Bibliothekartag #bibtag14 – Intergenerationelle Bildungsarbeit an öffentlichen Bibliotheken

Diese Veränderungen der Bevölkerungsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland führen zu vielen kulturellen, gesellschaftlichen und individuellen Veränderungen, die sich auch auf die intergenerationelle Bildung und das intergenerationelle Lernen auswirken. Silvia Gregarek (2006, S. 265)

Das Thema der intergenerativen oder intergenerationalen Bibliotheksarbeit beschäftigt mich schon seit 2010. Im Nachgang der damaligen BID-Tagung in Leipzig verfasste ich den Blogpost “Intergenerationale Bibliotheksarbeit als Antwort auf den demographischen Wandel: Überlegungen zu aktuellen Trends.”

Damals wurden die andragogischen (Andragogik ist nach Reischmann “Die Wisssenschaft von der Bildung Erwachsener”), pädagogischen bzw. geragogischen Aspekte, aber auch die bewusste Gestaltung des intergenerationellen Lernens noch nicht berücksichtigt. Inzwischen habe ich mich mithilfe von Fachliteratur aus der Erwachsenenbildung und außerschulischen Jugendbildung tiefgehender mit diesem Thema beschäftigt. Mittlerweile erfährt auch der Begriff der Bibliothekspädagogik eine häufigere Verbreitung und Wertschätzung. Bis dato ist die Vermittlung von bibliothekspädagogischen Inhalten nicht flächendeckend Teil der Curricula aller Fachhochschulen, welche künftige Bibliothekare/Bibliothekarinnen ausbilden.

Wie wirkt sich eigentlich der demographische Wandel, der Deutschland zur zweitältesten Gesellschaft der Welt macht und Verteilungskämpfe zwischen den Generationen mit sich bringt, auf die Bibliothekspädagogik aus? Die Entwicklung einer “echten” intergenerationellen Bibliothekspädagogik wäre ein probates Mittel diesen gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung zu tragen.

In Bremen erhielt ich die Möglichkeit über Intergenerationelles Lernen (im Bibliothekskontext) sprechen zu dürfen. Einige der Zuhörer und Zuhörerinnen äußerten sich im Anschluss dazu und meinten, dass die Kommunikation und das gegenseitige Verständnis zwischen den Generationen in ihrer Einrichtung ja auch so schon ganz gut funktioniere. Doch spiegeln subjektive Statements, denn tatsächlich die objektive Realität wider? Meine Frage war doch, ob es öffentliche Bibliotheken gibt, die gezielt Intergenerationelles Lernen fördern. Mit dem Wort “gezielt” war die explizite Initiierung von Lernveranstaltungen gemeint und nicht die implizite, welche unbeabsichtigt vielleicht Lernprozesse auslösen.

Doch worum ging es mir in dem Vortrag? Während Begegnungsprojekte durch die Zusammenführung von Generationen gekennzeichnet sind, zeichnet Bildungsprojekte die vorhandene didaktische angeleitete Reflexion unterschiedlichster generationenspezifischer Sichtweisen aus (vgl. Franz 2010, S. 32).

Ob es sich nun um das Generationenenverhältnis zwischen den Mitarbeiter/-innen der Bibliothek oder bei Veranstaltungen handelt, an denen Angehörige verschiedener Altersgruppen (“Generationen”) teilnehmen, läuft auch das Zusammenleben verschiedener Generationen auch außerhalb der Bibliotheksmauern nicht immer harmonisch ab.

Im Bibliothekskontext bzw. in Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung (Stichwort “Interkulturelle Öffnung”) werden mehr und mehr Termini wie Gender Mainstreaming oder Intercultural Mainstreaming verwendet. Müsste nicht in diesem Zusammenhang auch dem Generation Mainstreaming (gezielte Nutzbarmachtung von alters-gemischten Zielgruppen) mehr Aufmerksamkeit zukommen?

Sind wir als Bibliothekare und Bibliothekarinnen gegenwärtig schon in der Lage pädagogisch initiierte, begleitete und reflektierte Lernprozesse (vgl. Franz 2010, S. 32 ff.) zwischen Angehörigen verschiedener Generationen zu begleiten und diese lernförderlich zu gestalten? Eine bewußte pädagogische Steuerung und Intiierung von Veranstaltungen, die das Generationenenverhältnis thematisieren, gibt es bisher kaum in öffentlichen Bibliotheken. Hier sind nun die Folien meines Vortrages auf dem diesjährigen Bibliothekartag, die schon auf dem OPUS-Server des BIB hochgeladen wurden.

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Ein Imagevideo der Hunt Library der North Carolina State University

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Über die Zukunft von Schulbibliotheken

Das Video entstand im Seminar EDES 545 “Information Technologies For Learning” des Fernmasterstudiengangs Teacher-Librarianship der Universität von Alberta. Der Zweck dieses Gemeinschaftsprojekts war es, eine persönliche Vision des Bibliothekswesens, der Bibliothekspädagogik, des Lehren und Lernens im 21. Jahrhundert darzustellen.

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Meine persönliche Rückschau auf den BID-Kongress 2013 (Teil 4)

Diesmal habe ich mir auch die vielen Posterpräsentationen angesehen und es gibt zum Beispiel auf der Internetseite von EIGE (European Institute for Gender Equality) nun europaweite Ressourcen zur geschlechtsspezifischen Gewalt, auch gegen Männer, wie Frau Dr. Karin Aleksander  mir gegenüber betonte. Doch ist Spiralcurriculum nicht schon seit Jahren in Nordrhein-Westfalen, Hamdburg und anderswo ein etablierter Standard zur Kooperation mit Schulen und Bibliotheken, um Medien- und Informationskompetenz zu fördern? Auch hierzu gab es ein Poster über Leipziger Kooperationen zwischen Schulen und Stadtbibliotheken und deren Kooperationsweisen in der Vermittlung von Medienkompetenz und Leseförderung. Leider habe ich das Poster zum Thema “Train the Trainer: Motivation, Selbstreflexion und fachliche Kompetenz von Student Advisors bei der Vermittlung von Informationskompetenz” nicht gesehen oder übersehen, was von Michaela Zemanek von der UB Wien stammte. Dabei ging es um folgende Fragen: “Was müssen Studierende, die andere Studierende in Informationskompetenz unterweisen sollen, können? Über welche Kenntnisse und Soft Skills sollen sie verfügen? Was hilft ihnen, ihre eigene Kompetenz richtig einzuschätzen? Wie kann ihre Motivation gesteigert werden? Welche neuen Lehr- und Lernformen sind dafür geeignet?”

Am Nachmittag fand die öffentliche Arbeitssitzung des Arbeitskreises Kritische Bibliothek statt, die ich zum ersten Mal besuchte. Es sprach Peter Jobmann, der den ganzen Vortrag übernahm, den er sich ursprünglich mit Gerhard Zschau teilen wollte. Beide haben ein zusätzliches Fernstudium Demokratiepädagogik an der Freien Universität Berlin bald abgeschlossen und gemeinsam eine Abschlussarbeit zum Thema “Demokratiepädagogik und Bibliotheksentwicklung” verfasst, welche die arg bestandorientierte Sichtweisen und Herangehensweisen in öffentlichen Bibliotheken kritisierte.

Ein weiterer Aspekt war die kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff des Kunden, der deutlich machte, dass es hierzu keinen funktionalen Problembezug und keine wissenschaftliche Auseinandersetzung zu dessen Verwendung im bibliothekarischen Berufsfeld gibt. Jobmann machte die Machtasymmetrien deutlich und prangerte den semantischen Mißbrauch hierzu an. Den die Auftragsformen Markttausch, Vertragsbezeichnung und bürokratische Subordination sind Indizien dieser Asymmetrie. Er plädierte für eine berufsstandsweite Rollendiskussion und untersuchte in einem nächsten Schritt den Begriff des Leitbilds und deren Verwendung in Bibliotheken, sowie deren Implikationen. Dabei wurden 6 Typen von Leitbildern unterschieden: implizite, explizierte, propagierte (z.B. Ideen mit Leitbildpotenzial), explizite und oktroyierte Leitbilder.

Der “Code of Ethics” vom BID (BID e.V.) wurde vom Referenten als okrtoyiert eingestuft, da das Leitbild als fremdgesetzt bewertet wurde. Demokratiepädagogisch betrachtet müssten z.B. Leitbilder 3 Dimensionen erfüllen, um wirklich als impliziert und expliziert bezeichnet werden zu können: 1. Die Erscheinungsform: mental und manifest, 2. Handlungswirksamkeit = zukunftsbezüglich, verinnerlicht, denk- und handlungsanleitend und 3. von den Vertretern selbst getragen. Bin ich automatisch Mitglied bei BID e.V., wenn ich Mitglied im Berufsverband BiB bin? Wie auch immer, wie lässt sich ein von (allen) Mitgliedern aller Bibliotheks- und Informationsverbände getragener “Code of Ethics” denn durchsetzen? Durch Liquid Democracy? Beispiele aus anderen Ländern bzw. anderen Bibliothekwesen im internationalen Vergleich, wo Entscheidungen und Willsensbildungsprozesse auf bibliothekarischer Ebene demokratiepädagogisch durchgesetzt wurden und werden, wären sehr interessant und wichtig gewesen, um dnoch deutlicher zu machen, wie wichtig die Demokratiesierung von Bibliotheken, Berufsverbänden und dem Berufsstand im Allgemeinen wäre.

In einem vorletzten Kapitel seines Vortrags ging Jobmann auf Musik in öffentlichen Bibliotheken im Speziellen ein. Mir war zwar bekannt, dass öffentliche Bibliotheken Musik des Labels Aggro Berlin anschaffen, das frauenfeindliche und sexistische Texte enthält, aber neonazistische Musik war mir neu. Die Methode Standing Order wurde hier  teilweise kritisiert. Auch die zurecht in der Kritik stehende Musikgruppe Frei.Wild (Rechtsrock) und die Anschaffung von Musik nach dem Motto, weil es der “Kunde so will”, wurde hierbei angeprangert. Jobmann plädiert für den Aufbau von Medienkompetenz bei Bibliothekaren und Bibliothekarinnen, was laut ihm eine Leerstelle in der bibliothekarischen Aus- und Weiterbildung darstellt. Meines Erachtens ist unser Rollenverständnis durchaus in Gefahr, wenn wir Medien gleich welcher Art anschaffen, aber dem “Kunden” nicht medienkompetent genug machen und jeden Wunsch erfüllen. Der Referent sprach sich auch für Veranstaltungen in öffentlichen Bibliotheken aus, in denen über Musikalien wie Labels wie Aggro Berlin und anderen Medien über Gefahren und deren Inhalt kritisch aufgeklärt wird. Sein Credo war das einer dialogischen Bestands- und Bibliotheksentwicklung, als nur ungefragt und unreflektiert gewünschten Content für den “Kunden” zur Verfügung zu stellen. Das Publikum gab ihm größtenteils Recht. Besonders gefiel mir das Statement einer Bibliothekarin, die wie ein Gedicht das Rollenverständnis von vielen BibliothekarInenn satirisch deutlich machte:

“Ein Leser liest, ein Nutzer nutzt, ein Bibliothekar betreut eine Bibliothek. Ist diese krank?”

Prof. Dr. Rösch kritisierte die Novolatrie im Bibliothekswesen, die Alles Neue sofort für gut befindet und ständig Neues als gut und Altes als per se schlecht einordnet. Dabei machte er deutlich, dass nach seiner Meinung die Bestandorientiertung in deutschen Bibliotheken immer noch von einem obrigkeitsstaalichen Handeln geprägt ist. Statt nur Ausleihen und die Mediennzutung zu messen und zu beurteilen, galt sein Plädoyer den Bildungsprozessen, die durch Bibliotheken angeregt werden und im Lernort Bibliothek mit verschiedenen Lehrarrangement stattfinden. Wie können Unterhaltsträger diesen Mehrwert erkennen? Er lobte ausdrücklich den Vortrag, sprach sich gegen die “marktkonforme” Bibliothek aus und appellierte an die Bibliothekswelt mehr Transparenz bei Entscheidungsprozessen zu schaffen und mehr Diskurse zu organisieren. Shaked Spier verlangte vom Berufsstand mehr in die Offensive zu gehen, als in Deckung und seine Rolle und sein Verständnis des Berufs besser nach außen zu kommunizieren und deutlicher zu machen, was unsere Aufgaben und unser Wert ist.

Ein letzter Votrag des Tages, welchen ich noch besuchte, handelte vom E-Day an der Staatsbibliothek zu Berlin, der phonetisch betrachtet eine Ähnlichkeit mit dem D-Day von 1944 hat. Dabei handelt es ich bei Ersterem um einen Thementag zu elektronischen Ressourcen. So wurde ein erster E-Day 2011 von 800 Menschen besucht.

Zu guter letzt ein Schlussplädoyer, das wohl von Peter Jobmann oder Gerhard Zschau stammt. Beide könnten zusammen als die Willy Brandts des deutschen Bibliothekswesens bezeichnet werden, da sie legitimerweise “Mehr Demokratie wagen” fordern, was wohl das Credo von Brandt war. Heute scheint dies dringender und nötiger denn je. Im Europäischen Jahr der Bürger und Bürgerinnen (2013), in dem Vereine wie “Mehr Demokratie e.V.” großen Zulauf  und Zuspruch finden und Volksentscheide und -begehren mehr und mehr von Menschen in Deutschland eingefordert werden, greifen die beiden ein Thema auf, dass auch im Unternehmenskontext zunehmend Machtstrukturen verändert werden. Doch Demokratie macht Arbeit und Innovation entsteht wohl leichter durch demokratische als durch autokratische Strukturen, oder?

Ich will weg vom Verwaltungsbibliothekswesen. Ja – dieser Teil wird den Weg gehen, den Gunter Dueck beschreibt: unterbezahlt und in Masseneinrichtung organisiert. Der einzige Weg in die Zukunft führt Bibliotheken über demokratische Wege. Bisher sind wir grenzwertig “unterprofessionell”. Wir haben fast keine Ahnung von Medienpädagogik, obwohl wir täglich Medien hin und her reichen und wir haben keine Ahnung ob unsere Leseförderung funktioniert, obwohl wir uns damit legitimieren. Wir wissen auch nicht, wie wir eigentlich die Verteidigung gegen unmenschliche (fängt bei Alltagsrassismus an) Inhalte organisieren, so wir denn überhaupt wollen (wo wir ja so neutral sind).

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“I try to make my library a comfortable, attractive and modern place …”

KAROLINA IVANIŠEVIĆ

PRVA GIMNAZIJA SPLIT (The First Grammar school)
TESLINA 10
21 000 SPLIT
CROATIA

About me:
I am 28 years old. After one year of living and working in London in order to improve my English, I finished a five-year study of Information and Library Science in Zadar in Croatia and gained the title of master of Library science, specialized in digitizing. I started working in the school library in Split in November 2011. Split is the largest city in Dalmatia. It is situated at the East coast of the Adriatic Sea, centred around the ancient Roman Palace of the Emperor Diocletian and its bay and port. With a population of 220,000 citizens and a metropolitan area numbering up to 349,314.

Split

Split is by far the largest Dalmatian city and the second-largest city of Croatia.

About school:
We are a four-year grammar school focusing on modern and classical languages. Our 673 students achieve exellent academic results and show keen interest in a variety of subjects, preparing them for university studies. Our over 50 staff members teach subjects ranging from Humanities (Croatian, foreign languages, classical Latin and Greek, history, philosophy, ethics, logic, sociology, psychology, religious education), IT, PE and Arts to Sciences (mathematics, physics, biology, chemistry, geography). The school also offers different extracurricular activities such as sports, creative writing and journalism, drama, photography, volunteer work.

We have modern classrooms with 30 computers, biology and chemistry cabinet. Each classroom has an LCD projector, cabinets with audio devices, books and dictionaries for foreign languages and all teachers use portable computers. Schools headmaster is Marijan Puljiz.

About library:
The library was founded in 1992. Its collection consists of titles that are in function of language teaching and classical fields. The library has a valuable collection of historic rarities. Since 1993. it is registered by the Regional Bureau for the Protection of Cultural Monuments as a cultural heritage for preservation.

Today we are using computers, Internet and multimedia to access any content for school. Our objective is to provide our customers with prompt and accurate information about the amenities that interest them and help them to develop their creativity potential and to use their gained knowledge.

1. How long have you been a member of the library circus? (eg, the first library experience, first job in the library, etc.)

University education gave me a wide range of theoretical knowledge, but also insight into the practical aspects. My first library experience was during the practice work in a public library as a part of my first year on the University 2005./2006.. Since then I worked in many different libraries during my education and after my graduation I worked in an elementary school and my current job is in this high school in Split, Croatia.

2. What has driven you to look for / accept a job in the library area? (your motivation)

I have always been a huge book lover and combined with my passion for technology, this makes it a perfect job to me. I enjoy working with customers, particularly with students in the school library. My one year of internship in Elementary School helped me acquire desirable experience in working with children through workshops and lectures that I did in each class based on the Curriculum for school libraries in Croatia.

 3. What are your responsibilities and how has your opinion changed as most clearly?

As a school librarian in charge of the entire library, I have many chores. This includes developing book collection, online catalouging, organizing it on shelves and preservation. I also participate in all the important school events, cooperating with other teachers. I organize many workshops or lectures with students and make posters about important events. I have also formed a group of students interested in librarianship in order to develop literacy skills and encourage reading.

Knjiznica

Knjiznica (School Library)

4. What kind of role does Social Media play in your life? What does it offer for your work?

Like many other people I use social media, preferably Facebook. It helps me a lot to improve social interaction by staying in touch with friends and relatives I know in real life. It is a brilliant use of the web, it has many of the features as well as the platform and news feed and that’s really beneficial. It helps me a lot with my work as well. Even though I tend to avoid giving away too personal information and uploading too many personal photos, because it is common for our future employers to check out our profiles in order to collect as much information about potencial employees. As far as my colleagues, I prefer talking to them through Facebook group „Knjižničari“ (meaning Librarians) where I can get all the neccessary information and where we help each other with different advice and ideas.

Since I’m currently working in a school library there is much controversy regarding students’ use of Facebook in a library at school. My opinion is that it should not be completely forbbiden, since the Internet browsing is already censored while we use CARNET (Croatian Academic Research Network) connection and students’ computers are censored for all the inappropriate content. I try to make my library a comfotable, attractive and modern place as much as I can, so I allow them to use Facebook and other social networks while I unobtrusively monitor their behaviour and they appreciate it. Not only do they come to the library to relax and chat during the break, but they also use it to gain some knowledge, share information and help each other.

So to me, social media is crucial to use as a tool to expand my social and professional network.

 5. What priorities will emerge for the future development/evolution for your job/ the library you work for?

My future professional ambition is to work in a multicultural environment and explore different approaches in Librarianship. I am very passionate about Information literacy, digital libraries and the future of Information science. I am very much looking forward to new opportunities in the same field and I hope to fulfil my desire for long life learning.

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“My Life in the Library – I will continue to fight for libraries”

Von Kathy Dempsey of Medford, New Jersey, USA
Arbeitsstelle und Beruf
Consultant / Inhaberin der Seite Libraries Are Essential
Herausgeberin des Newsletters Marketing Library Services
Herausgeberin des Newsletters derNew Jersey Library Association newsletter

1. How long are you a member of the library circus? (eg, the first library experience, first job in the library, etc.)?

I have had a long and satisfying library life, even though I do not have a library degree.

I used the library a lot in grade school. While in high school, I joined a club of students who worked in the library, learning and helping the librarian. When I was a college student, again, I got a job working in the university library. When I graduated with my degree in Journalism, I took a paraprofessional job in the library immediately, working there until I found a job in the journalism field.

2. What has driven you, just look for / accept a job in the library area? (your motivation)?

After college, I had jobs in both journalism and other libraries. Then in 1994, a friend told me about a job posting she saw for a publishing company called Learned Information, Inc. Everything it published was for and about libraries. It was an “a-ha!” moment. I had found my dream job, combining my journalism degree and my years of library experience. Now it is 2012 and I work there still (the company is now named Information Today, Inc.: http://www.infotoday.com).

3. What were and are your responsibilities and what has your opinion changed as most clearly?

I spent many years as the editor of Computers in Libraries magazine, and even more years as the editor of the Marketing Library Services newsletter (MLS).

In this job, the more I learned about libraries, the more I realized they needed help with marketing and promotion. Up until the 1990s, libraries were just about the only places that held information. But when the public started getting their own computers and internet access, people began to believe that they could replaces libraries. Not true! As the editor of MLS, which covers libraries around the world, I saw the battles beginning. Local governments thought they could close libraries to save money. Even universities and corporations thought they could reduce or close their libraries. Suddenly, marketing and public relations were essential to keep libraries open. As one of few experts in the field, people began calling on me to speak at conferences and to help them learn how to promote their value. My love and understanding of libraries, going back to childhood, motivated me to help fight for them.

Eventually, I resigned from Computers in Libraries magazine so I could work on library marketing full time. I still edit the MLS newsletter for Information Today, and I formed my own business, called Libraries Are Essential (LAE). I even wrote a book, The Accidental Library Marketer, for people who did not intend to do marketing work but are now trying to learn how. I travel around the US (and to other countries), giving workshops, speaking at conferences, and helping to write marketing plans. I love what I do, and I feel it is very important work, keeping libraries open. All around the world, I read of budgets being cut and of people who think libraries don’t matter in the age of the internet. This is so very wrong. In the information age, people need the expertise and tools of librarians more than ever.

The public simply does not understand that typing a word into Google and getting 1,000 results is not “research” and that the results may not be trustworthy. They don’t like asking for help. They think they can find everything on the internet. The paradox is, as we say in the US, “People don’t know what they don’t know.” They do not realize how much information they are missing.

4. What kind of role does Social Media play in your life? What does it offer for your work?

In my LAE business, I work at home, so social media is vital to me. It lets me reach people through my blog (The M Word: Marketing Libraries at http://themwordblog.blogspot.com/) and my Facebook page (https://www.facebook.com/LibrariesAreEssential). It lets me find stories from around the world, constantly update my knowledge, and work with colleagues overseas. To teach people in places I cannot reach, I can give webinars—speeches online for library groups everywhere. And LinkedIn helps more people to discover me and my services (http://www.linkedin.com/in/kathydempsey), and it helps me connect with people who can write articles about their own marketing projects.

My complete library story is here, on my website:
http://www.librariesareessential.com/kathy-dempsey/about-kathy-dempsey/
There are many other resources there to help you.


5. What priorities will emerge for the future development/evolution for your job?

My hope is that my work can help all types of libraries, everywhere, to keep funding, to stay relevant, to stay open. I want everyone to realize that libraries are still essential, today more than ever. I will continue to fight for libraries because I know they help society move forward by storing and sharing the world’s knowledge. What other job could possibly be more important?

Lang leben die Bibliotheken!

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[Zitat] Unkommentiert – Entstehungsjahr unbekannt

You think your pain and your heartbreak are unprecedented in the history of the world, but then you read. It was books that taught me that the things that tormented me most were the very things that connected me with all the people who were alive, or who had ever been alive.”

James Baldwin

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“Redefining Research”: Eine Infografik zur heutigen Entwicklung und Nutzung von Wikipedia

“According to this infographic, you don’t matter. You are replaceable. You are overpriced. You are irrelevant in a world embracing Wikipedia. You are obsolete.” Matthew C. Winner

Nach 244 Jahren regelmäßigem Erscheinen der Encyclopedia Britannica in Printform wurde der Druck eines der bekanntesten Nachschlagewerke im März diesen Jahres eingestellt. Durch den Wettbewerbsdruck mit Wikipedia wird Encyclopedia Britannica künftig online zur Verfügung stehen.Wikipedia liefert auf 26 Millionen Seiten Inhalt und Informationen zu unterschiedlichen Themengebieten. Obwohl des Öfteren die Informationsqualität und die Glaubwürdigkeit der Quellen auf Wikipedia infrage gestellt wird, achten die Schreiberlinge bei Wikipedia auf Aktualität und Fehler. Studien haben gezeigt, dass Wikipedia inzwischen genauso fehlerfrei und präzise ist, wie die Encyclopedia Britannica. Die folgende Infografik zeigt, wie Wikipedia die Suche nach enzyklopädischem Wissen revolutioniert hat und zu einer vertrauenswürdigen Wissensquelle wurde. “The Busy Librarian“, aber auch Joyce Valenza setzten sich kritisch mit dieser Infografik auseinander, welche Behauptungen aufstellt, dass Schüler mehr Wikipedia als Bibliotheken nutzen. Die Infografik wirft in der Tat einige Fragen auf, welche sich u.a. auch auf das Nutzungsverhalten von öffentlichen Bibliotheken im Vergleich mit Wikipedia beziehen. Lassen sich eine Enzyklopädie wie Wikipedia mit öffentlichen Bibiotheken so einfach vergleichen und gegenüberstellen? Ich denke, es ist nicht jedes Detail an dieser Infografik zu hinterfragen, da durchaus einige Aussagen Tatsachen entsprechen.

Wikipedia
Via: Open-Site.org

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