Digitale Angebote der DNB wurden vom Netz genommen…

Fehler 404 – irgendwie schon, wenn man momentan die “Exilpresse digital” oder “Jüdische Periodika in NS-Deutschland” nutzen möchte. Dort kriegt man zwar nicht die Fehlermeldung angezeigt, aber den folgenden Text:

Die beiden Angebote „Exilpresse digital“ und „Jüdische Periodika in NS-Deutschland“ können aus rechtlichen Gründen nicht bereitgestellt werden.
Beide Dienste sind nach einer Übergangszeit in den Lesesälen der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig und Frankfurt am Main nutzbar.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Leitung des Deutschen Exilarchivs 1933-1945, Dr. Sylvia Asmus.

Die beiden Angebote der Deutschenen Nationalbibliothek sind offensichtlich seit dem 27.6.2012 nicht mehr zugänglich. Man teilt auf der Seite der Zielsetzung mit:

Dieser Dienst ist nach einer Übergangszeit in den Lesesälen der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig und Frankfurt am Main nutzbar.

“Aus rechtlichen Gründen” heißt es in der Begründung. Nichtssagend und alles implizierend. Vermutlich geht aus aus “urheberrechtlichen Gründen” nicht, aber ein Hinweis auf dies, würde aus meiner Sicht den Ärger etwas mildern. Natürlich wäre es auch gut zu wissen, ob man die Rechtslage prüft, um möglichst den alten Service wieder anbieten zu können. So jedoch schließt man zwei wichtige Quellen für die historische Forschung und zwingt somit die vielleicht inzwischen “verwöhnten” Nutzer wieder zu Bibliotheksreisen, obwohl das digitale Angebot dies eigentlich unnötig macht.

Aufmerksam geworden über:
Graf, Klaus: Abschaltung “Exilpresse digital” und “Jüdische Periodika in NS-Deutschland”, Archivalia

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[Zitat] Unkommentiert – 2011

Almost everything I am I owe to librariesWhen I was a child there was no great libraries around, certainly nothing like this [gestures to the shelves of the Bodleian Library in background] but we did have this thing called the mobile library van that would come once a fortnight I think and I would wait for it like a child waiting for an ice cream van and I would get on and I would get my supply of books and they would last me two weeks and then when I was older I could get to Norwich, the local big city.  I would spend hours and hours and hours there.  It’s like the will o’ the wisp: one book lights another book which lights another one and another one.  I suppose libraries still for me have this extraordinary charge.  When I get  in one I feel this buzz.  It’s almost sexual .  There is something about the fact that behind all these bound copies there are voices, there are people murmuring, seducing you, dragging you into their world.  These are wonderful magical places and I suppose that if I have a campaign that I am really behind it is that of saving our libraries.  Because everyone surely has the right to access the voices of the past.”

Stephen Fry

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[Zitat] Unkommentiert – 2011

The library is such a great equalizer. It doesn’t take money. You can have access to anything and everything in the world and get that knowledge and that entertainment for free. Especially in our economy right now, with things being expensive and people being laid off and  families having issues, to be able to come to the Library … that’s kind of amazing.”

Tyra Banks

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Eine Infografik zur Geschichte der Informationsorganisation

A History of Information Organization | Mindjet

A History of Information Organization | Mindjet

Quellen: Mindjet und Wiredacademic

[Update: Umgezogene Grafik ergänzt, 15.07.2013, Dörte]

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Die IFLA ist besorgt über ACTA

Gestern fand im Europäischen Parlament ein Anhörung für Interessenvertreter statt. Stuart Hamilton, der “IFLA-Director of Policy & Advocacy” brachte seine Besorgnis gegenüber der Verabschiedung des Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) zum Ausdruck. Viele Bibliotheken sind ebenso in Sorge über die intransparenten ACTA-Verhandlungen, die eine Gefahr für das Gleichgewicht zu Copyright-Fragen darstellen. Die Ziele und Methoden von ACTA stehen im Widerspruch zum Bekenntnis der Bibliothekscommunity einen gleichberechtigten Zugang zu Informationen und kulturellen Ausdrucksmöglichkeiten zu garantieren. Derzeit wird die Entscheidung über die endgültige Abstimmung zu ACTA im Juli diesen Jahres erwartet. Im Folgenden eine Video-Nachricht von Stuart Hamilton an die IFLA-Community:

ACTA: Concerns of IFLA from IFLA HQ on Vimeo.

“IFLA is gravely concerned by the extreme secrecy surrounding the ACTA negotiations, the potentially chilling effects of targeting intermediaries, and the continuing focus on enforcement at the expense of flexibility”, he said. “We have made far less progress in creating flexibility in copyright – particularly in the digital age. ACTA compounds the problem by limiting flexibility going forward – at this point we have no ideas what technologies are going to emerge in the next decade and ACTA will lock us into an approach that is not suitable for now, let alone the future.”

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[Zitat] Unkommentiert – 2012

“Was wäre, wenn die Hälfte der Theater und Museen verschwände, einige Archive zusammengelegt und Konzertbühnen privatisiert würden? 3200 statt 6300 Museen in Deutschland, 70 staatliche und städtische Bühnen statt 140, 4000 Bibliotheken statt 8200 – wäre das die Apokalypse? Was, wenn die frei gewordenen Mittel sich verteilen auf die verbleibenden Einrichtungen, auf neue Formen kultureller Produktion und Distribution, auf die Laienkultur, die Kunstausbildung und eine tatsächlich interkulturell ausgerichtete kulturelle Bildung? […] So wäre Zukunftsfähigkeit wieder Teil der Kulturpolitik.”

Dieter Haselbach/ Armin Klein, Pius Knüsel und Stephan Opitz (In: Der Spiegel 11/2012, S. 139)

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Aus aktuellem Anlass: Ein Bibliotheksgedicht von Julia Donaldson zum “National Libraries Day” in Großbritannien

Gestern fand in Großbritannien der “National Libraries Day” statt. Hierzu schrieb die Kinderbuchautorin Julia Donaldson ein Gedicht.

 

Library Poem

von Julia Donaldson

Everyone is welcome to walk through the door.
It really doesn’t matter if you’re rich or poor.
There are books in boxes and books on shelves.
They’re free for you to borrow, so help yourselves.

Come and meet your heroes, old and new,
From William the Conqueror to Winnie the Pooh.
You can look into the Mirror or read The Times,
Or bring along a toddler to chant some rhymes.

The librarian’s a friend who loves to lend,
So see if there’s a book that she can recommend.
Read that book, and if you’re bitten
You can borrow all the other ones the author’s written.

Are you into battles or biography?
Are you keen on gerbils or geography?
Gardening or ghosts? Sharks or science fiction?
There’s something here for everyone, whatever your addiction.

There are students revising, deep in concentration,
And school kids doing projects, finding inspiration.
Over in the corner there’s a table with seating,
So come along and join in the Book Club meeting.

Yes, come to the library! Browse and borrow,
And help make sure it’ll still be here tomorrow.

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Ein Werbespot der Stadtbibliothek Cesate: “la biblioteca per tutti. di tutti”

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Ein Imagevideo der Strandbibliothek in Yverdon-les-Bains (Kanton Waadt, Schweiz)


Bibliothèque publique à la plage d’Yverdon von YTV_Yverdon_Jura_Lac

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Ein Kurzvideo der « Bibliothèque éphémère"» am Strand von Paris: "Proposer le meilleur contenu au plus grand nombre"

Vom 21. Juli bis zum 21. August steht allen Interessenten die Möglichkeit offen eine große Auswahl von Büchern des Verlags Flammarion in der Nähe der Pont Marie am Seineufer von Paris kostenlos nach Vorlage eines Personalausweises  kennen zu lernen. Der Verlag wirbt auf seiner Seite für die Bibliothek, die etwa 300 Bücher zur Ausleihe anbietet und jeden Tag (auch sonntags) von 11-19 Uhr geöffnet ist. Flammarion bietet neben Romanen, Comics, großformatigen Büchern, Taschenbüchern, auch Kinder- und Jugendliteratur an. Insbesondere für Kinder werden zahlreiche Aktivitäten durchgeführt, die über das Lesen hinausgehen. Darüber hinaus sind auf der Verlagswebseite folgende Autoren angekündigt, die bei Paris-Plages zugange sein werden: Zémanel, Bernadette Theulet-Luzié, Frank Margerin und Christian Bine


La bibliothèque éphémère de Paris-Plages von mairiedeparis

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