Wie obdachlose Nutzer von den Serviceangeboten der Stadtbibliothek Zagreb profitieren

Das Projekt der Zagreb City Libraries  “A Book for a Roof” startete bereits im Jahre 2010. Dieser Kurzfilm „What do users say about library services for people experiencing homelessness“ gewann beim internationalen Wettbewerb „A Corto di Libri“ den ersten Preis. Zudem erhielten die Filmemacher in der Kategorien bester Dokumentarfilm ebenso einen Preis. Die Preise wurden auf internationalen Buchmesse in Turin am 12.05.2018 vergeben. Die Jury bestand aus Experten der Cinematographie und der Bibliothekswissenschaften. Die Autoren des Films sind die Bibliothekare Marko Šikić and Sanja Bunić.
Im Video kommen obdachlose Nutzer, Ehrenamtliche und Unterstützer zu Wort. Sie sprechen dabei über ihre Situation und was ihnen die Kooperation mit der Bibliothek bedeutet. Das Video entstand in und durch die Knjižnice Grada Zagreba (Stadtbibliothek Zagreb). Bei meinem bisherigen einzigen Besuch im Jahre 2008 der Stadt Zagreb begegnete ich sofort Menschen, die mich um Geld baten bzw. mir spontan eine “Stadtführung” anboten, die ich dann ad-hoc bezahlen durfte. Ein Mann folgte mir anfangs auf Schritt und Tritt, so dass ich nach meiner Ankunft eher überrascht war, wie hartnäckig er versuchte Geld zu bekommen. Es scheint nach wie vor so zu sein, dass im EU-Land Kroatien Wohnungslose und obdachlose Menschen weitaus mehr Außenseiter und Deklassierte sind, als beispielsweise hierzulande, da sie viel schwerer Chancen darauf haben ohne festen Wohnsitz ein Passdokument zu erhalten.

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OpenBiblioJobs und bibliojobs – zwei ehrenamtliche Projekte fusionieren

Zwölf Uhr wurde verkündet, woran alle Beteiligten seit November arbeiten. Aus bibliojobs des BIB-Verbandes und OpenBiblioJobs, einem ehrenamtlichen Projekt der Bibliothekscommunity wird ein Projekt.

OpenBiblioJobs

Ich kann seit November, wann immer ich in diesem Bezug mit der Fusion zu tun hatte nur grinsen und innerlich tanzen. Es freut mich, dass ehrenamtliche Arbeit nun nicht mehr doppelt, sondern gebündelt an einer Stelle stattfinden wird. Zukünftig werden alle Stellen frei zugänglich unter einer Adresse zu finden sein, nämlich unter OpenBiblioJobs

Die Initiative ging von der BIB-Vorsitzenden Ute Engelkenmeier aus. Recht schnell war auch Michael Scharwächter dabei. Nachdem klar war, dass alle bereit waren, nicht nur darüber zu reden, sondern aktiv an einer Umsetzung zu arbeiten, ging es los. In diversen fernmündlichen Einzelgesprächen, Telefonkonferenzen, einem Skypecall, einem gemeinsamen Etherpad und unzähligen E-Mails haben wir an der Umsetzung gearbeitet. Kristina Lippold, eine der sehr aktiven Ehrenamtlichen bei bibliojobs hat sich ebenfalls mit ihren Erfahrungen in den Austausch eingeklingt und wird auch aktiv bei OpenBiblioJobs mitwirken. Es ist toll, dass aus den ehrenamtlichen Redaktionen von beiden Stellenbörsen nun eine wird. Ich persönlich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

Das Foto zeigt, dass hinter allem nun eine viel größere Gemeinschaft steht, die das Projekt trägt.

Die Liste der Unterstützer ist lang:

Auch die Entscheidung von InetBib, ab dem 01.04.2019 bringt Vorteile mit sich:

Sicherlich findet sich eine Lösung für diejenigen, die gerne weiterhin die Stellen bequem in ihrem Briefkasten vorfinden möchten (siehe Diskussion auf InetBib). Die meisten E-Mailprogramme erlauben es, RSS-Feeds direkt zu abonnieren. Phu wird noch eine Archivseite schaffen, auf der die abgelaufenen Stellen zurückverfolgt werden können.

Um die Volltexte verfügbar zu halten, wird über Amber der Link zur Archivierung an das Internet Archive gemeldet.

Es wird sicherlich in den nächsten Tagen und Wochen noch einiges passieren. Es werden Lösungen für die Meldung von Stellen mit den Verbänden aus Österreich, Schweiz und Luxenburg abgesprochen werden. Die Redaktion wird sich finden müssen und das Team sich einspielen, aber wir alle sind uns sicher, Qualität und Service von OpenBiblioJobs halten und verbessern zu können. Und regelmäßig wird es einen Datendump geben, der dann für Forschungszwecke verwendet werden kann.

Morgen werde ich auf der Mitgliederversammlung des vdb, der seit 2017 das Hosting für OBJ übernimmt, über OpenBiblioJobs sprechen. Wir hoffen, das Redaktionsteam mit einem Vereinsmitglied des vdb verstärken zu können.

Auch der vdb hat heute sehr schnell und aktiv diese Nachricht veröffentlicht.

Rasches Veröffentlichen der Nachricht gleich vor Ort

Vielen Dank auch an Infobib, NetBib, Archivalia und die vielen Twitterer, die diese Nachricht verbreitet haben.

Es war eine aufregende Zeit mit OpenBiblioJobs und nachgewiesenen 12820 Stellen seit Juli 2012. Gespannt schauen wir in die Zukunft und werden die Entwicklung von OpenBiblioJobs gerne wahrnehmen. Es ist ein Risiko, das wir eingehen, das es aber wert ist. Wird die Zusammenarbeit weiterhin so rasch, unkonventionell und unproblematisch weiterlaufen? Wie werden die Zahlen der neuen Stellen pro Tag/Woche steigen? Welche Services können vielleicht auch durch ein erweitertes Redaktionsteam realisiert werden?

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Die Bibliothek als Maker Space und Ort der Information

Jeroen de Boer arbeitet im Servicebereich der Bibliotheken in der Provinz Friesland (Niederlande). Er ist sich dem Druck bewusst, welchem Bibliotheken heutzutage ausgesetzt sind. Als ein Innovationsspezialist führt er neue Methoden ein, um die Bibliothekskultur weiterzuentwickeln und zu nutzen. Hierzu zählt unter anderem das Frysklab. Das Labor beschreibt der Redner näher in seinem Vortrag. Jeroen de Boer ist ein vehementer Unterstützer der Art und Weise, was Bibliotheken von der Maker-Bewegung lernen können. Sein derzeitiges Hauptprojekt ist das sogenannte FryskLab, die Mobile Library FabLab (die erste ihrer Art in Europa).

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Die Bibliothek des Goethe-Instituts Bratislava

Regie: Jakub Kratochvíl, 2015

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Living Knowledge – eine neue Zukunftsstrategie für die British Library 2015-2023

Die British Library hat unter dem Titel “Living Knowledge” am 12 Januar ihre neuen Zielsetzungen bis 2023 veröffentlicht. Ihr Ziel ist es, die am meisten geöffnete, kreativste und innovativste Einrichtung ihrer Art auf der Welt zu werden. Im ersten Video wird ein exemplarischer Tag in der British Library gezeigt. Der Soundtrack im Kurzvideo stammt von DJ Yoda. Auf der Webseite des Kompetenznetzwerks der Bibliotheken (KNB) wurde am 19.01. über “Living Knowledge” Näheres auf Deutsch berichtet.

Weiterführende Informationen

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[Videozitat] Kommentiert – 2013

“…who takes that one-book-a-day kid who’s going to be the 20 percent that reads 80 percent of the books, and when they walk in says, ‘Here’s a book you’ve got to read.’ If it’s not a librarian, who’s going to do it?” Cory Doctorow

Im folgenden Video, das mit dem Titel ‘We need to find (the solution) in partnership with our libraries’ plädiert der Autor und Blogger Cory Doctorow dafür eine Lösung für eine strategische Partnerschaft zwischen Bibliotheken und E-bookanbietern zu finden.

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Herr H und das Netzwerk des Westens

Das Bibliotheksnetzwerk Graz-Umgebung West präsentiert sich originell, lustig und informativ in einem Film und beweist damit nicht nur Kreativität sondern auch hohe Medienkompetenz – nicht nur bei den Büchern sondern auch im Umgang mit dem Medium Film und seinen Möglichkeiten.” Biblio.at

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Was wir im 21. Jahrhundert von Bibliotheken erwarten

Die Frage, was wir im 21. Jahrhundert von Bibliotheken erwarten wird im folgenden Video von Pam Sandlian Smith beantwortet.

Ihren Vortrag hielt sie bei der TEDx-Konferenz in MileHigh im Jahr 2013.


Gefunden über: VÖBBLOG

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Zum Internationalen Tag gegen Lärm: “Libraries Can Be Loud” (TEDxUCLA) von Karen Lauritsen

Karen Lauritsen arbeitet für die Robert E. Kennedy Library in Cal Poly, San Luis Obispo. Sie schreibt Geschichten über ihre Identität als ein “Third Culture Kid“.

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