Der Straßenbibliothekar

In der 30-minütigen Dokumentation “The Street Librarian” (2015) geht es um die Arbeit von Edward Fungo,dem Regionalbibliothekar aus Morogoro. Er ist unter anderem dafür zuständig, dazu beizutragen, dass Tansania eine Informationsgesellschaft wird. Dies geschieht in Kooperation mit dem Finnischen Bibliotheksverband für Entwicklungszusammenarbeit, der neben Tansania auch mit Namibia kooperiert. Hierbei werden neue IT-Trainings entwickelt, um Menschen an Computer heranzführen.

The Street Librarian (2015) from Kirjastokaista on Vimeo.
Quelle: Kirjastokaista


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Wenn die Zeit für den Sport fehlt…

… ist man in der Bibliothek gut aufgehoben. Dort kann man auch während der Prüfungszeit das ein oder andere gegen den Prüfungsspeck tun:

1. Bicep Book Curls
Gehen Sie zur freundlichen Bibliothekarin an der Auskunft und bitten sie diese um zwei durchsichtige Plastikbeutel. Begeben Sie sich dann in die Abteilung mit den Büchern, die auf Glanzpapier gedruckt sind oder zu den juristischen Kommentaren und schichten sie diese gleichmäßig verteilt in die Beutel. Suchen Sie sich eine ruhige Ecke, setzen Sie sich mit aufgerichtetem Oberkörper gerade auf den Rand eines Stuhls. Heben Sie mit beiden Armen die gefüllten Tragetaschen langsam auf Schulterhöhe, halten Sie das Gewicht und lassen Sie dann die Taschen wieder gegen Boden gleiten. Achten Sie auf einen geraden Rücken.
Wiederholung: 20 Mal.

2. Second Cup Sprint
Die Zahl der Runden hängt von verschiedenen Faktoren ab: A) Wie hübsch ist das Personal der Cafe(teria)? B) Wieviel Koffein benötigen Sie? Egal wie oft Sie bei Ihrem Kaffee-Dealer vorbeischauen, irgendwann müssen Sie auf Toilette. Nutzen Sie das entfernteste WC in der Bibliothek. Rennen Sie dabei die Treppen hinauf so schnell Sie können. Auf dem Klositz haben Sie genug Zeit, wieder zu Atem zu kommen. Den Rückweg absolvieren Sie dann in der Hälfte der Zeit, die sie benötigt haben, um die Toilette zu erreichen. Wenn Sie alleine mit einem ungesicherten Laptop in der Bibliothek arbeiten, erhöht dies die Chance, dass Ihr Laptop noch da ist.

3. Researcher’s Risers
Bei dieser Übung sollten Sie sich nicht vom Bibliothekspersonal erwischen lassen. Stapeln Sie die vielen Büchern auf Ihrem Tisch zu einer stabilen Plattform, auf der ein Fuß bequem Platz findet. Setzen Sie einen Fuß drauf und stämmen Sie sich nach oben und Belastung wieder auf das andere Bein. Wiederholen Sie dies abwechselnd (Step Up). Wenn Sie Motivation benötigen, um dies etwas ausdauernder zu machen, stöpseln Sie sich ein paar Kopfhörer in die Ohren mit Ihrer Lieblingsmusik. Achten Sie aber darauf, dass die Kopfhörer lang genug sind und Sie diese nicht aus Versehen aus der PC-Buchse ziehen. Die Biene Maja könnte ziemlich peinlich wirken und die ungewollte Aufmerksamkeit des Bibliothekspersonals nach sich ziehen.

4. Sleep-Deprived Dips
Bei der letzten Übung die Beine strecken, den Oberkörper parallel zum Boden halten. Dabei zeigt das Gesicht nach unten. Die Hände liegen auf den Ecken des Sitzes und sind in einem 90 Grad-Winkel. Jetzt den Oberkörper soweit strecken, dass die Arme gerade sind und in die Ausgangsposition zurück gehen. Um die Kondition zu erhöhen kann man diese Übung auch mit einem rollenden Computerstuhl machen. Wenn der Tag seine Frische verliert, hat der Weg ein ums andere Mal zu einem Bäcker oder einer Cafeteria geführt. Für jeden Müsliriegel fallen zwei Wiederholungen an, für jedes Croissant fünf und jeder Bagel oder Muffin verlangt 10 Wiederholungen. Bei allen anderen ungesunden Süßigkeiten werden 20 Wiederholungen fällig.

Damit kann man auch in der Bibliothek sein Fett wegbekommen. Man muss eben über seinen Schatten springen und es egal finden, wenn die anderen Bibliotheksbenutzer etwas seltsam schauen und bei einigen Übungen sollte man auch vermeiden, das Bibliothekspersonal auf sich aufmerksam zu machen. Viel Spaß und Erfolg mit diesen Übungen.

Quelle:
Reed, Kathryn C: No Time for the Gym? Work Out in the Library! on FlyByBlog.com Havard Life. To Go.


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