Welt der Bücher zugänglich zu machen. Viele der Bücher bei Google sind mit einer speziellen Software in durchsuchbare Textdateien überführt worden. Die lassen sich auch mit dem Google-Betriebssystem Android auf dem Handy lesen. Bei diesem Anspruch ist es natürlich mehr als folgerichtig, die Dateien nun auch auf anderen Geräten zur Verfügung zu stellen.

Associated Press gibt an, dass die Bücher, die in einem passenden E-Book-Format angeboten warden, aus der Zeit vor 1923 stammen. Hier kann Google davon ausgehen, dass diese Bücher in der Public Domain liegen.

Die meisten Bücher bei Google Books liegen als PDF vor und werden jetzt von Google im Epub-Format zur Verfügung gestellt. Dadurch lassen sie sich auf dem Sony Reader besser darstellen. Nachteilig für das Sony-Gerät gegenüber dem Kindle erweist sich die fehlende Drahtlosverbindung, so dass man immer wieder auf den Computer oder ein anderes Download-Gerät angewiesen ist.

Libreka, die deutsche E-Book-Plattform krankt ja nicht nur an einer unmöglichen Usability sondern auch an einer zu geringen Anzahl von herunterladbaren Büchern im PDF-Format. Bücher im Epub-Format lassen sich noch auf sich warten. Bei gemeinfreien E-Books bietet sich das Projekt Gutenberg an.

Für das Epub-Format ist die Allianz von Google und Sony ein Vorteil. Damit könnte sich ein offener Standard durchsetzen. Dies wäre ein Nachteil für Amazons Kindle, dessen proprietäres Format nicht von anderen Lesegeräten dargestellt werden kann. Amazon isoliert sich derzeit, zumal Amazon anderen Anbietern verbietet, Bücher in diesem Format zu veröffentlichen.

Quellen:
E-Books: Sony verbündet sich mit Google gegen Amazon via heise online
Google schenkt Sony 500.000 Bücher, Spiegel online

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Der Börsenverein wird zum Anbieter von E-Book-Readern

Die Wirtschaftstochter des Börsensvereins MVB macht sich stark für die Beteiligung der Verlage an der Online-Plattform Libreka. Um hier entstehende Angebote auch perfekt weiternutzen zu können, macht sich Ronald Schild, der September 2006 von Amazon zum Börsenverein gewechselt ist, stark für das Angebot eines passenden E-Book-Readers als einen weiteren Service.

„Wir führen derzeit intensive Gespräche mit mehreren Herstellern“, bestätigte Schild gegenüber buchreport.express in der aktuellen Ausgabe 5/09.

  • Im engeren Blick hat der MVB-Geschäftsführer u.a. das Cybook „Bookeen“:engl: .
  • Die Einführung des Gerätes soll noch im ersten Halbjahr und damit parallel zum Libreka-Echtstart erfolgen.
  • Ausgelotet werden Kooperationsmodelle, die den Bezug der Geräte durch Sortimenter zu möglichst günstigen Preisen ermöglichen.

Das neue Angebot dürfte nicht auf ungeteilte Zustimmung der Barsortimenter stoßen, die vehement ihren eigenen Platz im E-Commerce-Konzept von Libreka eingefordern. Für sie ist Libreka ein Wettbewerber, der mehr als nur das Marketinginstrument “Volltextsuche” einbringt.

Libri setzt künftig bei E-Books und Lesegeräten auf eine Kooperation mit Sony.

Erster Filialist mit E-Book-Angebot ist die Mayersche, die seit Herbst letzten Jahres in ihrem Filialnetz Erfahrungen mit dem Lesegerät „iLiad“ sammelt.

Quelle:
Börsenverein will E-Book-Gerät anbieten auf Buchreport.de
Börsenverein will E-bookreader anbieten via kindlez.de

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E-Paper-Fabrik und das E-Book-Jahr 2009

Lambert merkte in seinem Kommentar zu 2009 – Jahr des E-Books zurecht kritisch an:

Schön und gut, aber mit Prognosen sollte man in diesem Bereich vorsichtig sein. Der Journalist Guy Kewney hat vor zwei Jahren zurecht darauf hingewiesen, daß bisher jedes Jahr seit 2000 als DAS Jahr des eBooks vorausgesagt worden sei.

Dennoch scheint 2009 enorm Bewegung in den Markt der E-Books zu kommen. Nach den Ankündigungen und Entwicklungen von Amazon zu Kindle und Sony zu seinem Sony-Reader, tritt hier in Deutschland ein neuer Anbieter auf den Markt.
In Dresden wurde heute die Erste Produktionsstätte für E-Paper-Bildschirme eröffnet. Der britische Elektronik-Hersteller Plastic Logic Limited will ab dem kommenden Jahr jährlich mehrere Hunderttausend E-Paper-Bildschirme in Serie herstellen. Diese Bildschirme sind sehr leicht und biegsam und eigenen sich mit ihrem guten Kontrast hervorragend für Texte, Tabellen und Graustufendarstellungen.

Für Mitte 2009 sei die Markteinführung eines neuen Lesegerätes dieser Art geplant […]. Der Preis werde zwischen 200 und 600 Euro liegen.

Quelle:
Erste Produktionsstätte für E-Paper-Bildschirme bei RP online

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2009 – Jahr des E-Books

2009 wird wohl das Jahr des E-Books, denn nach Amazon will auch Sony im nächsten Jahr mit seinem E-Book-Lesegerät um die Gunst der Nutzer buhlen. Bereits im ersten Halbjahr soll der Reader eingeführt werden. Das Geheimnis um die Partner, mit denen Sony in Deutschland zusammenarbeiten will, wird bereits auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober bekanntgeben. Voraussichtlich werden das Buchverlage sein. Es wird viel Wert auf gute Partner gelegt, da das Sony-Angebot zu einem großen Teil mit der Qualität der Inhalte Erfolg hat. Ein weiterer Faktor ist das Schwarz-Weiß-Display, welches mittels elektronischer Tinte arbeitet, d.h. es benötigt kein Hintergrundlicht und ist damit selbst bei direktem Sonnenlicht so gut lesbar wie ein Buch. Strom wird nur dann verbraucht, wenn man zu einer neuen Seite umblättert.
Das hat der Sony-Reader mit dem Kindle gemeinsam.

Der Sony-Reader ist bei Größe eines Taschenbuches nicht einmal einen Zentimeter dick und wiegt 260 g. Der Bildschirm hat eine Diagonale von etwa 15 Zentimetern. Die Akkuladung reicht nach Sony-Angaben, um 6800 Seiten umzuschlagen.
Der Amazon Kindle wiegt 292 Gramm und misst 19,1 mal 13,5 mal 1,8 Zentimeter. Hinzu kommt eine drahtlose Schnittstelle, über die elektronische Angebote abonniert werden können. Bei eingeschalteter Schnittstelle hält der Akku ca. 2 Tage.

„Wir haben großen Wert auf die Akkulaufzeiten gelegt“, sagt ein Sony-Produktmanager. Deswegen verzichte Sony im ersten Schritt auf die drahtlose Übertragung.

Mancher würde sicherlich gerne auf die ein oder andere technische Rafinesse wert legen und davon seine Kaufentscheidung abhängig machen. Es gibt allerdings ein Problem:
Während Amazon auf ein eigenes Format (.azw) sowie Text (.txt) und Mobipocket (.mobi, .prc) setzt, verwendet Sony das Epub-Format oder das Adobe E-Book-Format. Somit lassen sich E-Books für einen Reader nicht auf dem anderen lesen, d.h. die Inhalte werden eine große Rolle bei der Auswahl des Readers spielen.
Nicht ausschlaggebend für die Wahl wird wohl das Rechtemanagement sein. Beide Geräte arbeiten mit Digital Rights Management, was immer wieder heftig kritisiert wird.

Quelle:
Heuzeroth, Thomas: Marktstart: Sony bringt sein Lesegerät nach Deutschland bei Welt Online
Bericht: Sony startet Digitalbuch-Lesegerät in Deutschland via heise online

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Sony hat nicht genug vom alten DRM-GDebakel?

Man möchte meinen, die Root-Kit-Problematik hätte Sony gereicht (wegen häufiger Zitierung verzichte ich mal auf einen verweisenden Link). Doch fehlgedacht:

Unter Führung von Sony Pictures unternehmen eine Reihe großer Hollywood-Studios einen neuen Anlauf zur Etablierung von digitalem Rechtemanagement (DRM). Das “Open Market” getaufte Konzept soll für Interoperabilität und Nutzerakzeptanz sorgen.

Bei diesem Versuch setzt man auf kompatible Geräte, Software und Datenformate, d.h. auf einen “offenen Markt” für digitale Filme mit DRM. Nach einem Bericht von TechCrunch:engl: befinden sich unter anderem Fox, Paramount, Time Warner, Amazon, WalMart und Comcast im Boot und unterstützen das Sony-Konzept; Apple und Disney sind nicht dabei.

Eine Präsentation:engl: von Mitch Singer zeigt wie “Open Market”
funktionieren soll. Ein großes Problem, dass sich dabei abzeichnet ist, dass die Anbieter große Mengen von Informationen zur Mediennutzung des Konsumenten erhält.

Quelle:
Gehring, Robert A.: Sony Pictures will DRM retten – “Open Market” soll für Interoperabilität sorgen via golem.de

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Sony öffnet sich offenen Formaten

Besitzern eines proprietären E-Book-Readers PRS-505 eröffenen sich ab sofort nach einem Softwareupdate neue Möglichkeiten, denn nun können sie auch Bücher im offenen EPUB-Format oder in Adobes E-Book-Format (mit digitalem Rechtemanagement, DRM) nutzen. Der Abschied von DRM ist damit jedoch nicht wirklich zu verzeichnen. Der Erfolg von Amazons Kindle zwingt Sony sozusagen zum einlenken.

Den Anfang macht der PRS-505, für den bereits entsprechend aktualisierte Software zum Download:engl: bereitsteht. Ob in Zukunft auch Besitzer eines PRS-500 in den Genuss der neuen Offenheit kommen werden, ist noch nicht bekannt.

Das EPUB-Format:x: :engl: wird International Digital Publishing Forum (IDPF):engl: 1 entwickelt.

“.epub” is the file extension of an XML format for reflowable digital books and publications. “.epub” is composed of three open standards, the Open Publication Structure (OPS), Open Packaging Format (OPF) and Open Container Format (OCF), produced by the IDPF. “.epub” allows publishers to produce and send a single digital publication file through distribution and offers consumers interoperability between software/hardware for unencrypted reflowable digital books and other publications.

Die jetzt erfolgte Öffnung der
Sony-Reader-Plattform für E-Books von Drittanbietern könnte als Zeichen gewertet werden, dass Sony nicht mehr hofft, im Wettbewerb gegen Amazons Kindle zu bestehen.

Der Umsatz des E-Book-Marktes hat sich dank des guten technischen Fortschrittes deutlich gesteigert und es gibt noch viel Wachstumspotenzial. Hinderlich sind neben den hohen Preisen für die Lesegeräte auch die fehlende Interoperabilität bezüglich dern Datenformate. Der Schritt Sony dürfte laut Robert A. Gehring als klares Zeichen einer Konsolidierung zu deuten sein, dem weitere Anbieter folgen dürften.

Mag der Weg Sonys der erste Schritt in die richtige Richtung zu sein, so ist es doch in mancher Hinsicht fraglich, ob ohne Verzicht auf DRM in seiner restriktiven Form eine dauerhafte Marktdurchdringung möglich ist.

Quelle:
Gehring, Robert A.: Sony unterstützt E-Books im EPUB- und Adobe-Format auf golem.de

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  1. ehemals: Open eBook Forum []

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