[Zitat] Unkommentiert – Entstehungsjahr unbekannt

Reading furnishes the mind only with materials of knowledge; it is thinking that makes what we read ours. ”

John Locke

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De Montfort University (DMU) – Library Induction Video

Die Kimberlin  Bibliothek der De Montfort Universität (DMU)  ist täglich 24 Stunden für Studenten geöffnet.  Im Video werden auch ältere Studenten gezeigt, die vermutlich neben ihrem Beruf ein Fernstudium  absolvieren. Die Bibliotheksdienstleistungen an der De Montfort Universität untermauern die wissenschaftlichen Ziele einer Universität, indem sie Lernen, Lehren, Forschung und Wissenschaft unterstützen. Meines Erachtens wird auf ehrliche Weise die Dankbarkeit der Studenten gegenüber dem Service der Bibliothek und den hilfsbereiten BibliothekarInnen, deutlich, die mir bisher eher aus Kindergesichtern “lesen” konnte.

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Einen dritten Sektor um das Sterben öffentlicher Bibliotheken und anderer Kultureinrichtungen aufzuhalten

 “Die Bibliothek von Zuccotti Park ist in derseben Weise in den Müll gewandert, wie auch andere Bibliotheken in den USA verschwinden. Bibliotheken, deren Buchbestände aufgelöst werden, um jene „Technikzentren“ zu errichten, die man aufsucht, um auf Facebook und eBay zu gehen und das Netz nach Steuertipps und Pornographie zu durchstöbern – so wie das andere Bürger in den eigenen vier Wänden tun; und Bibliotheken, die man deshalb schließt, weil man sie bei der städtischen Budgetplanung nicht mehr berücksichtigt hat.“ Mark Greif

Im oben angefügten Video wird der Text “Take This Book: The People’s Library at Occupy Wall Street” vorgelesen. Es ist eine Geschichte über Freiheit, Gefahren und Bücher und basiert auf den Geschichten von BibliothekarInnen und NutzerInnen. Es ist nur der Anfang, denn die Idee der Occupy Wall Street Library hat sich mittlerweile auch über die USA hinaus verbreitet. In Amsterdam und London gibt es solche Einrichtungen und sicherlich auch anderswo.

Ben Kaden hatte kürzlich einen Artikel des Kultursoziologen Mark Greif im IBI Weblog der HU zum Anlass genommen, um dessen Überlegungen zum Fortbestand der “Public Library” aufzugreifen und einen Strukturwandel der Bibliotheks- und Medienöffentlichkeit zu konstatieren. Auch Robert Reich beklagte gestern in einem Artikel am Beispiel der USA, was geschieht, wenn das öffentliche Gut an Wert (-schätzung) verliert (Here’s What Happens To Countries That Stop Valuing The Public Good) und was eine Gesellschaft kennzeichnet:

“What defines a society is a set of mutual benefits and duties embodied most visibly in public institutions — public schools, public libraries, public transportation, public hospitals, public parks, public museums, public recreation, public universities, and so on.”

Eine der Konsequenzen ist die Privatisierung (oder die Umwandlung in PPPs), welche Hella Klauser im Aprilheft von BuB 2011 im Artikel “Auf dem Weg zu McBib / Die Privatisierung Öffentlicher Bibliotheken schreitet in den USA voran – Nicht nur klamme Kommunen greifen zu” genauestens beschrieben hatte. Ich halte die Einschätzungen und Vergleiche von Kaden der USA mit Deutschland für äußerst pessimistisch und teile dessen Auffassung nur bedingt. Die Behauptungen wie Stadtkämmerer denken, halte ich für sehr pauschal und einseitig. Er ist ebenso nur ein “Schreibtischtäter” und wenn jemand wie er die Wahl zwischen Pest und Cholera hat, dann kann er höchstens noch aus dem Fenster springen oder seinen Job kündigen. Entscheidungen in diesem Beruf sind schmerzlich und sicher hatte auch manche BibliotheksleiterIn in der Vergangenheit Bauchschmerzen, wenn es keine Möglichkeiten mehr gab als sich ökonomischen Zwängen zu unterwerfen und diese unumgänglich waren, um den eigenen Job zu behalten. Nicht nur der Stadtkämmerer “freut” sich, wenn er Kosten minimieren kann, es sind auch leitende BibliothekarInnen, die 400 € -Jobber (ungelernt, meist Famis) einstellen (wie z.B. in einer bayerischen Gemeindebibliothek), Bundesfreiwilligenhelfer, bis vor kurzem 1-Euro-Jobber nahmen und altgediente Senioren als Ehrenamtliche gewinnen. Die Gemeinschaft besteht in vielen Gemeinden dann eben an einem anderen Ort, in Stadtteiltreffs oder in Kirchengemeindesälen oder in Bürgerhäusern, in den Schach gespielt wird und sich Generationen begegnen. Wenn schon die Ökonomisierung der Bibliotheken und unserer Lebenswelten beklagt wird, warum wurde dies in der bibliothekarischen Ausbildung und im Studium nicht ausreichender reflektiert anstatt nur stur die ökonomisierte und neoliberale Wirtschaftslehre propagiert? MitarbeiterInnen im gehobenen Dienst, welche in Stadtverwaltungen tätig sind, haben oftmals ein Studium absolviert, das sich häufig nicht mehr nur öffentliche Verwaltung nennt, sondern sehr häufig Verwaltungsökonomie, wo New Public Management propagiert wird und ethisches Handeln in den Hintergrund rückt und Bürger Kunden sind. Auch Bücher zum Thema “Governing the commons” von der Wirtschaftsnobelpreisträgerin Ostrom wurden weder in diesem Berufsfeld noch in “unserem” thematisiert. Uns wurde dieses Wissen über die ökonomisierte Haushaltspolitik ja schließlich auch als hilfreich und relevant vermittelt. Eigentlich war mit der Einführung der Doppik in den Kommunalverwaltungen doch klar, dass die Einnahmenseite bei Bibliotheken immer geringer als die Ausgabenseite ausfallen würde. Die doppelte Buchführung hat das Problem um den Eigenwert der Bibliotheken nur noch verschärft, aber im Grunde gab es schon seit längerem den Trend zum Privatisieren von Staatseigentum und einen durch Mindereinnahmen vieler Kommunen herbeigeführten Sparzwang im kulturellen Bereich.

Warum hat die Gemeingüter- oder Commonstheorie nie Eingang in die bibliothekarische (und kaum in die kommunalpolitische Praxis) gefunden? Natürlich vollzieht sich ein solcher Strukturwandel, das will ich nicht Abrede stellen. Was es gibt, ist das Bibliothekssterben, das wie ein Artensterben sich weiter langsam ausbreitet, Opfer und gesellschaftliche Auswirkungen nach sich zieht (Verdummung, kulturelle Abstumpfung und Verlust von kulturellem und sozialen Kapital), doch leider gibt bis dato noch keine vergleichbare Organisation wie WWF oder Robin Wood. Als die letztgenannten Organisationen sich formierten, gab es diese Bewußtsein, welches auch die vor wenigen Jahren vom ehemaligen deutschen Greenpeace-Vorsitzenden Thilo Bode gegründete Organisation FOOD WATCH nun vermehrt verbreitete, auch noch nicht. Doch den Verlust von Kultureinrichtungen und Bibliotheken werden diejenigen, welche selbst kaum in den Genuss solcher Institutionen gekommen sind, am allerwenigsten vermissen. Ist also eine Gemeindebibliothek auch eine Allmende, ein Gemeingut, das erhalten und geschützt werden muss?

Dennoch entstehen immer noch neue öffentliche Räume (z.B. durch die Urban Gardening-Bewegung oder die Give-Away-Bewegung) oder alte Bibliotheken bleiben erhalten und werden von einem ehrenamtlichen Personal weitergeführt. Erneut will ich diesen Blogeintrag zum Anlass nehmen die Gründung einer parteiübergreifenden Organisation vorzuschlagen, die sich dem Schutz und der Erhalt öffentlicher Bibliotheken widmet und offen für Bibliotheksgesetze eintritt und aus Menschen unterschiedlicher beruflicher Richtungen besteht. Eine Lobby, die nicht nur aus BibliothekarInnen und PolitikerInnen besteht, sondern aus Einwohnern jeglicher beruflicher und sozialer Herkunft, um deutlich zu machen, dass Bibliotheken keine exklusiven Einrichtungen sind, die von wenigen “Buchfreunden” besucht und unterstützt werden.

Ich denke, dass das Verschwinden von öffentlichen Bibliotheken hierzulande nicht so schrecklich, wie in den USA ausfallen wird. » Weiterlesen

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Ein Imagevideo der Nationalbibliothek von Kolumbien

Mehr Infos unter: http://www.bibliotecanacional.gov.co und BIBLIOTECA NACIONAL DE COLOMBIA

Bibliotecas Vivas / The World, One Click Away from Avenida Films on Vimeo.

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“Reinvention and regeneration: the message for me at the Bibliothekartag 2011 Berlin June 2011”

Von John Dolan

I was first struck by the number of delegates – over 4,700 – and the scale and complexity of the event. Now here I was in Europe, at and event that would reflect the universal presence of libraries in our lives – in school, college and university, in business, health and government, in kindergarten and across the communities of cities, towns and villages. However, what really mattered was quality. I was not disappointed.

The most important feature – rather like CILIP’s Umbrella conference http://bit.ly/hZFDLy in the UK – was that the event embraced all library sectors and covered all aspects of library and information policy and provision; from technical to technology, from publishing to reading, from conservation to communications, from the physical to the virtual.

In Berlin. Being in Berlin for the first time was a phenomenal experience and I was helped hugely by Wolfgang Kaiser, my conference “mentor” both during the conference and on my weekend stay. We saw many sights – as librarian and tourist.

I went on the evening cycle ride for the Long Night of the Libraries. In contrast to the disturbing memorial to the Nazi book burning by Humboldt University (the guide said they only burnt books from public, not academic, libraries, which I found interesting) was the inspiring terraced interior of the 1995 university library.

From there we visited the Bibliothek am Luisenbad http://bit.ly/qyEwEk, a modernised and extended (1995) historic spa house. Children and families in this predominantly Turkish area are the priority. Staff tell of crowded days, not enough seats, staff and volunteer-supported learning and cultural programmes, partnerships with adult education, health and community workers. It is similar to my experience of UK inner-city library services and with 29 staff and 40 volunteers helping with programmes, though pressured, it is flourishing.

International colleagues reinventing libraries. I was amazed by the Cycling for Libraries group http://bit.ly/aCGSTb – their marathon journey from Copenhagen and their relaxed but persuasive presentation. Above all they – notably, organiser Mace Ojala – exuded a tremendous passion for libraries and the freedoms, learning and cultural experiences that people get from libraries.

Meeting colleagues from other countries is always rewarding; colleagues from developing countries struggle with hardly any resources to bring reading and learning to poor communities; in big western economies supporters advocate for libraries as democratic spaces; libraries are places to learn, community centres, information resources.

I was there because in 2010 I organised a visit to the UK of the DBV Commission for Intercultural Library Services. They came to look at library services for new communities and at the Bibliothekartag published a statement on the library’s role in this area of access and social justice. We hope it will soon be re-launched as a joint statement with CILIP in the UK.

It was a pleasure for me to meet friends and colleagues from the Goethe Institute in New Delhi. I had worked with them on Indian library development. It is typical of the Goethe that they carry the message of the value of libraries across the world (Goethe is supporting a conference in Athens in October Redefining Library Services: Responding to the Economic Downturn http://bit.ly/pQ2yWT ). The joy of the Goethe is that while they promote German language and culture they also invest imaginatively in the quality of life of their host countries.

Regenerating libraries. The power of the Bibliothekartag reminded me of such conferences in the UK about 20 years ago. The LIS community was strong, new communications technologies were emerging, new public and university libraries were opening. The UK has always been active in library innovation. At the moment UK public libraries, in particular, are suffering badly from cuts to public spending with reduced service budgets and threats of library. There are challenges too in other areas such as library services in schools. CILIP our national professional body is working hard advocating for library provision which we all know is fundamental to a free and prosperous society.

I am concerned that in twenty years time libraries in Germany are not suffering like their UK partners. How to avoid this? Libraries are often a resource that underpins other endeavour. Consequently they may be seen as peripheral to the main agenda. Instead our society cannot function without access to credible information and cultural resources that libraries mediate. Ensure that libraries develop a central role in education, lifelong learning, citizen and community information, literature and culture. Libraries are part of national life. Above all do the research to prove it and then promote that message loud and clear to advocates and power-brokers.

To maintain such a critical role librarians must constantly reinvent the library service responding to changing needs with new ideas, exploiting new learning and communications technologies, refreshing resources and renewing the unique and essential skills base of the library professional. What I saw at the Bibliothekartag 2011 was the regeneration of a united industry. I hope it can be shared as a model for other countries.

John Dolan OBE

Birmingham, England

Zum Autor

John Dolan was Head of Library Policy for England and, previously, Head of Birmingham Libraries. He has had an extensive career in UK public libraries and has spoken at many conferences in the UK and elsewhere. John led the early development for the Library of Birmingham http://bit.ly/gg12X9  which opens in 2013. He is now a Trustee of the Chartered Institute of Library and Information Professionals (CILIP). The views expressed here are his own.

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Drei Videos gegen die Privatisierung und die Schließung öffentlichen Bibliotheken in Toronto

“There is not such a cradle of democracy upon the earth as the Free Public Library…” Margaret Atwood

Annika Tabovaradan, eine Schülerin liefert im ersten Video ein leidenschaftliches Plädoyer für die Stadtbibliothek Toronto. Der Bürgermeister von Toronto, Rob Ford, plant die Schließung mehrerer öffentlicher Stadtteilbibliotheken und die Privatisierung der übriggebliebenen Bibliotheken. Das zweite Video will über die Situation aufklären und sicherlich weitere Mitstreiter dafür gewinnen die Petition zum Erhalt zu unterzeichnen, aber gegen jeglichen Privatisierungswahn aufzurufen. Ist es gerecht sich gegenüber 55 % bzw. 71 % der eigenen Stadtbevölkerung zu widersetzen? Was legitimiert die politische Klasse dazu möglicherweise undemokratische Entscheidungen zu fällen? Wollen diese bei den nächsten Kommunalwahlen nochmal antreten oder die Wahlen verlieren? Die Schrifststellerin Margaret Atwood setzt sich leidenschaftlich mit anderen Wutbürgern für den Erhalt der Bibliothek und gegen die Privatisierungspläne ein. Atwood vereint 234,744 Follower auf ihrem Twitteraccount. Eine weitere starke Lobbygruppe ist die Toronto Public Library Workers Union, welche die folgende Internseite ins Leben rief. Bisher haben erst etwa 42.500 Menschen auf der folgenden Internetseite die Petition zum Erhalt der öffentlichen Bibliotheken Torontos unterzeichnet: http://ourpubliclibrary.to

Auf der eben genannten Seite können sich engagierte Bürger und interessierte Laien über die Hintergründe der Privatisierungsbestrebungen informieren. Wer glaubt die Privatisierung von Bibliotheken sei im Grunde genommen wichtig für den Erhalt des öffentlichen Bibliothekswesens von Kommunen, die zum Sparen gezwungen werden, dem sei der Artikel “Auf dem Weg zu McBib / Die Privatisierung Öffentlicher Bibliotheken schreitet in den USA voran – Nicht nur klamme Kommunen greifen zu” von Hella Klauser in Heft 4 2011 der Zeitschrift BuB empfohlen.  In welcher Stadt auf der Welt, außer Toronto mit 2,5 Millionen EinwohnerInnen, besitzen knapp die Hälfte, etwa 1,2 Millionen ein Bibliotheksausweis?

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Ein Imagevideo der Yonsei University Library (Südkorea)

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"The Librarian Militant, The Librarian Triumphant": Ein Vortrag von R. David Lankes

Basierend auf dem heutigen Zitat von Melvil Dewey, hielt David Lankes im letzten Jahr auf dem  “NEXT: A Library Futures Symposium” in Alberta (Kanada) einen Vortrag.

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Ein Imagevideo der zukünftigen "Biblioteca Europea di Informazione e Cultura" in Mailand

Das folgende Video soll auf die sich im Entstehungsprozess befindliche “Biblioteca Europea di Informazione e Cultura” (BEIC) deren Architekt Peter Wilson ist, neugierig machen. Selbst bei der zweisprachigen Webseite gewinnt der unwissende Besucher anfangs den Eindruck, die Bibliothek sei längst in Betrieb. Die Bibliothek, deren Fertigstellung 2014 sein soll, wird unter anderem wie folgt beschrieben:

“[…] the new library aims to bring together the characteristics of a large-scale public reading library with those of a European-scale research library. It will complement historic public and university libraries as well as the needs of interdisciplinary research, which will constitute a fundamental approach to the advancement of knowledge on a growing scale. Its objectives also include developing an effective tool that encourages reading and an off-site education service center in connection with schools and universities in a national network through collaboration with the Ministry of Education, Universities and Research. This is one of the reasons why the library’s main sector, with its open shelves and open access, will be structured with an eye to circulate knowledge by facilitating horizontal and transversal connections among the various disciplinary sectors. “

Fondazione Biblioteca Europea di Informazione Cultura

Auf der Webseite finden sich zahlreiche Informationen über die Entstehung, dem Design und dem  Konzept einer “User-Centered-Library”. Vermutlich hat sich die Stiftung (“Fondazione Biblioteca Europea di Informazione Cultura”) zur Errichtung der Bibliothek durch Bibliotheken in München (am Gasteig), Paris(BPI), New York (NYPL) usw. inspirieren lassen. Alles weitere hierzu findet sich im vorläufigen Dokument (nur auf italienisch), das die Überlegungen und Planungen aus dem Jahr 2000 wiederspiegelt.

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"The Power of stories and books": Ein TEDx-Vortrag von Yohannes Gebregeorgis (Bibliothekar und Social Entrepreneur)

Im Alter von 19 Jahren erhielt Yohannes Gebregeorgis einen Roman mit dem Titel “Love Kitten” geschenkt, der sein Leben für immer veränderte. In der Folgezeit wurde er gezwungen sein Land Äthiopien zu verlassen und erhielt nach seiner Flucht über den Sudan, 1981 schließlich politisches Asyl in den USA. Er besuchte dort die Universität und erwarb 1985 seinen Abschluss in Bibliotheks- und Informationswissenschaften. Schließlich war er in der Kinder- und Jugendabteilung der San Francisco Public Library tätig. Dort fand er heraus, wie Literatur bereits in der Kindheit junge Menschen Einfluß nehmen kann und begeistern kann. Er hatte nun die Idee und das Ziel vor Augen Kinderliteratur jedem Kind in seinem Heimatland näherzubringen. 2002 kündigte er seinen Stelle als Bibliothekar und kehrte mit 15.000 Büchern nach Addis Abeba, in die Hauptstadt Äthiopiens zurück. Mit diesen Büchern im Gepäck eröffnete er 2003  die “Shola Children’s Library”, das   “Awassa Reading Center” und die erste mobile Eselsbibliothek Äthiopiens, welche den Kindern in abgelegenen Regionen abseits der  ländlichen Stadt Awassa Bücher brachte. Über Yohannes Gebregeorgis und seine Organisation “Ethiopia Reads“ habe ich im September letzten Jahres (”Leseförderung in Äthiopien durch Eselskutschen und neue Schulbibliotheken“) schon ausführlich berichtet. Diesmal kommt Gebregeorgis selbst zu Wort und erzählt über sein Leben und seine heutige Tätigkeit als Social Entrepreneur.

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