Tutorial: Richtig Zitieren!

„Vielen von euch mag es wie eine Strafaufgabe vorkommen: welche Fußnoten muss ich wo und wie setzen? Ab wann „zitiere“ ich und ab wann sind Formulierungen meine eigenen Gedanken? Die richtigen Zitierregeln zu kennen, ist aber die Grundlage für wissenschaftliches Arbeiten! Campus Magazin zeigt sie euch.“

Friedericke Kühn

Bayerischer Rundfunk: http://br.de/s/2hT51TM
Autorin: Friedericke Kühn


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Bibliothek des Museums für Uranbergbau

Hermann Meinel, Leiter des Bad Schlemaer Museums für Uranbergbau, zeigt in einem Brigadebuch, das 1940 erstellt wurde, wie akribisch genau die Arbeiter Informationen und Zeichnungen in der Frühzeit des Wismut-Bergbaus festhielten. In der Spätzeit ist diese Genauigkeit und Ordentlichkeit – das Herzblut – nicht mehr zu endecken. Daraus ließe sich sicherlich schon einiges über die Einstellung der Menschen zu ihrer Arbeit herauslesen. Neben Akten und Büchern beherbergt das Museum weitere Unterlagen, welche das Team nun möglichst vielen Wissenschaftlern zugänglich machen will.

Um den Zugang zu vereinfachen, werden die Medien dieser umfangreichen Bibliothek zurzeit elektronisch erfasst. Dieses Verzeichnis soll im Anschluss online zugänglich gemacht werden. In 830 Datensätzen sind derzeit 1/3 der Medien erfasst.

Bisher ist die Bibliothek eher ein Geheimtipp, den gut informierte Wissenschaftler, z.B. aus Deutschland oder den USA, und Autoren für ihre Forschungen und Arbeiten nutzen. Mit der besseren Sichtbarkeit im Netz hofft man nun, besser bekannt zu werden und dabei helfen zu können, offene Fragen klären zu können, denn davon gibt es genug.

„Beispielsweise ist immer noch nicht abschließend geklärt, ob die Sowjetunion 1945 schon wusste, wie viel Uran es in unserer Region gab.“

Mit der Öffnung der Bestände und der besseren Sichtbarkeit will das Museum einen Schritt hin zum „Europäischen Uranbergbaumuseum“ schaffen. Förderlich für diese Pläne ist es, wenn renomierte Wissenschaftler die Einrichtung in Bad Schlema kennen und nutzen.

Quelle:
Niehus, Gunter: Geheimtipp mausert sich zum Forscher-Paradies, 18.05.2011

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Österreichisches Webportal zur Nachlass-Recherche

Die Österreichische Nationalbibliothek ermöglicht es jetzt über ein Internetportal, die Verzeichnisse in Österreich verwahrter künstlerischer, wissenschaftlicher und kulturpolitischer Nach- und Vorlässe zu durchsuchen und stellt damit rund 6.000 Nachweise seit Jahresbeginn online. Jeder Nachlass wird kurz mit Angaben über Inhalt und Umfang vorgestellt. Außerdem können in einem Personenlexikon Kurzbiografien nachgeschalgen werden. Damit lassen sich jetzt Fragen nachd er persönlichen literarischen Hinterlassenschaft von Ingeborg Bachmann oder zum Nachlass von Friedensreich Hundertwasser oder Hans Moser per Knopfdruck beantworten, aber es werden auch Autoren wie z.B. Barbara Frischmuth oder Gerhard Roth mit ihren ‚Nachlässen‘ erfasst, die diese bereits zu Lebzeiten an das Franz-Nabl-Institut für Literaturforschung (Graz) übergeben haben

Das dreijährige Projekt wurde hauptsächlich vom österreichischen Kulturministerium finanziert. Ziel war die Aktualisierung der einschlägigen Standardwerke von Gerhard Renner und Murray G. Hall. Die Federführung hatte das Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek inne, welche das Verzeichnis vierteljährlich aktualisieren soll.

Quelle:
Nationalbibliothek eröffnet Webportal für Recherche zu Nachlässen, derStandard.at


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