Wintersemester 2012/13 – neues BBK-Programm

BBK 2012/2014

BBK 2012/2013

Besser spät als gar nicht: Es ist Semesterbeginn und das Institut für Informations- und Bibliothekswissenschaft (IBI) kündigt wieder das hochinteressante Berliner Bibliothekskolloquim (BBK) an, bei dem jeder Beitrag neugierig macht und zum Kommen einlädt. Nächste Woche geht es los:

 

23.10. Podiumsdiskussion der Open-Access-Week im Auditorium des Grimm-Zentrums
30.10.
  • Metadatenmanagement: Mable+ als Werkzeug zur Datenanalyse und -modifikation
Julia Goltz
Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin Brandenburg (KOBV)
06.11.
  • HIGHLIGHT: “Halloween Lecture 2012”
    Der Tod liest mit… Seuchengeschichtliche Aspekte im Buch- und Bibliothekswesen
Dr. Eric Steinhauer
UB Hagen
13.11.
  • Sprachtechnologie für die Wissensextraktion
Prof. Dr. Hans Uszkoreit
Leiter des DFKI Sprachtechnologie, Saarbrücken
20.11.
  • “Als wäre es ein Unternehmen” – über die Konzeption von IT-Prozessen in Bibliotheken
Jens Wonke-Stehle
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
27.11.
  • Zwischen Bibliothekaren und Bücherwürmern: Gesellschaftliches und politisches Engagement von Information Professionals
Shaked Spier
IBI, HU Berlin
04.12.
  • Streamlining Collection Development: the Case for Selectors and Limits of Patron Driven Acquisitions
Dr. Sebastian Hierl
American Academy, Rom
11.12.
  • Diversity in French libraries: concepts, contexts and issues
Raphaëlle Bats
ENSSIB, Lyon
18.12.
  • Früh übt sich: Wie aus Nichtnutzern Bibliothekskunden werden
Barbara Schleihagen
Geschäftsführerin des Deutschen Bibliotheksverbandes
15.01.
  • Gibt es Unterschiede im Publikationsverhalten von weiblichen und männlichen Wissenschaftlern?
Paul Donner
IBI, HU Berlin
22.01.
  • New and established professionals – getrennte Gremien und gemeinsame Arbeit in internationalen Verbänden?
Podiumsdiskussion – Moderatorin: Barbara Lison
IFLA-Nationalkomitee
29.01.
  • EDM+ und DM2E: Anmerkungen zum heuristischen Potential des Europeana Data Model
Prof. Dr. S. Gradmann, S. Hennicke, J. Iwanowa, E. Dröge
IBI, HU Berlin
05.02.
  • Wege zum Personalbedarf Virtueller Fachbibliotheken
Stefan Rauhut
UB Leipzig
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Rolf Hapel: “Rethinking the Public Library in the Networked Society”

Den folgenden Vortrag hielt der Direktor der Stadtbibliothek Aarhus Rolf Hapel, auf dem “International Future of Learning Summit: Mobility Shifts” am 14.11.2011 in New York.

Aus Deutschland waren unter anderem Torsten Meyer  & Konstanze Schuetze von der Universität Köln auf der Konferenz und sprachen zum Thema “MedienBildungsRaum: Media – Art – Space = Open Experimental Living Space”.

Rolf Hapel, Aarhus Public Libraries, Denmark from The Politics of Digital Culture on Vimeo.

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Das Sommerleseprogramm der New York State Library : “Books Can Change The World, One Page At a Time”

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Gelesen in Biblioblogs (21.KW’12) – Vertretung Lesewolke

Wie Dörte letzte Woche bereits erwähnte, werden wir nun als Urlaubsvertretung die “Blogschau” von Liane Haensch für wenige Wochen fortführen.

In der letzten Woche fand der 101. Bibliothekartag in Hamburgstatt. Bibliothekare und Bibliothekarinnen aller (Bundes-) länder “vereinigten” sich in der Stadt mit dem größten Seehafen Europas. Das diesjährige Motto lautete “Bibliotheken – Tore zur Welt des Wissens”. Dörte hat hierzu den Der Bibliothekartag 2012 in der Biblioblogosphäre beobachtet und laufend aktualisiert. Den Anfang machten die Eindrücke vom Festabend des Bibliothekartages 2012.

Es fällt mir schwer einige Highlights herauszugreifen. Das war zu einem die Veranstaltung “Heilige Kühe:Eine Podiumsdiskussion in der KIBA Lounge 2012”, über die H.-C. Hobohm ein Vorabstatement postete. Er stellte fest, dass sich die Diskurse und Fachgebiete mittlerweile mit Information und Bibliothek intensiver beschäftigen als die Bibliothekswissenschaft. Des Weiteren warnte er vor einer Nichtbeschäftigung mit gesellschaftlichen Entwicklungen und eine bislang fehlende eigene Position zu bestimmten Themen, welche dazu führen könnte, dass die Profession von Technik und Management mehr und mehr vereinnahmt wird.

Zum anderen hatte die Mitglieder der “Kritischen Bibliothek” ihre öffentliche Arbeitssitzung, bei der sie mit zwei Vorträgen zum Oberthema “Bibliothek und Gesellschaft: Mehr Demokratie wagen” vertreten waren.

Außerdem stimmten im Rahmen einer Mitgliederversammlung des VDB (Vereins deutscher Bibliothekare) nun über 60 Prozent für die geschlechtsneutrale Umbenennung. Dennoch konnte die hierzu benötigte Dreiviertelmehrheit nicht erreicht werden und weiterhin wird die Bezeichnung “Verein deutscher Bibliothekare” deshalb bestehen bleiben.

Zudem gab der Direktor der Bibliothek der LMU München, der gleichzeitig der Vorsitzende des VDB ist, dem Deutschlandfunk ein Interview, in dem er sich zum Lernort Bibliothek, Plagiaten und der Digitalisierung äußerte.

Klaus Graf stellt auf Archivalia die Frage “Was ist faul im deutschen Bibliothekswesen?” und listet ganz konkret auf, was aus seiner Sicht falsch läuft, wobei er nur einige Punkte zusammenstellte.

Josef Pauser verweist auf dem VÖBBLOG auf einen Artikel im Berliner Tagespiegel, der am 22.05. von Andreas Degwitz, dem Direktor der Bibliothek der Humboldt Universität verfasst wurde: “Bibliotheken im 21. Jahrhundert – Superdome des Wissens“.

Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW berichtete am 23. Mai von einem Stopp des Bibliotheksgesetzes in Schleswig.Holstein, worüber auch der Deutsche Bibliotheksverband in seinem aktuellen Newsletter berichtete.

Der seit einem Jahr existierende Libreasverein lädt im August 2012 zu zwei Veranstaltungen ein. Zum einen wird 17. August die Fachhochschule Potsdam als Veranstaltungsort für die Unkonferenz frei<tag>-2012 (Titel “Stand der Bibliotheks- und Informationswissenschaft”) dienen. Einen Tag später wird die erste Sommer School zu den Methden der Bibliotheks- und Informationswissenschaft stattfinden. last but not least wird der Verein Libreas zu seiner Jahresversammlung zusammenkommen.

Ganz aktuell äußerte sich Julia Bergmann in einem Video zur Serie “This week in libraries” (TWIL # 73) zu den Preisträgern der diesjährigen German Mover & Shaker Awards 2012 und den Innovationspotential der Bibliothekslandschaft in Deutschland und deren Hemmnissen.

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Sommersemester 2012 – neues BBK-Programm

Es ist wiedermal kurz vor Semesterbeginn und das Institut für Informations- und Bibliothekswissenschaft (IBI) kündigt wieder das hochinteressante Berliner Bibliothekskolloquim (BBK) an, bei der jeder Beitrag neugierig macht und zum Kommen einlädt.

Datum Titel ReferentIn
24.04. Ojekte in Transition – Konzepte einer Plattform für die Deutsche Digitale Bibliothek Dr. Kai Stalmann, Fraunhofer IAIS, Technische Leitung DDB
08.05. The Discipline of Organizing Robert J. Glushko, School of Information, University of California, Berkeley
15.05. Informationsethik. Wissen und Information als Gemeingüter (Commons) Prof. Dr. Rainer Kuhlen, Emeritus Universität Konstanz
29.05. Langzeiterhaltung komplexer Applikationen am Beispiel von Computerspielen Dr. Winfried Bergmeyer, Computerspielemuseum – Berlin
05.06. Lektoratsarbeit an Öffentlichen Bibliotheken. Empirische Bestandsaufnahme Prof. Dr. Konrad Umlauf, IBI, HU Berlin
12.06. Was Sie schon immer über RFID wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten Leiter der Hochschulbibliothek TH Wildau
19.06. Informationen im Internet vernetzen, Zensur verhindern und Privatsphäre sichernmit Peer-to-Peer Suchmaschinen Michael Christen, YaCy.net Projektgründer
26.06. Vernetzung, Sichtbarkeit, Information? Nutzungsmotive informeller digitaler Kommunikationsgenres unter Wissenschaftlern Dr. Cornelius Puschmann, IBI, HU Berlin
03.07. Kostenfaktoren der digitalen Langzeitarchivierung – Herausforderungen und Lösungswege ZBW Kiel, Mit-Leiterin der nestor AG Kosten
10.07. LIBREAS. Library Ideas wird 21! Über Open-Access und die Bibliotheks- und Informationswissenschaft Die LIBREAS-Redaktion, HU Berlin
17.07. eMetadatenmanagement: Mable+ als Werkzeug zur Datenanalyse und -modifikation Julia Goltz, KOBV-Zentrale
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Ein Imagevideo der Öffentlichen Bibliothek in Zulia (Venezuela)

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Kurz gesagt, ich bin Bibliothekar (auf Französisch)


Bref, je suis bibliothécaire von chermedia

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Zum Jahresausklang: Ein Video mit Patti Smith aus der New York Public Library

“The library gave me many worlds”

Patti Smith, 29.04. 2010

Über den folgenden Link gelangt man zu dem vollständigen Interview, das Paul Holdengraber, der Direktor der NYPL mit ihr führte. Patti Smith feierte übrigens gestern ihren 65. Geburtstag. Alles Gute nachträglich an dieser Stelle.

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Wintersemester 2011/2012 – neues BBK-Programm

Alle halbe Jahre wieder – oder besser jedes Mal kurz vor Semesterbeginn – kündigt das Institut für Informations- und Bibliothekswissenschaft (IBI) eine Veranstaltungsreihe an, bei der jeder Beitrag neugierig macht und zum Kommen einlädt. So ist auch diesmal wieder ein hochinteressantes Berliner Bibliothekskolloquim (BBK) zu erwarten.

Datum Titel ReferentIn Raum
18.10. Multimediale Objekte in Bibliotheken: Inhaltsbasierte Erschließung und visuelle Suche von 3D-Modellen Ina Blümel, Technische Informationsbibliothek Hannover 122
25.10. “Theorie und Praxis der Bibliotheksmumie” Eric Steinhauer, UB Fernuniversität in Hagen 207
01.11. Mehr als Fragebogen und Logfiles: Einführung in die Online-Benutzerforschung Elke Greifeneder, IBI, HU 122
08.11. Traumberuf Verleger, Gespräch Christoph Markschies mit Klaus G. Saur Prof. Dr. Klaus G. Saur, Prof. Dr. Christoph Markschies 122
15.11. §52a UrhG – eine endende Geschichte? Gabriele Beger, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg 122
22.11. Multilingual News Aggregation and Recommendation Ernesto De Luca, Technische Universität Berlin – DAI-Labor 122
29.11. Das “Raubgut-Projekt” der ZLB. Provenienzforschung als neue Herausforderung der Bibliotheken. Dr. Annette Gerlach, Zentral- und Landesbibliothek Berlin 122
06.12. “Where did all the good people go?” – Verbleibstudie am IBI Oliver Pohl, IBI, HU 122
13.12. Verpflichtende OA-Politiken und geistiges Eigentum in der Wissenschaft am Beispiel von Polen und Deutschland Dr. Teresa Swieckowska, Uniwersytet Warszawski 122
03.01. Mehrsprachigkeit und Nutzerverhalten in Europeana Maria Gäde, IBI, HU 122
10.01. eResearch und neue Forschungsinfrastrukturen: wie das Internet wissenschaftliche Bibliotheken verändert Prof. Dr. Norbert Lossau, Niedersächsische Staats- und Universitaetsbibliothek Goettingen 207
17.01. Biodiversity Heritage Information Online! Boris Jacob, Royal Museum for Central Africa, Tervuren 122
31.01. Virtuelle Forschungsumgebungen – neue Formen der Forschungsinfrastruktur Dr. Sigrun Eckelmann, Deutsche Forschungsgemeinschaft 122
07.02. The Case for Books in the Digital Future: Vision, Architecture, and Programmatic Design of the Joe and Rika Mansueto Library. Judith Nadler; Jim Vaughan, University of Chicago 122
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Buchvorstellung "Lesewelten – Historische Bibliotheken"

“Mit den Büchern kamen die Probleme.”

Platzprobleme, die Bibliotheken kennen, sind allerdings dabei nicht gemeint, sondern sittliche Probleme. Im 18. Jahrhundert war die Bibel nicht mehr der “one and only” Lesestoff. Die Menschen lasen diesen Text nicht immer und immer wieder, sondern griffen zu vielen Büchern, die sie oft nur einmal lasen. Und diese Menschen brauchten Rat, was sie lesen sollten.

Helfen konnten Literaturkritiker, die genau wußten, welche Lektüre seelische oder soziale Abgründe bei den Mitmenschen verursachen konnten. Nicht lesbar waren die gängigen Romane.

“Hochverrath an der Menschheit” seien die, urteilte der Philosoph Johann Adam Bergk. Eine “Pest der deutschen Literatur”, schob der Publizist Johann Georg Heinzmann nach.

Auch der Erfurter Pfarrer wußte vor diesen Romanen zu warnen, weil die Leser sich mit diesen belletristischen Romanchen eine Idealwelt erträumten und nicht im hier und jetzt lebten. Dadurch würden sie mit dem, was Gott geschaffen hat, nicht mehr zufrieden sein. Die von diesen Volksaufklärern gefürchteten Bücher wurden um 1800 hauptsächlich durch die recht kurzlebigen Leihbibliotheken verliehen. Sie wurden aber auch in private Gelehrten- und Adelsbibliotheken, halböffentliche Hofbibliotheken und in Büchersammlungen von Kirchen, Schulen und Universitäten aufgenommen. Diese Bibliotheken sind teilweise erhalten geblieben.

Als Nachschlagewerk konzipiert weist der Band “Lesewelten – Historische Bibliotheken”, herausgegeben von Katrin Dziekan und Ute Pott, “Büchersammlungen des 18. Jahrhunderts in Museen und Bibliotheken Sachsen-Anhalts” auf einem Blick und im Einzelnen nach. Dieses Buch entstand als Nachbereitung des “Lesewelten”-Themenjahres 2007 der Landesinitiative “Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert”.

Dieses Buch behandelt populärwissenschaftlich und reich bebildert sowohl bekannte Bibliotheken, wie die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen oder der Landesschule Pforta, als auch unbekannte kleinere Sammlungen aus Schlossmuseen, Archiven und großen Bibliotheken.

In 30 Aufsätzen, eingeteilt in sechs Abteilungen, werden 30 Sammlungen vorgestellt. Da ist zum einen ein Beitrag über die evangelische Marienbibliothek in Halle. Diese Bibliothek war bis ins späte 17. Jahrhundert die einzige öffentliche Bibliothek in Halle und wurde in den vergangenen 20 Jahren wieder in einen vorbildlichen Zustand gebracht. Beschrieben wird auch die Francisceumsbibliothek in Zerbst, die Bücherei Gleims in Halberstadt und der Grimms in Haldensleben, die Bibliotheken in Dessau, Ballenstedt, Quedlinburg und Köthen, sowie im Klopstock-, Händel- und Winckelmann-Museum.

Besonders interessant sind die Erkenntnisse, die zu den verlorene Sammlungen der Familie Alvensleben, der Stolbergs in Wernigerode, der Sammlung im Schloss Wörlitz und der Klaus-Synagoge in Halberstadt gesammelt wurden. Deren Verluste entstanden oft schon lange vor den Verheerungen des Zweiten Weltkrieges. So wurden in Folge der Wirtschaftkrise um 1930 herum wertvolle Bestände von ihren Besitzern in Wernigerode, Wörlitz und Wiederstedt verkauft.

Das Buch wird Dienstag, den 31.05.2011 um 18.00 in der Universitätsbibliothek, August-Bebel-Straße 13 in Halle vorgestellt. Die Herausgeberinnen Katrin Dziekan und Ute Pott sprechen mit Dr. Marita von Cieminski von der halleschen Universitäts- und Landesbibliothek und Uwe Quilitzsch von der Kulturstiftung DessauWörlitz über die Buchsammlungen, deren Geschichte(n), Verluste und Neuerwerbungen. Richard Bartl aus Halberstadt liest historische Texte zu den in den Sammlung enthaltenen Büchern, ihren Sammlern und Lesern.

Katrin Dziekan, Katrin; Pott, Ute (Hrsg.) : Lesewelten – Historische Bibliotheken : Büchersammlungen des 18. Jahrhunderts in Museen und Bibliotheken Sachsen-Anhalts. – 428 S., geb., mit zahlr. Farbabb. – ISBN 978-3-89812-538-3.

Quelle:
Lesewelten – Historische Bibliotheken : Buchpräsentation des Mitteldeutschen Verlags in Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, Pressemittelung der MLU
Eger, Christian: Im Bücherbergwerk, Naumburger Tageblatt

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