Flugsequenzen aus den Lesesälen der Staatsbibliothek

Ganz frisch eingetroffen und mit fantastischen Bildern ist dieser Film aus den Lesesälen der Staatsbibliothek zu Berlin. Die neue Technik macht es möglich (Flugsequenzen wurden mit einer Drohne aufgenommen.)

Wir widmen ihn Dr. Daniela Lülfing anlässlich ihrer Pensionierung. Nach 42 Jahren verdienstvoller Tätigkeit für die Staatsbibliothek wünschen wir ihr für die kommende Zeit alles Gute!

Idee: Heinz-Jürgen Bove
Regie: Gudrun Nelson-Busch
Pilot und Schnitt: Ralf Stockmann

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Für Forschung und Kultur

Ein kurzer Film über die Staatsbibliothek. Er zeigt Bilder zur Geschichte, zu den Schätzen der Bibliothek und von den architektonisch herausragenden Gebäuden. Er wurde vorgestellt zur Eröffnung des neuen Lesesaals Unter den Linden am 19. März 2013.

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Die Staatsbibliothek zu Berlin in Wim Wenders “Der Himmel über Berlin” (1987)

Aufgrund der Verleihung des Ehrenbären an Wim Wenders auf der diesjährigen Berlinale hat die Staatsbibliothek zu Berlin einen Kurzfilm zusammengestellt, in dem der Schauplatz Staatsbibliothek zu Berlin “Haus Potsdamer Straße” in “Der Himmel über Berlin” (1987) und fast 30 Jahre später gezeigt wird. Angesichts der 2013 neu eröffneten Lesesäle im Haus “Unter den Linden” wurde im Blog angeregt bei einer möglichen Fortsetzung zu “Der Himmel über Berlin” die renovierten Lesesäle als Filmkulisse zu nutzen.

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Neue Lesesäle der Staatsbibliothek Unter den Linden heute eröffnet

Hell, lichtdurchflutet, modern. Der neue Lesesaal der Staatsbibliothek Unter den Linden ist das genaue Gegenteil des Klischees einer verstaubten, dunklen Bücherhalle – mit hellem Holz, leuchtend orangenen Böden und Stühlen und vor allem einem: Raum.” Veronique Leheis

Foto: Staatsbibliothek zu Berlin - PK / Jörg F. Müller

Der erleuchtete Lesesaal am Abend, im Vordergrund das Dach des Rara-Lesesaals

Ein “Hochaltar des Lesens“, Bücherpalast, „Kathedrale des Wissens“ (Hermann Parzinger), “Palast der Worte“, Berlins “Superhirn” –  selten gab es soviele Liebkosungen und Superlative für zwei neue Lesesäle in Deutschland. Heute wurde der neue Lesesaal der Staatsbibliothek Berlin im Ostteil der Stadt “Unter den Linden” eröffnet und bejubelt. Ein lichtdurchfluteter Kubus, mitten im alten Gemäuer des wilhelminischen Riesenbaus von 1914. Entworfen vom Architekten HG Merz, der die Ausschreibung hierzu vor 13 Jahren gewann. Nun hat es 69 Jahre gedauert, bis der im 2. Weltkrieg zerstörte Lesesaal wieder neu aufgebaut wurde. Der Präsident der  Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger und Wolfgang Thierse eröffneten nach zehn Jahren Bauzeit den vom Architekten HG Merz entworfenen neuen Lesesaal. Wäre damit nun künftig das Platzproblem im Jakob- und Wilhelm-Grimm-Zentrum gelöst? 🙂

Heute abend lief auf dem Lokalfernsehsender Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) eine 45-minütige Dokumentation “Berlins Superhirn” über die Staatsbibliothek mit dem Schwerpunkt auf der Geschichte des Gebäudes Unter den Linden. Die Doku ist unter folgendem Link auf der RBB-Seite verfügbar.

Ab dem 21. März können auch Besucher den Lesesaal nach 10-jähriger Bauzeit betreten. Im Lesesaal befinden sich 130.000 Bücher, was etwa einem Anteil von einem Prozent der größten Universalbibliothek Deutschland entspricht. Er bietet 250 Arbeitsplätze und 19 Carrels.Darüber hinaus gibt es noch einen kleinen Rara-Lesesaal, neue Tresormagazine und ein neues Freihandmagazin. Lesen wird hier als Event inszeniert, wie die Berliner Morgenpost am 17.03. schrieb, denn es gibt eine Lounge mit weichen Sofas und  einen Kaffeeautomaten in nächster Nähe. Nach Fertigstellung der Renovierung des Altbaus im Jahr 2016 werden hierfür insgesamt 500 Millionen Euro hierfür ausgeben werden, die vom Bund übernommen werden. Der zweite Bauabschnitt umfasst weitere neue Lesesäle für die Sondersammlungen mit 230 Arbeitsplätzen, viele Rechercheplätze und ein Bibliotheksmuseum eingerichtet. Die “FSK”-Regelung ab 16 Jahren leuchtet mir nicht ein. Es gibt doch tatsächlich auch (“normale”) Schüler, Hochbegabte und wissenschaftliche Interessierte Menschen, die jünger als 16 Jahre alt sind und Interesse hätten diese Bibliothek zu nutzen.

Nun wird hoffentlich Wim Wenders doch noch “Der Himmel über Berlin” Teil 2 drehen können. 🙂

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[Kurz] Kompetenzzentrum Archäologie

Heute wurde in Berlin das Richtfest für das Kompetenzzentrum Archäologie gefeiert, welches auf den Museumshöfen gegenüber der Museumsinsel auf dem Areal zwischen Kupfergraben, Geschwister-Scholl-Straße und Stadtbahn-Viadukt errichtet wird. Damit wird ein weiterer Schritt bei der Realisierung des vor 11 Jahren verabschiedeten Masterplans Museumsinsel (1) vollzogen, freut sich der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), Hermann Parzinger. Damit entsteht dort eine Anlaufstelle für die archäologische Forschung. Die dort entstehende neue zentrale Bibliothek für die Archäologie steht auch einer Fachöffentlichkeit offen und soll ihr einen verbesserten Service bieten.

Das Vorderasiatische Museum, das Museum für islamische Kunst, das Museum für Vor- und Frühgeschichte sowie die Antikensammlung und das Ägyptische Museum sollten dieses Areal nutzen und dort auch ihre Werkstätten, Depots, Verwaltungsräume und Studiensammlungen ab Ende 2011 unterbringen. Bereits bezogene Altbauten des Museumshofes werden mit dem 6.800 Quadratmeter-großen Neubau des Stuttgarter Architekturbüros harris + kurrle ergänzt.

Die Flächen, die in den Museen frei werden, stehen dann der vergrößerten Sammlungspräsentation zur Verfügung.

Quellen:
Kompetenzzentrum Archäologie entsteht, Die Bundesregierung
Richtfest für Kompetenzzentrum Archäologie gefeiert, ad-hoc-news.de

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Digitale Objekte im Verbund – Herausforderung für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und den GBV

“Digitale Objekte im Verbund” lautete das Motto der 14. Verbundkonferenz des GBV in Berlin.  Dieses Motto beinhalte nicht nur das digitale Objekt, sondern auch den Umgang mit digitalen Projekten im Verbund, fand Prof. Dr. Hermann Parzinger, der Präsident der Stiftung Preußicher Kulturbesitz, in seinem Grußwort am 08.09.2010. Eine wichtige Frage, mit der sich die Stiftung auseinander setzen muss ist auch, wie sich diese digitalen Objekte zueinander verhalten. Sie besitzen sehr heterogene Formen und je nach Form muss man schauen, wie man sie archivieren, digitalisieren, verwalten und zugänglich machen muss. Die Stiftung sieht sich hier einer großen Herausforderung gegenüber.

Die Einrichtungen sehen sich hier mit neuen Anforderungen konfrontiert, da digitale Medien weniger kontrollierbar sind als physische Medien. Parzinger forderte, dass “Digitalisierung” und “Aufklärung” dabei „Hand in Hand“ gehen müssten. (Was dabei mit Aufklärung gemeint ist, weiß ich nicht – geht es um eine Aufklärung im Sinne des Urheberrechts?) Eine weitere Schwierigkeit sei, dass Daten immer globaler angeboten wären, z.B. in der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Europeana oder anderen national übergreifenden Digitalisierungsprojekten. Offene Fragen riss er stichwortartig an:

  • Koordinierung der Projekte, innerhalb der Projekte
  • Langzeitarchivierung
  • Standardisierung
  • Urheberrecht

Die Stiftung sieht sich mit ihren “vielen” digitalen Sammlungen besonders gefordert und reagiert zumindest im Bereich der Bereitstellung mit einem stiftungsübergreifenden Portal, welches sich derzeit im Aufbau befindet. Außerdem nimmt sie mit ihren digitalen Sammlungen an Metaportalen, z.B. BAM-Portal, MICHAEL oder euromuse teil.

Hahnebüchend wird es aber in dem Moment, wo es um die Unterstützung von Open Access geht. Open Access ist für die Stiftung ein sehr heterogenes Feld in der Bereitstellung. Einerseits möchte man das kulturelle Erbe jedem und vor allem der Forschung auch digital zugänglich machen, andererseits sieht die Stiftung sich in der Pflicht, ihre realen Sammlungen, Schlösser etc. zu finanzieren. Für die digitalen Sammlungen heißt dies, dass mit ihrer Hilfe ebenfalls Einnahmen für den Erhalt der Stiftungsbestände generiert werden müssen. Daher arbeite man derzeit an einer Ergänzung der Berliner Erklärung für Museen und Kultureinrichtungen.

Man möchte auf keinen Fall, dass andere sich an kostenlos bereitgestellten Daten bereichere. Daher wird man mit der Ergänzung Handlungshilfen für Museen und andere Kultureinrichtungen geben. Für die Forschung soll der Zugang jedoch kostenfrei bleiben.

Das Thema Open Access war in der gesamten Veranstaltung bei den von mir besuchten Veranstaltungen kaum ein Thema. Zeigt dies den Stellenwert, den Open Access innerhalb des GBV einnimmt? Und gerade im Bereich digitaler Objekte, Projekte sollte dies ein wichtiges Thema sein.

Frau Maria Elisabeth Müller, Direktorin der SuUB Bremen und Vorsitzende der Verbundleitung des GBV, sah zwei große Themenbereiche sich im Spektrum der Konferenz widerspiegeln – das Innovationsmanagment und die Digitalisierung. Einerseits stelle sich Bibliotheken die Frage, wohin die Reise im digitalen Bereich geht und andererseits sah sie auch Firmen, die bereits jetzt maßgeschneiderte Lösungen liefen könnten. (Die Firma, auf die Frau Müller hierbei insbesondere hinwies, hat so einen schlechten Vortrag abgeliefert, dass ich hier nichts berichten kann.) Im Ergebnis möchte sie zwei Fragen durch die Konferenz beantwortet sehen: Wo steht der Verbund? und: Ist er entwicklungsfähig?

Herr Prof. Dr. Moritz Wullen, Direktor der Kunstbibliothek und Staatliche Museen zu Berlin, sieht auch seine Einrichtung durch die Entwicklungen betroffen. Seine Einrichtung digitalisiert nicht nur Bücher sondern auch Objekte. Man möchte die Schatzkammmern der Museen zugänglich machen. Dies geschieht durch nationale und internationale Ausstellungen. Bedeutend für dieses Ziel ist die Digitalisierung – zusammen mit internationalen Partnern auch mit Förderung der DFG. Die Kunstbibliothek als Ausrichter der Konferenz erhoffte sich für die eigene Arbeit Impulse aus den Vorträgen.

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